es wird viel über KVM geschrieben und es wird behauptet dass es XEN ablösen wird. aber zu KVM gibt's sehr wenig bis gar keine admin tools (GUI) und ich habe noch nichts von produktiven einsätzen gehört/gelesen?
was soll man nehmen wenn man jetzt mit virtualisierung starten möchte? wie gut ist KVM? so stabil wie XEN? ist XEN stabil? oder doch lieber vmWare ...
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Ich nutze KVM auf zwei Servern produktiv. Die Umgebung ist sehr Stabil. Mit Ubuntu 8.04 hatte ich früher ein paar Probleme.
Heutige Basis ist Ubuntu 9.04. Zur grafischen Verwaltung gibt des den virt-manager der mit KVM, XEN und QEMU umgehen kann. Die Einrichtung ist recht einfach.
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was soll man nehmen wenn man jetzt mit virtualisierung starten möchte? wie gut ist KVM? so stabil wie XEN? ist XEN stabil? oder doch lieber vmWare...
Wenn Du zu dem Typ Admin gehörst, der an dem Server solange rum schraubst bist Dein Arbeitgeber pleite ist, weil Du kein Server für den Produktiveinsatz zur Verfügung stellst. Dann nimm KVM.
Wenn Du allerdings auf schnelle Ergebnisse angewiesen bist, nimmst Du besser XEN bzw. VMware.
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GUI für KVM, zb. bei Proxmox VE
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über kurz oder lang wird es nur mehr virtualisierung on-a-chip geben, so wie IBM das im mainframe - bereich die letzten 15 jahre vorlebt. auch oder sogar bare-metal hypervisoren werden bald der vergangenheit angehören, und es wird direkt in hardware virtualisiert werden....
KVM schrieb:
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> es wird viel über KVM geschrieben und es wird
> behauptet dass es XEN ablösen wird. aber zu KVM
> gibt's sehr wenig bis gar keine admin tools (GUI)
> und ich habe noch nichts von produktiven einsätzen
> gehört/gelesen?
>
> was soll man nehmen wenn man jetzt mit
> virtualisierung starten möchte? wie gut ist KVM?
> so stabil wie XEN? ist XEN stabil? oder doch
> lieber vmWare ...
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vielen Dank, ich werde das jetzt einfach mal testen. mal sehen wie virt-manager so funktioniert.
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Der Hauptunterschied zwischen den beiden Hypervisoren liegt darin dass Xen die sogenannte "Paravirtualisierung" unterstützt. Somit kann man es noch auf Systemen ohne AMD-V bzw. Intel-VT Prozessorerweiterung nutzen.
Mit Xen's Paravirtualisierung kann man dem Gastsystem dynamisch (=im Betrieb) neue virtuelle Hardware zuordnen und kommt damit den Funktionalitäten des klassischen Mainframes sehr nahe.
Legt man keinen Wert auf die Paravirtualiseirung bzw. man ist neu in diesem Thema lohnt sich der Blick eher auf KVM, aktuelle Serversysteme sollten im allgemeinen die notwendigen Hardwareerweiterungen (VT) für die Vollvirtualisierung mitbringen.
Das KVM in naher Zukunft eine "Ablösung" für Xen ist halte ich für unwahrscheinlich da die Wahl des Hypervisors eher eine strategische denn technische Entscheidung ist. Gravierende Vor- bzw. Nachteile bilden sich im Betrieb eher in der Administration, Leistungsmäßig gibt es nur marginale Unterschiede.
Grüße,
SysProg
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