Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) hat die Entscheidung des Europäischen Parlaments kritisiert, die Richtlinie über die "Patentierbarkeit Computer-implementierter Erfindungen" in wesentlichen Punkten abzuändern. Die von den Parlamentariern am letzten Mittwoch in erster Lesung verabschiedete Vorlage sieht vor, dass Geschäftsmethoden und Algorithmen keinen staatlichen Monopolschutz genießen und patentierbare Erfindungen auch im Computerbereich durch einen Bezug auf die Technik stark eingegrenzt werden.
http://www.golem.de/0309/27645.html
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also die GI gefällt mir immer weniger und dass sie massive kritik von ihren eigenen mitgliedern dafür ernten, kann ich nur begrüssen. ich habe die GI immer mehr unter dem wissenschaftlichen aspekt gesehen, aber diese zeiten sind wohl (leider) vorbei(?)
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pennbruder schrieb:
>
> also die GI gefällt mir immer weniger und dass
> sie massive kritik von ihren eigenen mitgliedern
> dafür ernten, kann ich nur begrüssen. ich habe
> die GI immer mehr unter dem wissenschaftlichen
> aspekt gesehen, aber diese zeiten sind wohl
> (leider) vorbei(?)
Volle Zustimmung. Die GI macht sich offenbar zum Büttel von MS & Co. Jedenfalls sieht es so aus.
Debian-User
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Richtig. Die Statements erinnern an Nebelkerzen, die mehr schlecht als recht kompromisslosen Lobbyismus verschleiern sollen...
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Alleine die Wortwahl "Patentierbarkeit Computer-implementierter Erfindungen" ist schon irreführend. Es geht um Software und Algorithmen, d.h. Logik und Mathematik.
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Vielleicht kann auch mal jemand herausarbeiten, wo genau der Schaden liegt, wenn die Patente in anderen Laendern angemeldet werden, hier aber jede Firma den Ruecken frei hat eigene Produkte vom Status Quo aus zu entwickeln und daran zu verdienen.
Kapier ich nicht. Schon gar nicht, wenn die meisten Patente von Firmen angemeldet wuerden, die die Patentkohle dann eh nach USA schaufeln.
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Die Grossen haben sich den Laden unter den Nagel gerissen. Höchste Zeit, dass sich die übrigen Mitglieder sicher stellen, dass ihre Interessen wahrgenommen werden.
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GI sägt an dem Ast auf dem sie sitzt !!
Kann mal jemand erklären, wie eine Gesellschaft die in der Mehrzahl Mittelständler vertreten sollte, die ihr Geld mit dem Verkauf t.w. selbstgeschriebener Software verdienen, deren Interessse grade zu konterkariert ??
Wenn vertritt diese Gesellschaft in 2-3 Jahren?
Die Mittelständler sind dann pleite !
Und IBM, Siemens sowie M$ brauchen die GI sowieso nicht (mehr).
Gruß Athe
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Was der Stöckigt für ein Müll zusammenredet. Er könnte sich sehr gut mit dem SCO-Oberaufseher gut verstehen. Es gibt wohl Leute die sich selbt nicht hören wenn sie reden oder denen wird nie übel.
Stöckigt hat es wohl nicht begriffen, dass ein liberaler Markt, als ein Mark ohne Einschränkungen immer besser ist als ein beschränkter. Aber dafür ist er wohl zu beschränkt, oder sein Gehalt hat im sein Vorstellungsvemögen gesprengt. :-)
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Meines Erachtens ist das doch jetzt auch schon so, oder irre ich mich?
Die Herren scheinen aber zu vergessen, dass Europa aber ein Markt ist, in dem Nachfrage herscht.
Und solange jemand etwas kaufen will, wird man ihm das auch verkaufen und am Ende des geschäfts haben beide daraus einen finanziellen Vorteil gezogen.
Als Kunde ist es mir im Grunde Pupsegal.
Wenn es billiger ist, ein Softwareprodukt zu kaufen, als es selbst zu entwicklen dann wird man das auch weiterhin tun. Die einzige Möglichkeit die diesen Sachverhalt um zu kehren ist, Schutzgeld... ehh Lizenzgebühren für das gehaltene Patent zu verlangen, welche eine eigene Entwicklung künstlich verteuern.
Vergleichsweise kann Dir auch keiner untersagen Dir deinen eigenen Tisch zu schreinern. Allerdings lohnt das nicht, da Du meist vorher erst in Werkzeug und Material investieren musst und dass komt meisst teuerer.
Grüße,
Lars
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