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Phonoverbände gehen verstärkt gegen Tauschbörsen vor

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  1. Phonoverbände gehen verstärkt gegen Tauschbörsen vor

    Autor Golem.de 13.02.03 - 10:45

    "Wer an so genannten 'Musiktauschbörsen' im Internet teilnimmt und dort Musik anbietet und herunterlädt, verstößt nicht nur gegen das Urheberrecht, sondern er gefährdet auch die Sicherheit des Computersystems", warnt Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände in einem Brief an viele große Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Europa und in den Vereinigten Staaten. Zudem wurden zahlreiche Webseiten mit Links zu urheberrechtlich geschützten Musikdateien von der IFPI aufgefordert, die Links zu entfernen bzw. ihre Seiten einzustellen.

    http://www.golem.de/0302/23954.html

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  2. Re: Phonoverbände gehen verstärkt gegen Tauschbörsen vor

    Autor theodor 13.02.03 - 12:05

    ist nicht die Musikindustrie einer der Verursacher, welcher Viren in die MP3 Dateien einschleußt und Rechner dadurch zum Absturz bringt. Dies ist doch auch strafbar?

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  3. Re: Phonoverbände gehen verstärkt gegen Tauschbörsen vor

    Autor Andre 13.02.03 - 12:12

    Schon lustig wie sich die Phonoverbände über die Sicherheit der Tauschbörsen-Nutzer den Kopf zerbrechen.. ja sie wollen alle nur unser Bestes...

    Man sollte sie wirklich heilich sprechen... diese selbstlose Musikindustrie.. quasie die Robin Hood's der 21. Jahrhunderts

    LOL!!!

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  4. Re: Phonoverbände gehen verstärkt gegen Tauschbörsen vor

    Autor Michael 13.02.03 - 12:20

    Der Herr Gebhardt sollte seinen Hut nehmen und nicht unsinnige Drohungen ausstoßen. Seit mindestens 6 Jahren wird von Beratern eine Änderung der Verfahrensweisen und Angebote durch die Existenz des Internet aufmerksam gemacht. Dieser Herr ignoriert das ständig. Deswegen wäre es angebracht, ihn rauszuwerfen.
    Das Internet bietet eine völlig neue Form, bei der ein Phonoverband sehr hilfreich wäre, Musik zu vermarkten und aus dem Urheberrecht einen besonderen Nutzen zu ziehen (es also anwenden). So wie die Musikindustrie inklusive der Verbände aufstellt, kann dieser Nutzen nicht entstehen.
    Beispiel: Musiker sind organisiert und erzeugen Musik, für die sie einen angemessenen Betrag bekommen und der m.a.w, deutlich über den bisherigen Bezügen liegt. Dafür werden aber keine CD's erzeugt, sondern Files, die ausgetauscht werden können. Das Besondere ist, daß ein Musikstück nicht einmal aufgenommen wird, sondern in mehreren Varianten. Jede davon bringt Geld. Um sows auf die Beine stellen zu können, braucht es eben anderer Leute als diesen Gebhardt.
    Und das Thema Sicherheit sollte Herr Gebhardt denjenigen überlassen, die was davon verstehen.

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  5. Re: Phonoverbände gehen verstärkt gegen Tauschbörsen vor

    Autor Klaus 13.02.03 - 12:25

    "Filesharing-Websites listen in der Regel direkte Links zu urheberrechtlich geschützten Daten"

    Wär mir aber neu ;)

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  6. Re: Phonoverbände gehen verstärkt gegen Tauschbörsen vor

    Autor -=MaRcOz=- 13.02.03 - 12:33

    Big talk, no brains!

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  7. Re: Phonoverbände gehen verstärkt gegen Tauschbörsen vor

    Autor dirk 13.02.03 - 12:43

    Ich kann den Vorschlag, Herrn Gebhardt endlich vor die Tür zu setzten nur unterstützen.

