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Stallmans Begriff von Freiheit ist eine Lüge

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  1. Re: GPL-Code bleibt immer frei!

    Autor Kinch 24.03.09 - 01:04

    > Na dann is auch der einwand lächerlich Closed
    > Source als nicht Frei zu bezeichnen. Schließlich
    > wird dort auch niemand zu etwas gezwungen.

    Das denkst du. Aber nur weil Closed Source einen nicht zwingt Geld für das Produkt zu bezahlen, macht es das noch lange nicht frei.

    Nebenbei war es nicht meine Behauptung, dass ein Mangel an Zwang automatisch eine Freiheit bedeutet.

    > Für mich ist beides das gleiche. Kann sich ja Weiß
    > anmalen dann darf er rein.

    Ist zu dumm um es zu kommentieren.

    > Und der Eintritt bleibt nunmal für alle weißen
    > Frei. Ob nun alle Schwarzen draußen bleiben müssen
    > oder alle leute mit Tasche macht keinen
    > unterschied.
    >
    > Oder schmeißt du einfach mal deine Tasche mit
    > allem was drinne ist dann neben den Landen auf die
    > Straße damit du reingehen kannst?

    Ja, dass du für das Recht in einer Bibliothek jede Buchseite mit Nutella vollschmiren zu dürfen, weil das ja Freiheit sei demonstrieren gehst, kann ich mir gut vorstellen.

    > Man WIRD gewzungen und das unumgänglich.

    Nein: Du setzt dich hin und schreibst den Mist den du brauchst selbst. Als ob es unumgänglich sei von der Arbeit anderer zu leben.

    > Wenn man ein GPL Projekt nimmt und es
    > weiterentwickelt und etwas damit macht wird man
    > UNUMGÄNGLICH gezwungen, das ergebnis auch unter
    > die GPL zu stellen.

    Dass du es für unumgänglich hälst, etwas nicht selbst zu machen, haben wir verstanden.

    > Es geht nur dadrum wie die GPL Jünger ihre Lizenz
    > anpreisen und als einzig ware und richtig Freie
    > Lizenz anjubeln, was sie definitiv nicht ist.

    Nein, es geht darum, dass einige Behaupten die GPL wäre unfrei, weil man sich bei derer freiwilligen Verwendungen gezwungen sieht sich an Regeln zu halten, die die GPL-Autoren für sinnvoll für das Gemeinwohl halten.

    Dass es keine andere Formen oder Definitionen von Freiheit gibt, habe ICH nie behauptet.

    > Wie schon weiter oben geschrieben dadrum geht es
    > nicht. Dadrum geht es ja auch euch GPL jüngern nie
    > wenn ihr massenhaft gegen Closed Source wettert.

    Ich bin weder GPL-Jünger noch wettere ich gegen Closed-Source oder andere Lizenzen. Ich finde die Argumentation, dass man dazu gezwungen wird die GPL zu verwenden, wenn man sich dafür entscheidet die GPL zu verwenden, einfach nur bar jeden gesunden Menschenverstandes.

    > Da zählt auch kein "Müsst ihr doch nicht benutzen
    > zwingt euch doch keiner zu" warum muss das
    > argument nun auf einmal als totschlagargument
    > gelten wenn es gegen den "Freiheitsbegriff" eurer
    > GPL Lizenz geht?

    Ich will für Photoshop keine 1000 Euro zahlen, also benutze ich Photoshop nicht. Damit habe ich überhaupt kein Problem und weine Adobe nicht die Ohren voll, dass sie mich dazu zwingen würden 1000 Euro für PS zu zahlen.
    Trotzdem würde ich nicht behaupten, dass Photoshop frei wäre, weil es nach meinem Verständnis, im Gegensatz zur GPL oder BSD nicht der Allgemeinheit zur Verfügung steht.


    > Du willst es einfach nicht einsehen oder? Es geht
    > nicht darum das man gezwunge wird Open source oder
    > Closed Source zu nehmen.
    >
    > Es geht einzig und allein um die Lizenz und die
    > Definition unabhängig ob man sie nehmen muss oder
    > nicht.
    >
    > Und nur weil etwas "Allgemein" zur verfügung steht
    > ist es nicht Frei.

    Doch, genau das ist mein Verständnis von Software-Freiheit: Wenn es jeder Mensch nutzen kann, sofern er den Willen und die technische Möglichkeit dazu hat.

