Auch wenn man nicht weiß, ob eine Straße über einen Gehweg verfügt. Außerorts ist dieser nicht erforderlich, Fußgänger dürfen dort selbstverständlich die Straße benutzen. Innerorts hingegen dürfen Straßen für den allgemeinen Verkehr (also keine Autobahnen/Kraftfahrstraßen) ohne Gehweg überhaupt nicht gebaut werden.
Insofern stellt das ganze kein Problem dar.
ciao, jtsn
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> Auch wenn man nicht weiß, ob eine Straße über
> einen Gehweg verfügt. Außerorts ist dieser nicht
> erforderlich, Fußgänger dürfen dort
> selbstverständlich die Straße benutzen.
Schonmal 'nen Sonntagsspaziergang auf der A3 gemacht?
Ausserdem werden Wald- und Feldwege von den meisten Routingprogrammen ganz schick ignoriert bzw. sind gar nicht im Datenbestand
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Jannis schrieb:
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> > Auch wenn man nicht weiß, ob eine Straße
> über
> einen Gehweg verfügt. Außerorts ist
> dieser nicht
> erforderlich, Fußgänger dürfen
> dort
> selbstverständlich die Straße benutzen.
>
> Schonmal 'nen Sonntagsspaziergang auf der A3
> gemacht?
Er wohnt sicher in einer Großstadt oder wo es Fahrradwege gibt. Hier gibts Hügel und Radwege sind dort, wo der LandKreis aufhört. Die Landstraßen reichen für zwei Autos nebeneinander. Wenn man eine Katze ist, passt man neben den Straßenbelag. Als Mensch darf/kann man im Graben (da wo Wasser drin ist) laufen.
Leute die immer zufrieden sind, sind der Zukunft ungeeignet/unwürdig und miese Verhinderer. Oder gehören zum Establishment.
> Ausserdem werden Wald- und Feldwege von den
> meisten Routingprogrammen ganz schick ignoriert
> bzw. sind gar nicht im Datenbestand
Auch Wege die "nur" für Fußgänger gehen, sind so nicht verzeichnet. In hügeligen Städten gibt es teilweise 1-2 km lange Segmente und Autos müssen halt die 1-2 km fahren. Der Füßgänger hat aber u.U. alle 100-300m einen Durchstichweg. Oder Gegenden die zum Anliegerschutz von der Landstraße/Durchfahrtsstraße getrennt sind, sind für Fußgänger/Radfahrer teilweise sehr durchlässig. Gleiches für kleine Bäche/Flüsse oder EisenbahnTrassen (Autobahnen vielleicht auch) mit Fußgänger/Fahrradbrücken. Dumme AutoSpacken tun sowas geistig gar nicht packen.
Topologie der Erreichbarkeit ist für Autos, Sattelschlepper, 30TonnerGigaliner, Motorräder, Mofas, Fußgänger, Rollstuhlfahrer, Oma+Kinderwagen sehr unterschiedlich.
Und in großen Parks oder Innenstädten, Einkaufszonen ist Fußgängerrouting u.U. recht beliebt. Man lese die Threads zur kostenlosen Symbian60.3-Routing-Software von Nokia.
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Siga schrieb:
Gleiches für kleine Bäche/Flüsse oder
> EisenbahnTrassen
... Du willst doch wohl nicht jemanden zum Überqueren von Eisenbahnstrecken verleiten...?
Das ist richtig gefährlich (moderne Züge sind schnell und leise) und teuer wenn mal wieder eine Strecke wegen "Gleislatschern" gesperrt werden muss.
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1st1 schrieb:
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> Siga schrieb:
> Gleiches für kleine Bäche/Flüsse oder
> > EisenbahnTrassen
>
> ... Du willst doch wohl nicht jemanden zum
> Überqueren von Eisenbahnstrecken verleiten...?
Nein. Sicher nicht.
> Das ist richtig gefährlich (moderne Züge sind
> schnell und leise) und teuer wenn mal wieder eine
> Strecke wegen "Gleislatschern" gesperrt werden
> muss.
Illegal kann jeder und Gefahren eingehen sollte man nicht. Ich meinte bei kleinen Bächen/Flüssen in Städten die kleinen Fußgängerbrücken.
