Früher gab es hin und wieder junge Männer, die andere verprügelten, weil sie eine Brille trugen. Sowas gab es in fast jeder Stadt. Aber es waren singuläre Ereignisse. Genauso wie das Sternchenpflücken mal modern war.
Heute organisieren sich solche Leute per Internet und begnügen sich nicht mehr mit "Brillen" oder Mercedessternen.
Was die letzte Zeit so zu beobachten war, würde ich einer östlichen Mentalität zuordnen. Ich will nicht gleich von russischer Mafia sprechen, aber die Rohheiten erinnern einen schon daran. Leider haben wir uns viele Leute hereingeholt, die kein Wort Deutsch sprechen können, aber einen deutschen Schäferhund hatten, was zur Einreise berechtigte. Viele haben noch gute Freunde in ihrer alten Heimat.
In den Zeitungen konnte man "damals" von den Gefahren einer "Verostung" lesen (da fehlt kein "r"). Mal schauen, ob unsere Gesellschaft die Ausdehnung nach Osten verkraften kann. Langsam kommt mir Adenauer immer mehr wie ein weiser Mann vor.
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vielleicht nicht unbedingt. Ich habe gesehen, dass die WebDAV auf dem Webserver benutzen. Vielleicht hängt auch gleich noch Subversion hinten dran. Dann wars vielleicht doch nicht so schwierig.
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Sinnlos. Wenn harte Strafen zur Abschreckung wirklich was nützen würden, gäbe es in den USA keine Morde mehr.
Es geht doch immer nur darum, die Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Angriff soweit zu verringern, dass er sich nicht mehr lohnt. Absolute Sicherheit wird es niemals geben.
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Die Frage ist, ob solche Strafen für eine Besserung sorgen?
Denn wie schon am Phänomen der kleinen Kinder zu sehen ist:
Was Verboten ist wird noch viel lieber versucht. Gerade dadurch erhält das ganze den nötigen Reiz und im Zeitalter der Exploits, Buffer-Overflows, ... ist es ein leichtes von einem Remote-System aus anzugreifen und Spuren auf diesem Remote-PC wieder zu verwischen. Dadurch geraten dann nur noch falsche Personen ins Visier der Fahnder. Fändest du es noch witzig wenn du für 15 Jahre in den Knast sollst, nur weil sich einer einen Spass mit deinem Rechner erlaubt hat?
Das Problem lässt sich nicht jetzt, nicht hier und nicht heute aus der Welt schaffen. Wir werden noch eine ganze Weile mit solchen Phänomenen zu kämpfen haben, bis es neue Systeme (wohl auch irgend wann ganz andere Rechner Architekturen und ähnliches) gibt die gegen derartige kriminelle Versuche besser abgeschottet sind. Mag sich jetzt nach bescheuerter Zukunftsmusik oder ähnlichem anhören und vielleicht wird es auch nie soweit kommen.
Wo ich mir aber doch sehr sicher bin: Mit heutigen Mitteln ist dem derzeitigen Problem nicht wirklich beizukommen.
Ein real-life Beispiel:
Ich kenne z.B. mitten in einer Innenstadt einer größeren Ortschaft im Süddeutschen Raum ein Café von dem aus man direkten W-LAN Zugang ins Internet bekommt (unverschlüsselt und auch ohne sonstigen Schutz). Der HotSpot kommt vom gegenüberliegenden Geschäftsgebäude einer Kreativ Firma (keine Ahnung was die genau machen, aber es wäre ebenfalls wieder ein leichtes sich in ihrem Netz umzuschauen und das herauszufinden).
Nehmen wir jetzt mal an man setzt sich in dieses Café (schön mit dem Rücken zur Wand im Eck) bootet genüsslich sein Notebook, bestellt sich einen Cappucino und geht auf Verbrecher-Tour im Web.
Wenn sich jemand jetzt einigermaßen auskennt und mit Techniken wie MAC-Spoofing vertraut ist, dann kann niemand nachweisen von welchem PC aus der Angriff geführt wurde. Da ein fremdes (ungeschütztes) Firmennetz verwendet wurde. Die MAC-Adresse zu der W-LAN Karte gar nicht existiert weil sie gefälscht wurde (bzw. einfach die Karte getauscht wurde) und die IP-Adresse aus den Log-Dateien auch nicht dem Netz zugeordnet werden kann (sollten überhaupt Logs erstellt werden).
Wer soll da noch den Schuldigen finden (solange er nicht auf frischer Tat ertappt wird).
$pawn
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das war er auch... ;-)
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Zong schrieb:
> [Schaden trotz Schutzmaßnahmen]
> Und nur weil jemand das könnte, bin ich dann
> selber schuld? :-D
Auch bei offener Tür darf dir niemand etwas wegnehmen. Nur gehören Backups, Firewall u.ä. zum Standard - vergleichbar mit einer abgeschlossenen Tür. :-)
Wobei ich jetzt nicht weiß, wie offen die Tür beim XviD-Server waren.
