Man stelle sich einmal vor jemand veröffentlicht eine Schadsoftware auf dem google Market, welche sich als nützliches Programm tarnt, im Hintergrund sich selbst aber an alle Nummern im Telefonbuch verschickt und Mehrwertrufnummern anruft oder Daten ausspioniert.
In dem Falle macht es schon Sinn die Software wieder von allen Telefonen entfernen zu können.
In der Praxis wird es sich hoffentlich auf solche Fälle beschränken, aber die Funktion an sich ist schon recht bedenklich.
Bei Apple sehe ich die Sache aber noch etwas kritischer, da kein Ersatz geleistet wird, nicht darauf hingewiesen wurde und die veröffentlichte Software von vornherein eh schon geprüft wird.
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HerrKorn schrieb:
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> Man stelle sich einmal vor jemand veröffentlicht
> eine Schadsoftware auf dem google Market, welche
> sich als nützliches Programm tarnt, im Hintergrund
> sich selbst aber an alle Nummern im Telefonbuch
> verschickt und Mehrwertrufnummern anruft oder
> Daten ausspioniert.
>
> In dem Falle macht es schon Sinn die Software
> wieder von allen Telefonen entfernen zu können.
Das muss ja aber nicht aus der Ferne geschehen.
--
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Martin F. schrieb:
> Das muss ja aber nicht aus der Ferne geschehen.
Wie denn sonst? Soll google zu jedem Android Anwender nach Hause fahren und die Software runterschmeißen?
Wie gut das funktioniert wenn man es den Anwendern überlässt sieht man an Botnetzen mit hunderttausenden Rechnern...
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Martin F. schrieb:
>
> Das muss ja aber nicht aus der Ferne geschehen.
>
Doch.
Wenn es schnell und effektiv gehen soll, dann nur so.
Klar, wenn sich dutzende von Usern eine Schadsoftware gezogen haben, macht es natürlich Sinn, diese erst schriftlich zu benachrichtigen und darauf zu hoffen, daß sie die Software auch wieder entfernen.
Zu ihrem eigenem Nutzen.
Was denkst Du, wieviel das tun werden?
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Ich hoffe das ist so:
Android einschalten. Internet verbinden, eine liste mit Schadsoftware wird im hintergrund runtergeladen. Wenn eine dabei in der liste auf dem "handy" aufgetreten ist: Dialogfenster: Achtuner bla bla bla - soll sie entfernt werden? . JA / NEIN / HILFE
Dann eine rückmeldung, wurde entfernt, Geld zurück.
Dann wäre es OK. Aber bitte nicht geheim im Hintergrund.
Test_The_Rest schrieb:
-------------------------------------------------------
> Martin F. schrieb:
> >
> Das muss ja aber nicht aus der Ferne
> geschehen.
>
> Doch.
> Wenn es schnell und effektiv gehen soll, dann nur
> so.
>
> Klar, wenn sich dutzende von Usern eine
> Schadsoftware gezogen haben, macht es natürlich
> Sinn, diese erst schriftlich zu benachrichtigen
> und darauf zu hoffen, daß sie die Software auch
> wieder entfernen.
> Zu ihrem eigenem Nutzen.
>
> Was denkst Du, wieviel das tun werden?
>
>
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Herr Korn schrieb:
-------------------------------------------------------
> Martin F. schrieb:
> > Das muss ja aber nicht aus der Ferne
> geschehen.
>
> Wie denn sonst? Soll google zu jedem Android
> Anwender nach Hause fahren und die Software
> runterschmeißen?
Man könnte auch die Rechte einschränken (z. B. muss ein Terminkalender ja nicht telefonieren) und etwaige Sicherheitslücken durch automatische Aktualisierungen schließen.
> Wie gut das funktioniert wenn man es den Anwendern
> überlässt sieht man an Botnetzen mit
> hunderttausenden Rechnern...
Ja gut, wenn ich XP ohne SP 2 direkt ans Netz hänge (oder DMZ anmache, damit „alles funktioniert“), muss ich mich nicht wundern. Ebensowenig, wenn ich keine Aktualisierungen vornehme und mit einem uralten IE mit Adminrechten surfe.
--
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Herr Korn schrieb:
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> Martin F. schrieb:
> > Das muss ja aber nicht aus der Ferne
> geschehen.
>
> Wie denn sonst? Soll google zu jedem Android
> Anwender nach Hause fahren und die Software
> runterschmeißen?
>
> Wie gut das funktioniert wenn man es den Anwendern
> überlässt sieht man an Botnetzen mit
> hunderttausenden Rechnern...
einfach selbst runterlöschen? wenn du sie nen virus haben warten sie ja auch nicht bis microsoft den für sie löscht..
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Test_The_Rest schrieb:
-------------------------------------------------------
> Martin F. schrieb:
> >
> Das muss ja aber nicht aus der Ferne
> geschehen.
>
> Doch.
