Das RAW-Format und dreifaches Importieren der selben Bilddatei mit unterschiedlicher Belichtung (-1, 0, +1 Blende) reichen meist völlig. Nur in seltenen Fällen muss die Nachbelichtung weiter auseinander liegen.
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Das Verfahren lässt sich übrigens schon mit GIMP und UFRWAW anwenden, allerdings stößt man dort bei solchen Bearbeitungen momentan noch schnell an die 8-Bit-Grenze der einzelnen Farbkanäle. Das wird erst mit 16 Bit brauchbar.
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Das ist ein Irrglaube, daß hier ein echts HDR dabei rauskommt.
Das fertige Bild hat nie mehr Kontrastumfang als jeweils die Einzelbilder.
Echte HDR mit erweitertem Kontrast erreicht man nur durch 'echte' Belichtungsreihen.
Es ist eine Möglichkeit, abgesoffene oder überbelichtete Bilder zu retten, weil der Kontrastumfang für eine Aufnahme zu groß ist, aber es ist kein echtes HDR
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Aha und deshlab brauchst du kein Stativ für HDR? Weisst du überhaupt was ein Stativ ist?
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naja ... vieleicht doch noch einmal überlegen was ein hdr wirklich ist ...
drei mal ein bild von der gleichen datei (egal ob raw oder nciht ) ergibt nicht wirklich einen erweiterten kontrastumfang.
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So sieht's aus. Mein Favorit (und eigentlich totaler Overkill) ist eine Belichtungsreihe (in Raw) von -3, 0, +3 und daraus dann mit RAW 9 Bilder erstellt. Das ergibt wirklich genug Material um arbeiten zu können. Wobei ich mich inzwischen an HDR-Bildern auch satt gesehen habe. Wirklich gut sieht das eh nur bei Nachtaufnahmen aus.
T.
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Hallo,
kannst du kurz erklähren, wie du aus den drei Fotos (-3 0 und +3) (hab ich richtig verstanden?) auf 9 Fotos kommst? Ich habe leider noch keine Kamera mit RAW Möglichkeit, aber hoffentlich bald und HDR reizt mich schon.
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TheDragon schrieb:
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> Wobei ich mich inzwischen an HDR-Bildern auch satt gesehen habe.
> Wirklich gut sieht das eh nur bei Nachtaufnahmen aus.
Du meinst bestimmt diese Postkartenoptik. Der Detailreichtum ist nett, bei Taglicht siehts manchmal fremd aus, weil der Kontrast zugunsten der Details verloren geht. Oder die DHR-Freaks übertreiben.
Wirklich nützlich finde ich es bei Lichtverhältnissen, wo man im Normalfall den Himmel überbelichtet oder Schattenbereiche sehr dunkel werden. Der Schatten soll aber natürlich auch nicht unnatürlich werden.
Bräuchten wir kein Stativ, ließe sich der Spaß in kommende Kameragenerationen integrieren, und mir das Fotografieren als Gelegenheitsknipser erleichtern.
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Ist doch klar, aus jedem der drei RAW-Aufnahmen werden nochmal weitere Bilder mit einer Blendenstufe hoch und runter erzeugt, also hat man aus -3 -> -4, -3, -2, aus 0 -> -1, 0, 1 und aus 3 -> 2, 3, 4.
Macht unterm Strich 9 Bilder mit aufeinander folgenden Blenden von -4 bis 4.
Ich persönlich hab keine DSLR und mach mit meiner Ixus und CHDK-Firmware automatische Reihen mit bis zu 7 Bildern von -3 bis 3, geht auch recht gut.
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hoschi schrieb:
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> naja ... vieleicht doch noch einmal überlegen was
> ein hdr wirklich ist ...
>
> drei mal ein bild von der gleichen datei (egal ob
> raw oder nciht ) ergibt nicht wirklich einen
> erweiterten kontrastumfang.
>
>
Natuerlich, wieso auch nicht.
Was die "Dynamic Range Optimizer" in der Kamera machen
und mehr Dynamik ins JPG zu stecken kann man auch von Hand machen.
Wenn einem die normal ans RAW angelegte "Gradationskurve" nicht ausreicht,
gibt das RAW genug her um eine andere anzulegen, die kann natuerlich mehr
Details in Lichtern und Schatten zulassen.
So unnatuerlich aussehende Kacke wie man sie gerne z.B. im Flickr HDR Bereich
sieht kriegt man so aber (zum Glueck) nicht hin.
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Man sieht, ich habe mich nicht richtig mit RAW beschäftigt. Danke für die Zusammenfassung.
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Natürlich ist das KEIN HDR, da die überbelichteten/unterbelichteten Bereiche im Bild weiterhin bestehen bleiben. Ein HDR kann nur erzeugt werden, wenn mehrere Bilder mit verschiedenen Dynamik-Ausschnitten miteinander verrechnet werden:
+Dunkel Hell+
1. <---------->
2. <---------->
3. <---------->
Die Aussage, aus einem einzigen Bild irgendwie nach der Aufnahme ein HDR erzeugen zu können, zeugt nicht gerade von geistiger Überbelichtung, da die Farb- und Helligkeitsinformation gar nicht enthalten ist
1st1: Bitte lies ein paar Quellen zu Themen, die du kommentierst, bevor du duch hier so blamierst.