> Einfach härtere Strafen für solche Cracker-Nasen
> und fertisch...
Serverdaten löschen ist für mich auch schon jenseits jeder Spaßgrenze. Insofern: ack!
Whampa
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P.S: Das real-life Beispiel bezieht sich jetzt natürlich nicht auf eine Attacke über einen Remote PC, ist aber auch eine einfache Möglichkeit unterzutauchen, ohne das die Spuren welche übrig geblieben sind einer Person zugeordnet werden können.
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.-( schrieb:
> Was die letzte Zeit so zu beobachten war, würde
> ich einer östlichen Mentalität zuordnen. Ich
> will nicht gleich von russischer Mafia sprechen,
> ...
Ohne jetzt einen persönlichen Bezug zum "Osten" zu haben, kann ich diese "Verostung" der Schuldfrage nicht wirklich nachvollziehen. Insb. im Kontext des Internets nicht. Sasser scheint z.B. auch eher aus hiesigen Landen zu kommen.
Ja - es gibt etliche Zugezogene, die sich gegen lokale Sprache und Kultur wehren. Oft nicht ohne soziale Spannungen.
Nein - diese Menschen sind nicht alleine Schuld, wenn hier etwas schief geht. "Wir Deutschen" haben genug Mist im Kopf, das wir das auch schon gut alleine schaffen ... :-(
Whampa
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Absolut nicht vergleichbar.
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Dazu sag ich nur: Privatinsolvenz...
Wenn die mit Geldbussen bestraft werden, melden die Privatkonkurs an und dann kann man von solchen Pissameisen keinen müden Cent mehr holen...
Aber echt wahr, solche Cracker sollte man aufs derbste bestrafen. Hacken und Daten löschen... Irgendwo haben doch auch Hacker einen Ehrencodex. Aber eben... Manche schlage nauch da über die Stränge...
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eben schon vergleichbar.
Wenn ich alles mögliche für die Sicherheit meiner PCs und meines Netzwerkes mache (Firewall, IDS, Logs, bis hin zum Patchen von Sicherheitslöchern auf den PCs etc...), liegt es nicht mehr in meiner Macht einen Angriff oder sogar ein Eindringen zu verhindern. Wenn sich jemand Zugriff auf ein fremdes System verschaffen will, dann schafft der das auch. Egal wie.
Ausser ich zieh den Stecker zum Internet...
Wenn ich mein Auto abschliesse, das Lenkradschloss einklinke und die Alarmanlage scharf stelle, dann bin ich nicht schuld wenn jemand die Scheibe einschlägt und mir auf den Sitz pinkelt...
Das gleiche ist es mit dem Netzwerk.
Ganz spitzfindige würden wohl sage, man hätte ja ne Schutzfolie über den Sitz ziehen können..........
Der maximale Schutz eines Netzwerkes beträgt 99.99 Prozent. Eine 100 Prozentige Sicherheit gabs bisher nicht, gibts jetzt nicht, und wirds in Zukunft nicht geben.
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Privatinsolvenz ist bei Vorsatz NICHT möglich.
gruß
Thad
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ShakesBeer schrieb:
>
> Na wer, ausser der Konkurrenz, hätte den
> Interesse und die Möglichkeiten, dieses Projekt
> zu sabotieren?
> Der Verdacht, dass sich die kommerziellen auf
> diese Weise wehren, liegt Nahe !
> Der Industrie ist doch schon lange nichts mehr
> heilig... (siehe auch die tolle Musik-Industrie)
Nach Deiner Logik, wer schreibt denn dann die Windows-only Würmer?!? Denk' mal drüber nach...
MfG,
Penko.
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driftar schrieb:
> Aber echt wahr, solche Cracker sollte man aufs
> derbste bestrafen. Hacken und Daten löschen...
> Irgendwo haben doch auch Hacker einen
> Ehrencodex. Aber eben... Manche schlage nauch da
> über die Stränge...
Zur genauen definition:
Ja, *hacker* haben einen ehrencodex.
Welche die sich nur so nennen und keinen haben nennt man *cracker*.
So hab ich's jedenfalls verstanden... und das halte ich für die klarste definition. :)
Wird in den medien leider prinzipiell falsch angegeben.
Wer genaueres wissen will kann sich das jargon-dictionary ankucken.
hacker verabscheuen cracker übrigens.
und ein echter hacker würde sich nie selber so nennen. das überlässt er anderen.
daran sieht man wie wenig wahre hacker es eigentlich gibt...
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Windows-Kiddies, denen langweilig ist.
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Na gut. Aber ich bin selber schuld wenn jemand in meine Karre pinkelt wenn ich das Verdeck offen lasse?
Ich denke dass eine gewisse Fahrlässigkeit vorliegt, wenn man - um bei dem Bild zu bleiben - sein Portemonnaie im offenen Wagen liegenlässt.
