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Ich habe 30 Euro für Office 2007 Entreprise Version bezahlt

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  1. Ich habe 30 Euro für Office 2007 Entreprise Version bezahlt

    Autor Hup 13.09.07 - 12:09

    .. alles legal, einzige Voraussetzung, in einer "Grossfirma" arbeiten die einen Lizenz-Vertrag mit Microsoft hat.

    Microsoft Hup

    https://hup.microsoft.com/

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  2. Re: Ich habe 30 Euro für Office 2007 Entreprise Version bezahlt

    Autor Naja 13.09.07 - 12:26

    > .. alles legal, einzige Voraussetzung, in einer
    > "Grossfirma" arbeiten die einen Lizenz-Vertrag mit
    > Microsoft hat.
    >
    > Microsoft Hup
    >
    > hup.microsoft.com

    Danke für den Link, aber offenbar muss als weitere Voraussetzung die Firma explizit an dem Programm teilnehmen, denn ansonsten hat man keinen "Program Code" ... muss ich mal uns nachfragen.

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  3. Re: Ich habe 30 Euro für Office 2007 Entreprise Version bezahlt

    Autor spinnenheut 13.09.07 - 12:56

    Hup schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > .. alles legal, einzige Voraussetzung, in einer
    > "Grossfirma" arbeiten die einen Lizenz-Vertrag mit
    > Microsoft hat.
    >
    > Microsoft Hup
    >
    > hup.microsoft.com
    >
    >


    Spinnen heut alle? Was bringt dir der dumme Vergleich, es geht um Studenten, und keine Leute die in einer Grossfirma arbeiten -.-

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  4. Re: Ich habe 30 Euro für Office 2007 Entreprise Version bezahlt

    Autor nu_mal_langsam 13.09.07 - 13:39

    spinnenheut schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > Spinnen heut alle? Was bringt dir der dumme
    > Vergleich, es geht um Studenten, und keine Leute
    > die in einer Grossfirma arbeiten -.-
    >
    Es geht implizit auch darum, dass immer wieder normale Arbeitnehmer, die keine Studenten sind, finanziell gegenüber diesen benachteiligt werden. Die haben zwar ein höheres Einkommen als Studenten, allerdings auch höhere Ausgaben und so wieder kein Geld, sich Software legal zu besorgen. Da ist so ein Hinweis doch schonmal ganz nett.

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  5. Re: Ich habe 30 Euro für Office 2007 Entreprise Version bezahlt

    Autor Horst-Kevin 13.09.07 - 13:48

    nu_mal_langsam schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es geht implizit auch darum, dass immer wieder
    > normale Arbeitnehmer, die keine Studenten sind,
    > finanziell gegenüber diesen benachteiligt werden.
    > Die haben zwar ein höheres Einkommen als
    > Studenten, allerdings auch höhere Ausgaben und so
    > wieder kein Geld, sich Software legal zu besorgen.
    > Da ist so ein Hinweis doch schonmal ganz nett.

    Schonmal Student gewesen? Wüsste nicht warum ein Student weniger Ausgaben haben sollte. Ein Auto oder Hobbys sind genauso teuer. Außerdem hat nicht jeder 'n Wohnheimplatz, als müssen die meisten auch normale Mietpreise zahlen. Vergünstigungen für'n Studentenausweis gibt's kaum welche im Alltag und das Bafög kannn man knicken. Vielen Dank aber auch.

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  6. Re: Ich habe 30 Euro für Office 2007 Entreprise Version bezahlt

    Autor Schlamperladen 13.09.07 - 13:54

    > Schonmal Student gewesen? Wüsste nicht warum ein
    > Student weniger Ausgaben haben sollte. Ein Auto
    > oder Hobbys sind genauso teuer. Außerdem hat nicht
    > jeder 'n Wohnheimplatz, als müssen die meisten
    > auch normale Mietpreise zahlen. Vergünstigungen
    > für'n Studentenausweis gibt's kaum welche im
    > Alltag und das Bafög kannn man knicken. Vielen
    > Dank aber auch.

    ein Ex-Chef von mir (Vertriebsleiter, die Firma ist zum Glück für die Menschheit inzwischen Pleite) würde jetzt sagen "Wenn es Ihnen nicht paßt, können Sie ja gehen".....