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Ernste Frage:
Wie bekommst du bei Nachtaufnahmen 3 Fotos von -3 bis 3 hin, wenn du für das Motiv eigentlich mit -2 bis -3 unterbelichten musst? Weiter als -3 können die meisten (jedenfalls meine) Kamera nicht.
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Was er hier meint ist trotz der Tatsache das es nicht HDR ist, eine Möglichkeit unter/überbelichtete Stellen in Bildern mithilfe der HDR-Funktionen auszugleichen, indem man jeweils nur die künstlich geschaffenen Belichtungsreihen ineinandermultipliziert.
Das funktioniert auch ohne weitere Probleme, da beim HDR-Mapping die Kanäle ineinandermultipliziert werden und so ein eben ausgelichtetes Bild ergeben.
Ich hingegen bevorzuge für solche Dinge eher den Weg über Einstellungsebenen in PS und das Kopieren einzelner Farbkanäle.
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HDR = High Dynamic Range
Natuerlich kann man aus einem RAW mehr Dynamik Range
ziehen als es der normale Prozess tut.
Weniger als mit mehreren Aufnahmen, aber eben doch deutlich mehr.
Im Vergleich zum 0815 JPG ist im RAW einiges mehr an Dynamic Range,
wie inzwischen die eingebauten Dynamic Range Optimizer diverser Kameras
zeigen.
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> Die Aussage, aus einem einzigen Bild irgendwie
> nach der Aufnahme ein HDR erzeugen zu können,
> zeugt nicht gerade von geistiger Überbelichtung,
> da die Farb- und Helligkeitsinformation gar nicht
> enthalten ist
[ ] Du weist was für Daten ein RAW-Foto enthält
[x] Du hast wirlich wenig Ahnung von Professioneller Fotografie
Ich würd ned so rumtönen von wegen "geistiger Überbelichtung", das kann für dich ziemlich schnell peinlich werden, insbesondere wenn man solchen Senf verzapft.
> 1st1: Bitte lies ein paar Quellen zu Themen, die
> du kommentierst, bevor du duch hier so blamierst.
[x] Du solltest erstmal mit Profis reden befor du hier so einen Quatsch erzählst.
[x] Du solltest mal einschlägige Fachliteratur lesen
Nur weil du ein paar Seiten im Internet gelesen hast, kennst du dich noch lange nicht aus mein Freund.
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nimm die Automatik raus und stell die Belichtung von Hand ein. Dann reichen die -3 -> +3 auch wieder aus.
Du kannst die Automatik ja zur Ermittlung der Zeit-/Blendenwerte hernehmen, aber danach musst du sie evtl. weg machen.
Wenn ich bei mir die Bracketing-Funktion einsetze, dann nimmt die immer die dort eingestellten Veränderungen an der Belichtung vor, egal ob ich plus- oder minuskorrigiert habe.
Da man bei HDR die Blende nicht verändern darf, kann man eh nicht mit Vollautomatik arbeiten, aber das weisst du ja bestimmt schon... ;-)
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Klicker, du bist ja echt der Vollchecker. Nur unprofessionelle Hanseln brauchen für HDR eine echte Belichtungsreihe, den Profis reicht der Dynamikumfang einer einzigen RAW-Datei. Vermutlich glaubst du auch an die Segnungen des Digitalzooms und an den Weihnachtsmann. LOL.
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> Klicker, du bist ja echt der Vollchecker. Nur
> unprofessionelle Hanseln brauchen für HDR eine
> echte Belichtungsreihe, den Profis reicht der
> Dynamikumfang einer einzigen RAW-Datei.
Du witzbold.. ich hab ja auch nix anderes geschrieben. Du must auch mal gucken wo die Kreuze drin sind und wo ned. In der RAW sind alle Daten drin.. und der Vorposter hat das Gegenteil verzapft.
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Klicker schrieb:
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> > Klicker, du bist ja echt der Vollchecker. Nur
> > unprofessionelle Hanseln brauchen für HDR eine
> > echte Belichtungsreihe, den Profis reicht der
> > Dynamikumfang einer einzigen RAW-Datei.
>
> Du witzbold.. ich hab ja auch nix anderes geschrieben. Du must auch mal
> gucken wo die Kreuze drin sind und wo ned. In der RAW sind alle Daten
> drin.. und der Vorposter hat das Gegenteil verzapft.
Dein OP ist, so kurz gefasst, missverständlich.
Andere seien daran erinnert das was an Informationen in einer RAW Datei oder auch einem Film Positiv/Negativ steckt nicht komplett am Bildschirm und schon gar nicht auf Papier reproduzieren kann.
Man kann aber Details in Schatten (ausgefressene Lichter sind hoffnunglose Fälle) nun soweit "nach oben" ziehen das sie in den darstellbaren Bereich landen und voila ...
Einfach mal unter "Dynamikumfang" suchen. JPGs allerdings? Blaargh 8-/
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