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Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

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  1. Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor TheHeitmann 23.04.08 - 15:59

    ... so kann ich mir aussuchen, was ich schauen will und bezahle dafür dann auch gerne. Aber in good old Germany steht man ja seit jeher darauf, dem Bundesbürger regelmäßig in die immer leerer werdenden Taschen zu greifen.

    1/3 der eingenommenen GEZ-Gebühren gehen jährlich allein für den Verwaltungsaufwand drauf. 33,33 Prozent dessen, was der deutsche Bürger jährlich einzahlt!! Unglaublich!!!!

    Von mir aus soll Premiere noch 3-4 Nachrichtensender ins Bouquet aufnehmen und dann keine Kabel- und GEZ-Gebühren mehr. Ende, Basta, Aus!! Dann klappts auch mit Digital-TV und HDTV ... !!!

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  2. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor fabsn 23.04.08 - 16:00

    Du hast den Sinn der GEZ nicht verstanden.

    TheHeitmann schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ... so kann ich mir aussuchen, was ich schauen
    > will und bezahle dafür dann auch gerne. Aber in
    > good old Germany steht man ja seit jeher darauf,
    > dem Bundesbürger regelmäßig in die immer leerer
    > werdenden Taschen zu greifen.
    >
    > 1/3 der eingenommenen GEZ-Gebühren gehen jährlich
    > allein für den Verwaltungsaufwand drauf. 33,33
    > Prozent dessen, was der deutsche Bürger jährlich
    > einzahlt!! Unglaublich!!!!
    >
    > Von mir aus soll Premiere noch 3-4
    > Nachrichtensender ins Bouquet aufnehmen und dann
    > keine Kabel- und GEZ-Gebühren mehr. Ende, Basta,
    > Aus!! Dann klappts auch mit Digital-TV und HDTV
    > ... !!!


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  3. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor MacBeezle 23.04.08 - 16:02

    fabsn schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du hast den Sinn der GEZ nicht verstanden.

    Welcher Sinn^^
    Eine Institution die sich selbst finanziert und eine Zwangssteuer eintreibt.

    Wo ist hier der Sinn?


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  4. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor Rübenmutz 23.04.08 - 16:08

    > Wo ist hier der Sinn?
    ganz einfach, so werden soziale Unruhen vermieden!

    Überleg dir mal, was all die Leute machen würden, die sonst durch Soaps oder Mutantenstadel ans Sofa gefesselt sind?

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  5. Junge, Junge

    Autor Trollauklaerer 23.04.08 - 16:12

    Wer zuhause einen empfangsbereiten Fernseher und/oder Radio hat, muss Gebuehren bezahlen, selbst wenn man es nicht benutzt. Wenn du keine Gebuehren zahlen willst muss du den (TV-)Tuner ausbauen.

    TheHeitmann schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ... so kann ich mir aussuchen, was ich schauen
    > will und bezahle dafür dann auch gerne. Aber in
    > good old Germany steht man ja seit jeher darauf,
    > dem Bundesbürger regelmäßig in die immer leerer
    > werdenden Taschen zu greifen.
    >
    > 1/3 der eingenommenen GEZ-Gebühren gehen jährlich
    > allein für den Verwaltungsaufwand drauf. 33,33
    > Prozent dessen, was der deutsche Bürger jährlich
    > einzahlt!! Unglaublich!!!!
    >
    > Von mir aus soll Premiere noch 3-4
    > Nachrichtensender ins Bouquet aufnehmen und dann
    > keine Kabel- und GEZ-Gebühren mehr. Ende, Basta,
    > Aus!! Dann klappts auch mit Digital-TV und HDTV
    > ... !!!


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  6. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor L4-18-11-DP-GM 23.04.08 - 16:52

    Dein Einwurf ist wohl auf den in solchen Internet-Foren üblichen Beißreflex zurückzuführen: Sobald irgendwo das Thema "Rundfunk und Fernsehen" auftaucht, muß sofort ein Anti-GEZ-Posting losgelassen werden.