    --
    Chow-Chow
    Schlamperladen

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  7. Das sind dank Openoffice immer noch 30 Euro zuviel.

    Autor der da ! 13.09.07 - 15:03

    Hup schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > .. alles legal, einzige Voraussetzung, in einer
    > "Grossfirma" arbeiten die einen Lizenz-Vertrag mit
    > Microsoft hat.
    >
    > Microsoft Hup
    >
    > hup.microsoft.com
    >
    >

    Das brauche ich nicht, nein Danke ! Noch nicht einmal geschenkt.

    Ich hab kein Geld für diese Software bei der der Hersteller nur erreichen will, daß ich mich an sein proprietäres Format binde. Openoffice ist immer wieder in jeder aktualisierten Version kostenlos erhältlich was will mehr ???

    Das genügt mir absolut. Noch dazu habe ich beste odf -Unterstützung, die kann mir noch nicht einmal Microsoft bieten.

    Zudem kann ich Openoffice auf Linux nutzen.

    MfG


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  8. Leider gibt es sowas

    Autor Blork 13.09.07 - 15:50


    >
    > Spinnen heut alle? Was bringt dir der dumme
    > Vergleich, es geht um Studenten, und keine Leute
    > die in einer Grossfirma arbeiten -.-


    Das gibt es leider. Nen Kumpel von mir ist trotz abgeschlossener Promotion immernoch offiziell Student.

    Daher kann er auch am Softwarepool günstig an Software herankommen.

    Das reicht aber nicht. Der Arme Student zahlt nicht die gleichen Steuern und bekommt, weil er ja nen armer Student ist ne Mensakarte und nen Jahresticket gestellt. Naja wie will man auch mit 3500€ pro Monat über die Runden kommen ...

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  9. Re: Ich habe 30 Euro für Office 2007 Entreprise Version bezahlt

    Autor nu_mal_langsam 13.09.07 - 16:15

    Horst-Kevin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Schonmal Student gewesen?
    >
    Ja sicher doch. Und erfolgreich abgeschlossen.

    > Wüsste nicht warum ein
    > Student weniger Ausgaben haben sollte.
    >
    Ganz einfach: Weil er weniger Einnahmen hat. Zwangsläufig kann er sich keine Wohnung leisten, die er sich gern leisten möchte. Er kann sich nicht das Auto leisten, das er sich gern leisten möchte. Er kann auch nicht in jeden Urlaub fahren, wie er will. Natürlich spart er noch an diesen oder jenen Versicherungen, die er entweder nicht braucht (Berufsunfähigkeit, Rechtsschutz z.B.), nicht benötigt, weil er in einem Wohnheim lebt (Hausrat z.B.) oder einfach zu teuer für ihn sind (Privathaftpflicht z.B.).
    Wenn der Student dann das Studentenleben hinter sich hat, wird er seinen Alltag anders organisieren (oder lebst du als 37-Jähriger Verheirateter mit 2 Kindern noch im Wohnheim oder in der WG?) und entsprechend höhere Kosten haben.

    > Vergünstigungen
    > für'n Studentenausweis gibt's kaum welche im
    > Alltag
    >
    Ach so? Zwei Beispiele fallen mir ad hoc ein: 1) In Berlin z.B. kann man für 149,50 Euro im Semester das Tarifgebiet nutzen, welches sonst 805 Euro im Jahr, d.h. 402,50 Euro pro Semster kostet. Studenten zahlen also nur gut 37% des Normalpreises - ich finde, das ist eine gewaltige Einsparung. und die 805 Euro gelten auch nur, wenn man gleich das ganze Jahr kauft; kauft man die Tickets monatsweise wirds noch teurer für den Normalo. 2) Viele Mobilfunkfirmen bieten Studententarife an, die man sich nur mit Studentenausweis erkaufen kann.

    > und das Bafög kannn man knicken. Vielen
    > Dank aber auch.
    >
    Tja, offensichtlich verdienen deine Eltern genug, um dich unterstützen zu können (ob sie es machen, ist eine andere Frage). Ich für meinen Teil habe Bafög bekommen (zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel - keine Frage) und bin zusätzlich arbeiten gegangen, wie man das halt so macht als Student.


