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H.264 wurde 1989 entwickelt

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  1. H.264 wurde 1989 entwickelt

    Autor Der braune Lurch 14.04.08 - 10:00

    ... kleiner Fehler. Soll wohl H.261 sein (um den es im Artikel geht, H.264 ist ja noch ziemlich jung).

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  2. Re: H.264 wurde 1989 entwickelt

    Autor poki 14.04.08 - 10:16

    Der braune Lurch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ... kleiner Fehler. Soll wohl H.261 sein (um den
    > es im Artikel geht, H.264 ist ja noch ziemlich
    > jung).

    Stimmt, H.261 wird da qualitativ kaum besser sein als Theora.

    Also qualitativ keine Konkurenz für Flash oder WMV Streams.

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  3. Re: H.264 wurde 1989 entwickelt

    Autor Loki Wotan 14.04.08 - 10:18

    poki schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also qualitativ keine Konkurenz für Flash oder WMV
    > Streams.

    Das sind beides keine Codecs, also ist das natürlich auch keine Konkurrenz. :-)

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  4. Re: H.264 wurde 1989 entwickelt

    Autor mess-with-the-best 14.04.08 - 10:43

    Loki Wotan schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > poki schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Also qualitativ keine Konkurenz für Flash
    > oder WMV
    > Streams.
    >
    > Das sind beides keine Codecs, also ist das
    > natürlich auch keine Konkurrenz. :-)
    >
    >

    hihi

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  5. Re: H.264 wurde 1989 entwickelt

    Autor nate 14.04.08 - 10:48

    > Stimmt, H.261 wird da qualitativ kaum besser sein
    > als Theora.

    Öhm, H.261 ist um EINIGES *schlechter* als Theora! Man muss bedenken, dass Theora ungefähr mit H.263 vergleichbar ist, H.261 hingegen der *Vorgänger*(!) von MPEG-1 ist.

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  6. Re: H.264 wurde 1989 entwickelt

    Autor Ich habe gar kein Name 14.04.08 - 12:33

    nate schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Öhm, H.261 ist um EINIGES *schlechter* als Theora!
    > Man muss bedenken, dass Theora ungefähr mit H.263
    > vergleichbar ist, H.261 hingegen der
    > *Vorgänger*(!) von MPEG-1 ist.

    Damit wird es ein noch größeres Schattendasein leben als Theora es schon tut. Mal ernsthaft, Patente hin oder her, wer wird denn ernsthaft derart "veraltete" Codecs benutzen, wenn sie qualitiv nicht mal MPEG-1 das Wasser reichen könnten? Da käme man mit einer völligen Neuentwicklung (am besten auf Wavelet-Basis) besser, wenn man darauf achtet, möglichst keine patentbelasteten Verfahren zu verwenden.

    Aber da sieht man wieder mal wunderbar, dass vor allem Softwarepatente nur die Entwicklung hemmen. Ich wäre ja dafür, dass derjenige, der bestimmte Verfahren zuerst eingeführt hatte, diese 5 Jahre für sich beanspruchen kann, aber danach genug Gelegenheit hatte, damit auch Geld zu verdienen. Andere sollten - der Allgemeinheit zugute - nach Ablauf der 5 Jahre diese Techniken auch nutzen dürfen, ohne dass irgendwer noch den alleinigen Anspruch darauf hätte. Das würde auch den Wettbewerb fördern. Aber nö, da müsste man ja auch was tun für sein Geld :/

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  7. Re: H.264 wurde 1989 entwickelt

    Autor nate 14.04.08 - 13:04

    > Da käme man mit einer völligen
    > Neuentwicklung (am besten auf Wavelet-Basis)
    > besser

    Wie z.B. Dirac oder Snow?

    > wenn man darauf achtet, möglichst keine
    > patentbelasteten Verfahren zu verwenden

    ... schreibt man gar keinen Videocodec. Man kann kein Video- oder Audiokompressionsverfahren schreiben, ohne dabei -zig Patente zu verletzen. Dieser Zug ist schon lange abgefahren.

    > Aber da sieht man wieder mal wunderbar, dass vor
    > allem Softwarepatente nur die Entwicklung hemmen.

    ACK.

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  8. Re: H.264 wurde 1989 entwickelt

    Autor Ich habe gar kein Name 14.04.08 - 13:35

    nate schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wie z.B. Dirac oder Snow?

    Zum Beispiel, ja :)


    > > wenn man darauf achtet, möglichst keine
    > > patentbelasteten Verfahren zu verwenden
    >
    > ... schreibt man gar keinen Videocodec. Man kann
    > kein Video- oder Audiokompressionsverfahren
    > schreiben, ohne dabei -zig Patente zu verletzen.
    > Dieser Zug ist schon lange abgefahren.