    Es ging in diesem Newsbeitrag aber um einen Vergleich bei der Verbreitung digitalen Fernsehens in Europa.
    Das Thema GEZ ist in diesem Fall irrelevant, da Deutschland bei den Rundfunkgebühren tätsächlich sogar etwas unter dem Durschnitt rangiert und in fast allen anderen Ländern Europas Rundfunkgebühren in ähnlicher Größenordnung erhoben werden.

    Die wirklichen Gründe für die Zurückhaltung vieler gegenüber DVB sind im Artikel treffend beschrieben wurden.

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  7. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor TheHeitmann 23.04.08 - 17:43

    L4-18-11-DP-GM schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das Thema GEZ ist in diesem Fall irrelevant,

    Das ist leider nur die halbe Wahrheit. Denn zahlreiche Kunden, oder vielmehr zahllose, sind neben den hohen Kabel- und GEZ-Gebühren nicht mehr bereit, noch mehr Geld für Bezahl-TV auszugeben. Die Privaten bekommen die Umstellung auf HDTV ja ganz offensichtlich nicht hin. Die Öffentlich Rechtlichen mit erheblicher Verspätung. Bei höherer Akzeptanz von Bezahl-TV wäre eine Ausrichtung auf HDTV wesentlich einfacher umzusetzen, da die Einnahmen kalkulierbarer sind und man aufgrund der erfassten Kundendaten wesentlich effizienter planen kann.

    Dass Deutschland Digital-TV und HDTV verschlafen hat, lag nicht zuletzt an den Öffentlich Rechtlichen und der ganzen MIschpoke. Die Versuche mit Pal-Plus waren teuer und haben keine Ergebnisse gebracht. Zu lange hat man am alten Standard festgehalten! Und wir haben das auch noch alle mit finanziert!!!




    Mit freundlichen Grüßen

    A. M. Heitmann - I always think different! ;-)
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    "Der größte Luxus, den man sich leisten kann, ist eine eigene Meinung." - Sir Alec Guinness
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  8. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor ff55 23.04.08 - 17:55

    TheHeitmann schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 1/3 der eingenommenen GEZ-Gebühren gehen jährlich
    > allein für den Verwaltungsaufwand drauf. 33,33
    > Prozent dessen, was der deutsche Bürger jährlich
    > einzahlt!! Unglaublich!!!!

    Die GEZ ist mir wirklich unsympathisch. Und dass ARD und ZDF jährlich Einnahmen von über 7 Milliarden Euro haben finde ich unglaublich. Von der Kohle können auch große wie die RTL Group oder Pro7Sat1 nur träumen. Und ARD und ZDF bekommen es einfach so frei Haus reingeschoben.

    Aber was du da behauptest ist Schwachsinn. Die Aufwendungen der GEZ liegen bei 2,23 Prozent der Gesamterträge aus Rundfunkgebühren.
    (http://www.gez.de/door/aufgaben/leistungen/index.html)

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  9. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor TheHeitmann 23.04.08 - 18:19

    ff55 schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Aber was du da behauptest ist Schwachsinn. Die
    > Aufwendungen der GEZ liegen bei 2,23 Prozent der
    > Gesamterträge aus Rundfunkgebühren.
    > (http://www.gez.de/door/aufgaben/leistungen/index.
    > html)

    Hab noch mal ein wenig gegooglet. Du hast Recht. Da hab ich falsche Zahlen in den Hals bekommen. Dachte, der Aufwand war deutlich höher.


    Mit freundlichen Grüßen

    A. M. Heitmann - I always think different! ;-)
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  10. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor David G. 23.04.08 - 18:58

    Der Sinn ist, daß die staatlichen Sender Geld bekommen, ohne daß sie tatsächlich auch etwas sinnvolles als Gegenleistung liefern müssen.
    Als Folge davon ist das öffentliche Fernsehprogramm schon lange Schrott. Die Privaten werden aber so kaputtgemacht, da die öffentlichen mit ihrem Monster-Zwangsbudget direkte Konkurrenten sind, gerade im Unterhaltungssektor (GZSZ, Fußball etc.). Dadurch erfolgter Kostendruck folgt zu höheren Werbezeiten, was wiederrum Leute vergrault.