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  10. Re: Ich habe 30 Euro für Office 2007 Entreprise Version bezahlt

    Autor MS 13.09.07 - 16:55

    nu_mal_langsam schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Horst-Kevin schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Schonmal Student gewesen?
    >
    > Ja sicher doch. Und erfolgreich abgeschlossen.
    >
    > > Wüsste nicht warum ein
    > Student weniger
    > Ausgaben haben sollte.
    >
    > Ganz einfach: Weil er weniger Einnahmen hat.
    > Zwangsläufig kann er sich keine Wohnung leisten,
    > die er sich gern leisten möchte. Er kann sich
    > nicht das Auto leisten, das er sich gern leisten
    > möchte. Er kann auch nicht in jeden Urlaub fahren,
    > wie er will. Natürlich spart er noch an diesen
    > oder jenen Versicherungen, die er entweder nicht
    > braucht (Berufsunfähigkeit, Rechtsschutz z.B.),
    > nicht benötigt, weil er in einem Wohnheim lebt
    > (Hausrat z.B.) oder einfach zu teuer für ihn sind
    > (Privathaftpflicht z.B.).
    > Wenn der Student dann das Studentenleben hinter
    > sich hat, wird er seinen Alltag anders
    > organisieren (oder lebst du als 37-Jähriger
    > Verheirateter mit 2 Kindern noch im Wohnheim oder
    > in der WG?) und entsprechend höhere Kosten haben.
    >
    > > Vergünstigungen
    > für'n Studentenausweis
    > gibt's kaum welche im
    > Alltag
    >
    > Ach so? Zwei Beispiele fallen mir ad hoc ein: 1)
    > In Berlin z.B. kann man für 149,50 Euro im
    > Semester das Tarifgebiet nutzen, welches sonst 805
    > Euro im Jahr, d.h. 402,50 Euro pro Semster kostet.
    > Studenten zahlen also nur gut 37% des
    > Normalpreises - ich finde, das ist eine gewaltige
    > Einsparung. und die 805 Euro gelten auch nur, wenn
    > man gleich das ganze Jahr kauft; kauft man die
    > Tickets monatsweise wirds noch teurer für den
    > Normalo. 2) Viele Mobilfunkfirmen bieten
    > Studententarife an, die man sich nur mit
    > Studentenausweis erkaufen kann.
    >
    > > und das Bafög kannn man knicken. Vielen
    >
    > Dank aber auch.
    >
    > Tja, offensichtlich verdienen deine Eltern genug,
    > um dich unterstützen zu können (ob sie es machen,
    > ist eine andere Frage). Ich für meinen Teil habe
    > Bafög bekommen (zum Leben zu wenig, zum Sterben zu
    > viel - keine Frage) und bin zusätzlich arbeiten
    > gegangen, wie man das halt so macht als Student.
    >
    >




    Also, verstehe ich es richtig, dass du der Meinung bist, dass du genauso wenig zahlen sollst wie ein Student weil du höhere Ausgaben hast, weil du sie dir leisten kannst? Wie sinnlos ist denn diese Aussage?

    Es geht doch genau darum, dass jeder in der Relation ähnlich viel bezahlen muss um die Leistung (hier: Office) zu beziehen, oder? Und Bemessungsgrundlage dafür sollte wohl die durchschnittlich zur Verfügung stehende Mittelmenge sein, die bei einem Angestellten offenbar höher ist als bei einem Studenten, richtig?

    Also bitte hör damit auf zu behaupten, Studenten seien hier bevorteilt, vor allem wenn du selbst mal einer warst.

    Im Übrigen kann das "deutsche Studenten-Paket" jeder kaufen der dazu Lust hat, insofern ist diese Diskussion an dieser Stelle eh sinnlos..