    > Oder willste nu sagen alle
    > Parkanlagen (Die grünen dinger mit bäumen und so
    > nich sowas für Autos), Parkhäuser und dergleichen
    > sind frei? Die stehen auch allen zur Verfügung und
    > genug davon auch kostenlos.

    Jein; die Parkanlagen werden von der Allgemeinheit bezahlt, das macht den Umstand etwas anders.

    > Kann ich nu hingehen und kann da einfach mal paar
    > Bäume umstellen weil die mir dann besser gefallen
    > oder das Parkhaus in einer andere Farbe streichen
    > weil mir gerade danach is?

    Sagen wir es mal so: Wenn es einen reichen Mäzen gebe, der einen Park finanziert, in der jeder Mensch reingehen kann um sich dessen zu erfreuen mit der Auflag den Park nicht zu zerstören, fände ich den Park in der Tat, für ein freies Gelände.

    > Richtig. Denn das ist keine Freiheist solange man
    > nicht frei entscheiden kann was man damit macht.
    > Denn genau DAS macht die Freiheit ja gerade erst
    > aus.
    >
    > Deswegen wird es Freiheit genannt.

    Das es verschiedene Standpunkte zu diesem Thema gibt, sollte dir mittlerweile aufgefallen sein.
    Das die GPL restriktiver, damit unfreier als die BSD ist ist klar. Aber das macht die GPL nicht per se unfrei. Die BSD ist auch unfreier als die WTFPL 1.0, aber das macht die BSD auch nicht unfrei.

    > Entweder etwas ist Frei oder es ist nicht Frei.
    > Da gibt es nichts dazwischen sonst kann man
    > milliarden abstufungen einfügen und am Ende ist
    > alles Frei je nach definition und abstufung.

    Ja genau: Entweder etwas ist schön, oder nicht; sonst könnte man ja milliarden Abstufungen einfügen.

    Und soviel auch zum Thema "einzige und wahre Freie Lizenz".

    Ich bin da liberal: Alles was mit der aufrichtigen Absicht geschaffen wird, es allen Menschen zur Verfügung zu stellen, ist positiv und frei. Die GPL bzw. das GNU-Projekt hat Unzweifelhaft diesen Anspruch und der Erfolg den es bisher damit hat ist ziemlich einmalig in der Software-Geschichte.

    Dass die GPL insofern kein Selbstbedienungsladen für unfreie Projekte ist, macht sie zwar unfreier, als andere Lizenzen, die ihren Missbrauch nicht verbieten, aber aus diesem vorrausschauenden Verhalten einen Zwang zu konstruieren, ist absurd.
    Freiheit nach /deinem/ Verständnis ist ausschließlich die "Do What The Fuck You Want To Public License" und selbst die WTFPL 2.0 zwingt dich bereits, ein abgeleitetes Werk unter einem anderen Namen zu publizieren.

    Im Endeffekt genügt nur der Verzicht auf sämtliche Urheberrechte deinen Freiheits-Ansprüchen. Kannst du ja gerne so sehen, aber unterlasse es so zu tun, als wäre deine Freiheits-Definition allgemeingültig.

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  2. Re: BSD-Trap

    Autor IrgendeinAnderer 24.03.09 - 07:05

    > Das ist eine Illusion. BSD hat nämlich nur Vorteile für Entwickler, die
    > fremden Code benutzen/weiterentwickeln und für eigene Zwecke (also nicht für
    > die Allgemeinheit) benutzen wollen, um sich an der Arbeit anderer zu
    > bereichern.

    Das ist ziemlicher Blödsinn. Schau wir einmal die Website http://www.web-site-downloader.com/ an. Dort wird ein kleines Tool angeboten, das ca. 14 Euro kosten soll. Soweit so gu - oder auch nich, denn das was dort verkauft wird ist eigentlich eine uralte Version des Tools "HTTrack Website Copier", das eigentlich unter der GPL steht. Lediglich die Produktbezeichnung und die Verweise wurden geändert und das Tool wird natürlich nicht weiterentwickelt.Aufgrund von massenweiser Werbung ist es aber viel leichter im Internet zu finden - danz im Gegensatz zuum Originaltool.

    Hier siehst du wie gut die GPL gegen Mißbrauch schützt. Aus Sicht des Kunden ist NUR die 4-Klausel BSD-Lizenz wirklich frei, denn nur dort bekommt er geügend Informationen aufgrund derer er seine Entscheidungen treffen kann.

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  3. Re: Abräumermentalität?