    Und, mal ehrlich, hätte ich Fernsehen müßte ich erstmal 17 EUR GEZ bezahlen, und dann evtl. nochmal 13 EUR an die Kabelfutzis, wenn ich keine Antenne stellen darf. 30 EUR im Monat bezahlt für nix und wieder nix. Und dann noch in teure dvb-x Hardware investieren? Oder gar Pay-TV? Kann ich mit dem Gewissen leben, daß von meinem Geld irgendwelche GEZ-Drückerkolonnen mit widerrechtlichen Mitteln unschuldige Leute belästigen? Daß die ÖRs jetzt auch noch ins Internet vordringen und eine Besteuerung von Arbeitsgeräten durchgesetzt hat?
    Und was bekomme ich dann? Alte Serien, schlecht synchronisiert, ohne O-Ton, geschnitten ohne Ende, und dann auch noch durch Werbung perforiert. Trashige Soaps und Talkshows, Realityshows und Nachrichten, die aufhetzen sollen (ÖR wie Private).
    Nein, wahrlich, das ist es nicht wert.

    Ich denke einfach, die mangelnde digitale Quote ist einfach ein Zeichen, daß viele Leute keinen Cent mehr in das dahinscheidende Medium Fernsehen mehr investieren wollen.


    MacBeezle schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wo ist hier der Sinn?
    >
    >


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  11. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor knork 23.04.08 - 19:11

    TheHeitmann schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ... so kann ich mir aussuchen, was ich schauen
    > will und bezahle dafür dann auch gerne. Aber in
    > good old Germany steht man ja seit jeher darauf,
    > dem Bundesbürger regelmäßig in die immer leerer
    > werdenden Taschen zu greifen.
    >
    > Von mir aus soll Premiere noch 3-4
    > Nachrichtensender ins Bouquet aufnehmen und dann
    > keine Kabel- und GEZ-Gebühren mehr. Ende, Basta,
    > Aus!! Dann klappts auch mit Digital-TV und HDTV
    > ... !!!

    Es gibt kein mit dem Korrespondentennetz (ein grosser Teil der "Verwaltungskosten entsteht auch dadurch) und den Regionalstudios der ARD/ZDF vergleichbares Netz welches privat finanziert wird und International, National aber auch im kleinsten Dorf hier in Deutschland berichten kann. Vor allem könnte dies nicht finanziert werden, bzw. wäre kaum einer bereit für 1x Nachrichten und 1x Nachrichten aus der Region entsprechende Gebühren zu bezahlen. Aus Rentabilitätsgründen würde dieses Projekt schnell eingestampft.
    Und dass die Privaten werbefinanziert keine unabhängige Nachrichten und Informationskanäle realisieren können sieht und hört man nicht nur n-tv und n24, aber auch bei vielen Lokalstationen täglich. Das Programm ist abhängig von den Werbepartnern aber auch von den Stationseigentümern. Und meist wird Sendematerial eingekauft, ebenfalls qualitativ stark unterschiedlich (sogar vor als Reportage getarnte Werbung unserer Familienministerin schreckten die Stationen nicht zurück).
    Die von vielen kritisierten Musiksendungen spielen kostenmässig kaum eine Rolle, da die Stars die Sendungen als Werbeträger für ihre CDs oder Filme sehen, ist die Technik und Kulisse das teuerste. Ausserdem sind die Einnahmen durch Ticketverkäufe ebenfalls nicht unerheblich.
    Und um 24/7-Sendebetrieb zu realisieren, muss auch Füllmaterial zur Verfügung stehen. Dies sind die "seichten" Unterhaltungsserien. Da diese meist auch ins Ausland verkauft werden, durch zwischengeschaltete Werbung (daher Quotenrelevant) gegenfinanziert werden, ist der Kostenfaktor hier ebenfalls relativ gering. Aber mit ihrem vertraglich vorgeschriebenen Sendeinhalt der auch Kulturelles (dazu gehört eine Wagneroper genauso wie der Musikantenstadel, aber auch Supertramp oder Tokiohotel an Pfingsten auf Phoenix) und Unterhaltung (Tatort, Pilcher, oder Tierarztserie).