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  11. Re: Ich habe 30 Euro für Office 2007 Entreprise Version bezahlt

    Autor MS 13.09.07 - 16:55

    nu_mal_langsam schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Horst-Kevin schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Schonmal Student gewesen?
    >
    > Ja sicher doch. Und erfolgreich abgeschlossen.
    >
    > > Wüsste nicht warum ein
    > Student weniger
    > Ausgaben haben sollte.
    >
    > Ganz einfach: Weil er weniger Einnahmen hat.
    > Zwangsläufig kann er sich keine Wohnung leisten,
    > die er sich gern leisten möchte. Er kann sich
    > nicht das Auto leisten, das er sich gern leisten
    > möchte. Er kann auch nicht in jeden Urlaub fahren,
    > wie er will. Natürlich spart er noch an diesen
    > oder jenen Versicherungen, die er entweder nicht
    > braucht (Berufsunfähigkeit, Rechtsschutz z.B.),
    > nicht benötigt, weil er in einem Wohnheim lebt
    > (Hausrat z.B.) oder einfach zu teuer für ihn sind
    > (Privathaftpflicht z.B.).
    > Wenn der Student dann das Studentenleben hinter
    > sich hat, wird er seinen Alltag anders
    > organisieren (oder lebst du als 37-Jähriger
    > Verheirateter mit 2 Kindern noch im Wohnheim oder
    > in der WG?) und entsprechend höhere Kosten haben.
    >
    > > Vergünstigungen
    > für'n Studentenausweis
    > gibt's kaum welche im
    > Alltag
    >
    > Ach so? Zwei Beispiele fallen mir ad hoc ein: 1)
    > In Berlin z.B. kann man für 149,50 Euro im
    > Semester das Tarifgebiet nutzen, welches sonst 805
    > Euro im Jahr, d.h. 402,50 Euro pro Semster kostet.
    > Studenten zahlen also nur gut 37% des
    > Normalpreises - ich finde, das ist eine gewaltige
    > Einsparung. und die 805 Euro gelten auch nur, wenn
    > man gleich das ganze Jahr kauft; kauft man die
    > Tickets monatsweise wirds noch teurer für den
    > Normalo. 2) Viele Mobilfunkfirmen bieten
    > Studententarife an, die man sich nur mit
    > Studentenausweis erkaufen kann.
    >
    > > und das Bafög kannn man knicken. Vielen
    >
    > Dank aber auch.
    >
    > Tja, offensichtlich verdienen deine Eltern genug,
    > um dich unterstützen zu können (ob sie es machen,
    > ist eine andere Frage). Ich für meinen Teil habe
    > Bafög bekommen (zum Leben zu wenig, zum Sterben zu
    > viel - keine Frage) und bin zusätzlich arbeiten
    > gegangen, wie man das halt so macht als Student.
    >
    >




    Also, verstehe ich es richtig, dass du der Meinung bist, dass du genauso wenig zahlen sollst wie ein Student weil du höhere Ausgaben hast, weil du sie dir leisten kannst? Wie sinnlos ist denn diese Aussage?

    Es geht doch genau darum, dass jeder in der Relation ähnlich viel bezahlen muss um die Leistung (hier: Office) zu beziehen, oder? Und Bemessungsgrundlage dafür sollte wohl die durchschnittlich zur Verfügung stehende Mittelmenge sein, die bei einem Angestellten offenbar höher ist als bei einem Studenten, richtig?

    Also bitte hör damit auf zu behaupten, Studenten seien hier bevorteilt, vor allem wenn du selbst mal einer warst.

    Im Übrigen kann das "deutsche Studenten-Paket" jeder kaufen der dazu Lust hat, insofern ist diese Diskussion an dieser Stelle eh sinnlos..

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  12. Re: Ich habe 30 Euro für Office 2007 Entreprise Version bezahlt

    Autor nu_mal_langsam 13.09.07 - 21:38

    MS schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also, verstehe ich es richtig, dass du der Meinung
    > bist, dass du genauso wenig zahlen sollst wie ein
    > Student...
    >
    ja

    > weil du höhere Ausgaben hast, weil du sie
    > dir leisten kannst?
    >
    Nicht unbedingt.

