"früher war alles besser", sagt man so als nostalgiker, angeblich nur wiel man lediglich positive erinnerung an diese zeit hat.
tatsächlich ist dies aber wirklich so, ein rollenspiel war eine in sich geschlossene welt, um die sich eine hand voll leute tagtäglich gedanken gemacht hat. jeder hat am ganzen spiel gearbeitet und immer das ganze spiel im auge gehabt. heute arbeitet einer von 400 leuten an winzigen teilen des spieles und hat wahrscheinlich keine ahnung, wie das spiel überhaupt am ende ausshen soll.
das sieht man den spielen heute auch an, das spürt man, dass merkt man als spieler. ich spiele viel lieber die alten rollenspiele der art von ultima, wizardry, albion, lands of lore, eye of the beholder, als diesesn größtenteils langweiligen 08/15 kram.
ich wünsche mir, dass wieder eine hand voll leute an rollenspielen spielen arbeiten, es sind ja auch nicht 100 leute die an einem buch arbeiten, oder???
man stelle sich vor 100 leute würden an EINEM buch schreiben, jeder schreibt seinen part, dass wäre ein uneinheitliches, langweiliges, verwirrendes 08/15 chaos.
"Viele Mitglieder in den teils riesigen Teams - an machen internationalen Großproduktionen arbeiten bis zu 400 Entwickler - würden ihre Tage damit verbringen, als Spezialist an kleinsten Teilen des Gesamtwerks zu basteln. Da fehle oft der Bezug zum Endprodukt "wenn man die Person ist, die die KI von Alien Nummer 3 gemacht hat",
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Stimmt schon.
Ältere Spiele (Die man glaub ich nicht erwähnen darf) von id Software, 3d Realms, Monolith, Origin und vielen anderen...waren schlicht Besser als Spiel ansich! Technisch natürlich nicht vergleichbar mit Heutigen Titeln da ja älter ;) Aber die haben schon mehr Spaß gemacht irgendwie bzw hatten oft einen signifikant höheren Wiederspielwert als Heutige Spiele...Ein Call of Duty ist ohne zweifel wirklich sehr gut...jedoch nach einmal Spielen (Singleplayer) ist die Luft raus genau wie bei vielen neuen Spielen auch...
evtl ist das ja sogar noch ein weiterer Grund für Raubkopien? Hmm...
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Hat halt den Nachteil, dass man mit der Technik von gestern leben müsste. Grafik, Physik und was es sonst noch modernes gibt. Nicht, das ich das brauch.
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Grafik und Physik Engine kann man einkaufen.
Dann kann man sich mehr mit dem Inhalt beschäftigen.
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faafaf schrieb:
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> Grafik und Physik Engine kann man einkaufen.
Ich hab aber kein Geld :(
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Haben die meißten Unternehmen auch nicht die geben aber trotzdem welches aus ;)
Siehe Bonuszahlungen an Manager.
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bei dem Buch stimmt das so nicht ganz.
Der Typ der "Die 3 Musketiere" geschrieben hat, hat 2 duzend "Hilfsautoren" beschäftigt. Ist mir zumindest gesagt worden.
Sehr schlecht soll der Roman trotzdem nicht geworden sein.
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nnx schrieb:
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> Der Typ der "Die 3 Musketiere" geschrieben hat,
> hat 2 duzend "Hilfsautoren" beschäftigt.
und was genau machen diese 2 dutzend hilfsautoren?
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furztrocken abrocken schrieb:
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> Hat halt den Nachteil, dass man mit der Technik
> von gestern leben müsste. Grafik, Physik und was
> es sonst noch modernes gibt. Nicht, das ich das
> brauch.
obh das unbedingt imer ein nachteil ist. viele 3d spiele sehen furchtbar aus, müssen aber natürlich unbedingt 3d sein, weil sich "2d" nicht mehr vekauft.
ich finde z.b. viele spiele auf dem amiga (lionheart, monkey island etc.) viel schöner von der grafik her, als die meisten 3d games. und wie alt ist der amiga schon!!
natürlich hat es was für sich in den 3d welten unterwegs zu sein, aber vielleicht hätte man nicht gleich auf diesen zug aufsprungen müssen, sobald die ersten 3d pixel möglich waren.
ich lob mir da spielefirmen wie blizzard die nicht zwangsweise immer die neuste technik in ihren spielen heben müssen, sondern darauf achten dass ihre spiele auf fast allen rechner laufen und die technik auch wirklich schon ausgereift ist.
