War auch bei dem Vortrag. Er verzapft wirklich Blödsinn, aber aus anderer Perspektive. Seine Erkenntnisse basieren auf bloßer Beobachtung und er hat leider ein paar wesentliche Fehler gemacht:
1. Virtuell vs. Fiktional: Virtuell sind Umgebungen/Gegenstände/etc., weil sie sich so verhalten als ob sie real wären: Bsp. Virtuelles Laufwerk, bspw. Computerspiel. Bilder, die von ihm als virtuell bezeichnet wurden, weil sie eine alternative Langschaft oder Welt darstellen, sind FIKTIONAL! Der Unterschied liegt in dem Verhalten - also den simulatorischen Eigenschaften des Virtuellen.
2. Nicht Sokrates, sondern Platon hat die Schrift als gefährlich für die Kultur bezeichnet. Wer solche Fehler macht, disqualifiziert sich und seine weiteren Aussagen von Vornherein.
Nicht, weil diese Unterschiede wichtig für den Kern der Aussagen wären, sondern weil ein Kultur-Experte und Visionär - der sich mit solchen Querverweisen schmücken möchte - somit entlarvt, dass er eigentlich keine Ahnung hat und nur große Reden schwingt.
WOW dürft ihr trotzdem alle spielen.- ;-)
Viel Spaß und gute Unterhaltung weiterhin.
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coltZ schrieb:
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> 1. Virtuell vs. Fiktional: Virtuell sind
> Umgebungen/Gegenstände/etc., weil sie sich so
> verhalten als ob sie real wären: Bsp. Virtuelles
> Laufwerk, bspw. Computerspiel. Bilder, die von ihm
> als virtuell bezeichnet wurden, weil sie eine
> alternative Langschaft oder Welt darstellen, sind
> FIKTIONAL! Der Unterschied liegt in dem Verhalten
> - also den simulatorischen Eigenschaften des
> Virtuellen.
Dazu eine kleine Anmerkung: Was passiert denn, wenn sich das Verhalten und die simulatorischen Eigenschaften des Virtuellen nicht mehr von der Realität unterscheiden lässt? Welche Kriterien sind denn dann wichtig?
Und ja nach Phantasie des Spielers langt ja schon "Tetris" um die Leute Monate Ihres Lebens abzulenken.
Ich glaube diese ganze Spiele-Problematik wird eben von jenen Personen aufbeschworen, die sich in ihrem Innersten mit Händen und Füßen dagegen sträuben ein Spiel zu spielen (Erziehung, Weltanschauung, etc). Das Problem - wenn es denn überhaupt eines ist - wird sich in ein paar Generationen gelegt haben, denn dann ist genau das passiert, was der Herr Horx gesagt hat: Die ehemaligen WoW-Junkies sind Opas und Omas und die Urenkel spielen ganz selbstverständlich Computerspiele (oder wie immer man das dann nennt).
Nebenbei bemerkt ist JEDE Art von übermäßigem Konsum von irgend etwas schädlich: Nahrungsmittel, Alkohol, Zigaretten, aber auch Fernsehen, Lesen (Bild-Zeitung), Joggen, Skilaufen, etc. etc. Nur regt sich darüber eben niemand auf, weil das gesellschaftlich anerkannt ist. Genau diese Gesellschaftliche Anerkennung wird es in Zukunft geben und genau aus dem Grund werden die Leute dann in ganz natürlichem Maße WoW oder was auch immer spielen.
Alles Aufregung von Leuten - gerne auch unsere Politiker mit ihren laienhaften Kenntnissen - die sich mit der Sache eigentlich nicht richtig beschäftigen oder soe populistisch ausschlachten wollen.
In Liebe,
Angst
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