    >
    > Es geht doch genau darum, dass jeder in der
    > Relation ähnlich viel bezahlen muss um die
    > Leistung (hier: Office) zu beziehen, oder?
    >
    Nein. Es geht darum, dass es Microsoft offensichtlich möglich ist, ihr Officepaket für sehr viel weniger Geld zu verkaufen, als sie vorgeben, es tun zu können.
    Angenommen, du wärst kein Student, sondern Arbeitsloser. Was würdest du sagen, wenn im Bäcker vor dir der Student das Brötchen für 5 Cent bekommt, du aber 30 für genau das gleiche Brötchen bezahlen musst? Dieselbe Leistung - unterschiedliche Preise. Klar, als Student habe ich mich auch drüber gefreut, dass ich billiger den ÖPNV nutzen konnte, andererseits ist es hochgradig ungerecht, für dieselbe Leistung unterschiedliche Preise zu verlangen.
    Es ist nämlich völlig egal, WER die Leistung (das Fahrrad, das Brötchen, das Benzin, den Monitor, die Butter, das Brot, die Mobilfunkminuten, die Eintrittskarte, die Software usw. usf.) kauft, sondern was diese Leistung an Herstellungs- bzw. Bereitstellungskosten verursacht.
    Wie machst du einem Arbeitslosen klar, dass er eine Software (die er durchaus zur Erhaltung oder Wiedererlangung seiner Arbeitskraft braucht - er muss halt "am Ball bleiben") für mehrere Hundert Euro kaufen muss, während ein - womöglich ihm den Job wegnehmender - Student dieselbe Software praktisch hinterhergeschmissen bekommt?

    > Und
    > Bemessungsgrundlage dafür sollte wohl die
    > durchschnittlich zur Verfügung stehende
    > Mittelmenge sein, die bei einem Angestellten
    > offenbar höher ist als bei einem Studenten,
    > richtig?
    >
    Die Mittelmenge ist brutto höher, nach Abzügen bleibt weniger. Offensichtlich bist du Student und hast noch NIE in Deutschland eine Abrechnung nach Steuerklasse I erhalten...
    Nach den Abzügen für die Lebenshaltungskosten bleibt noch weniger, wie schon dargelegt.
    Wenn die Bemessungsgrundlage die zur Verfügung stehende Mittelmenge sein sollte, müsste ich ja bei jedem z.B. Lebensmitteleinkauf meinen Arbeitsvertrag oder eine Gehaltsabrechnung vorlegen, damit mir der Eierpreis individuell berechnet werden kann - horrender Blödsinn. Ein Ei kostet gleich viel - egal ob ein Student es isst, oder ein Angestellter. Warum sollte dieses Prinzip bei Softwarenutzung anders sein?

    > Im Übrigen kann das "deutsche Studenten-Paket"
    > jeder kaufen der dazu Lust hat, insofern ist diese
    > Diskussion an dieser Stelle eh sinnlos..
    >
    Das stimmt zwar (wusste ich noch gar nicht...), der Unterschied ist aber, dass hier nur Word, Excel, Powerpoint und OneNote (für 119 Euro) enthalten sind. Im Artikel ging es aber um die Ultimate-Version, Zitat:
    > In den USA, Kanada und Großbritannien können Studenten Office 2007
    > in der Ultimate-Ausführung derzeit zum Preis von 59,95 US-Dollar
    > erwerben.
    Und dem Topic-Eröffner ging es um die Lizenzgebühren, die anfallen, wenn Enterprise-Lizenzen privat genutzt werden wollen.
    Also bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

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  13. Re: Ich habe 30 Euro für Office 2007 Entreprise Version bezahlt

    Autor MS 15.09.07 - 09:10

    nu_mal_langsam schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > MS schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Also, verstehe ich es richtig, dass du der
    > Meinung
    > bist, dass du genauso wenig zahlen
    > sollst wie ein
    > Student...
    >
    > ja
    >
    > > weil du höhere Ausgaben hast, weil du
    > sie
    > dir leisten kannst?
    >
    > Nicht unbedingt.
    >
    > >
    > Es geht doch genau darum, dass jeder in
    > der
    > Relation ähnlich viel bezahlen muss um
    > die
    > Leistung (hier: Office) zu beziehen,
    > oder?
    >
    > Nein. Es geht darum, dass es Microsoft
    > offensichtlich möglich ist, ihr Officepaket für
    > sehr viel weniger Geld zu verkaufen, als sie
    > vorgeben, es tun zu können.
    > Angenommen, du wärst kein Student, sondern
    > Arbeitsloser. Was würdest du sagen, wenn im Bäcker
    > vor dir der Student das Brötchen für 5 Cent
    > bekommt, du aber 30 für genau das gleiche Brötchen
    > bezahlen musst? Dieselbe Leistung -
    > unterschiedliche Preise. Klar, als Student habe
    > ich mich auch drüber gefreut, dass ich billiger
    > den ÖPNV nutzen konnte, andererseits ist es
    > hochgradig ungerecht, für dieselbe Leistung
    > unterschiedliche Preise zu verlangen.
    > Es ist nämlich völlig egal, WER die Leistung (das
    > Fahrrad, das Brötchen, das Benzin, den Monitor,
    > die Butter, das Brot, die Mobilfunkminuten, die
    > Eintrittskarte, die Software usw. usf.) kauft,
    > sondern was diese Leistung an Herstellungs- bzw.
    > Bereitstellungskosten verursacht.
    > Wie machst du einem Arbeitslosen klar, dass er
    > eine Software (die er durchaus zur Erhaltung oder
    > Wiedererlangung seiner Arbeitskraft braucht - er
    > muss halt "am Ball bleiben") für mehrere Hundert
    > Euro kaufen muss, während ein - womöglich ihm den
    > Job wegnehmender - Student dieselbe Software
    > praktisch hinterhergeschmissen bekommt?