    Autor istjaauchegal 24.03.09 - 08:26

    > Für Entwickler, die ewige gesicherte Freiheit für
    > ihren Code wollen und von dessen Weiterentwickung
    > profitieren möchten, ist und bleibt GPL das
    > Optimium. Ansonsten kann ich meinen Code auch
    > gleich proprietär machen. Wozu BSD?

    Weil bei der BSD-Lizenz das Wort "frei" nicht nur ein Lippenbekenntnis ist. Es ist wirklich so gemeint. Frei. GPL-Code ist nicht frei, sondern copylefted und durch 1000fache Wiederholung wird aus schwarz nicht weiß.

    GPL sagt: Ich leihe dir einen Hammer, aber nur wenn du mir das Haus überschreibst, dass du damit baust. Diese Form der Enteignung wird wohl nur im Komunismus als "Freiheit" bezeichnet.

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  4. Re: BSD bringt es nicht weit

    Autor jingjang 24.03.09 - 08:34

    ubuntu_user schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > bsd kann aus dem grund auch nicht funktionieren..
    > jeder kann dann bsd-code nehmen, diesen
    > weiterentwickeln und durch erweiterungen
    > inkompatibel machen.
    > office 2000/IE 6/netscape/gnome 1.x/ quellcode ist
    > beispielsweise wertlos....

    Gnome 1.x? Gnome war schon immer GPL.

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  5. Re: BSD bringt es nicht weit

    Autor Nolan ra Sinjaria 24.03.09 - 08:45

    so-isses schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mit Apple hat das nichts zu tun. Ich beziehe mich
    > nur auf BSD-Unix und Linux. Linux ist später
    > entstanden als die BSD und hat sie trotzdem längst
    > abgehängt. In Sachen Technik nehmen sie sich beide
    > Seiten nicht viel, es kann also nur an der Lizenz
    > liegen.

    Oder an dem Medienhype der dazumals um Linux gemacht wurde

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  6. Absurdes Beispiel

    Autor StallmansOpa 24.03.09 - 09:23

    > GPL sagt: Ich leihe dir einen Hammer, aber nur
    > wenn du mir das Haus überschreibst, dass du damit
    > baust. Diese Form der Enteignung wird wohl nur im
    > Komunismus als "Freiheit" bezeichnet.
    >
    Wenn es ja bloß ein Hammer ist, kann man ihn ja locker austauschen.
    Allerdings ist es ja eher so, dass an ein fertiges GPL-Haus nur noch schnell ein Namensschild drangefrickelt wird, und dann sauer wird, dass man nicht alles als sein Werk ausgeben kann.

    Der Kommunismusvergleich taugt zu gar nichts, ausser zu zeigen, dass Du einen an der Klatsche hast.

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  7. Re: GPL-Code bleibt immer frei!

    Autor r 24.03.09 - 09:49

    genau und jeder der etwas gegen Rassisten hat ist selber einer! Genau so ist das! Oh mann ...

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  8. Re: Abräumermentalität?

    Autor AlGrande 24.03.09 - 09:51

    > Weil bei der BSD-Lizenz das Wort "frei" nicht nur
    > ein Lippenbekenntnis ist. Es ist wirklich so
    > gemeint. Frei. GPL-Code ist nicht frei, sondern
    > copylefted und durch 1000fache Wiederholung wird
    > aus schwarz nicht weiß.

    Wie schon an anderer Stelle zusammengefasst:

    GPL -> garantierte Freiheit der Software
    BSD -> Freiheit für den Entwickler

    Die GPL bezieht sich ausschließlich auf "freie Software", d.h. sie sorgt dafür das der Code und Änderungen "frei" zugänglich bleiben - der Code bleibt frei und bleibt frei zugänglich für Benutzer. Dazu beschneidet sie die Freiheit von Entwicklern sich Code einzuverleiben. Aus dem Vorwort zur GPL:

    ---

    „Die meisten Lizenzen für Software und andere nutzbaren Werke sind daraufhin entworfen worden, Ihnen die Freiheit zu nehmen, die Werke mit anderen zu teilen und zu verändern. Im Gegensatz dazu soll Ihnen die GNU General Public License die Freiheit garantieren, alle Versionen eines Programms zu teilen und zu verändern. Sie soll sicherstellen, dass die Software für alle ihre Benutzer frei bleibt. Wir, die Free Software Foundation, nutzen die GNU General Public License für den größten Teil unserer Software; sie gilt außerdem für jedes andere Werk, dessen Autoren es auf diese Weise freigegeben haben. Auch Sie können diese Lizenz auf Ihre Programme anwenden.“ – GNU General Public License, inoffizielle Deutsche Übersetzung der Version 3 (Beginn des Vorwortes) [Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_General_Public_License]

    ---

    Wer sich beschwert, dass die GPL seine Freiheiten, z.B. mit fremden Code das zu tun was er will, einschränkt und daher die GPL-Software nicht frei ist, hat nicht verstanden, dass sich die GPL nicht auf menschliche Freiheit im eigentlichen Sinne bezieht. Hier liegt ein völlig anderer Bezugsrahmen und somit Bedeutung des Begriffes "Freiheit" vor...

