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Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

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  1. Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: Illy 09.02.09 - 13:40

    Um die 4GB-Grenze bei FAT32 zu überwinden bringt MS einfach ein neues Dateisystem raus? Warum hebt MS die Begrenzung nicht einfach auf (Partition-Magic und Linux bekommen es ja auch hin Partitionen über 4GB mit FAT32 zu formatieren)? Wäre das etwa ein indirektes Eingeständnis das man FAT32 künstlich begrenzt hat um NTFS zu pushen?

  2. Re: Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: Blalbubbbb 09.02.09 - 13:42

    > (Partition-Magic und Linux bekommen es ja auch hin Partitionen über 4GB mit FAT32 zu formatieren)?
    Man kann über 4 GB Partitionen anlegen, lediglich keine Dateien die größer als 4 GB sind.

  3. Re: Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: The Troll 09.02.09 - 13:43

    Huh?

    Auch Windows kann FAT32 mit mehr als 4GB formatieren. ABER du kannst keine Datei mit mehr als 4GB groesse darauf speichern. Auch nicht unter Linux!

    Das waer ja das duemmste, was ein OS machen kann: Inkmopatibel zum original werden.

  4. Re: Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: Rafterman 09.02.09 - 13:44

    Ändert nichts an dem Problem das einzelne Dateien nicht die 4GB überschreiten dürfen, was bei mir mittlerweile oft vorkommt. Habe meinen Stick NTFS formatiert und würde schon wechseln zu exFat, aber mein Mac und Linux System kommen damit noch nicht zurecht, also muss ich weiterhin warten.

  5. Re: Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: AndyMt 09.02.09 - 14:01

    Von wegen künstlich... FAT32 heisst FAT32, weil Dateizeiger max. 32 bit gross sein können - also 4Gbyte. Möchte man diese Grenze entfernen, muss die FAT (File Allocation Table) am Anfang einer Partition breitere Einträge bekommen - und genau das hat Microsoft mit exFAT gemacht.

    Nur können das ältere Treiber natürlich nicht lesen, geschweige denn schreiben, da es bisher eben nur mit 32 bit spezifiziert und implementiert war.

  6. Re: Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: nurmalso 09.02.09 - 14:27

    Soso, und bei Fat16 war die maximale Dateigröße dann wohl 64kbyte oder wie?

  7. Re: Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: Ph43n0m 09.02.09 - 14:38

    Man merkt wieder IT-News für Profis....

    Bei Fat16 waren es 2.048 MByte (max. Dateigröße)

  8. Re: Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: D 09.02.09 - 14:38

    Das einzige künstliche Limit bei Windows/FAT32 ist die Begrenzung auf 32 GB beim Erstellen einer FAT32 Partition unter Windows. Kann man mit anderen Partitionierungstools kinderleicht umgehen, benutzen kann Windows auch größere FAT32 Partitionen.

    exFAT IST FAT32 ohne die 4GB Grenze, denn diese liegt am Design von FAT32 und lässt sich nicht auf kompatible Art beheben - d.h. MS hat genau das gemacht was du vorschlägst :-)

  9. Re: Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: D 09.02.09 - 14:39

    ich meine bei 4GB Grenze natürlich pro Datei...

  10. Re: Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: Jakelandiar 09.02.09 - 14:48

    Also wenn Fat32 4GB max sind
    Dann sind Fat16 also 64kbyte?

    Mit welchen rechenkünsten kommst du denn dadrauf?

    Also 4/2 sind bei mir 2...

    Also werden es bei Fat16 wohl 2GB sein.

  11. Re: Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: nurmalso 09.02.09 - 14:55

    Aha, die Hälfte Adressraum von 32 bit ist bei Dir also 16 bit...

  12. Re: Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: AndyMt 09.02.09 - 14:55

    Mein Gott - ich gebs zu es war etwas vereinfacht ausgedrückt mit den Dateizeigern. Wer es genau wissen will:
    FAT 16: http://de.wikipedia.org/wiki/FAT16#FAT16
    FAT 32: http://de.wikipedia.org/wiki/FAT16#FAT32

    Ausschlaggebend sind zum einen die maximale Anzahl von Einträgen in der FAT, die Länge der FAT-Zeiger und die Grösse der Cluster.

    Ich hab schon mehrere FAT-Dateisysteme implementiert, bzw. reverse-engineered (what a word) bei SAT-Receivern etc., an sich sind die simpel aber eben auch etwas beschränkt.

    Und nur mal so: 2^16 = 16 kByte, 2^32 = 2GByte. Was in diesem Zusammenhang aber nicht alleine ausschlaggebend für die max. Dateigrösse ist.

  13. Re: Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: nurmalso 09.02.09 - 14:55

    Schalt mal Deinen Sarkasmus-Detektor an. Mein Vorredner schloss von 32bit auf 4GiByte maximale Dateigröße. Das eine hat nicht umbedingt was mit dem anderen zu tun. Oder wo siehst du den unmittelbaren Zusammenhang zwischen 32bit und der Maximaldateigröße von 34.359.738.360 Bit.
    Die 32bit (eigentlich nur 28)werden zur Adressierung der Cluster benutzt nicht für die einzelnen Bytes einer Datei, jedenfalls kam das Posting hier so bei mir an ;-)

  14. Re: Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: nurmalso 09.02.09 - 14:59

    Wikipedia ist immer ein guter Anfang :-)
    Der Zusammenhang zwischen 32bit auf 4GiByte max. Dateigröße kam in dem Posting etwas komisch rüber, da hab ich mich halt mal zu etwas Sarkasmus hinreißen lassen ;-)

  15. Re: Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: AndyMt 09.02.09 - 15:01

    Ich geb zu es war zu vereinfacht ausgedrückt...