Aber bei so einem Hack handelt es sich ja nicht um Diebstahl, sondern um vandalismus, der keine Bereicherung bringt. Deswegen sollte man sowas auch anders / härter bestrafen.
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iBug schrieb:
> Ein bisschen weit hergeholt. Meinst Du nicht?
Das meine ich nicht. In anderen Industrien, wie bspw. der Bauindustrie, Maschinenbau, Luft-&Raumfahrt, Energieversorgung usw. ist das Gang und Gäbe. Auch mein Arbeitgeber ist regelmäßig Ziel solcher Versuche, die allerdings nur äußerst selten glücken. Denn durch die Erfahrung vorsichtig geworden, muß jeder Mitarbeiter recht strenge Sicherheitsmaßnahmen durchführen und einhalten, was auch regelmäßig unangemeldet überprüft wird.
Man könnte also sagen: ein ganz normaler Vorgang. Bis auf den Umstand, daß es diesmal offenbar erklecklichen Schaden anrichten konnte.
meint
Tiberius
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ausserdem sind ms-produkte wohl kaum open-source...
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.-( schrieb:
>
> Früher gab es hin und wieder junge Männer, die
> andere verprügelten, weil sie eine Brille
> trugen. Sowas gab es in fast jeder Stadt. Aber
> es waren singuläre Ereignisse. Genauso wie das
> Sternchenpflücken mal modern war.
>
> Heute organisieren sich solche Leute per
> Internet und begnügen sich nicht mehr mit
> "Brillen" oder Mercedessternen.
Das Internet bietet sich zur Organisation an, das stimmt. Dennoch ist eine generelle Verrohung unserer Gesellschaften deutlich erkennbar. Da muß ich nicht mal meinen eben pensionierten Nachbarn fragen, der sich als Lehrer auf einer Hauptschule herumplagen mußte, früher mal gerne zur Schule ging, die letzten 10 Jahren Panik davor schob - und das ist ein 1,90m breiter Kasten gewesen, der schon vom Anblick her Autorität ausstrahlte.
> Was die letzte Zeit so zu beobachten war, würde
> ich einer östlichen Mentalität zuordnen. Ich
> will nicht gleich von russischer Mafia sprechen,
> aber die Rohheiten erinnern einen schon daran.
> Leider haben wir uns viele Leute hereingeholt,
> die kein Wort Deutsch sprechen können, aber
> einen deutschen Schäferhund hatten, was zur
> Einreise berechtigte. Viele haben noch gute
> Freunde in ihrer alten Heimat.
Das Hauptproblem der Ostblockländer ist, daß Moral und Ethik vom materialistischen Kommunismus zerfressen wurden, noch schneller als es der ebenfalls (!) materialistische Kapitalismus schafft; aber wir kommen auch bald an diesen Punkt.
Entsprechend die Lage bei vielen Auswanderern aus dem Osten.
Also diese Erkenntnis wird übrigens von östlichen Denkern gestützt, die vor Ort diese Lage sogar noch deutlicher sehen.
Aber ich vermute, die Zerstörung der allgemeinnützigen Xvid-Webseite war das Werk westlicher Destruktiver, deren es ebenfalls leider genügend gibt... :-(
> In den Zeitungen konnte man "damals" von den
> Gefahren einer "Verostung" lesen (da fehlt kein
> "r"). Mal schauen, ob unsere Gesellschaft die
> Ausdehnung nach Osten verkraften kann. Langsam
> kommt mir Adenauer immer mehr wie ein weiser
> Mann vor.
Adenauer war ein Weiser, ganz sicher. Einer der letzten deutschen Kanzler, die sich noch dem Wohle des Volkes verpflichtet fühlten und diese Verpflichtung auch in die Tat umsetzten.
Auch ist die Osterweiterung *zu diesem Zeitpunkt* ganz sicher ein fataler Fehler gewesen. Eine bereits instabile und zerstrittende EU bekommt nur noch mehr Schwierigkeiten, wenn sie nochmal zig Länder dazupackt. Und die EU von Spanien bis nach Moskau ausdehnen zu wollen oder über die Türkei bis nach Isreal ist ebenfalls blanker Wahnsinn.
Übrigens wird der Osten stärker unter der EU-Osterweiterung leiden als der Westen, wobei das kein Trost ist für welche Seiten auch immer...
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> Zur genauen definition:
> Ja, *hacker* haben einen ehrencodex.
> Welche die sich nur so nennen und keinen haben
> nennt man *cracker*.
alles Humbug.!
hacker = über DFÜ in fremde Rechner eindringen. Motivation: Meist rein sprotlicher Natur.
cracker = über Tools in fremde Software eindrigen (um kopierschutz zu entfernen) Motivation: Auch sportlicher Natur, allerdigns geht es hier um den Wettkampf der 'groups', wer am schnellsten 'released'..
so einfach ist das.
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