...hat mich mit seinem Artikel aus dem Jahre 2006 über WOW dazu verleitet WOW zu probieren.
Ich (47 Jahre alt) war fast 3 Jahre süchtig nach WOW und mittlerweile geht es mir wieder richtig gut. Wer WOW spielt hat kaum noch Zeit für andere Dinge, da dieses Spiel ein gefährliches Suchtpotential hat.
Wer sich die über 40.000 Einträge auf http://wowdetox.com/ einmal durchliest versteht die Problematik und sollte nachdenklich werden.
Herr Horx scheint selber schon in den Sog von WOW rein geraten zu sein und redet es sich schön. Machen das nicht alle Süchtigen?
Laßt die Finger von dem Spiel das Leben bietet soviel mehr.
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Mit Verlaub gesagt - pauschalisierter Blödsinn!
Natürlich existiert ein gewisses Suchtpotential, aber es ist auch bei WoW genauso mit der Sucht wie bei allen anderen Dingen, welche süchtig machen können. Es ist eine Frage der Persönlichkeit, des Charakters und der aktuell gegebenen Rahmenbedingungen im Leben der Person, die damit konfrontiert wird, ob es zur Sucht führt oder nicht. Wenn grad alles so richtig schlecht läuft, dann neigt man natürlich schneller zur Sucht als in Situationen, in denen alles Super ist (natürlich die Punkte mit der Persönlichkeit nicht vergessen - es gibt eben Leute, welche schnell gefangen werden, was aber eher eine psysische Sache ist).
Heißt was? Nicht jeder WoW-ler wird süchtig, nicht jeder war es, nicht jeder kann es ausschließen, falls sich seine Lebensumstände gravierend ändern. Ungefähr das Gleiche wie mit Drogen, Alkohol, Spielen, Sport etc.
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Hab vergessen zu erwähnen, dass bei mir alles rund läuft.....hab einen Beruf, eine nette Frau, Haus, Hund und bin auch sonst normal ^^
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Mit Verlaub gesagt - pauschalisierter Blödsinn!
Natürlich existiert ein gewisses Suchtpotential, aber es ist auch bei Heroin genauso mit der Sucht wie bei allen anderen Dingen, welche süchtig machen können. Es ist eine Frage der Persönlichkeit, des Charakters und der aktuell gegebenen Rahmenbedingungen im Leben der Person, die damit konfrontiert wird, ob es zur Sucht führt oder nicht. Wenn grad alles so richtig schlecht läuft, dann neigt man natürlich schneller zur Sucht als in Situationen, in denen alles Super ist (natürlich die Punkte mit der Persönlichkeit nicht vergessen - es gibt eben Leute, welche schnell gefangen werden, was aber eher eine psysische Sache ist).
Heißt was? Nicht jeder Heroin-ler wird süchtig, nicht jeder war es, nicht jeder kann es ausschließen, falls sich seine Lebensumstände gravierend ändern. Ungefähr das Gleiche wie mit MMORPGS, Alkohol, Spielen, Sport etc.
... oh ... passt :D
Wuff!!
Melonenhund
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Da würde der geneigte Leser sicher fragen zu zweifeln beginnen - keiner der süchtig wird ist aus psychologischer Sicht völlig normal. Das gehört nämlich dann in den Bereich Persönlichkeit und Charakter, denn nur Schwächen dort erlauben Angriffspunkte für irgend eine geartete Sucht - so marginal diese Schwächen scheinbar auch sein mögen.
Und wie komme ich zu der größenwahnsinnigen Behauptung? Vielleicht weil ich unheimlich viele Leute kenne, die nicht in die Sucht abgleiten. Vielleicht weil ich auch einige kenne, die in eine Sucht abgeglitten sind. Vielleicht auch weil ich einige Leute kenne, die sich aus der Sucht herausgekämpft haben und jetzt wissen was die Ursache war und überaus überrascht sind, dass sie eben doch nicht so unangreifbar waren. Vieleicht aber auch, weil ich selbst schon einmal zu sehr in WoW gefangen war und selbst miterlebt habe wie eine ganz kleine Störung in den aktuellen Rahmenbedingungen zu einer geringen Störung der persönlichen Einstellung führt und damit plötzlich einen Angriffspunkt für eine Sucht bietet. Natürlich bin ich ganz froh, dass es nicht zu einer Sucht geführt hat, aber wenn, dann wäre es zu 100% meine Schlud gewesen... genauso wie es meine Schuld gewesen wäre anstatt WoW zu spielen plötzlich Alkohol zu trinken.
