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  5. › Manipulation von Geldautomaten…

Magnetstreifen?

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  1. Magnetstreifen?

    Autor Bankberater 21.01.09 - 17:28

    Ich dachte die werden immer weniger verwendet. Viele Einzelhändler,.. mussten doch Lesegeräte anschaffen, die die Daten vom Chip auf der EC-Karte lesen können.

    Setzen die Geldautomaten immer noch auf den Magnetstreifen? Oder nutzen die Abzocker den Umstand aus, dass sowohl auf dem Magnetstreifen als auch auf dem Chip die gleichen Daten stehen -> Magnetstreifen abschaffen.

    Gruß,
    vsnap

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  2. Re: Magnetstreifen?

    Autor kein.Beobachter 21.01.09 - 17:34

    Bankberater schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich dachte die werden immer weniger verwendet.
    > Viele Einzelhändler,.. mussten doch Lesegeräte
    > anschaffen, die die Daten vom Chip auf der
    > EC-Karte lesen können.

    Das solltest Du als Bankberater aber wissen. Der Chip wird für die GeldKarte-Funktion (http://www.geldkarte.de) genutzt.

    k.B

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  3. Re: Magnetstreifen?

    Autor -.- 21.01.09 - 18:02

    Unter anderem - auf einem Chip können unabhängig voneinander viele Applikationen laufen, z.B. Signaturfunktionen und sichere Schlüsselspeicher für RSA/DSA-Keys, und eben auch verschlüsseltes Aufbewahren der Daten, die auch am Magnetstreifen enthalten sind.

    Durch Public-Key-Kryptographie ist dabei rein prinzipiell (von Implementierungsschwächen abgesehen) eigentlich keine Manipulation durch Erstellen von Kopien mehr möglich.

    Höchstens Man in the Middle-Angriffe wären ev. noch denkbar (Kunde steckt Karte in einen gefälschten Automaten, Verbindung zw. Karte und einem echten Automaten wird von den Betrügern gestellt) - ist aber sehr, sehr aufwändig.

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  4. Re: Magnetstreifen?

    Autor Ich&Du 21.01.09 - 18:16

    Das stimmt so nicht ganz. Wird in einem Geschäft mit PIN bezahlt (so wie bei Lidl und Aldi üblich) werden die Daten aus dem Chip ausgelesen. Wird per Lastschrift gezahlt, also die Karte "durch das Lesegerät gezogen" wird der Magnetstreifen ausgelesen.
    Ich hatte mir vor kurzem den Magnetstreifen durch einen Magneten zerstört und konnte dann nicht mehr per Lastschrift zahlen, kein Geld mehr abheben, aber bei Lidl und Aldi mit den Lesegeräten noch zahlen.

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  5. Re: Magnetstreifen - deutsche Besonderheit

    Autor Profiganove 21.01.09 - 18:24

    Bankberater schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich dachte die werden immer weniger verwendet.
    > Viele Einzelhändler,.. mussten doch Lesegeräte
    > anschaffen, die die Daten vom Chip auf der
    > EC-Karte lesen können.
    >
    > Setzen die Geldautomaten immer noch auf den
    > Magnetstreifen? Oder nutzen die Abzocker den
    > Umstand aus, dass sowohl auf dem Magnetstreifen
    > als auch auf dem Chip die gleichen Daten stehen
    > -> Magnetstreifen abschaffen.
    >
    > Gruß,
    > vsnap
    da gibt es in Deutschland noch eine Besonderheit. Deshalb nutzen wir die Kopien immer im Ausland
    Ab deutsche Karten haben zumeist ein hohes Limit und viele Konten sind gut gefüllt - deutsche Kartenkopien sind daher besonders lukrativ


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  6. Re: Magnetstreifen?

    Autor diGriz 21.01.09 - 18:51

    Und das stimmt auch nicht. Ich kann in vielen Supermärkten mit EC-Karte und PIN zahlen, und da wird die Karte nur durchgezogen.

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  7. Re: Magnetstreifen?

    Autor Brooklyn 21.01.09 - 19:26

    Beides ist möglich, heißt electronic cash bzw. electronic cash Chip. Wer mehr wissen will: http://zahlungsverkehrsfragen.de/kartenzahlung.html

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  8. Re: Magnetstreifen?

    Autor Brooklyn 21.01.09 - 19:28

    Beides ist möglich, heißt electronic cash bzw. electronic cash Chip. Wer mehr wissen will: http://zahlungsverkehrsfragen.de/kartenzahlung.html

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  9. Re: Magnetstreifen?