> Wenn es schnell und effektiv gehen soll, dann nur
> so.
>
> Klar, wenn sich dutzende von Usern eine
> Schadsoftware gezogen haben, macht es natürlich
> Sinn, diese erst schriftlich zu benachrichtigen
> und darauf zu hoffen, daß sie die Software auch
> wieder entfernen.
> Zu ihrem eigenem Nutzen.
>
> Was denkst Du, wieviel das tun werden?
>
>
jeder.. lässt du auf deinem pc nen virus drauf?
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Martin F. schrieb:
-------------------------------------------------------
> Man könnte auch die Rechte einschränken (z. B.
> muss ein Terminkalender ja nicht telefonieren) und
> etwaige Sicherheitslücken durch automatische
> Aktualisierungen schließen.
>
moment, man schränkt den eingriff auf die apis random ein ?
da kann ich mir gleich n iphone holen
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vires schrieb:
-------------------------------------------------------
>
> einfach selbst runterlöschen? wenn du sie nen
> virus haben warten sie ja auch nicht bis microsoft
> den für sie löscht..
der dau um die ecke schon nicht weil ers nicht merkt, kommt sicher keine meldung "Botnetclient erfolgreich installiert"
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r23rx2rf2 schrieb:
-------------------------------------------------------
> > Ich hoffe das ist so:
>
> Android einschalten. Internet verbinden, eine
> liste mit Schadsoftware wird im hintergrund
> runtergeladen. Wenn eine dabei in der liste auf
> dem "handy" aufgetreten ist: Dialogfenster:
> Achtuner bla bla bla - soll sie entfernt werden? .
> JA / NEIN / HILFE
> Dann eine rückmeldung, wurde entfernt, Geld
> zurück.
>
> Dann wäre es OK. Aber bitte nicht geheim im
> Hintergrund.
Ähh, und WO genau ist da der Unterschied? Ob der jetzt ne Liste herunterlädt oder nicht, ist doch völlig egal. Dies geschieht genauso heimlich, wie das andere Verfahren auch.
Gruß,
PM
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zomg schrieb:
-------------------------------------------------------
> Martin F. schrieb:
> --------------------------------------------------
> -----
> > Man könnte auch die Rechte einschränken (z.
> B.
> muss ein Terminkalender ja nicht
> telefonieren) und
> etwaige Sicherheitslücken
> durch automatische
> Aktualisierungen
> schließen.
>
> moment, man schränkt den eingriff auf die apis
> random ein ?
> da kann ich mir gleich n iphone holen
Du hast es nicht verstanden. Es geht hier um sinnvolle Vergabe von Rechten. Das macht man unter Linux auch und unter Windows besteht zumindest die Möglichkeit.
--
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r23rx2rf2 schrieb:
-------------------------------------------------------
> > Ich hoffe das ist so:
>
> Android einschalten. Internet verbinden, eine
> liste mit Schadsoftware wird im hintergrund
> runtergeladen. Wenn eine dabei in der liste auf
> dem "handy" aufgetreten ist: Dialogfenster:
> Achtuner bla bla bla - soll sie entfernt werden? .
> JA / NEIN / HILFE
> Dann eine rückmeldung, wurde entfernt, Geld
> zurück.
>
> Dann wäre es OK. Aber bitte nicht geheim im
> Hintergrund.
Ok entweder ich bin blind oder ich hab im Artikel nirgends entdecken können das es geheim im Hintergrund geschiet.
Darüber hat sich der Artikel nämlich ausgeschwiegen.
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r23rx2rf2 schrieb:
-------------------------------------------------------
> > Ich hoffe das ist so:
>
> Android einschalten. Internet verbinden, eine
> liste mit Schadsoftware wird im hintergrund
> runtergeladen. Wenn eine dabei in der liste auf
> dem "handy" aufgetreten ist: Dialogfenster:
> Achtuner bla bla bla - soll sie entfernt werden? .
> JA / NEIN / HILFE
> Dann eine rückmeldung, wurde entfernt, Geld
> zurück.
>
> Dann wäre es OK. Aber bitte nicht geheim im
> Hintergrund.
Ok entweder ich bin blind oder ich hab im Artikel nirgends entdecken können das es geheim im Hintergrund geschiet.
Darüber hat sich der Artikel nämlich ausgeschwiegen.
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HerrKorn schrieb:
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> Man stelle sich einmal vor jemand veröffentlicht
> eine Schadsoftware auf dem google Market, welche
> sich als nützliches Programm tarnt, im Hintergrund
> sich selbst aber an alle Nummern im Telefonbuch
> verschickt und Mehrwertrufnummern anruft oder
> Daten ausspioniert.
Stimmt, ist viel besser wenn Google die Daten selber ausspioniert und damit Kasse macht. Vielleicht die Applikationen vorher prüfen, bevor sie angeboten werden, aber das wäre zu einfach und das Argument wieso man Daten aus dem Handy ausliest wäre dann ja dahin...