Nicht falsch verstehen... wenn einer süchtig ist, ist er krank, aber um in eine Sucht zu kommen muss man selbst mit dran arbeiten - ich mag es also nicht pauschal zu sagen, dass der süchtig machende Stoff dran Schuld ist, wenn denn der Mensch diesen erst konsumieren muss. Und das tut er weil er sich frei dazu entschieden hat :)
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Genau, passt... um Heroin zu nehmen muss man dafür auch anfällig sein. Zeig mir mal den Drogensüchtigen, der keine persönliche Störung hat. Warum hätte er dann anfangen sollen? Der einzige Unterschied - Heroin macht ein wenig schneller süchtig als ein Spiel, aber nicht jeder, der es einmal nimmt wird abhängig.
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Tuor schrieb:
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>
> Nicht falsch verstehen... wenn einer süchtig ist,
> ist er krank, aber um in eine Sucht zu kommen muss
> man selbst mit dran arbeiten - ich mag es also
> nicht pauschal zu sagen, dass der süchtig machende
> Stoff dran Schuld ist, wenn denn der Mensch diesen
> erst konsumieren muss. Und das tut er weil er sich
> frei dazu entschieden hat :)
Wie es anfing:
Ich hatte den Artikel von Herrn Horx in der PM 2006 gelesen und da stand so ein ähnlicher Artikel über WOW.
Meine Frau war krank und ich kaufte mir das Spiel, weil unser Urlaub ins Wasser fiel......es faszinierte mich sofort und ich spielte ab diesem Tag in jeder freien Minute...um Level 60 zu werden, bessere Items zu bekommen etc.
Irgendwann war ich Lvl 60 und hatte gute Items dann ging es weiter Lvl 70, Inis, Items...Lvl 80 Inis Items....bis ich mich vor 4 Wochen gefragt habe heh was machst du da? Soll ich so bis Lvl 200 weitermachen....nö und deshalb habe ich aufgehört. Meine Frau hat mich noch nicht verlassen und meine Lebensqualität ist wieder gestiegen.
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Aber es war immer noch deine freie Entscheidung damit anzufangen. Was dann passiert ist, warum du so darauf angesprochen hast, hat ne Ursache - und wenn es nur Frust war über den ins Wasser gefallenen Urlaub (allerdings steht es mir nicht zu darüber zu urteilen, weil wir uns weder kennen oder gesehen haben). Worauf ich hinaus will - man muss anfällig sein für die Sucht und diese Anfälligkeit kommt eben aufgrund von Persönlichkeit und den aktuellen Rahmenbedingungen. Das Dumme bei der menschlichen Psyche ist allerdings, dass man meist gar nicht merkt, ob man gerade anfällig ist oder nicht - man bekommt es meist nur raus, wenn man zu sich selbst ehrlich genug ist und akzeptieren kann, dass ein Außenstehender einem auch mal sagt, dass man gerade Bockmist macht ;)
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Tuor schrieb:
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> Genau, passt... um Heroin zu nehmen muss man dafür
> auch anfällig sein. Zeig mir mal den
> Drogensüchtigen, der keine persönliche Störung
> hat. Warum hätte er dann anfangen sollen? Der
> einzige Unterschied - Heroin macht ein wenig
> schneller süchtig als ein Spiel, aber nicht jeder,
> der es einmal nimmt wird abhängig.
Man nimmt Drogen doch nicht nur weil man Probleme hat, sondern auch aus Neugier, jugendlichem Leichtsinn usw. Man möchte sich und das Leben (er)forschen, Gefühle und Bewusstseinsveränderungen und andere Sichtweisen und Perspektiven kennenlernen.
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Ich spiele WoW auch und bin nicht süchtig. Das liegt daran, dass ich grundsätzlich zu keinen Süchten neige.
Und pauschalisieren kann man eh nichts, sonst könnte man ja auch sagen: "Alle Männer sind schweine" oder "Alle Blondinen sind dooof"
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der typ ist doch eh bei blizzard angestellt,
da wird er eh nich auf negative asptekte des spiels eingehen ...
also alles non sense..
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Ich habe halt schon seit C64 Zeiten gerne gespielt....Amiga 1000 und dann noch weitere hunderte von PC-Spielen, aber noch nie bin ich in einem derartigen Sog gelandet. Leider habe ich meinen Freunden davon erzählt.....und .......sie haben es ausprobiert....und sind genau wie ich vom Spiel gefangen worden.....und Spielen immer noch täglich....
