Wieso nutzt man CentOS anstatt gleich Red Hat zu nehmen?
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Selten dämliche Frage!
Weil es kostenlos ist nicht wie RHEL
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Wieso kostet RHEL Geld? Ich meine, hallo, wo ist der Sinn für etwas zu bezahlen dass man auch umsonst haben kann (OpenSuse, Ubuntu, ...)? Ok. Statt OpenSuse, Ubuntu zu nehmen will man ein kostenpflichtiges Linux. Aber dafür will man nicht bezahlen, deswegen bringt man es nochmal kostenlos heraus. Reichlich wirr!
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5.2 schrieb:
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> Wieso kostet RHEL Geld? Ich meine, hallo, wo ist
> der Sinn für etwas zu bezahlen dass man auch
> umsonst haben kann (OpenSuse, Ubuntu, ...)? Ok.
> Statt OpenSuse, Ubuntu zu nehmen will man ein
> kostenpflichtiges Linux. Aber dafür will man nicht
> bezahlen, deswegen bringt man es nochmal kostenlos
> heraus. Reichlich wirr!
Fuer RHEL gibt kommerziellen Support und viele grosse Anwendungen sind fuer diese Umgebung zertifiziert. Allerdings muss Redhat den Source-Code wieder an die Community zurueckgeben (Stichwort GPL). Den greift CentOS auf und erweitert ihn um eigene Dinge.
Der grosse Unterschied zu den Desktop-Distributionen, die Du genannt hast, ist die lange Zeit, in der es gepflegt wird (7 Jahre!).
BTW: Lesen bildet
http://en.wikipedia.org/wiki/CentOS
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5.1 schrieb:
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> Wieso nutzt man CentOS anstatt gleich Red Hat zu
> nehmen?
Damit sich Jerry A. Taylor wieder furchtbar aufregen kann?
http://www.centos.org/modules/news/article.php?storyid=127
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5.2 schrieb:
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> Wieso kostet RHEL Geld? Ich meine, hallo, wo ist
> der Sinn für etwas zu bezahlen dass man auch
> umsonst haben kann (OpenSuse, Ubuntu, ...)? Ok.
> Statt OpenSuse, Ubuntu zu nehmen will man ein
> kostenpflichtiges Linux. Aber dafür will man nicht
> bezahlen, deswegen bringt man es nochmal kostenlos
> heraus. Reichlich wirr!
Weil man jemand hat, der bei Problemen auf der Matte steht. Weil es mitunter notwendig ist, zerifizierte Plattformen zu fahren um entsprechende Garantien und Supports für andere Systeme wie von Oracle oder SAP zu bezahlen. Um sicher zu stellen, dass es den Hersteller in ein paar Jahren noch gibt.
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E-Sheep schrieb:
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> Damit sich Jerry A. Taylor wieder furchtbar
> aufregen kann?
>
> www.centos.org
Dann aber wohl in seinem neuen Job... ;-)
Grüße habichauch
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> Der grosse Unterschied zu den
> Desktop-Distributionen, die Du genannt hast, ist
> die lange Zeit, in der es gepflegt wird (7
> Jahre!).
Und damit ein Nieschenprodukt. Ubuntu LTS hat 3 Jahre Support im Desktop- und 5 Jahre im Serverbereich.
Und diese ganzen "Zertifizierungen" sind wieder mal ein Dolchstoß gegen kostenlose Software. Als ob Software, die auf Windows läuft regelmäßg auch noch eine Zertifizierung hat. Windows meckert hier und da, aber ich glaube kaum, dass - mit wenigen Ausnahmen - tatsächlich groß Rücksicht darauf genommen wird. DAUs in Chefetagen-Ebene, die vom Linux-Virus angesteckt sind, werden dafür umso lieber in den Geldbeutel greifen. Für diejenigen, für die das aber absolut notwendig ist, ist RedHat aber trotzdem eine gute Wahl.
Für den Privatanwender ist das aber egal. Wer hier "zertifizierte" Software braucht und CentOS verwendet, schießt sich selber ins Bein. Er braucht Support, unterstützt aber seinen eigenen Hersteller nicht. In dieser Hinsicht ist CentOS tatsächlich "unnötig".
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Redhat EL bekommst Du von Redhat im Abo. Wenn Du die exakt gleiche Technik aber von einem anderen Anbiter, z.B. einem aus der Region haben willst, bekommst Du das wenn dieser CentOS anbitet. Das geht nämlich genauso wie Support für Debian zu verkaufen.
Desweiteren, hast Du mit CentOS eine kostenlose Testplattform, wenn Du für RHEL entwickelst.
Für Leute die zu geizig sind für RHEL zu bezahlen, es aber haben wollen, ist das auch ein guter Weg.
5.1 schrieb:
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> Wieso nutzt man CentOS anstatt gleich Red Hat zu
> nehmen?
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Newbe schrieb:
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> > Der grosse Unterschied zu den
>
> Desktop-Distributionen, die Du genannt hast,
> ist
> die lange Zeit, in der es gepflegt wird
> (7
> Jahre!).