    Autor Mene 21.01.09 - 19:39

    Vielleicht ne dummer frage, aber warum lässt sich denn der chip nicht kopieren?

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  10. Re: Magnetstreifen?

    Autor Plexington Steel 21.01.09 - 19:44

    weil man keinen direkten zugriff auf die speicherbereiche des chips hat, sondern über ein io interface mit einem betriebssystem kommuniziert und dieses die daten aus dem speicher liest und schreibt. daher kann sich der chip auch nach bestimmter anzahl falscher pin eingaben selbst zerstören. ist das selbe wie bei der sim-karte ...

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  11. Re: Magnetstreifen - deutsche Besonderheit

    Autor urlauber 21.01.09 - 22:31

    aha.... also.. hier in den USA funktioniert so ziemlich jedes kredikarten/debitkarten terminal mitm magnetstreifen.. genau so die ATMs... in italien wird auch nur durchgezogen ->magnetstreifen, frankreich auch, spanien auch... dsa mit dem magnetstreifen ist nichts "typisch deutsches"

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  12. Re: Magnetstreifen - deutsche Besonderheit

    Autor Leser 22.01.09 - 00:09

    Und? Er hat doch selbst gesagt, dass Ganoven die kopierten Magnetstreifen im Ausland nutzen. Nur eben nicht so gerne in Deutschland, weil es hier noch irgendeine Besonderheit gibt, die das Nutzen der Kopien erschwert. Vielleicht ist es die Videoüberwachung oder die Fotokamera im Automaten, oder irgendeine Signalüberprüfung oder eine Prüfung, die eine Banklarte von einem weißen Rohling unterscheiden kann. Ich weiß es nicht. Was ich aber aus der Presse weiß, ist dass die Aussage, dass lieber im Ausland abgehoben wird, zumindest einmal stimmte.

    Am liebsten würde ich den Magnetstreifen gegen unbefugtes Auslesen überkleben, aber meine Hausbank, die BW-Bank, ist leider unfähig, ihren eigenen Chip auszulesen. Eine Schande für eine Landesbank!

    Der Witz ist dann noch: Als ich den Streifen versehentlich mit einem etwas zu magnetischen Gerät in der Jackentasche gelöscht habe, musste ich eine neue Karte beantragen und mir eine neue PIN merken. Die waren nicht einmal in der Lage, die alte Karte wieder zu beschreiben.

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  13. Re: Magnetstreifen - deutsche Besonderheit

    Autor wie das immer so ist 22.01.09 - 00:24

    ne neue karte (automatisch produziert) ist welten günstiger als eine einzelne zu reparieren (von hand). sicherheitsaspekte mal gar nicht bedacht...

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  14. Re: Magnetstreifen - deutsche Besonderheit

    Autor Leser 22.01.09 - 00:32

    Ich musste zur Bank gehen. Dort nahm eine junge Dame meine Karte, prüfte mehrmals mit ihrem Lesegerät, ob sie nicht doch lesbar ist und vernichtete sie schließlich. Dann musste ich einen Antrag auf eine neue Karte ausfüllen, der irgendwo geprüft werden muss. Ob sie den Perso geprüft hat, weiß ich nicht mehr.

    Dann musste ich noch etwas für die daraufhin notwendige Barabhebung unterschreiben. auch nochmal Aufwand, diese Barabheberei in der Zwischenzeit.

    Nach etwa einer Woche bekam ich einen Brief mit neuer PIN und nach ca. 2 Wochen einen weiteren Brief mit neuer Karte.

    Mir kommt das deutlich aufwändiger vor, als wenn man den Personalausweis prüft und die Karte neu beschreibt.

    Möglicherweise ist es ein Sicherheitsplus, wenn die Karte per Post an meinen Briefkasten geht, möglicherweise kann sie auf diesem Weg erst recht dem Falschen in die Hände fallen.

    Welche sonstigen Gründe verhindern, dass die Karte in der Filiale neu beschrieben wird, weiß ich nicht.

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  15. Re: Magnetstreifen - deutsche Besonderheit

    Autor CLuster One 22.01.09 - 00:51

    Karte neu beschreiben ist nix bei der hohen Magnetisierung .... (geht nur mit recht einfach ummagnetisierbaren Rohlingen oder teurer Hardware) ....