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Jaaa... selbst dann ist es eine freie Entscheidung. Ich trinke auch hin und wieder Alkohol und werde nicht süchtig, weil es in maßen passiert. Ich habe auch darüber nachgedacht Drogen zu probieren und beschlossen, dass das eher sinnlos ist, weil es mir so auch ganz gut geht. Irgendwann habe ich noch mal drüber nachgedacht und beschlsosen es sein zu lassen, weil es mir da überhaupt nicht gut ging. Alles meine freie Entscheidung dagegen gewesen - genau wie bei Anderen dafür. Und ganz ehrlich... ein ganz klein wenig gestört muss man sein, um mit Drogen das Leben erforschen zu wollen und selbst die Neugier ist eine Charaktereigenschaft, die nicht immer nur gut ist.
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Richtig! Genauso, wie das "Argument": "Man war halt jung, da macht man eben blödsinn". Da kommt mir die Galle hoch!
Ich war auch genauso jung und nein - ich habe keinen Blödsinn gemacht, da ich eben schon damals vernünftiger war.
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Naja... mit dem C64 kann ich nicht mehr mithalten, aber ich kenne prinzipiell die Problemtaik. Wenn es nach meinen Eltern gegangen wäre, dann wäre ich schon bei Duke Nukem süchtig gewesen und ich spiele immer noch gern - auch WoW wenn es Frau und Kind zulassen, was zugegebenermaßen nicht sehr häufig ist (und das ist auch egal... Familie und Freunde machen unheimlich viel Spaß). Und auch hier ist das Problem... wenn man anfällig dafür ist, kann auch so ein Spiel wie Solitär zu einer Sucht führen und dafür sorgen, dass die Produktivität auf Arbeit extrem sinkt (ein Grund dafür, dass viele Firmen diese kleinen Spielchen auch nicht zulassen).
Was die Freunde angeht... da habe ich natürlich den Vorteil, dass von denen keiner süchtig geworden ist und alle mit beiden füßen im Leben stehen (und teilweise von Computerspielen so gar nix halten). Was wir auf jeden Fall gemein haben ist die einstellung, dass nichts über unsere Treffen in der Realität geht...
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Tuor schrieb:
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> Und ganz ehrlich... ein ganz klein
> wenig gestört muss man sein, um mit Drogen das
> Leben erforschen zu wollen
Drogen gehören und gehörten entscheidend zur (Weiter-)Entwicklung der Menscheit dazu und sind fester Bestandteil das Lebens. Wären alle Menschen so "brav" und bieder wie du gewesen, hätten wir in Kunst, Wissenschaft, Philosophie und vielen weiteren Bereichen nur einen Bruchteil heutiger Erkenntnisse und Werte.
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Natürlich hast du recht! Oder warte mal, nein, eigentlich nicht. Wo stand dass ich brav und bieder war? Haben wir letztens mal zusammen einen Kaffee getrunken, bei dem ich dir meine Lebensgeschichte erzählt habe? Muss ich, um meine Promotion abzuschließen etwa jetzt Drogenabhängig werden? Die griechischen Philosopehn waren alle auf Heroin oder Koks? Die armen Wesen, die auf Bahnhöfen vor sich hin vbegetieren, die in Hinterhöfen hausen und bei diversen Methadonprogrammen registriert sind bringen uns wissenschaftlich weiter? Einstein war süchtig nach Drogen?
Puh... starker Tobak kann ich da nur sagen.
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Eine Sucht, wird nur dann zur Sucht, wenn ich es zulasse. "Ist es zu stark, bist du zu schwach"
Ich spiele seid der Beta WoW. bin verheiratet und habe Kinder. Keines der Kinder Kinder kommt zu kurz und meine Frau auch nicht. Mit kriegt alles unter einem Hut, sogar noch die Freunde!
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Richtig,
diesen Artikel hätte sich Golem schenken können. Natürlich schult sowas auch Teamfähigkeit und Führungsqualitäten.
Das Suchtpotenzial wird komplett außen vor gelassen... Ich selber habe 3 oder 4 Jahre das Elend gezockt, und muss im Nachhinein feststellen, dass es unnütze Zeitverschwendung war... Meine persönliche Meinung, deswegen erspart euch jegliches Kommentar!
Golem, verschwendet bitte nicht eure Zeit an sowas ;)
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Schon wieder so ein Opfer, dass seine eigene Labilität auf die gesamte Menschheit projeziert? Geh zum Psychiater, vielleicht kann der dich davon überzeugen dass DU != ALLE.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.09 11:49 durch magic23.
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