    Und wenn ich die jeweils bevorzugten Sendungen und Serien (zusätzlich zu Nachrichten und Magazienen) der Familie berücksichtige, dann käme ich alleine mit den Privaten Werbefinanzierten oder Bezahlspartensendern auf keinen Grünen Zweig.
    Übrigens Kabel MUSSS ich bezahlen (schaue aber ausser ein paar Dritter , CNN und BBC die in DVB-T nicht eingespeist sind, dieses nie), leider sind jedoch die Mehrheit der Sender für mich absolut uninteressant.
    Shopsender, 9live, Türkisch, MTV, Viva, alles für die Katz. Und beim Premierepaket? Spartensender die nur zig Jahre alte Wiederholungen bringen und auf Premiere 2 Filme im Monat, dafür 10x zu jeder Tag und nachtzeit wiederholt.

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  12. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor David G. 23.04.08 - 19:20

    knork schrieb:
    > Es gibt kein mit dem Korrespondentennetz (ein
    > grosser Teil der "Verwaltungskosten entsteht auch
    > dadurch) und den Regionalstudios der ARD/ZDF
    > vergleichbares Netz welches privat finanziert wird
    > und International, National aber auch im kleinsten
    > Dorf hier in Deutschland berichten kann. Vor allem
    > könnte dies nicht finanziert werden, bzw. wäre
    > kaum einer bereit für 1x Nachrichten und 1x
    > Nachrichten aus der Region entsprechende Gebühren
    > zu bezahlen. Aus Rentabilitätsgründen würde dieses
    > Projekt schnell eingestampft.

    Seltsam, in den Lokalzeitungen (bzw. auch aus den Online-Präsenzen) ist deutlich mehr Lokales zu sehen als in irgendwelchen ÖR Sendern.

    > Und dass die Privaten werbefinanziert keine
    > unabhängige Nachrichten und Informationskanäle
    > realisieren können sieht und hört man nicht nur
    > n-tv und n24, aber auch bei vielen Lokalstationen
    > täglich.

    Das mag sein, jedoch können die staatsfinanzierten Sender ebenso keine unabhängigen Nachrichten bieten, insbesondere, wenns um politikrelevante Themen geht.
    Auch das hat man in der Vergangenheit gesehen durch Magazine wie Frontal21, Panorama oder Polylux, ebenso durch anti-islamische Stimmungsmache im Israel/Palästina Konflikt (da war CNN sogar noch deutlich neutraler).
    Letztendlich ist das aber auch gar nicht notwendig, schließlich ist das Fernsehen nun ein reines Unterhaltungsmedium, informiert wird ja idR übers Netz. Und das ausführlicher und genauer, als das im Fernsehen jemals der Fall war, weil man sich nun auch alle Seiten anhören kann zu einem Thema und interaktiv diskutieren kann.

    So, und was Unterhaltung angeht, da kann das ÖR ebenfalls nicht mithalten, ich schaue vorwiegend SciFi Serien, und das im O-Ton. Was in den USA im privaten (Pay) TV möglich ist, ist hierzulande undenkbar.

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  13. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor Rohde 23.04.08 - 19:27

    ff55 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > TheHeitmann schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > 1/3 der eingenommenen GEZ-Gebühren gehen
    > jährlich
    > allein für den Verwaltungsaufwand
    > drauf. 33,33
    > Prozent dessen, was der deutsche
    > Bürger jährlich
    > einzahlt!! Unglaublich!!!!

    > Aber was du da behauptest ist Schwachsinn. Die
    > Aufwendungen der GEZ liegen bei 2,23 Prozent der
    > Gesamterträge aus Rundfunkgebühren.
    > (http://www.gez.de/door/aufgaben/leistungen/index.
    > html)

    TheHeitmann hat zwar mittlerweile seine Behauptung schon revidiert, aber die Verwaltungskosten dürften insgesamt wohl doch erheblich höher liegen als von der GEZ ausgewiesen. Schließlich sind das nur die Verwaltungskosten der GEZ (immerhin über 160 Mio EUR). Die ganzen Rundfunk- und Fernsehanstalten verwalten sich leider nicht für lau. Das muß auch noch dazu gerechnet werden.

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  14. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor Rainer Zufall 23.04.08 - 19:50

    TheHeitmann schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > 1/3 der eingenommenen GEZ-Gebühren

    Wer hat denn nur das Gerücht in Umlauf gebracht dass es eine Gebühr auf Gebühreneinzugszentralen gäbe?

