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Wozu 2 Dokumentenformate?

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  1. Wozu 2 Dokumentenformate?

    Autor RunningTux 07.03.08 - 10:00

    Mein Plüschtux hat mir gerade geflüstert, dass wenn man sich auf ein offenes Dokumentenformat einigt, wie z. Bsp. ODF, sich viel Arbeit spart und keine Interoperabilitätsarbeit leisten muss. Die User freuen sich, weil sie nicht dauernd konvertieren müssen.

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  2. Re: Wozu 2 Dokumentenformate?

    Autor Andreas Heitmann 07.03.08 - 10:14

    RunningTux schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mein Plüschtux hat mir gerade geflüstert, dass
    > wenn man sich auf ein offenes Dokumentenformat
    > einigt, wie z. Bsp. ODF, sich viel Arbeit spart
    > und keine Interoperabilitätsarbeit leisten muss.
    > Die User freuen sich, weil sie nicht dauernd
    > konvertieren müssen.

    Ja aber die Jungs von Kleinweich freuen sich nicht, da es nicht IHR Standard ist und sie damit folglich kein Geld verdienen. Das ist die Crux an der Sache ....

    Und zur Offenlegung ihrer Industriestandards müssen sie ja bekanntlich per Gerichtsbeschluss genötigt werden. Im Sinne des Verbrauchers wird hier eher weniger entschieden ... Leider!


    Mit freundlichen Grüßen

    A. M. Heitmann - I always think different! ;-)
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  3. Re: Wozu 2 Dokumentenformate?

    Autor ammoQ 07.03.08 - 12:15

    Das ist eine Frage der Rückwärtskompatibilität. Das MS-Office-Dateiformat ist ein schrecklicher Haufen von Sonderfällen, die irgendwann für irgendeinen Zweck eingeführt wurden und in irgendwelchen Dokumenten irgendwelche Auswirkungen haben. Leider bringt das mit sich, dass ein komplett neues, weitgehend unbelastetes Dokumentenformat - wie ODF - nicht 100% aller Absurditäten abbilden kann, die ein Anwender mit vergangenen Office-Versionen zusammengebracht hat. D.h. beim Abspeichern im neuen Format ginge z.B. die "Formatierung" (in Ermangelung eines besseren Ausdrucks) kaputt.
    Mit dem eigenen OOXML-Format hat MS nun ein XML-basierendes Format geschaffen, das 100%ig Absurditäts-kompatibel mit den alten Office-Formaten ist. Und das ist bei der MS-Kundschaft leider notwendig, denn die steht sich nunmal auf Rückwärtskompatibilität mehr als auf alles andere.



    RunningTux schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mein Plüschtux hat mir gerade geflüstert, dass
    > wenn man sich auf ein offenes Dokumentenformat
    > einigt, wie z. Bsp. ODF, sich viel Arbeit spart
    > und keine Interoperabilitätsarbeit leisten muss.
    > Die User freuen sich, weil sie nicht dauernd
    > konvertieren müssen.


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  4. Re: Wozu 2 Dokumentenformate?

    Autor krypto 07.03.08 - 15:31

    RunningTux schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mein Plüschtux hat mir gerade geflüstert, dass
    > wenn man sich auf ein offenes Dokumentenformat
    > einigt, wie z. Bsp. ODF, sich viel Arbeit spart
    > und keine Interoperabilitätsarbeit leisten muss.
    > Die User freuen sich, weil sie nicht dauernd
    > konvertieren müssen.

    Schon traurig, wenn man keine Freunde hat und vor dem Computer total verwahrlost.

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  5. OpenDocument lässt sich erweitern

    Autor Freie Standards 08.03.08 - 15:15

    Und jetzt das Tolle an XML: Es lässt sich erweitern! WOW, Boho!! So kann der ganze Abwärtskompatibel-Kram das OpenDocument-Dokument einfach erweitern. Programme die OpenDocument ohne MS-Office-Abwärtskompatibilität-Kram verstehen, ignorieren den zusätzlichen Kram einfach und zeigen das Dokument dann ein wenig anders an. Es in diesem Programm dann prima verwendbar, aber sieht nicht exakt so aus, wie das Dokument mal früher ausgesehen hat.

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