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Studie: Warum Unternehmen Open-Source-Software nutzen

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  1. Studie: Warum Unternehmen Open-Source-Software nutzen

    Autor Golem.de 11.07.02 - 13:17

    Hohe Stabilität und guter Schutz gegen unberechtigten Zugriff sind die wichtigsten Gründe, weshalb sich Unternehmen für den Einsatz von Open-Source-Software entscheiden. Offenheit und Modifizierbarkeit des Quellcodes, also die Eigenschaften, die Open-Source-Software definieren, spielen dagegen eine eher untergeordnete Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Berlecon Research zum betrieblichen Einsatz von Open-Source-Software in Deutschland, Schweden und Großbritannien.

    http://www.golem.de/0207/20714.html

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  2. Re: Studie: Warum Unternehmen Open-Source-Software nutzen

    Autor LIBS=libgd.a 11.07.02 - 22:42

    Am Ende wird alles auf "best-of-two-worlds" hinauslaufen. Vielleicht nicht immer aus dem Grund, dass der Mensch stets die goldenen Mitte sucht ...

    Zumindest kann ich bestätigen, dass es Prüfungen in dieser Hinsicht gibt. Zwar nicht bei meiner derzeitigen Firma, aber man 'spürt' es irgendwie, dass es neuen Platzhirschen auf dem Lizenz-Olymp gibt, der bereits jetzt schon einigen Menschen Kopfzerbrechen bereiten dürfte. Seien es Befürworter oder Gegner dieses Lizenz-Modells. Programmierende Zunft-Kollegen erzählen mir des öfteren Dinge wie "Momentan arbeiten wir auf dem Desktop unter Windows. Die Server laufen fast alle mit Linux. Nächstes jahr gibt´s vielleicht Linux als Desktop für die Programmierer." oder "Die setzen hier immer noch voll auf Microsoft, ich glaub ich suche mir nen neuen Job". Wie dem auch sei, der Mensch wird einer Sache könnten. Immerhin geht es um Arbeitsplatze. Viele Arbeitsplätze. Man kann von einem gestandenen Programmierer nicht erwarten, dass er nun, um seinen Unterhalt bestreiten zu können, ein komplett neues System innerhalb kürzester Zeit so beherrscht, dass er mit gewohnter Qualität und Geschwindigkeit seine Arbeit verrichten kann. Einiges wenige können das bestimmt locker, aber der gemeine Programmier ist nicht wirklich das, was man sich unter einem solchen vorstellt. Ein Wunderkind, das alles innerhalb weniger Augeblicker begreift, sofort mit allen Konsolen dieser Welt umzugehen versteht und seine "Stammprogrammiersprache" auf alle andere Sprachen dieser Welt zu reflektieren.

    Aus diesem Grund wird diese Situation in der Tat dazu führen, dass man sich am Ende eines Tages als Partner wiederfindet. Eben wegen der goldenen Mitte ;)

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  3. Re: Studie: Warum Unternehmen Open-Source-Software nutzen

    Autor LIBS=libgd.a 11.07.02 - 22:47

    "Wie dem auch sei, der Mensch wird einer Sache schnell überdrüssig"

    so sollte es heisse. der text war fehlerhaft, sorry.

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  4. Re: Studie: Warum Unternehmen Open-Source-Software nutzen

    Autor flammenbringer 11.07.02 - 23:13

    LIBS=libgd.a schrieb:
    >
    > [...]
    >
    > so sollte es heisse. der text war fehlerhaft,
    > sorry.

    ...heisse ...? Haben wir da ein "n" vergessen? Kleiner nachgetragener Scherz aus den heise-Foren. Beeindruckend sachliches Posting, Hut ab. So sollte es auch bei heise sein, da wäre die Lektüre und Beteiligung ein Genuß.

    So wünsche ich Dir viel Erfolg, mögest Du ab und an in die heise-Foren zurückblicken, eventuell siehst Du dann ein paar Leute, die sich auch normal unterhalten können.


    Servus

    flammenbringer

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  5. Re: Studie: Warum Unternehmen Open-Source-Software nutzen

    Autor Wile E. Coyote 12.07.02 - 08:48

    ---- snip ----
    Hohe Stabilität und guter Schutz gegen unberechtigten Zugriff sind die wichtigsten Gründe, weshalb sich Unternehmen für den Einsatz von Open-Source-Software entscheiden. Offenheit und Modifizierbarkeit des Quellcodes, also die Eigenschaften, die Open-Source-Software definieren, spielen dagegen eine eher untergeordnete Rolle.
    ---- snap ----

    Ist nicht letzteres die Grundlage für ersteres ?
    Demnach wäre dann doch letzteres das entscheidende.

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  6. Re: Studie: Warum Unternehmen Open-Source-Software nutzen

    Autor Arndt Heuvel 16.07.02 - 12:53

    Aber offenbar wird das bei den Entscheidern nicht so gesehen, sonst hätten sie wohl
    beides "angekreuzt". Da ist wohl noch PR notwendig ;-)

    A.H.

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