    Und selbst wenn dem so wäre - kann es mir nicht egal sein wenn die GEZ (an wen auch immer) Gebühren zahlt? Ich hab schon mit der Rundfunkgebühr genug zu tun.

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  15. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor Gavid D. 23.04.08 - 20:50

    Da sieht man wie wenig Ahnung du hast. Die öffentlich unrechtlichen berichten ständig negativ über Israel und positiv über die Terroristen. Aber das ist einem wie dir wohl noch nicht genug der Hetze hä?

    David G. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > knork schrieb:
    > > Es gibt kein mit dem Korrespondentennetz
    > (ein
    > grosser Teil der "Verwaltungskosten
    > entsteht auch
    > dadurch) und den
    > Regionalstudios der ARD/ZDF
    > vergleichbares
    > Netz welches privat finanziert wird
    > und
    > International, National aber auch im
    > kleinsten
    > Dorf hier in Deutschland berichten
    > kann. Vor allem
    > könnte dies nicht finanziert
    > werden, bzw. wäre
    > kaum einer bereit für 1x
    > Nachrichten und 1x
    > Nachrichten aus der Region
    > entsprechende Gebühren
    > zu bezahlen. Aus
    > Rentabilitätsgründen würde dieses
    > Projekt
    > schnell eingestampft.
    >
    > Seltsam, in den Lokalzeitungen (bzw. auch aus den
    > Online-Präsenzen) ist deutlich mehr Lokales zu
    > sehen als in irgendwelchen ÖR Sendern.
    >
    > > Und dass die Privaten werbefinanziert
    > keine
    > unabhängige Nachrichten und
    > Informationskanäle
    > realisieren können sieht
    > und hört man nicht nur
    > n-tv und n24, aber
    > auch bei vielen Lokalstationen
    > täglich.
    >
    > Das mag sein, jedoch können die staatsfinanzierten
    > Sender ebenso keine unabhängigen Nachrichten
    > bieten, insbesondere, wenns um politikrelevante
    > Themen geht.
    > Auch das hat man in der Vergangenheit gesehen
    > durch Magazine wie Frontal21, Panorama oder
    > Polylux, ebenso durch anti-islamische
    > Stimmungsmache im Israel/Palästina Konflikt (da
    > war CNN sogar noch deutlich neutraler).
    > Letztendlich ist das aber auch gar nicht
    > notwendig, schließlich ist das Fernsehen nun ein
    > reines Unterhaltungsmedium, informiert wird ja idR
    > übers Netz. Und das ausführlicher und genauer, als
    > das im Fernsehen jemals der Fall war, weil man
    > sich nun auch alle Seiten anhören kann zu einem
    > Thema und interaktiv diskutieren kann.
    >
    > So, und was Unterhaltung angeht, da kann das ÖR
    > ebenfalls nicht mithalten, ich schaue vorwiegend
    > SciFi Serien, und das im O-Ton. Was in den USA im
    > privaten (Pay) TV möglich ist, ist hierzulande
    > undenkbar.


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  16. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor David G. 23.04.08 - 21:41

    Bitte BESCHÄFTIGE dich mit dem Thema bevor du postest.

    Danke!

    (Sonst kann man halt schlecht diskutieren ;-))

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  17. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor Rainer Haessner 23.04.08 - 22:32

    > ... so kann ich mir aussuchen, was ich schauen
    > will und bezahle dafür dann auch gerne. Aber in
    > good old Germany steht man ja seit jeher darauf,
    > dem Bundesbürger regelmäßig in die immer leerer
    > werdenden Taschen zu greifen.

    Immer diese Philosophie zwischen "Bezahl-TV", GEZ und "Free-TV" ...
    Also, wenn dieses Forum eine Stammkneipe wäre, nun ja ...

    Also:
    1. Es gibt überhaupt nichts anderes als Bezahl-TV. Woher sollen denn die Anstalten die Kosten (und möglichst einen Gewinn) erhalten, wenn nicht von den Kunden. Ja, klar, die Bezahlwege unterscheiden sich und auch die Wichtung, welche Kunden, welchen Anteil bezahlen.