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  9. Keine Software für Schmarotzer

    Autor Schmarotzerlizenz 24.03.09 - 09:53

    Die BSD Lizenz ist nicht in der Lage, dem Codse die Freiheit zu erhalten. Der Code wird als eine Art Freibier an Geschäftemacher verschachert...

    Nur die GPL ist in der Lage, dem Code die Freiheit zu erhalten. Jeder darf ihn benutzen, verändern, kopieren, verschenken, verkaufen etc. aber der Code lässt sich eben nicht für Propritäre Projekte benutzen, wenn diese nicht nur im eigenen Hause benutzt werden.

    Die GPL sichert somit dem Code die Freiheit.

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  10. Re: Keine Software für Schmarotzer

    Autor seehund 24.03.09 - 11:00

    Dahinter steckt der Irrglaube, dass Code wie Seife ist und sich abnutzt, wenn er in einem propritären Projekt benutzt wird. Freier Code kann niemals unfrei werden. DAS ist auch nicht das Ziel der GPL. Das Ziel der GPL ist es NEUEN ZUKÜNFTIGEN Code, der in einem propritären Projekt entstehen würde, zu beschlagnahmen. Die Entwickler in diesem propritären Projekt werden aber nicht von GNU für ihre Arbeit bezahlt. GNU will den Code kostenlos, weil sie den GPL-Code auch kostenlos beigesteurt haben. Das ist ein akzeptabler Standpunkt, der OSS agressiv fördert. Aber lassen wir doch bitte die Augenwischerei mit der "freien" Software.

    Wer nicht die wirklichen Absichten von Stallman und GPL kennt, sollte mal diese Artikel lesen:
    http://www.gnu.org/licenses/why-not-lgpl.html
    http://www.gnu.org/philosophy/pragmatic.html

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  11. Re: Abräumermentalität?

    Autor so-isses 24.03.09 - 14:47

    Das kann er bei GPL auch. Wenn er einen Fork macht, kann er den einen Fork offenlegen (GPL) und den anderen für sich weiterentwickeln. Das funktioniert bis dahin wie BSD, mit dem Unterschied, dass er bei GPL sicher sein kann, dass er an allen Weiterentwicklungen des GPL-Forks teilhaben darf.

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  12. Dein Beispiel zeigt, ...

    Autor so-isses 24.03.09 - 14:56

    ... dass du das GPL-Prinzip nicht wirklich verstanden hast.

    > GPL sagt: Ich leihe dir einen Hammer, aber nur wenn du mir das Haus
    > überschreibst, dass du damit baust. Diese Form der Enteignung wird
    > wohl nur im Komunismus als "Freiheit" bezeichnet.

    Um bei deinem Beispiel zu bleiben: GPL bedeutet, dass du dein Haus behalten darfst und ich genau dasselbe Haus haben darf (Kopie). GPL bedeutet auch, dass wir unsere Häuser immer weiter ausbauen können, je nachdem, wieviel Leute die gleichen Häuser haben und ihrerseits ausbauen. Je mehr Leute daran teilhaben, desto besser und schöner werden ALLE Häuser!

    BSD bedeutet, dass du dein Haus behalten darfst, aber andere sich eine viel schönere Villa daraus bauen können, aber du nichts davon abbekommst. Schöne Freiheit :-)

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  13. Re: BSD-Trap

    Autor so-isses 24.03.09 - 15:10

    Was willst du mir damit sagen?

    > was dort verkauft wird ist eigentlich eine uralte Version des Tools
    >"HTTrack Website Copier", das eigentlich unter der GPL steht.

    Es ist ein uralte Version, die noch NICHT unter GPL stand. Sonst könnte man sie nicht verkaufen ohne Freigabe des Quellcodes.

    > Aufgrund von massenweiser Werbung ist es aber viel leichter im
    > Internet zu finden - danz im Gegensatz zuum Originaltool.

    Ich hab noch was von diesem Tool gehört. Sonst jemand hier?

