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Kohlenstoff-Nanoröhren als Grundlage für Computerchips

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  1. Kohlenstoff-Nanoröhren als Grundlage für Computerchips

    Autor Golem.de 22.10.03 - 10:29

    Wissenschaftler an den Motorola Labs forschen an Wegen, um das Wachstum von Kohlenstoff-Nanoröhren besser kontrollieren zu können. Sie wollen so Transistoren kleiner und schneller, chemische und biologische Detektoren empfindlicher machen.

    http://www.golem.de/0310/28083.html

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  2. das wird der 68000er nachfolger

    Autor AnonymousCoward 22.10.03 - 10:54

    interessant!

    motorola hatte ja mal nen bedeutenden vorsprung gegenüber intel mit 68000er (in der leistung vglbar mit späterem 386 von intel aber viel weniger mhz und bessere architektur und befehlssatz) und dessen nachfolgern. leider haben sie es nicht geschafft, diesen vorteil auszubauen. schade.

    aber das gibt mir wieder hoffnung ;o) go, motorola, go!

    gruß,
    AC

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  3. viel zu teuer

    Autor usor 22.10.03 - 12:08

    schoene idee
    nur zur zeit sind die kosten fuer solche nano tubes so hoch
    das sich zwar die forschung lohnt aber der praktische einsatz
    viel zu kosten intensiv waere
    was sich aber hoffentlich in den naechsten paar jahren drastisch
    aendern wird

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  4. Re: viel zu teuer

    Autor xofox 22.10.03 - 12:38

    Du übersiest das es hier um Forschung geht und nicht um produktion oder gar praktische nuztung.
    Wie zu lesen war wurde das Molekularprinzip schon vor 12 Jahren entdeckt und dies ist nur eine
    weitere Entdeckung auf diesem gebiet die die forschung vieleicht weit vorran bringt.
    Ich denke das eine Serienproduktion zum praktischen Nutzen erst in 20 Jahren beginnen wird.

    PS: Von Prozessoren war nun überhaupt nicht die Rede.

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  5. Re: viel zu teuer

    Autor AnonymousCoward 22.10.03 - 13:35

    > PS: Von Prozessoren war nun überhaupt nicht die Rede.

    richtig. aber ich mein, da steht was von transistor... ich denk mehr brauch ich da jetzt nicht zu schreiben.

    Gruß,
    AC

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  6. Re: das wird der 68000er nachfolger

    Autor Thilo Mohr 22.10.03 - 13:45

    >motorola hatte ja mal nen bedeutenden vorsprung gegenüber intel mit 68000er

    Richtig: HATTE!

    Mit der De-Facto-Windows-Vorherrschaft hat Motorola definitiv das Rennen verloren.

    Im Embedded-Bereich sind sie aber richtig groß!

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  7. Re: viel zu teuer

    Autor usor 22.10.03 - 14:07

    @xofox hast du dir mal durchgelsen was ich geschrieben habe?


    bitte les dir erstma durch was andere schreiben bevor du einen kommentar schreibst

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  8. Re: viel zu teuer

    Autor Thilo Mohr 22.10.03 - 14:14

    >zur zeit sind die kosten fuer solche nano tubes so hoch
    >das sich zwar die forschung lohnt aber der praktische einsatz
    >viel zu kosten intensiv waere, was sich aber hoffentlich in
    >den naechsten paar jahren drastisch aendern wird

    Das ist der Sinn hinter solchen Grundlagenforschungen.
    Die Planartechnik hat auch so angefangen in den 40ern.

    Ich denke, die 20 Jahre von Xofox sind eine recht gute Schätzung.

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  9. Re: viel zu teuer

    Autor usor 22.10.03 - 14:35

    bei der derzeitigen entwicklung wuerde ich eher sagen
    10 jahre oder weniger

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  10. Re: viel zu teuer

    Autor xofox 22.10.03 - 14:45

    Aber von den verschiedenen Transistoren sind nicht alle für Prozessoren geeignet.
    Nach allem was ich gelesen dürfte dieser allerdings optimal sein.

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  11. Re: viel zu teuer

    Autor AnonymousCoward 22.10.03 - 14:47


    dass ein möglicherweise daraus entstehender Prozessortyp ein 68000er Nachfolger ist, ist natürlich in der Hand von Motorola. Hab es nur erwähnt um einigen mal ins gedächtnis zu rufen, dass Intel trotz marktführerschaft nicht unbedingt technologisch besser als alle anderen ist (siehe 68000er damals) und dass anderswo - wie hier - auch neue technologien entwickelt werden, die evtl. das potential haben, die derzeitige chipfertigung zu revolutionieren - was natürlich noch zu beweisen ist... is halt noch _forschung_!

    PS ist das eine dermaßen schwierige transferleistung, vom transistor auf den prozessor zu schließen?

    Gruß,
    AC

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  12. Re: viel zu teuer

    Autor N-GaGeR 23.10.03 - 10:04

    Natürlich sind neue Technologien am Anfang immer teuer. Ein 286er hatte zuerst auch über 5000 € gekostet. Deshalb ist so ein Kommentar total überflüssig.
    Aber da die Entwicklung noch in den Kinderschuhen steckt und erst in einigen Jahrzehnten soweit abgeschlossen sein dürfte, dass sich Privatleute solche Chips leisten können, braucht man sich nicht jetzt schon den Kopf darüber zu zerbrechen. Wahrscheinlich werden diese Chips dann zuerst für Supercomputer eingesetzt.
    In etwa 50 Jahren werden dann erste Quantencomputer zum Einsatz kommen, welche 100000000x schneller als die heutigen schnellsten Rechner sein werden. Und diese Chips dürften wohl am Anfang auch recht teuer sein.

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