    Jede EC Karte besitzt ein MLM (Maschinenlesbaresmerkmal) ... das ist ne zweite Magnetcodierung mit nicht offengelegten Prüfsummen drinnen .... das zu fälschen ist fast unmöglich .... wird aber nur in Europa an den Automaten geprüft ...

    Daher wird ja auch nie in Europa abgehoben ....

    Mittelaltertechnik .... man könnte sozusagen mit einfachen Hilfsmitteln "Sicherheitskopien" der eigenen EC-Karte erstellen ...

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  16. Re: Magnetstreifen - deutsche Besonderheit

    Autor CLuster One 22.01.09 - 00:52

    Karte neu beschreiben ist nix bei der hohen Magnetisierung .... (geht nur mit recht einfach ummagnetisierbaren Rohlingen oder teurer Hardware) ....

    Jede EC Karte besitzt ein MLM (Maschinenlesbaresmerkmal) ... das ist ne zweite Magnetcodierung mit nicht offengelegten Prüfsummen drinnen .... das zu fälschen ist fast unmöglich .... wird aber nur in Europa an den Automaten geprüft ...

    Daher wird ja auch nie in Europa abgehoben ....

    Mittelaltertechnik .... man könnte sozusagen mit einfachen Hilfsmitteln "Sicherheitskopien" der eigenen EC-Karte erstellen ...

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  17. Re: Magnetstreifen?

    Autor :-) 22.01.09 - 01:10

    Der Chip hat eine ganz andere Funktion. Dort ist ein vorher geladenes Guthaben gespeichert. Dieser Betrag wird um die Kaufsumme verringert. Vergleichbar ist dies mit einer Telefonkarte, die dann "abtelefoniert" werden kann. Früher konnte man den Ausgang des Chips leicht manipulieren, so dass immer nur "Einsen" gelesen wurden, der Chip also immer voll war, egal wie lange man telefoniert hatte.

    An Unsicherheit kaum zu überbieten sind CreditCards. Wer da die Nummern der Vorder- und Rückseite, sowie den Namen hat, kann sich im Internet nach Herzenslust bedienen. Besonders "lustig" ist es, wenn eine Firma einem per mail bestätigt, dass ein Auftrag unter der Nummer 1234 2345 3456 4567 *111 eingegangen sei :-)


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  18. Re: Magnetstreifen?... Wieder so ein Unsinn

    Autor RC 22.01.09 - 02:31

    > An Unsicherheit kaum zu überbieten sind
    > CreditCards. Wer da die Nummern der Vorder- und
    > Rückseite, sowie den Namen hat, kann sich im
    > Internet nach Herzenslust bedienen. Besonders
    > "lustig" ist es, wenn eine Firma einem per mail
    > bestätigt, dass ein Auftrag unter der Nummer 1234
    > 2345 3456 4567 *111 eingegangen sei :-)
    >
    >


    Blanker Unsinn. Dazu brauchst Du in der Regel noch die richtige Adresse, eventuell Postleitzahl und Stadt, usw. Wenn die Daten nicht übereinstimmen, läuft nichts.
    Selbst wenn diese Daten bekannt sind, man kann sich in der Regel Zeugs nur an die registrierte Adresse schicken lassen. Ausserdem ist es kein Problem von der Kreditkartengesellschaft das Geld zurück zu verlangen, wenn man nachweisen kann, dass man die Ware nie erhalten hat. Die Bestellung kann ja über IP Adresse ebenfalls teilweise abgefragt werden, somit hat man einen weiteren Beweis.

    Meiner Meinung nach sind Kreditkarten aktuelle das SICHERSTE Zahlungsmittel, wenn man regelmäßig seine Abrechnungen kontrolliert.

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  19. MM-Merkmal ist sicherlich gemeint

    Autor Langfingfang 22.01.09 - 04:25

    http://www.kartensicherheit.de/ww/de/pub/oeffentlich/sicherheitsprodukte/mm_merkmal.php

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  20. Re: Magnetstreifen?... Wieder so ein Unsinn

    Autor :-) 22.01.09 - 09:10

    Kreditkarten sind das sicherste Zahlungsmittel, wenn man alle Fehlbuchungen sofort meldet :-)

    Besser kann man es nicht formulieren.

    Du übersiehst, dass man auch immaterielle Werte mit so einer Karte bezahlen kann. Außerdem, es geht um Schadensmaximierung, dazu kann man auch eine Lieferadresse erfinden. Jetzt sag bitte nicht, wenn man den Namen hat, hat man noch lange keine Adresse...., du denkst nicht weit genug.




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