SCO eskaliert den Streit um Linux einmal mehr und geht nun auch gegen seine eigenen Lizenznehmer vor: Das Unternehmen fordert seine UNIX-Lizenznehmer unter anderem auf, schriftlich zu bestätigen, dass sie keinen "proprietären UNIX-Code" in Linux nutzen. Zudem versucht SCO mit neuen Briefen den Druck auf Linux-Anwender zu erhöhen; laut SCO wurden bestimme "Application Binary Interfaces" (ABI) aus UNIX direkt in Linux kopiert.
http://www.golem.de/0312/29039.html
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Schön zu sehen, wie ein von der Industrie gefordertes Gesetz dieselbe Industrie handlungsunfähig macht. Bleibt zu hoffen, dass wir in Europa kein ähnliches Gesetz bekommen und wettbewerbsfähig bleiben, da wir die Wahl zwischen allen Modellen sei es proprietär oder GPL haben ....
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...dann würde ich unverzüglich eine Migration anstreben. Ich gehe ja auch in dem Gemüseladen um die Ecke nicht mehr einkaufen wenn der Besitzer draußen steht und lautstark alle Passanten als Diebe und Verbrecher beschimpft (weil ein paar von ihnen Hobbygärtner sind und auch Kartoffeln haben - allerdings selbstangebaut und nicht von ihm).
ciao und ein mitleidiges *kopfschüttel* für SCO
Michael
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Soll das heissen, SCO stützt seine Klage
(und zugehörige Anschuldigungen) ausschließlich auf "Calling Conventions" wie (im weitesten Sinne) die SysV ABI?
Lustigerweise sind die Links
http://www.sco.com/developer/devspecs/gabi41.pdf
http://www.sco.com/developer/devspecs/abi386-4.pdf
neuerdings tot.
Davon abgesehen nervt's umgemein, wenn die Begriffe ABI, API und zugehörige Strukturdefinitionen (Header) nicht sauber voneinander getrennt werden!
>Konkret verlangt SCO von seinen >Lizenznehmern eine schriftliche >Erklärung, dass sie keine binäre >Version des Linux-Kernels einsetzen, >die aus einem Quelltext erstellt wurde, >der Teile von SCOs Application Binary >Interface Code (ABI Code) enthält. >Diese sein in den entsprechenden >Briefen explizit ausgewiesen.
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...ist schon ne geile Geschäftspolitik, die eigenen Kunden zu drangsalieren.
So etwas schafft echt Vertrauen und eine enge Kundenbindung.
Weiter so.....
Und tschüsss SCO
sysinstall
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Es scheint ja Mode zu sein, den eigenen Kunden eins vor den Latz zu ballern. Da schickt Microsoft an seine Kunden den Brief, daß man gegen Raubkopierer unter ihnen drastisch vorgehen würde (Hallo, wenn sie auf der Kundenliste stehen haben sie Geld gelatzt), jetzt schickt SCO mal eine Runde Weihnachtskarten los...
Da fragt man sich schon, ob der Spruch mit dem Beissen der Hand, die einem füttert irgendwie den Protagonisten nicht richtig in Erinnerung geblieben ist...
Aber in nächster Zeit kommt eh der Spruch, daß man sich von Seiten SCOs eine neue Geschäftsstrategie ausgedacht hat: Lizenzeinnahmen...
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Ja, damit holen die sich wohl keine neuen Kunden an Bord - und Bestandskunden werden sich über die weitere Geschäftsbeziehung auch ihre Gedanken machen. Tschö SCO
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Man stelle sich mal vor, was man mit dieser Methode alles erreichen könnte !
Die Polizei/Landratsamt schickt an jeden Bürger ein Schreiben an dem man versichern muss mit seinem Fahrzeug niemals ohne Blinken abgebogen zu sein, nie die Geschwindigkeit überschritten hat und immer den Gurt angelegt hat. Ansonsten wird einem die Fahrerlaubniss entzogen.
Kann den nicht irgendeiner dieser machlosen Politiker, dieser Firma endlich das M*** stopfen ?
Das ist ja bald unerträglich.....
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der stoff muss echt gut sein, den die rauchen...
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tk schrieb:
>
> der stoff muss echt gut sein, den die rauchen...
daher gibts momentan keinen mehr. die dürften tonnen brauchen. daher brauchen sie auch soviel geld...
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Das muss man ihnen lassen. Vielleicht sollten sie es mal als Komiker im Rahmen eines Abendprogramms einer Nervenheilanstalt versuchen.
!=Tach
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Tach schrieb:
>
> Das muss man ihnen lassen. Vielleicht sollten
> sie es mal als Komiker im Rahmen eines
> Abendprogramms einer Nervenheilanstalt versuchen.
>
mcbreit wäre doch der ideale nachfolger für harald schmidt!
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pennbruder schrieb:
>
> mcbreit wäre doch der ideale nachfolger für
> harald schmidt!
Der kann es auch nicht besser! Basta!
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Watt hast Du denn gegen Harry? :D
!=Tach
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erst den Kunden ein Produkt verkaufen und ihn danach auffordern, das produkt nicht mehr einzusetzen, weil es illegal sei. Frecher geht's nimmer. Na ja, bald hat die Posse ein Ende und SCO wird endlich dicht gemacht.
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Ist schon absolut fragwürdig, was SCO abzieht. Da fällt mir nur noch ein
Aspekt ein, der in diesem Context Sinn macht:
Sie wollen, dass sich ihren Kunden von ihnen trennen und sie sich damit ihrer Altlasten (Verpflichtungen, Verträge) im Softwarebereich elegant entledigen können und um sich voll auf einen anderen Bereich (Lizenzpolitik?) zu konzentrieren.
Am Anfang hatte ich ja noch ein kitzekleinwenig Mitleid mit SCO aber in der Zwischenzeit sehe ich es eher wie ein Schauspiel auf einer Laienbühne. Das selber ist ja noch nicht schlimm aber dass sich das US-Rechtssystem in dieses Trauerspiel einbinden lässt, gibt mir zu denken.
In diesem Sinn frohe Weihnachten.
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ich denke denen geht es nicht mehr um die Kunden, welche ein paar tausender fuer die Lizenz loehnen, sondern um die fetten "Gelder" welche aus den Rechtsstreitereien generiert werden sollen.
Da sind natuerlich Erklaerungen wie die beschriebene notwendig , damit vor Gericht kein Fahrlaessigkeitsvorwurf geltent gemacht werden kann.
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Ich glaube eher, dass die schon seit langem ihre Pillen nicht mehr nehmen.
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die spinnen!
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und kauft den Laden endlich auf, dann wär Ruhe.... Ich bekomme auch irgendwie das Gefühl nicht los dass M$ da seine Finger im Spiel hat, ich kann mir nämlich nicht vorstellen dass jemand so deppert ist und seine eigenen Kunden dermaßen vergrault. Was hat SCO denn davon. Den Prozess gewinnen die eh nicht, der einzige der was davon hat ist M$, weil die Leute versunsichert sind und die Entscheidung dann pro M$ Server Produkte ausfällt.
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