    Herr Gebhardt ist also der Meinung, dass der Zugriff auf eine Musiktauschboerse die FireWall
    zerstört, oder automatisch das System des Besuchers zerstört.
    Nun, warum ist denn dann sein System nicht kaputt gegangen?
    Und woher weiß Herr Gebhardt dass so genau?
    Also wissen kann man das nur dann mit absoluter Sicherheit, wenn man selbst der Urheber entsprechender Atacken ist, oder?
    Also sollte Herr Gebhardt eine Atacke auf meine Tauschbörse los lassen, so kann er sich schon jetzt versichert wissen, dass ich sofort strafrechtliche Maßnahmen gegen diesen super IT-Experten Herrn Gebhardt los lasse.

    Was haben die generellen Risiken des Internets eigentlich im speziellen mit einer Tauschbörse zu tun? Die in der Broschüre beschriebennen Risiken gelten für das ganze Internet.

    Schön dass Herr Gebhardt FireWalls hat, die über die erste KI verfügen. Denn Die FireWalls des Herr Gebhardt können scheinbar erkennen, ob eine Datei nun gegen irgendwelche Rechte verstößt oder nicht. Wie geht das?
    Ich lade mir von meinem Server ein MP3-File herunter was von einer gekauften CD stammt. Dann weis also die FireWall das das File mein Eigentum ist und würde ich das gleiche File mit gleichen Namen von einem anderen Server herunterladen, dann ist dass nicht zulässig und das weiß die FireWall dann ebenfalls. Ha Ha Ha.

    Wenn man ein Individium wie Herrn Gebhardt ernst nehmen würde, dann wäre seine Forderung nicht nur das Ende aller Tauschbörsen zum Thema Musik, Film etc, sondern auch aller Auktionshäuser (was bei ebay gar nicht schlimm wäre :-)) Wie soll den bitte sehr z.B. EBay wissen, ob der Verkäufer nun im Besitz eines originals ist oder mit illegalen Kopien handelt.
    Aber: Herr Gebhardt hat ja bereits FireWalls mit KI - vielleicht auch ein Auktionshaus mit KI - wer weiss.

    Es ist empörend, was der Mensch sich erlaubt. Der fordert Unternehmen auf, gegen ihre Mitarbeiter entsprechend vorzugehen? Was bildet sich dieser arogante Schnösel eigentlich ein?

    Für mich ist Herr Gebhardt nichts weiter als einer, der nur irgendwie in die Medien will - egal welchen Quatsch man dafür vom Stapel laufen lassen muss. Irgendwie erinnert mich dass an unseren Medienkanzler Schröder.

    Mein Tipp an Herr Gebhardt. Machen Sie sich doch mal gedanken darüber, welche Wege man beschreiten müßte, damit Ihre potentielle Kundschaft keinen Anlass mehr zum Mißbrauch hat.
    Also mir fällt da folgendes ein: Die Preise für CDs etc sind vollkommen überzogen.
    Ich gebe jedenfalls keine 20 Euro oder mehr für einen Sampler aus, auf dem nur ein Stück ist was mir gefällt. Damit ich eine CD mit meinen 20 Favoriten zusammen bekomme, muss ich 20 CDs kaufen und bei dem Rohling noch zusätzlich GEMA zahlen?

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  8. Re: Phonoverbände gehen verstärkt gegen Tauschbörsen vor

    Autor CK (Golem.de) 13.02.03 - 12:52

    theodor schrieb:
    > ist nicht die Musikindustrie einer der
    > Verursacher, welcher Viren in die MP3 Dateien
    > einschleußt und Rechner dadurch zum Absturz
    > bringt. Dies ist doch auch strafbar?

    Das war unseres Wissens nach ein Fake, also eine Falschmeldung.

    Gruss,
    Christian Klass
    Golem.de

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  9. Re: Phonoverbände gehen verstärkt gegen Tauschbörsen vor

    Autor Tuuloozz 13.02.03 - 13:05

    Ich lach mich gleich schlapp !!!!!!!!!!!!!

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  10. Re: Phonoverbände gehen verstärkt gegen Tauschbörsen vor

    Autor 42 13.02.03 - 13:15

    Nein, der Mann hat eindeutig Recht !