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aloha schrieb:
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> "früher war alles besser", sagt man so als
> nostalgiker, angeblich nur wiel man lediglich
> positive erinnerung an diese zeit hat.
> tatsächlich ist dies aber wirklich so, ein
> rollenspiel war eine in sich geschlossene welt, um
> die sich eine hand voll leute tagtäglich gedanken
> gemacht hat. jeder hat am ganzen spiel gearbeitet
> und immer das ganze spiel im auge gehabt. heute
> arbeitet einer von 400 leuten an winzigen teilen
> des spieles und hat wahrscheinlich keine ahnung,
> wie das spiel überhaupt am ende ausshen soll.
Ich glaube nicht, dass DAS das Problem ist. Auch heute sind die eigentlichen Designer des Spiels - also diejenigen, die sich um die Story und die Spielmechanik gedanken machen - nur eine Hansvoll Leute. Die anderen sind dann - mehr oder minder - die Arbeitssklaven, welche die Grafik, die Animationen, die Programmierung und so weiter und so fort machen dürfen.
Eben das ist aber das Problem: Der "Arbeissklave". Genau wie Du schon schreibst, können die sich nicht mit dem Produkt identifizieren. Und das ist ein - so blöde es auch klingen mag - Management-Problem.
Ich vergleiche das Gerne mit einem Film: Ich kann mir gut vorstellen, dass es viele Leute gibt, die GERNE und nicht nur ausschließlich wegen der Kohle an einem Film arbeiten, wenn dort ein Clint Eastwood oder ein Steven Spielberg Regie führt.
Mitarbeiter-Motivation ist aber nicht nur ein Problem in der Spielebranche. Das ist ein generelles Problem und - ich wage mal mich aus dem Fenster zu lehnen - ich habe so das Gefühl, dass gerade Deutschland ein recht motivationsloses Land ist. ;-)
In Liebe,
Angst
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Ganz vorsichtig geschätzt würde ich sagen, sie schreiben.
*SCNR*
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Das Problem derzeit ist: Grafik, obwohl der Effekt äußerst kurzzeitig ist, wirbt gut für ein Spiel. Das Gameplay ist schließlich schwer über Bilder und Videos zu vermitteln.
Und weil viele Entwickler daher viel zu wenig wert auf Game Design legen, fehlen ihnen dort zum einen natürlich die guten Leute, zum anderen, selbst wenn sie diese haben, kommen diese zu wenig zu Wort.
Dann setzt sich am Ende der Programmierer oder der Artist durch, weil diesen aus eigenen Gründen eine bestimmte Spielmechanik besser gefällt. Im schlimmsten Fall dreht halt jeder sein eigenes Ding.
Nicht umsonst nennt man den Lead Designer oft auch den "Vision Keeper", d.h. eben nicht mal unbedingt die Person, die unbedingt alles entwirft, sondern vor allem die Person, welche darauf achtet, dass das ganze eine Einheit bleibt. Aber so etwas gibt es scheinbar kaum, was man teils im Großen, aber oft auch in vielen Kleinigkeiten sieht.
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Man sollte nicht vergessen das auch früher viel "Müll" produziert
wurde - allerdings auch viele Sahnespiele.
Heute scheint irgendwie oft die Regel des kleinsten gemeinsamen
Nenners zu gelten um maximalen Absatz zu erzielen.
Was die Branche gerne verdrängt ist das die Zahl der erfahrenen
Spieler,der älteren Spieler,ständig wächst. Und die haben natürlich
etwas andere Ansprüche als z.B. ein 16jähriger.
Imho geht die Spielebranche oft den Weg den die Filmbranche geht:
dünne Story und Megaeffekte.
Auch scheint der ökonomische Druck gewachsen und die Mentalität
Betaversionen als Retail zu verbimmeln mittlerweile Standart zu
sein.
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