    Naja, da hier jede Nachfragegruppe unterschiedliche Preiselastizitäten hat handelt es sich wohl um Preisdiskriminierung 3.Grades, was im Übrigen auch vollkommen in Ordnung ist. Dein Pseudo-Gerechtigkeitssinn ist schon etwas vorgeschoben, oder?


    >
    > > Und
    > Bemessungsgrundlage dafür sollte
    > wohl die
    > durchschnittlich zur Verfügung
    > stehende
    > Mittelmenge sein, die bei einem
    > Angestellten
    > offenbar höher ist als bei einem
    > Studenten,
    > richtig?
    >
    > Die Mittelmenge ist brutto höher, nach Abzügen
    > bleibt weniger. Offensichtlich bist du Student und
    > hast noch NIE in Deutschland eine Abrechnung nach
    > Steuerklasse I erhalten...
    > Nach den Abzügen für die Lebenshaltungskosten
    > bleibt noch weniger, wie schon dargelegt.
    > Wenn die Bemessungsgrundlage die zur Verfügung
    > stehende Mittelmenge sein sollte, müsste ich ja
    > bei jedem z.B. Lebensmitteleinkauf meinen
    > Arbeitsvertrag oder eine Gehaltsabrechnung
    > vorlegen, damit mir der Eierpreis individuell
    > berechnet werden kann - horrender Blödsinn. Ein Ei
    > kostet gleich viel - egal ob ein Student es isst,
    > oder ein Angestellter. Warum sollte dieses Prinzip
    > bei Softwarenutzung anders sein?
    >

    Also bitte, jetzt willst du mir nicht ernsthaft weismachen, dass du nach Steuern weniger Geld zur Verfügung hast als ein Student.. Dann hast du wohl wirklich das Falsche studiert und noch dazu nicht geheiratet...

    > > Im Übrigen kann das "deutsche
    > Studenten-Paket"
    > jeder kaufen der dazu Lust
    > hat, insofern ist diese
    > Diskussion an dieser
    > Stelle eh sinnlos..
    >
    > Das stimmt zwar (wusste ich noch gar nicht...),
    > der Unterschied ist aber, dass hier nur Word,
    > Excel, Powerpoint und OneNote (für 119 Euro)
    > enthalten sind. Im Artikel ging es aber um die
    > Ultimate-Version, Zitat:
    > > In den USA, Kanada und Großbritannien können
    > Studenten Office 2007
    > in der
    > Ultimate-Ausführung derzeit zum Preis von 59,95
    > US-Dollar
    > erwerben.
    > Und dem Topic-Eröffner ging es um die
    > Lizenzgebühren, die anfallen, wenn
    > Enterprise-Lizenzen privat genutzt werden wollen.
    > Also bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

    Das war nur eine Randbemerkung. Und die ist hier durchaus relevant, da wir uns ja, bewiesenermaßen, in Deutschland befinden.

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  14. Re: Ich habe 30 Euro für Office 2007 Entreprise Version bezahlt

    Autor M@rtin 15.09.07 - 13:27

    nu_mal_langsam schrieb:
    > Wie machst du einem Arbeitslosen klar, dass er
    > eine Software (die er durchaus zur Erhaltung oder
    > Wiedererlangung seiner Arbeitskraft braucht - er
    > muss halt "am Ball bleiben") für mehrere Hundert
    > Euro kaufen muss, während ein - womöglich ihm den
    > Job wegnehmender - Student dieselbe Software
    > praktisch hinterhergeschmissen bekommt?