    Mein Computersystem ist gefährdet, weil ich mit der Kiste rund um die Uhr mp3 dudel und dem Ganzen keine vorgeschriebene Pausenzeiten gönne, da kann es schon mal zu Ausfallerscheinungen kommen. (oops, ich verstoße gegen das europäische Pausenrecht :-))))

    Solange die Musikindustrie-Pfeifen sich trauen eine 12 Jahre alte Doppel-CD für mehr als € 30 anzubieten und auf Mitleid hoffen, sind sie bei mir an der falschen Stelle.

    *Musiktauschbörsekontaktier*

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  11. Re: Phonoverbände gehen verstärkt gegen Tauschbörsen vor

    Autor banzai 13.02.03 - 13:24

    ich saug keine mp3's aber mein rechner stürzt trotzdem manchmal ab. Kann ich jetzt die MI verklagen?

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  12. Re: Phonoverbände gehen verstärkt gegen Tauschbörsen vor

    Autor Krisko 13.02.03 - 13:39

    "Wer an so genannten 'Musiktauschbörsen' im Internet teilnimmt und dort Musik <...> herunterlädt, verstößt <...> gegen das Urheberrecht..."

    Dieser Nonsens wird auch durch die 10-millionste Wiederholung nicht wahrer!

    Aber sie haben es ja raffiniert mit dem 'anbieten' in einen Satz geschrieben. Soll wohl zumindest halb wahr wirken.

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  13. Re: Phonoverbände gehen verstärkt gegen Tauschbörsen vor

    Autor NewJorg 13.02.03 - 14:08

    Da hab ich aber Glück das ich an keiner Musiktauschbörse teilnehme :) Lang lebe Filesharing. Ausserdem stimmt die aussage nicht das jeder der sich Musik in so einer Musiktauschbörse runterlädt das Urheberrecht verletzt, es gibt ja auch Stücke wo die Authoren (is das das richtige Wort) es sogar wünschen das da angeboten und herruntergeladen werden.

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  14. Re: Phonoverbände gehen verstärkt gegen Tauschbörsen vor

    Autor tiiim 13.02.03 - 14:53

    > Ausserdem stimmt die aussage nicht
    > das jeder der sich Musik in so einer
    > Musiktauschbörse runterlädt das Urheberrecht
    > verletzt, es gibt ja auch Stücke wo die Authoren
    > (is das das richtige Wort) es sogar wünschen das
    > da angeboten und herruntergeladen werden.

    genau. z.b. der robert w. der hat gesagt, man soll sich sein album aus dem netz ziehen, es wäre oft genug verkauft worden. ;-)

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  15. lachhaft

    Autor drugster 13.02.03 - 15:40

    'Never try to @!#$ a fucker'

    Die Musikindustrie ist jahrelang von den Tauschbörsen gefickt worden. Jetzt versucht sie gewaltig zurückzuficken, und zwar mit der altbewährten Methode: Angst machen um jeden Preis.
    Viren, Firmenschädigungen, der Untergang des Abendlandes --- kein Argument scheint der Phonoindustrie zu billig, um ihren Kreuzzug gegen die eigenen Kunden rechtzufertigen.

    Was für ein lachhafter Kampf gegen Windmühlen. Phono-Lobbyisten, denkt einmal im Leben wirtschaftlich: Eure Produkte sind nicht mehr zeitgemäß und hoffnungslos überteuert. Ihr habt jahrzehntelang auf Verbraucherkosten wie die Maden im Speck gelebt.
    Jetzt hat der Schwarzmarkt - den Ihr selbst durch Eure maßlose Geldgier verursacht habt - gesiegt.

    Ihr wollt es zwar nicht wahrhaben, aber das Rennen ist längst gelaufen. Ihr könnt Kazaa & Co. - Betreiber foltern und töten, vielleicht könnt Ihr auch ein paar wehrlose Tauschbörsenbenutzer auf der Flucht erschießen - aber Euer Schicksal ist längst besiegelt. Die Verbraucher hassen Euch, und das überlebt Ihr nicht.