    Aber Uralt-Codecs auskramen ist ja auch nicht gerade besser :/
    Und sobald man dort an der Qualitätsschraube drehen will, läuft man ja wieder Gefahr, irgendwelche dummen Patente zu verletzen.

    Wie gesagt, ich wäre für 5 Jahre und dann Schicht im Schacht. Es kann nicht sein, dass irgendwer 20 Jahre auf seine Patente sitzen kann und sämtliche Entwickler abzockt, die das in irgendeiner Form implementieren. Und wer Angst hat, dass es dann keinen Anreiz mehr gäbe, irgendwelche Verfahren zu entwickeln: Sobald die Notwendigkeit dafür vorhanden ist oder sich solch ein Verfahren anbietet, wird es auch entwickelt. Es gäbe dann nur nicht mehr solche Trittbrettfahrer, die Patente sammeln und dann alle anderen abkassieren kann.

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  9. Re: H.264 wurde 1989 entwickelt

    Autor nate 14.04.08 - 14:02

    > Aber Uralt-Codecs auskramen ist ja auch nicht
    > gerade besser :/
    > Und sobald man dort an der Qualitätsschraube
    > drehen will, läuft man ja wieder Gefahr,
    > irgendwelche dummen Patente zu verletzen.

    So wird es kommen, ja. Das erste, was man tun wird, ist die Genauigkeit der Bewegungskompensation von ganzen Pixeln auf halbe Pixel (wie in MPEG-1/-2/-4 -> $$$), Drittelpixel (wie in RealVideo -> $$$) oder Viertelpixel (wie in MPEG-4 und H.264 -> $$$) zu erhöhen, und damit hat man schon verloren. Dann wird man noch B-Frames ($$$), AC oder Intra Prediction ($$$, $$$) sowie Motion Vector Prediction ($$$) einbauen und ein In-Loop-Deblocking Filter ($$$) wäre auch nicht schlecht und so weiter uns so fort ... :(
    Vielleicht kann man den Effekt mit wüsten Verschleierungstaktiken etwas mindern (z.B. Theora: Hilbert-Kurve statt Raster Scan Order für Subblöcke, WTF?!), aber das wirkt eher lächerlich als zielführend.

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  10. Re: H.264 wurde 1989 entwickelt

    Autor Ich habe gar kein Name 14.04.08 - 15:17

    nate schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > So wird es kommen, ja. Das erste, was man tun
    > wird, ist die Genauigkeit der
    > Bewegungskompensation von ganzen Pixeln auf halbe
    > Pixel (wie in MPEG-1/-2/-4 -> $$$),
    > Drittelpixel (wie in RealVideo -> $$$) oder
    > Viertelpixel (wie in MPEG-4 und H.264 -> $$$)
    > zu erhöhen, und damit hat man schon verloren. Dann
    > wird man noch B-Frames ($$$), AC oder Intra
    > Prediction ($$$, $$$) sowie Motion Vector
    > Prediction ($$$) einbauen und ein
    > In-Loop-Deblocking Filter ($$$) wäre auch nicht
    > schlecht und so weiter uns so fort ... :(

    Wenn man all diese Sachen implementiert, hat man letztenendes einen MPEG-4-Nachbau geschaffen, auch wenn es inkompatibel dazu sein wird.
    Man müsste wirklich einen komplett anderen Ansatz finden, aber dazu braucht man erstens viel Gehirnschmalz und zweitens darf noch kein anderer darauf gekommen sein und das zum Patent angemeldet haben.


    > Vielleicht kann man den Effekt mit wüsten
    > Verschleierungstaktiken etwas mindern (z.B.
    > Theora: Hilbert-Kurve statt Raster Scan Order für
    > Subblöcke, WTF?!), aber das wirkt eher lächerlich
    > als zielführend.

    Naja, man müsste dazu erstmal wissen, was konkret alles mit Patenten belastet ist (das alles herauszufinden ist schon quasi unmöglich) und dann kann man nur selten wirklich um Problemzonen herumprogrammieren ohne daraus einen Elefantenfuß zu machen.

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  11. Problem!

    Autor interessierter Leser 14.04.08 - 15:50


    > (...) Da käme man mit einer völligen
    > Neuentwicklung (am besten auf Wavelet-Basis)
    > besser, wenn man darauf achtet, möglichst keine
    > patentbelasteten Verfahren zu verwenden.

    Was ja dann bei Wavelet-basierten Verfahren nicht geht. Softwarepatente sind nunmal eine der dümmsten Ideen die die Menschheit jemals hatte...

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