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  14. Re: BSD bringt es nicht weit

    Autor Sid Burn 24.03.09 - 17:40

    ubuntu_user schrieb:

    > noch größere schwachsinn.
    > schau mal was alles in den linuxdistributionen an
    > software drin ist.
    Ja schau mal selber nach wieviele wichtige Komponenten unter einer nicht GPL Lizenz stehen!

    > von lisp bis was weiß ich alles.
    > gute software(code) die viel kann stirbt unter der
    > gpl nicht aus....
    auch unter einer anderen Lizenz nicht.

    > trifft jetzt eher auf bsdlizenz zu oder?
    > ich nehme etwas was frei verfügbar ist und
    > verändere es so dass es außer mir (wegwerfen)
    > niemand mehr benutzen kann..
    Nein, auf GPL du hast anscheind nur nicht die nötige Logik um den vergleich zu verstehen GPL Troll.

    > wenn ich etwas gebe, sollen andere auch etwas
    > geben. die nehmen etwas und geben auch etwas.
    > klingt für mich fair.
    Du bekommst von Firmen die Zeit/Geld investieren bereits etwas. Nur was gibst du ihnen? Nichts!

    > freier handel sozusagen ;-)
    > (mit einschränkungen aber dafür ist eine lizenz ja
    > da. die hat man auch bei der bsd-lizenz ->
    > eigentümer des codes hat keinen einflß darauf was
    > mit dem code passiert und dass andere dem
    > eigentümer mit seinem code unter anderen
    > bedingungen konkurrenz machen)
    Konkurrenz und vielfalt sind ein Fortschritt, und stärken den Markt.

    Hinderlich ist ein Fortschritt ohne Konkurrenz wenn man ein Monopol hat.

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  15. Re: Abräumermentalität?

    Autor AlGrande 24.03.09 - 17:52

    > Das kann er bei GPL auch. Wenn er einen Fork
    > macht, kann er den einen Fork offenlegen (GPL) und
    > den anderen für sich weiterentwickeln. Das
    > funktioniert bis dahin wie BSD, mit dem
    > Unterschied, dass er bei GPL sicher sein kann,
    > dass er an allen Weiterentwicklungen des GPL-Forks
    > teilhaben darf.

    Ich wollte mit dem Zusatz auch nur meine so schön übersichtliche Zusammenfassung am Leben erhalten. Da schlug mein Ego wieder durch... :-)

    Wie sieht das bei einem Fork von GPL-Code zum Zwecke der Änderung der Lizenz aus? Wenn der Entwickler der einzige ist, der Code beigesteuert hat, liegt das Urheberrecht vollständig bei diesem Entwickler -> er kann den Code forken und lizenzsieren wie er möchte.
    Wenn aber andere bereits Code hinzugefügt haben, verteilt sich das Urheberrecht auf die entsprechenden Entwickler, oder? Demzufolge kann der ursprüngliche Entwickler diesen verbesserten/zusammengefügten Code nicht mehr unter eine andere Lizenz stellen, es sei den die anderen stimmen zu. Oder sehe ich das falsch?

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  16. Re: BSD-Trap

    Autor IrdendEinAnderer 25.03.09 - 05:16

    > Es ist ein uralte Version, die noch NICHT unter GPL stand. Sonst könnte man
    > sie nicht verkaufen ohne Freigabe des Quellcodes.

    Nein, es ist eine GPL-Version. Für 50 Euro kannst du dir den QUellcode auf CD schicken lassen und an ein paar stellen steht versteckt: "All you pay is a one-time fee of $16.95 (approximately £11.95 or 13.95 Euros) to cover distribution and support." was dem potentiellen Käufer auch nicht weiterhilft.

    Es bleibt dabei: GPL ist Entwicklerfreundlich aber eine für Endanwender einfach unbrauchbar.

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  17. Re: Abräumermentalität?

    Autor so-isses 25.03.09 - 13:45

    Ich sehe das genauso

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  18. Re: Abräumermentalität?

    Autor AlGrande 25.03.09 - 15:47

    Danke für die Antworten - kommt ja selten genug vor, dass in Foren so nett reagiert wird... (Wie man in anderen Ästen dieses Forums sieht :-) )

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  19. Re: BSD-Trap

    Autor so-isses 25.03.09 - 20:09

    > Es bleibt dabei: GPL ist ... für Endanwender einfach unbrauchbar.

    Aha. Das erklärt, warum Linux so erfolglos ist und es keiner haben will ;-)

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