>
> Und damit ein Nieschenprodukt. Ubuntu LTS hat 3
> Jahre Support im Desktop- und 5 Jahre im
> Serverbereich.
>
> Und diese ganzen "Zertifizierungen" sind wieder
> mal ein Dolchstoß gegen kostenlose Software. Als
> ob Software, die auf Windows läuft regelmäßg auch
> noch eine Zertifizierung hat. Windows meckert hier
> und da, aber ich glaube kaum, dass - mit wenigen
> Ausnahmen - tatsächlich groß Rücksicht darauf
> genommen wird. DAUs in Chefetagen-Ebene, die vom
> Linux-Virus angesteckt sind, werden dafür umso
> lieber in den Geldbeutel greifen. Für diejenigen,
> für die das aber absolut notwendig ist, ist RedHat
> aber trotzdem eine gute Wahl.
Die zertifizierte Software ist bestimmt kein Counterstrike oder Moorhunschießen.
Datenbanken aller Oracle oder DB2 fallen darunter und auch diverse Middleware. Solche Sofware wir auch für die Serverbetriebssysteme vom Microsoft zertifiziert.
> Für den Privatanwender ist das aber egal. Wer hier
> "zertifizierte" Software braucht und CentOS
> verwendet, schießt sich selber ins Bein. Er
> braucht Support, unterstützt aber seinen eigenen
> Hersteller nicht. In dieser Hinsicht ist CentOS
> tatsächlich "unnötig".
CentOS gewährt kostenlos einen einfachen Zugriff auf die Enterprise Plattfom von Redhat. Egal ob man selbst ein zum Marktführer identisches Produkt mit Support anbieten möchte oder einfach nur ein bisschen mit Profitechnik spielen will. CentOS ermöglicht das.
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Newbe schrieb:
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> Für diejenigen,
> für die das aber absolut notwendig ist, ist RedHat
> aber trotzdem eine gute Wahl.
Dem kann man sich nur anschliessen. Diese Problematik sieht man erst, wenn man
1.) professionelle Applikationen unter Linux einsetzt oder
2.) bestimmte Hardware mit massig Arbeitsspeicher und/oder speziellen Controllerkarten nutzt.
Hier sieht man recht schnell den Mehrwert.
zu 1.) IBM Lotus Domino 8 bzw. IBM Lotus Notes 8 laufen unter RHEL und SLES out of the box (bzw. deren Desktop Editions z.Zt. unter 32Bit für Lotus Notes 8). Bei den anderen 'kostenlosen' Distros darf man dann yummen und yasten und taren und apt-getten, was das Zeug hält - vernünftige Doku im WWW vorausgesetzt.
zu 2.) Ein Mehrprozessorsystem mit Opteron CPUs sowie ein gebräuchlicher U320SCSI Host-Raid Adapter mit 16 GB RAM war bei keiner 64 - Bit Edition der 'bekannten' Kostenlos-Distros out of the box zum Laufen zu bewegen - selbst wenn (im Falle von FC8) eine Installation sogar möglich war! Anders dagegen RHEL 5 bzw. SLES 10: Da wurde installiert, neugestartet, fertig.
Man erkennt deutlich den Mehrwert einer solchen 'Distro' - das chaotische Zusammenpacken und wirres zusammencompilen von Paketen, wer hat den neuesten Kernel, Desktopmanager, Xserver, etc... ist für den professionellen Ansastz mit einem OS zu arbeiten, hinderlich.
Selbst das betagte 'tote' BeOS, der Nachfolger ZetaOS, welche in Multimedia - Bereichen auch heute noch Linuxe selbst mit RT-Patches mühelos an die Wand fahren in der Performance, als wie auch das heutige in Entwicklung befindliche OpenSource - Projekt HaikuOS als BeOS - Klon oder OpenSolaris oder aber auch die BSD - Familie machen da einen ordentlicheren Eindruck, was das Code - Basis Konzept und die Struktur angeht.
Problematisch ist ein CentOS - Projekt: hier wird die OpenSource Auflage für die Entwicklerfirmen schnell zu einem Schuss ins Knie für RH, da ihrer Debugging und tweaking - Arbeit im System/bei Treibern, die ja nun mal offengelegt werden muß, von der Community zusammengeführt und sich in einem "für Lau" Klon eines RHEL wiederfindet...
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V_Transistor schrieb:
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> Problematisch ist ein CentOS - Projekt: hier wird
> die OpenSource Auflage für die Entwicklerfirmen
> schnell zu einem Schuss ins Knie für RH, da ihrer
> Debugging und tweaking - Arbeit im System/bei
> Treibern, die ja nun mal offengelegt werden muß,
> von der Community zusammengeführt und sich in
> einem "für Lau" Klon eines RHEL wiederfindet...
RedHat verdient am Support. Abgesehen davon glaube ich nicht, daß der Verdrängungseffekt wirklich nennenswert ist.
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