    Was ist denn das bitte für ein Vergleich? Erstens braucht man kein Office, um sich zu bewerben, in der Not tut es auch ein Editor, z. B. Notepad. Das ist zwar umständlich, aber es geht - wenn man es nur will! Nebenbei erwähnt gibt es auch genügend OpenSource-Software, wenn ich nur mal an Staroffice erinnern darf. Also dieses Argument zieht in keinster Weise.
    Zweitens ist es doch völlig egal, wer letztendlich den Job bekommen würde, ob der Arbeitssuchende oder der Student. Das Ergebnis ist in jeder Kombination, dass einer arbeitssuchend sein wird und einer einen Arbeitsplatz hat.

    Vielleicht sollte man ab und zu mal nicht nur zwischen Wand und Tapete denken...

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  15. Re: Ich habe 30 Euro für Office 2007 Entreprise Version bezahlt

    Autor nu_mal_langsam 15.09.07 - 14:18

    M@rtin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Was ist denn das bitte für ein Vergleich? Erstens
    > braucht man kein Office, um sich zu bewerben, in
    > der Not tut es auch ein Editor, z. B. Notepad. Das
    > ist zwar umständlich, aber es geht - wenn man es
    > nur will! Nebenbei erwähnt gibt es auch genügend
    > OpenSource-Software, wenn ich nur mal an
    > Staroffice erinnern darf. Also dieses Argument
    > zieht in keinster Weise.
    >
    Stimmt. In diesem Artikel ging es allerdings um das Office-Paket von MS, in diesem Thread speziell um die diskriminierende Preisgestaltung von MS. Mit OSS hat beides nichts zu tun, auch wenn du recht hast.

    > Zweitens ist es doch völlig egal, wer letztendlich
    > den Job bekommen würde, ob der Arbeitssuchende
    > oder der Student. Das Ergebnis ist in jeder
    > Kombination, dass einer arbeitssuchend sein wird
    > und einer einen Arbeitsplatz hat.
    >
    Stimmt, egal wie rum, einer ist immer der Gelackmeierte und muss den für ihn nachteiligeren Preis zahlen. Und? Was ändert das an meiner Argumentation?

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  16. Re: Ich habe 30 Euro für Office 2007 Entreprise Version bezahlt

    Autor nu_mal_langsam 15.09.07 - 14:26

    MS schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Naja, da hier jede Nachfragegruppe
    > unterschiedliche Preiselastizitäten hat handelt es
    > sich wohl um Preisdiskriminierung 3.Grades, was im
    > Übrigen auch vollkommen in Ordnung ist. Dein
    > Pseudo-Gerechtigkeitssinn ist schon etwas
    > vorgeschoben, oder?
    >
    Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung, was du mit "Preiselastizitäten" oder "Preisdiskriminierung 3.Grades" meinst, wahrscheinlich hast du irgendwas in Richtung BWL studiert.
    Ich habe allerdings meine Studienzeit nicht verschwendet, sondern was Ordentliches gelernt und mir noch ein bisschen von meinem Leben und gesunden Menschenverstand erhalten, der allein mich zu meiner Argumentation befähigt hat.
    Komm wieder auf ein Niveau, dass auch ich mit meiner Vorbildung mitreden kann und erklär mir, warum Software in der Preisgestaltung anders behandelt werden darf, als Autos, Brötchen, Benzin oder Zeitungen?

    > Also bitte, jetzt willst du mir nicht ernsthaft
    > weismachen, dass du nach Steuern weniger Geld zur
    > Verfügung hast als ein Student.. Dann hast du wohl
    > wirklich das Falsche studiert und noch dazu nicht
    > geheiratet...
    >
    Stimmt, bin steuerlicher Single. Aber du verdrehst meine Aussagen. Ich habe nicht nach Steuern weniger als ein Student (da hab ich natürlich mehr), sondern nach Steuern UND den monatlichen Fixkosten. So und nie anders habe ich argumentiert. Also bitte immer alles lesen und verstehen.
    An der Heirat wird gearbeitet, wenn auch nicht nur aus steuerlichen Gründen...

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