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Interview: Die Freiheit der GPL hat Grenzen

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  1. Re: Blah Blah

    Autor LOL 23.06.04 - 17:37

    Wenn die Welt aus OSS besteht, dann gibt es nur noch dumme Idioten, die Sprüche anderer nachplappern weil sie nicht gelernt haben selber zu denken. Bist du der Vorbote totaler Dekadenz oder einfach nur Pisa?

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  2. Re: Blah Blah

    Autor Otto d.O. 23.06.04 - 19:51

    Ich bin ein Entwickler, der sehr gut in dieser Welt überlebt. Mit Pisa habe ich als Österreicher kein Problem, da solltest du eher vor der eigenen Türe kehren. Dekadenz ist charakteristisch für die, die sich am alten System festklammern und den Untergang desselben hinauszögern wollen.

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  3. Re: Blah Blah

    Autor Jochen 23.06.04 - 20:31

    Otto d.O. schrieb:
    >
    > Ich bin ein Entwickler, der sehr gut in dieser
    > Welt überlebt. Mit Pisa habe ich als
    > Österreicher kein Problem, da solltest du eher
    > vor der eigenen Türe kehren. Dekadenz ist
    > charakteristisch für die, die sich am alten
    > System festklammern und den Untergang desselben
    > hinauszögern wollen.
    Nein, dekadenz ist eher etwas bestehendes einfach als alt und unwürdig zu bezeichnen, einfach weil man etwas neues will oder mit dem bestehenden nicht zufrieden ist und nicht akzeptiert, dass viele andere damit zufrieden sind.

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  4. Re: Supportarbeit ist kein sonderlich kreativer und innovativer Prozess

    Autor Jochen 23.06.04 - 20:37

    Gently schrieb:
    >
    > Es wird bei diesen OS-Diskussionen immer von dem
    > bösen Dritten ausgegangen, der den Code kopiert
    > und Autor bescheisst, wenn das so einfach
    > möglich wäre, würden das viele tun.
    Nein. Es geht darum, dass man durch OSS einfach _einen_ Vorteil den man der Konkurrenz gegenüber hat herschenkt. Die Programmierer degradieren sich durch OSS selbst.

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  5. Re: Blah Blah

    Autor Jochen 23.06.04 - 20:41

    Otto d.O. schrieb:
    >
    > Gerade bei so simplen Dingen wie einem
    > FTP-Client muss man davon ausgehen, dass sie
    > jederzeit mal als Teil des Betriebssystems oder
    > eben als freie Software auftauchen.

    Als Teil von Windows? Nein, MS weiß dass sie sich dadurch nur Feinde machen würden.

    Als OpenSource schon. Den Leuten fällt ja nichts besseres ein. Und wie kommst du zu der Meinung, dass ein FTP Client sowas simples ist? Nur weil jeder Programmierer sowas iregndwie machen könnte? Ein Betriebssystem is auch was simples, gibts ja mittlerweile auch scho gratis, gell? Und Computer überhaupt, was kostet das überhaupt noch was? Warum nicht gleich alles gratis? Warum muss ich Autos überhaupt kaufen? Gibt so viele Hersteller, is ja alles eh trivial. Mann, die IT zerstört sich einfach selbst. Ach was solls, cch kauf mir nen Bauernhof und bau Gras an. Da hat man ne bessere Zukunft.

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  6. Re: Supportarbeit ist kein sonderlich kreativer und innovativer Prozess

    Autor Geek 23.06.04 - 21:40

    Jochen schrieb:

    > Nein. Es geht darum, dass man durch OSS einfach
    > _einen_ Vorteil den man der Konkurrenz gegenüber
    > hat herschenkt. Die Programmierer degradieren
    > sich durch OSS selbst.

    Stimmt, den "Vorteil" durch Lizenzverkäufe reich zu werden. Aber du übersiehst was man gewinnt - die Möglichkeit mit gleichgesinnten wirklich etwas zu schaffen, statt allein oder in einer zusammengewürfelten Gruppe naben anderen heruzwerkeln.

    Du hast offenbar ein Problem dein Wissen zu teilen udn wieterzugeben? Irgendwann wirst du aber einsehen müssen das man gemeinsam wenn man sein Wissen teilt weiter kommt.

