Die Geschäftspolitik von Intel ähnelt zunehmend der von Microsoft, denn die Absicht hinter dem Einstieg von Intel in das Grafikkarten-Geschäft ist dem aufmerksamen Beobachter bereits klar geworden: Intel versucht mit Hochdruck AMD zu ruinieren, um
wieder eine gesicherte Monopolstellung nach Microsoft-Vorbild auf dem Prozessormarkt einnehmen zu können.
Intel versucht, seit bzw. mit der Einführung seiner 65nm-Prozessoren,
die Gunst der Stunde für sich zu nutzen und setzt dem angeschlagenen AMD-Konzern mit allen verfügbaren Mitteln zu, um ihm so wenig Luft wie möglich zum Überleben zu lassen.
Gerade hatte sich AMD mit der Übernahme von ATI ein neues Standbein zur Unternehmenssicherung geschaffen, nachdem man durch die Einführung von Intels "Core 2 Duo" in Schräglage geraten ist, schon verkündet Intel kurze Zeit später, dasselbe zu tun und auch in diesem Marktsegment mit dem AMD konkurrieren zu wollen.
Natürlich ist der von Intel gewählte Einstiegszeitpunkt reiner Zufall und auch die extremen Preissenkungen von Intel Prozessoren bis hin zum "non-Profit"-Bereich vor neuen AMD Releases, die somit kaum eine Chance haben, überhaupt in die Gewinnzone zu gelangen...
Egal ob Intel hier, anders als Microsoft bei seinen Mitbewerbern, hauptsächlich legitime Mittel einsetzt, um den ungeliebten Konkurrenten AMD weiter vom Markt zu verdrängen, widert soeine Geschäftspolitik, wie Intel sie momentan beispielhaft demonstriert, einfach nur an.
Gruß Gustav
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Gustav G. schrieb:
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> Die Geschäftspolitik von Intel ähnelt zunehmend
> der von Microsoft, denn die Absicht hinter dem
> Einstieg von Intel in das Grafikkarten-Geschäft
> ist dem aufmerksamen Beobachter bereits klar
> geworden: Intel versucht mit Hochdruck AMD zu
> ruinieren, um
> wieder eine gesicherte Monopolstellung nach
> Microsoft-Vorbild auf dem Prozessormarkt einnehmen
> zu können.
>
> Intel versucht, seit bzw. mit der Einführung
> seiner 65nm-Prozessoren,
> die Gunst der Stunde für sich zu nutzen und setzt
> dem angeschlagenen AMD-Konzern mit allen
> verfügbaren Mitteln zu, um ihm so wenig Luft wie
> möglich zum Überleben zu lassen.
>
> Gerade hatte sich AMD mit der Übernahme von ATI
> ein neues Standbein zur Unternehmenssicherung
> geschaffen, nachdem man durch die Einführung von
> Intels "Core 2 Duo" in Schräglage geraten ist,
> schon verkündet Intel kurze Zeit später, dasselbe
> zu tun und auch in diesem Marktsegment mit dem AMD
> konkurrieren zu wollen.
>
> Natürlich ist der von Intel gewählte
> Einstiegszeitpunkt reiner Zufall und auch die
> extremen Preissenkungen von Intel Prozessoren bis
> hin zum "non-Profit"-Bereich vor neuen AMD
> Releases, die somit kaum eine Chance haben,
> überhaupt in die Gewinnzone zu gelangen...
>
> Egal ob Intel hier, anders als Microsoft bei
> seinen Mitbewerbern, hauptsächlich legitime Mittel
> einsetzt, um den ungeliebten Konkurrenten AMD
> weiter vom Markt zu verdrängen, widert soeine
> Geschäftspolitik, wie Intel sie momentan
> beispielhaft demonstriert, einfach nur an.
>
> Gruß Gustav
>
So neu ist es garnicht das Intel ins grafik geschäft einsteigt, man hört schon seid über einem jahr darüber das Intel da was im busch hat und leute von grakka herstellern abwirbt. Weiß auch nicht wo du herhast das Intel legale mittel nutzt, hast du die letzten 2-3 geschlafen oder kein Internet gehabt. intel hatte, heimliche vereinbaarungen mit einigen Komplett PC herstellern, das diese nur CPU´s von Intel verbauen.
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vielleicht geht aber stattdessen Nvidia die Puste aus. AMD = CPU + GPU + Chipsatz, Intel = CPU + GPU + Chipsatz, Nvidia = Chipsätze die dann keiner mehr braucht und Grafikkarten. Nvidia wird dann sowas wie VIA werden. Billig, aber wers stabil und abgestimmt mag geht wo anders hin.
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Ich würde etwas weniger heulen. AMD ist, wenn auch im moment technisch unterlegen, mit Sicherheit nicht weg vom Fenster. Intels Einmischung in die Grafik sind halt gesundes parieren der Platzansprüche, die AMD dort seit neuem stellt (und Intel wird es schwer haben gegen NVidia / AMD).
So ist das im Geschäft und AMD verhält sich auch nicht besser. Also, was soll das? Die sind doch beide nicht die Heilsarmee, wo jeder jeden vorher zaghaft fragt, was er machen darf.
Gott hat auch nicht zu Moses gesagt "Du Moses, ich hab da mal was aufgeschrieben was mir nicht so gut gefällt, wenn du Lust hast, schau mal drüber" - Nein, da gings "Zack, 10 Gebote! Und wer nicht pariert, kommt inne Hölle!" ;)
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OPP schrieb:
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> Ich würde etwas weniger heulen.
Am Ende heulst du doch, wenn Intel wieder alleine die Preise für Prozessoren diktieren und ordentlich zur Kasse bitten wird.
>So ist das im Geschäft und AMD verhält sich auch nicht besser.
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass AMD sich auch in seiner Überlegenheitsphase jemals so ähnlich verhalten hatte.
Von überheblich, selbstherrlichen Intel Pressekonferenzen
ala "Oh, ist das etwa ein AMD prozessor hier im Mülleimer" und geheimen Vereinbarungen mit anderen Herstellern ganz zu schweigen.
Man sollte außerdem meinen, dass das Geschäft nicht daraus besteht,
den Markt arrogant für sich alleine zu beanspruchen und eine Monopolstellung durch skrupellose Ausschaltung der Mitbewerber anzustreben...
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> > Ich würde etwas weniger heulen.
> Am Ende heulst du doch, wenn Intel wieder alleine
> die Preise für Prozessoren diktieren und
> ordentlich zur Kasse bitten wird.
dann gibts sicher wieder einen neuen konkurrenten, denn dann ist auch wieder platz dafür.
> Ich kann mich nicht daran erinnern, dass AMD sich
> auch in seiner Überlegenheitsphase jemals so
> ähnlich verhalten hatte.
was verstehst du unter Überlegenheitsphase? Nur weil AMD Intel ein paar Prozente abgeluchst hat, kann man doch noch lange nicht von einer Überlegenheitsphase sprechen (außer du beziehst dich dabei auf die Prozessoren-Überlegenheit, weil diese hat dann ja auch nicht unbedingt was mit dem Marktanteil zu tun). Intel war AMD finanziell und vom Marktanteil her jederzeit überlegen.
Aber wie gesagt, das sind normale Praktiken von Unternehmen, und ein "friedliches" nebeneinander gibts (zum Glück) nicht.
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