...finde ich nach wie vor die übersichtlichste Art, wie so ein Gerät den Straßenverlauf und die Navigation darstellen kann.
Ich habe zumindest mehrfach die 3D-Darstellung meines Navis ausprobiert, aber ich finde die 2D-Darstellung analog einer herkömmlichen Straßenkarte deutlich besser. Ich schaue selten auf den Bildschirm des Gerätes, aber hin und wieder schadet ein kurzer Blick auf's Gerät nicht. Und weil der Blick eben nur ganz kurz ist, finde ich eine klare Darstellung sehr wichtig.
Die Gebäude sehe ich auch, wenn ich zur Frontscheibe meines Autos raussehe. Dann aber wirklich in echtem 3D ;) Und der Blick nach vorne ist das, was der Fahrer auch machen sollte...
Diese 3D-Gebäudedarstellung ist eine nette Spielerei, mehr nicht. Überhaupt mutieren die Navis (wie die Handys) zu Geräten, deren eigentlicher Sinn, nämlich das führen von A nach B (oder das Ferngespräch), mehr und mehr in den Hintergrund rückt und von sinnentleerten Funktionen verdrängt werden.
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Replay schrieb:
> Diese 3D-Gebäudedarstellung ist eine nette
> Spielerei, mehr nicht. Überhaupt mutieren die
> Navis (wie die Handys) zu Geräten, deren
> eigentlicher Sinn, nämlich das führen von A nach B
> (oder das Ferngespräch), mehr und mehr in den
> Hintergrund rückt und von sinnentleerten
> Funktionen verdrängt werden.
Navigieren können sie alle, was soll man also zusätzlich auf den Karton schreiben, damit der potentielle Käufer dein Gerät und nicht das der Konkurrenz kauft? Alleinstellungsmerkmal heisst das Zauberwort, egal wie sinnlos dieses auch später sein mag.
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magick schrieb:
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> Navigieren können sie alle, was soll man also
> zusätzlich auf den Karton schreiben, damit der
> potentielle Käufer dein Gerät und nicht das der
> Konkurrenz kauft? Alleinstellungsmerkmal heisst
> das Zauberwort, egal wie sinnlos dieses auch
> später sein mag.
>
Tja, wie wärs als Alleinstllungsmerkmal denn mal mit:
- einer gut (!) funktionierenden (!!) Bluetooth-Freisprecheinr.,
- eines besonders schnellen Prozessors zur Routen-Umrechnung,
- einer besseren Sprachausgabe der Straßennamen,
- einer zuverlässigeren Spracherkennung bei der Eingabe,
- einer Wegberechnung, die es auch Fußgängern ermöglicht nach Navi zu laufen (also mehr Stützstellen, mit der die Route abgeglichen wird),
- einer mitgelieferten Fahrradhalterung
- einem Akku, der auch Fahrradtouren übersteht (oder Wechselakku)
- etc. pp.
Die programmierte Unübersichtlichkeit ist zumindest für mich kein Kaufargument.
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Navi-User schrieb:
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>
> Tja, wie wärs als Alleinstllungsmerkmal denn mal mit:
>
> - einer gut (!) funktionierenden (!!) Bluetooth-Freisprecheinr.
Solange die Handys nicht wirklich einheitlich funktionieren, werden auch die Gegenstücke nicht einheitlich funktionieren.
Außerdem muß man dann sein Navi permanent im Betrieb haben, worunter der Akku leidet (siehe letzten Punkt unten).
> - eines besonders schnellen Prozessors zur Routen-Umrechnung,
ttt
Sony hat ja zumindest ihr Premium-Gerät mit einer schnelleren CPU ausgestattet - aber trotzdem gibt es schnellere Geräte vom Wettbewerb, die eine langsamere CPU haben. Die Menübedienung im Laden fand ich auch eher narkotisierend.
Die teureren TomToms sind auch merklich flinker geworden, kranken aber an anderen Stellen und kosten in der "Westeuropa-Version" noch wesentlich mehr.
Und dann gibts noch Geräte, die für 99,- Euro verkloppt werden und tw. keine komplette Strecke innerhalb Deutschlands berechnen können...
> - einer besseren Sprachausgabe der Straßennamen,
Synthetische Sprachausgabe feiert mit diesen Geräten ja quasi ein Revival - wird in jedem Fall kommen bzw. besser werden.
> - einer zuverlässigeren Spracherkennung bei der Eingabe,
Auch das wird mit der Zeit besser werden.
> - einer Wegberechnung, die es auch Fußgängern
> ermöglicht nach Navi zu laufen (also mehr
> Stützstellen, mit der die Route abgeglichen wird),
Es gibt da wohl ein paar Grenzen, die die GPS-Chips setzen, aber prinzipiell sollte sowas möglich sein.
Die Frage ist dann natürlich, wieviele potentielle Käufer es gibt.
> - einer mitgelieferten Fahrradhalterung
Es gibt ja "rugged" Navis für Outdoor-Einsätze, aber ob da vernünftige Halter mitgeliefert werden weiß ich nicht.
Aber viel ärgerlicher ist, dass die Hersteller inzwischen nur noch Alibi-Halter für Kfz beilegen.
Nur irgendwelche Saugnäpfe, meistens mit sehr kurzem Haltearm, und die Kabel baumeln lustig in der Gegend rum. Dazu womöglich noch irgendwelche externen, mittelmäßig funktionierenden TMC-Empfänger.
Einer der wenigen Anbieter, der sich Gedanken um vernünftige Fahrzeugintegration macht, ist offenbar Falk.
> - einem Akku, der auch Fahrradtouren übersteht
> (oder Wechselakku)
Wechselakkus sind wohl auch schon komplett auf dem Rückzug.
Da kann man bei kaputten LiIon-Akku dann die ganze Kiste einschicken - aber vielleicht spekulieren die Hersteller ja auch darauf, dass der Kunde sich wie bei PDAs dann am besten gleich ein neues Gerät kauft, weil er ohne die Droge nicht mehr leben kann.
Anders kann ich mir das nicht erklären - selbst um Größenordnungen billigere Handys haben Wechselakkus.
Gruß,
Calibrator
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