Die Verbraucherzentralen Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen warnen vor der Häufung von Fehlern in PC-Spielen. Den Bugs rechtlich beizukommen fällt schwer, da der Kunde nachweisen muss, dass das Produkt Macken hat und kein Bedienungsfehler vorliegt, wozu auch die falsche Konfiguration des Computers zählt.
http://www.golem.de/0106/14373.html
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So liebe Kinder,
Und jetzt übertragen wir das ganze mal auf Betriebssysteme, die die ganze Zeit abstürzen :)
MfG, Borg³
PS: Hallo blackticket.
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Das jede einigermaßen komplexe Software Fehler hat, ist schon lange bekannt. Das gilt natürlich auf für Spiele.
Mein persönlicher Eindruck ist, daß sich die Fehleranfälligkeit bei den Vollpreis-Spielen in den letzten 10 Jahren verbessert hat. Damals gab es wesentliche mehr Probleme mit Grafikkarten-, EMS-, XMS-Speicher- und Maustreibern. Mit DirectX sind gerade die Hardware-Inkompatibilitäten wesentlich weniger geworden (auch wenn ich sonst kein Fan von Microsoft bin). Daß Billig- oder Werbespiele oftmals sehr unsauber laufen, sollte niemand verwundern.
Das Herunterladen eines Patch aus dem Netz ist ja auch kein Problem mehr. Wozu sollte ich dazu in den Laden gehen und mit einem inkompetenten Verkäufer diskutieren. Das kostet Zeit und bringt nichts.
In den Zeitschriften sind bei jedem Spieletest auch Hinweise auf Fehler und Probleme enthalten. Fehlerhafte Spiele werden überall auch schlechter bewertet. Man muß sich nur informieren, bevor man das Spiel kauft.
Also was wollen die Verbraucherschützer eigentlich? Warum geben sie keine Warnung für die Anwendungssoftware oder Betriebssysteme heraus? Sind die wesentlich besser als die Spiele?
Herbert
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Borg³ schrieb:
>
> So liebe Kinder,
> Und jetzt übertragen wir das ganze mal auf
> Betriebssysteme, die die ganze Zeit abstürzen :)
Sind wohl Bedienungsfehler bei dir - mach mal nen Einführungskurs in Computern. :-)
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Herbert Mückenheim schrieb:
> Das Herunterladen eines Patch aus dem Netz ist
> ja auch kein Problem mehr. Wozu sollte ich dazu
> in den Laden gehen und mit einem inkompetenten
> Verkäufer diskutieren. Das kostet Zeit und
> bringt nichts.
Ja aber das ist genau die Sache, die die Verbände bekritteln. Das der Laden einem nicht hilft. Und ganz nebenbei - das Herunterladen eines patches kostet Geld. Ich kenn Spiele, da gibts 60 MB Patches. Und das ist ne Sauerei.
> In den Zeitschriften sind bei jedem Spieletest
> auch Hinweise auf Fehler und Probleme enthalten.
> Fehlerhafte Spiele werden überall auch
> schlechter bewertet.
Das stimmt ganz und gar nicht - wenn nen patch draussen ist, wenn sie das Spiel testen, wird der oft einfach installiert und nicht ein Pünktchen abgezogen nach dem Motto : naja, der Patch behebt das Problem ja.
> Man muß sich nur
> informieren, bevor man das Spiel kauft.
Was denn noch alles ?
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Sicher, dass Herunterladen eines Patches ist kein Problem mehr - und die Hersteller verlassen sich zunehmend darauf, siehe etwa Siedler oder Battle Isle 4, Bundesliga Manager....zu Amiga-Zeiten wäre das nicht denkbar gewesen, heute funktioniert das nach dem Prinzip: Käufer sind Betatester und sollen uns erstmal ihr Geld geben, danach wird dann etwa zehnml gepatcht, bis das Spiel lauffähig ist.
Ein Lob gebührt da der offensichtlich zumindest bei den Spielen funktionierenden Qualitätskontrolle von Microsoft, Age of Empires oder Starlancer mussten so gut wie nicht gepatcht werden.
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;)
Ich hab ja nicht von mir gesprochen; mein Win2k läuft stabil.
Aber irgendwoher muss es ja kommen, dass sich so ziemlich jeder über WinME aufregt und ein Bekannter von mir neulich sogar auf Win98 downgegraded hat.
MfG, Borg³
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> Das Herunterladen eines Patch aus dem Netz ist > ja auch kein Problem mehr.
Es soll auch noch Leute ohne Internetzugang geben... mal abegesehen davon, daß so ein Patch-Download Zeit und Geld kostet.
Wenn ich mir ein Spiel hole, gehe ich davon aus, daß ich es installiere und dann auch gleich spielen kann..
Schau, Nistora
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Ich denke das Problem ist auch der enorme Preiskampf/Wettbewerb unter den Spieleherstellern/Vertrieben. Die Spiele selbst werden immer aufwändiger, super 3d-Grafik und Surround-Sound usw., enorme Produktionskosten - aber der Kunde will am Ende das Produkt so billig wie möglich.... möglicherweise sind das die Folgen.
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Mais schrieb:
>
> Herbert Mückenheim schrieb:
[...]
> > Man muß sich nur
> > informieren, bevor man das Spiel kauft.
>
> Was denn noch alles ?
Also ich kaufe mir kein Spiel, bevor ich mir nicht die Kritiken in mehreren Zeitschrifen gelesen habe. Woher soll ich sonst wissen, ob es zu meinen Vorstellungen paßt. Auch, ob irgendwelche Patches notwendig sind, steht meistens in den Artikeln mit drin. Man muß sie die Zeitschriften ja nicht gleich kaufen. Ein bischen Blättern im Laden bringt meist auch schon die nötigen Infos.
Niemand ist schlechten Spielen hilflos ausgeliefert. Man kann die Dinger einfach im Laden stehen lassen, sofern man sich vorher ausreichend informiert hat.
Bei Anwendungsprogrammen ist das viel schlimmer. Wenn mein Arbeitgeber verlangt, daß ich mit MS Word arbeite, dann habe ich keine Wahl. Selbst wenn sich damit noch nicht mal Grafiken sinnvoll plazieren lassen (oder die ganzen anderen Problemchen). Hier wäre das Engagement der Verbraucherschützer viel angebrachter.
Schönen Tag
Herbert
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Wobei noch zu sagen ist, dass manche Patches ziemlichen Umfang haben.
Half-Life hat c.a. 50MB, ander Spiele ähnlich...
wer da dann mit 56k durch muss tut mir leid...
Stein
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Solche Patches findet man auf jeder PC-Spiele-Magazin-CD.
Und wer sich sowas nicht kauft und auch keine Kumpels hat, die sich sowas leisten - da hast du recht, der tut einem wirklich leid.
Aber 56k rulet doch ;)
MfG, Borg³
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