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Wie willst du das mit Rechten regeln?
Bestes Beispiel ist doch z.B. die Android Anwendung "Cab4Me". Diese sendet auf Knopfdruck deine Position an eine Taxi Zentrale und bestellt ein Taxi. Solche Anwendungen sind erst dadurch möglich das Android eines der offensten Systeme ist. Dies wiederum erfordert aber einfach auch eine gewisse nachträgliche Möglichkeit schädliche Anwendungen zu entfernen (seien es kostenpflichtige Verbindung, missbrauch des Mikrofons, ausspionieren von Daten oder eben Angriffe aufs GSM Netz)
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vires schrieb:
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>
> jeder.. lässt du auf deinem pc nen virus drauf?
Ich lach mich scheckig.
Glaubst Du das wirklich?
Seit Jahrzehnten wird gesagt:
Bitte öffnet KEINE Anhänge von fremden Absendern, es könnte Schadsoftware sein.
Und jetzt rat mal, wie viele sich ihren Rechner immer noch auf diesem Wege verseuchen?
Du willst doch nicht wirklich mit dem normalen Menschenverstand argumentieren, oder?
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Martin F. schrieb:
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> Man könnte auch die Rechte einschränken (z. B.
> muss ein Terminkalender ja nicht telefonieren) und
> etwaige Sicherheitslücken durch automatische
> Aktualisierungen schließen.
Letztendlich wird der Kalender ja nicht selbst das Telefonat initiieren, sondern die entsprechende Applikation aufrufen.
Ich wuerde schon ganz gerne einen Kalender haben, in dem ich eintragen kann '12 Uhr Zahnarzt XYZ anrufen', und mit einem Tap auf diesen Termin wird mir a) die Rufnummer aus dem Adressbuch angezeigt, und b) die Moeglichkeit gegeben den Anruf zu taetigen - vom Kalender aus. Anstatt erst den Kalender zu schliessen, das Adressbuch zu oeffnen, sich die 12stellige Nummer zu merken, das Adressbuch zu schliessen, die Telefonapplikation zu oeffnen, und dann die 12stellige Nummer einzuhacken.
Eher sollte das so sein, dass eine Applikation ihre Daten hat, und PUNKT Und wenn diese auf Daten anderer Applikationen zugreifen moechte, muss der Anwender gefragt werden, ob er dies zulassen moechte, mit der Option dies auch in der Zukunft ohne weitere Rueckfrage zuzulassen.
Faende es nicht schlecht, wenn ich eine App haette, die aus dem Adressbuch die Geburtstage ausliest, mir anzeigt wenn jemand Geburtstag hat, und auf Wunsch eine 'Happy Birthday' SMS rausjagt. Aber ich will nicht, dass die App das ohne meine Zustimmung und ohne mein Wissen machen kann.
--
Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!
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Paul Muad'dib schrieb:
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> Ähh, und WO genau ist da der Unterschied? Ob der
> jetzt ne Liste herunterlädt oder nicht, ist doch
> völlig egal. Dies geschieht genauso heimlich, wie
> das andere Verfahren auch.
Der Unterschied ist der, dass ploetzlich ein Dialogfenster aufpoppt, in dem steht
Lieber Anwender, ich habe herausgefunden, dass Du die Applikation GanzDollerChatClientDerNixBoesesMacht installiert hast. Diese Applikation stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Lieber Anwender, was soll passieren?
[Mir doch egal] [Weg damit!] [Gib mir mehr Informationen zu dem Sicherheitsrisiko]
Der aktuelle Zustand ist der:
*fragender Blick des Anwenders* Wo ist meine GanzDollerChatClientDerNixBoesesMacht Applikationen geblieben?
Ich habe *nichts* dagegen, dass eine Software im Hintergrund Verbindung mit einem Server aufnimmt, und dort eine Liste bezieht, um nachzuschauen, ob fuer installierte Software ein Update verfuegbar ist. Ich habe *aber etwas* dagegen, wenn dann ohne mich zu fragen, dieses Update installiert wird. Ich moechte bestimmen, ob es installiert wird, und wann es installiert wird! Weil ich vorher noch ein Backup der Daten anfertigen moechte, z.B.
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Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!
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vires schrieb:
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> jeder.. lässt du auf deinem pc nen virus drauf?
Seit Jahren wird min. 1x die Woche den Anwendern geraten, keine Mail unbekannter Personen zu oeffnen, und diese gleich zu loeschen. Es wird geraten keine Anhaenge zu oeffnen. Es wird geraten einen Virenscanner zu installieren.
Machen aber 90% der Anwender nicht!
Irgendwann beschweren die sich dann, weil Windows oefter als sonst abschmiert, dann laesst man mal einen Scanner drueber laufen, und stellt fest, dass sich ein halbes Dutzend Trojaner auf dem Rechner streiten, wer denn zuerst die eingegebenen Passwoerter verschicken darf.
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Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
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