Bei Autobahnen gibt es teilweise Überführungen wo mehr als ein Trecker wohl nicht drüberfährt. Als Radfahrer ist das schon sinnvoll, aber die sind wohl auch meist verzeichnet weil auch Autos drüberfahren dürfen.
Z.B. Parkhäuser sind groß, durchlaufen (offizell, nicht illegal) ist oft sinnvoller als drumherumlaufen. Beim Real, Ikea, Obi machst Du das auch, obwohl als Auto verboten (Einbahnstraße, nur für Lieferanten, Bürgersteig,...).
Bei Zügen meinte ich z.B. Haltepunkte wo man unten drunter durchlaufen kann oder unterführungen/unbeschrankte/beschrankte Straßen/Wege im Wald("keine KraftFahrZeuge, nur Anlieger(und Radfahrer)") usw. Autos werden dort teilweise nicht entlanggeleitet, für Fußgänger/Radfahrer sind dort aber Möglichkeiten. Dazu noch diese Schranken wo man so eine "Trillerpfeife" als Schalter nutzt und dann aufgemacht wird. Dort würde ein Routenplaner eher nicht entlangführen sondern die Gesamtroute anders legen. Für ein Auto ist 1km mehr oder weniger ja "egal" bzw. die können schon 10-20 km früher oder später auf die andere Bahnseite wechseln wenn deren Strecke so lang ist.
Als Radfahrer/Fußgänger (man beobachte Katzen und übertrage das auf Fußgänger) gibt es viele legale Durchgänge die einem erst auffallen, wenn man "gezielt"/"instinktiv"/trainierterweise danach schaut. Diese sind für Auto-Navis egal, zahlenmäßig aber recht viel aber für Radfahrer/Fußgängernavigation extrem wichtig und sinnvoll.
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Siga schrieb:
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> Er wohnt sicher in einer Großstadt oder wo es
> Fahrradwege gibt. Hier gibts Hügel und Radwege
> sind dort, wo der LandKreis aufhört.
Was haben Fahrradwege mit Fußgängerrouting zu tun? Hint: Radwege dürfen Fußgänger genauso wie Fahrbahnen außer zum Queren nicht betreten.
> Die
> Landstraßen reichen für zwei Autos nebeneinander.
> Wenn man eine Katze ist, passt man neben den
> Straßenbelag. Als Mensch darf/kann man im Graben
> (da wo Wasser drin ist) laufen.
Falsch, man darf selbstverständlich die Fahrbahn benutzen, wo kein Gehweg vorhanden ist. Und je nach Gegend ist das auch noch die kürzesteste Verbindung von einem Ort zum nächsten (sonst wäre dort keine Straße hingebaut worden). Aber ich zitiere Dich mal selbst:
> Dumme AutoSpacken tun sowas geistig gar nicht packen.
>> Ausserdem werden Wald- und Feldwege von den
>> meisten Routingprogrammen ganz schick ignoriert
>> bzw. sind gar nicht im Datenbestand
Solche Wege sind meistens nicht befestigt und das wird eklig, wenn das Wetter mal umschlägt. Außerdem möchte man keine Wege fernab jeglicher Zivilisation benutzen, wo tagelang keiner vorbeikommt. Wenn denn doch mal was passiert, sieht man ganz schön alt aus.
> Auch Wege die "nur" für Fußgänger gehen, sind so
> nicht verzeichnet. In hügeligen Städten gibt es
> teilweise 1-2 km lange Segmente und Autos müssen
> halt die 1-2 km fahren. Der Füßgänger hat aber
> u.U. alle 100-300m einen Durchstichweg. Oder
> Gegenden die zum Anliegerschutz von der
> Landstraße/Durchfahrtsstraße getrennt sind, sind
> für Fußgänger/Radfahrer teilweise sehr
> durchlässig. Gleiches für kleine Bäche/Flüsse oder
> EisenbahnTrassen (Autobahnen vielleicht auch) mit
> Fußgänger/Fahrradbrücken.
Wieso wirfst Du ständig Fußgänger und Radfahrer zusammen? Radfahrer bewegen Fahrzeuge und haben völlig andere Verkehrsansprüche als Fußgänger.
ciao, jtsn
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