  16. Re: Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: Nov 09.02.09 - 15:29

    nurmalso schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Oder wo siehst du den
    > unmittelbaren Zusammenhang zwischen 32bit und der
    > Maximaldateigröße von 34.359.738.360 Bit.

    34.359.738.360 / 8 = 4.294.967.295 = 4 * 2^10 * 2^10 * 2^10 -1 = 2^32 -1.

    > Die 32bit (eigentlich nur 28)werden zur
    > Adressierung der Cluster benutzt nicht für die
    > einzelnen Bytes einer Datei, jedenfalls kam das
    > Posting hier so bei mir an ;-)

    Korrekt, die 32 in FAT32 steht für die Breite der Einträge in der FAT-Tabelle. Das Dateigrößenfeld in den Directory-Einträgen ist jedoch auch 32 Bit breit (das war schon bei FAT12 so). Es gibt also durchaus einen Zusammenhang zwischen der Zahl 32 und der maximalen Dateigröße. Es ist nur einfach so, daß sich die 32 in FAT32 nicht aus dem Dateigrößenfeld ableitet.

  17. Ja, dachte ich mir auch schon

    Autor: IceRa 09.02.09 - 16:18

    Fat32 (http://de.wikipedia.org/wiki/FAT32#FAT32) kann 4GB grosse Files machen und Partitionen bis 8TB adressieren.
    MS hat seinerzeit das Limit auf 32GB gesetzt um uns arme User vor Dateigrössen-Verlusten (auf einer FAT32-Partition von 32GB belegt jedes File mindestens 16KB) zu bewahren. Toll.
    Und dann anno 2006 ein OS zu machen was an die 10GB belegt (Vista) und uns 2008 ein neues Dateisystem zu verkaufen.
    Ergo meine Analyse: Ja, MS macht das definitiv um auf keine Art und weise in die Nähe von dem Punkt zu kommen, an dem sie zugeben müssen, dass NTFS seinerzeit nicht unbedingt hätte sein müssen, zumindest nicht für Home-User. Und MS WILL nicht kompatibel sein, nie und nimmer, sonst würden sie einfach eines der X open source Dateisysteme nehmen...

    Btw: Ich hatte lange 500GB und grössere FAT32-Partitionen auf Backup-Disks, mkdosfs sei Dank, dem ist nämlich die MS-Limite wurscht, der hält sich einfach an die FAT-Spezifikation. Und auf so eine Partition kriegt man problemlos XP draufgebügelt.

  18. Re: Ja, dachte ich mir auch schon

    Autor: Himmerlarschundzwirn 09.02.09 - 16:21

    IceRa schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Und MS WILL nicht
    > kompatibel sein, nie und nimmer, sonst würden sie
    > einfach eines der X open source Dateisysteme
    > nehmen...

    Na das Geschrei bei golem möchte ich hören :-)

  19. Re: Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: nate 10.02.09 - 10:51

    > Warum hebt
    > MS die Begrenzung nicht einfach auf

    Weil es nicht auf kompatiblen Wege geht. Das Feld für die Dateigröße ist bei FAT32 nun einmal nur 32 Bit groß, bei 2^32-1 Byte, also knapp unter 4 GiB, ist also Schluss, obwohl man in der FAT selbst theoretisch viel größere Files anlegen kann.

    Klar, man könnte die Beschränkung aufheben und in den Verzeichniseinträgen einfach Platz für 64 Bit lange Dateigrößenangaben machen. Aber dann ist man sowieso inkompatibel, und dann kann man auch gleich den nächsten Schritt machen und das Dateisystem komplett ändern. Schließlich ist bei FAT-Dateisystemen auch das Positionieren innerhalb von Dateien unglaublich langsam, weil man erst einmal die komplette Clusterkette für die Datei aus der FAT lesen muss -- hierarchische Blocktabellen oder Extent-Listen gibt es ja nicht. Ich hoffe mal stark, dass Microsoft derartige Mechanismen in exFAT eingeführt hat, aber ich habe gerade keine Zeit, mir den Sourcecode durchzulesen und eine Spec gibt es nicht, also kann ich das nicht bestätigen :)

  20. Re: Warum nicht das künstliche FAT32-Limit entfernen?

    Autor: Captain 10.02.09 - 16:38

    AndyMt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mein Gott - ich gebs zu es war etwas vereinfacht
    > ausgedrückt mit den Dateizeigern. Wer es genau
    > wissen will:
    > FAT 16: de.wikipedia.org
    > FAT 32: de.wikipedia.org
    >
    > Ausschlaggebend sind zum einen die maximale Anzahl
    > von Einträgen in der FAT, die Länge der FAT-Zeiger
    > und die Grösse der Cluster.
    >
    > Ich hab schon mehrere FAT-Dateisysteme
    > implementiert, bzw. reverse-engineered (what a
    > word) bei SAT-Receivern etc., an sich sind die
    > simpel aber eben auch etwas beschränkt.
    >
    > Und nur mal so: 2^16 = 16 kByte, 2^32 = 2GByte.
    > Was in diesem Zusammenhang aber nicht alleine
    > ausschlaggebend für die max. Dateigrösse ist.

    Die max. Clustergrösse ist bei FAT 32K, theoretisch kann man mit FAT32 eine Datei der Grösse 2^28 (4 Bit reswerviert) mal 32K erzeugen, was einer Dateigrösse von 8 TB entspricht, somit ist diese 4 GB Grösse künstlich, M$ denkt ja nicht weiter..




    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.02.09 16:41 durch Captain.

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