    Musik und Kunst sind keine Industriezweige. Sie werden nur von habgierigen Menschen dazu gemacht.

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  16. Re: lachhaft

    Autor Cassiel 13.02.03 - 16:38

    Gut gebrüllt Tiger! ;-)
    Ich hätte es nicht besser audrücken können...

    Gruß,
    Cassiel

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  17. Re: Phonoverbände gehen verstärkt gegen Tauschbörsen vor

    Autor Herb 13.02.03 - 17:32

    Es kann nicht sein dass jeder sich sein Musik- und Filmarchiv hochzieht und nebenher sagt, er hätte das sowieso nie gekauft. Dieser Zustand ist definitiv inakzeptabel.

    Würden die Leute etwas mehr Vernunft walten lassen und nicht im Unverstand ganze Betriebe zu Tauschbörsen machen (es ist wirklich schon so)...
    Aber nein, wie immer setzt Vernunft erst mit entsprechenden Rahmenbedingungen ein. Oder ist hier jemand der Meinung, ohne Geschwindigkeitskontrollen wären nur genauso viele Übertretungen zu erwarten?

    Es ist also den Kopierern zu verdanken, dass die Waffen durchgeladen werden. Wir hatten in den späten 80ern übrigens mit den C64- und Amiga-Spielen sowas schon mal. Damals war es gang und gäbe, einfach alles zu kopieren. Bis man eben mal ein paar hundert Bubis hopsgenommen hat... die Leute brauchen das offensichtlich, um normal zu bleiben...

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  18. Mal ne Frage...

    Autor Heiner Meier 13.02.03 - 17:54

    ... wenn ich eine Musik-CD gekauft habe, darf ich die Titel rippen, um sie auf meinem MP3-Player anzuhören.

    Wenn ich diese Titel nun nicht rippe, sonder downloade, liegt dann eigentlich ein Rechtsbruch vor?

    Grüße
    Heiner

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  19. Re: Mal ne Frage...

    Autor c.b. 13.02.03 - 18:12

    von -"drugster"- sicher etwas deftig ausgedrückt...
    aber es trifft den punkt.

    diese lächerlichkeiten seitens der medien-vermarktungs-mafia schreien geradezu nach revoltion.
    selber schuld, wenn diese leute so gaaaanz langsam, zuuuuuu langsam, kapieren, dass ihre "gesäss-zulage" schwindet.

    wer über viele jahre hinweg dieses, ---dashabenwirschonimmersogemacht---, weiterhin produzieren will, der hat echt den schuss nicht gehört.

    die zeiten ändern sich. von jedem wird heutzutage ein schon fast nicht mehr zu bewältigendes (und zu finzanzierendes) höchstmass an flexibilität oder marktorientiertem denken abverlangt.

    jeder durchschnittsbürger ist heute, ohne ausbildung, ein besserer betriebswirtschaftler, als diese überbezahlten medienbonzen. es ist erbärmlich, was die sich einen goldenen hintern verdienen, riesen-media-firmen wie aol mit unglaublichen summen kaltlächelnd den bach hinuntergehen lassen...

    internet ohne ende.....es wird zeit.....

    und nur durch umdenken werden schwachköpfe wie "gerhard", siehe artikel von heute, an ihrem geistigen dünnschiss ersticken.

    liebe medien-macher, ihr habt gepennt....jahrelang......
    und wir lachen über euch.!!!
    wir würden gerne für gute musik/filme usw, vernünftige summen bezahlen.

    aber ihr seid doch zu doof, um euch auf neue medien seriös einzustellen.

    dumm gelaufen.......

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  20. Re: Mal ne Frage...

    Autor Juergen Groll 13.02.03 - 18:57

    Ja, der Versto0 liegt vor, wenn der Titel aus eienr öffentl. Tauschbörse kommt. Wenn er von einem Bekannten bezogen wird, der den Titel nicht zigfach verteilt, kann es in Ordnung sein.

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