    2. Am ehrlichsten arbeitet noch das "Bezahl-Fernsehen", um einmal die Stammkneipenformulierung zu verwenden. Abo-TV wäre vielleicht etwas besser, wenn auch sicher nicht ideal. You get, what you pay for. Nicht mehr, nicht weniger.

    3. Die Krönung der Nebelkerzen und der unsauberen Finanzierung ist das "Free-TV". Ja, natürlich kostet das, auch, wenn der Kunde keinen Scheck an die Anstalten ausstellt. Den stellen die an die Werbetreibenden aus, die dann aber keinesfalls vergessen, den Scheck an ihre Kunden weiterzureichen. Ja, ja, keine beworbenen Produkte kaufen und aus dem "Free-TV" wird Free-TV. Wieviele derartige Zuschauer gibt es in Deutschland? Sind es drei? Habe ich vielleicht einen übersehen? Dafür kann der Nichtnutzer der "Free-TV"-Programme trotzdem dafür zahlen (es sei denn, er zählt zu den eben erwähnten drei Bürgern Deutschlands).

    4. GEZ? Ja, klar, mit einer gesicherten - wenn auch immer als zu knapp empfundenen - Finanzierung entfallen ein paar Randbedingungen. Das führt natürlich zu einer gewissen Uneffektivität, aber auf der anderen Seite auch zu einem relativ ungestörten Angebot von Sendungen, die jetzt nicht von vornherein dem Massengeschmack entsprechen. Natürlich können solche Sendungen weder die Masse der Sendezeit noch einen signifikanten Teil der Einnahmen beanspruchen, immerhin muß auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen dem Intersse der Mehrzahl der Gebührenzahler entsprechen. Immerhin gibt es aber solche Beiträge, mit denen sich das "Free-TV", aber auch das Abo-TV schwer tun.

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  18. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor Rainer Haessner 23.04.08 - 22:35

    >
    > TheHeitmann hat zwar mittlerweile seine Behauptung
    > schon revidiert, aber die Verwaltungskosten
    > dürften insgesamt wohl doch erheblich höher liegen
    > als von der GEZ ausgewiesen. Schließlich sind das
    > nur die Verwaltungskosten der GEZ (immerhin über
    > 160 Mio EUR). Die ganzen Rundfunk- und
    > Fernsehanstalten verwalten sich leider nicht für
    > lau. Das muß auch noch dazu gerechnet werden.

    Sicher. Nur, worin soll genau die Aussage liegen? Diese Verwaltungskosten fallen natürlich überall an, ob nun beim WDR, RTL oder Canal+.

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  19. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor Rainer Haessner 23.04.08 - 22:42

    > dahinscheidende Medium Fernsehen

    Durchaus möglich. Wenn ich mit die riesige Zahl der - digital empfangbaren - Spartenkanäle so anschaue ...
    Immer mehr Sender für immer weniger Interessenten pro Kanal. Bei gleichzeitig immer besser werdenden Möglichkeiten der breitbandigen Datenübertragung.

    Ich lasse mich einmal überraschen.

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  20. Re: Ganz einfach: Bezal-TV statt GEZ ...

    Autor ich :) 24.04.08 - 08:11

    Bei RTL zahlen nur wir die Verwaltungskosten nicht, aber bei den ÖR schon.


    Rainer Haessner schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > >
    > TheHeitmann hat zwar mittlerweile seine
    > Behauptung
    > schon revidiert, aber die
    > Verwaltungskosten
    > dürften insgesamt wohl doch
    > erheblich höher liegen
    > als von der GEZ
    > ausgewiesen. Schließlich sind das
    > nur die
    > Verwaltungskosten der GEZ (immerhin über
    > 160
    > Mio EUR). Die ganzen Rundfunk- und
    >
    > Fernsehanstalten verwalten sich leider nicht
    > für
    > lau. Das muß auch noch dazu gerechnet
    > werden.
    >
    > Sicher. Nur, worin soll genau die Aussage liegen?
    > Diese Verwaltungskosten fallen natürlich überall
    > an, ob nun beim WDR, RTL oder Canal+.
    >
    >


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