Ich halte es für höchst unwahrscheinlich, dass Menschen ihren Sprachgebrauch wegen einer Microsoftsuchmaschine verändern werden. Ich glaube es war auch von Googles niemals beabsichtigt, dass googlen ein Synonym für Internetsuche werden könnte. Insofern liefert googlen ein kompaktes Verb für etwas wofür es vorher kein gutes Verb gab. Ich muss das mal eben suchen klingt irreführend, research ebenso. Sprache verändert sich wenn es in der Stammsprache keinen Ausdruck für eine bestimtme Sache gibt. Z.b. sagen wir Deutschen "Ich lese gerade" als Entsprechung für den englischen andauerenden Zeitausdruck "Iam reading", ganz einfach weil es dafür keine 1zu1 Entsprechung im Deutschen gibt. Allerdings jetzt, wo das Wort einmal im globalisierten Sprachgebrauch verankert ist, ist es doch relativ unwahrscheinlich, dass es durch ein neues Produkt einfach so verändert wird. Menschen sind träge und die Sprache ist es auch. Davon mal abgesehen, das Wort bing klingt doch relativ seltsam. Ich bin dann mal zunen...
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