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  7. Re: Blah Blah

    Autor Otto d.O. 23.06.04 - 23:41

    Tja Jochen, zufrieden mit dem System sind diejenigen, die davon profitieren. Unzufrieden damit sind diejenigen, die zur Kasse gebeten werden. Ändern tun es diejenigen, die sich nicht gerne zur Kasse bitten lassen, selbst programmieren können und es leid sind, für jeden **** 10 Euro oder 20 Euro oder 50 Euro abdrücken zu sollen. Als Programmierer ist man ja fast zwangsläufig ein PowerUser und wenn man dann 29 USD für das Zip-Tool, 30 EUR für den FTP-Client, 35 USD für einen brauchbaren Editor usw. ausgeben soll, dann kommt irgendwann der Punkt, wo man sagt: Schluss jetzt. Und dann bildet sich eine Gemeinschaft, wo der eine das Zip-Tool, der andere den FTP-Client, der dritte den Editor programmiert; und jeder stellt den anderen den Sourcecode zur Verfügung, damit ihn die anderen auch benutzen und erweitern können; und damit man selbst auch in den Genuss dieser Erweiterungen kommt und nicht am Ende für ein Produkt zahlen muss, dass man zu 70% selbst entwickelt hat, verwendet man eine Copyleft-Lizenz, z.B. die GPL. Und dann kommen ganz viele und verwenden es und freuen sich, eine ganze Menge verwendet und verbessert es, und ein paar wenige sind traurig, dass sie nun nicht mehr 30 USD verlangen können, und LOL packt die Kommunistenkeule aus.

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  8. Re: Blah Blah

    Autor Otto d.O. 23.06.04 - 23:49

    Ja, ein FTP-Client ist etwas simples. Man kann ihn durch intelligente Features zu einem etwas weniger simplen Produkt aufwerten, aber in der Grundfunktion ist er simpel. Wenn man davon leben will, Lizenzen für mittelmässige FTP-Clients zu verkaufen, dann hat man ein Problem.

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  9. Re: Interview: Die Freiheit der GPL hat Grenzen

    Autor jtsn 23.06.04 - 23:57

    Was in dem Artikel nicht ganz rüberkommt: Das Gericht beurteilt nicht nur die Gültigkeit der GPL.

    Der Autor der netfilter-Software hat selbstverständlich seine unveräußerlichen Urheberrechte und kann die Bedingungen, unter denen seine Software eingesetzt werden darf, frei festlegen.

    Es handelt sich hier also um eine klassische Urheberrechtsverletzung (vulgo »Raubkopieren«), wie sie tausendfach im Wirtschaftsleben vorkommt und die natürlich geahndet gehört.

    ciao, jtsn

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  10. Re: Supportarbeit ist kein sonderlich kreativer und innovativer Prozess

    Autor Otto d.O. 23.06.04 - 23:59

    Was man als Hersteller von OpenSource-Software relativ leicht gewinnt, ist Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit kann viel wert sein, wenn man sie richtig einsetzt. Nehmen wir zum Beispiel an, ein Unternehmen, dass durch Zeichentrickfilme mit Mäusen und Enten bekannt geworden ist, benötigt eine Verbesserung des "Wein", damit das Programm "Fotogeschäft" damit einwandfrei funktioniert. "Wein" ist eine freie Software, die unter der LGPL lizensiert ist. Jeder kann sie herunterladen, verändern, verbreiten. An wen wendet sich nun die Zeichentrickfilmfirma? An irgendeine Softwarebude mit 20 Leuten, die sich ja problemlos den Source runterladen und loslegen könnte oder aber an die Softwarefirma "Codeweber", die viel zu "Wein" beigetragen hat und 15 führende Entwickler von "Wein" beschäftigt (und zufällig auch ca. 20 Leute hat)? Tja, und dann nimmt "Codeweber" die Verbesserungen an "Wein" vor, gibt sie an die Gemeinschaft zurück und lässt sie natürlich auch in das Produkt "Überkreuzbüro" einfliessen, das im Prinzip nicht mehr ist als "Wein" mit einem netten Installationsprogramm. Und Hundertausende, wenn nicht Millionen Leute auf der ganzen Welt kennen "Codeweber" und "Überkreuzbüro"; nicht viele 20-Personen-Softwarefirmen sind derart bekannt.

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  11. Re: Blah Blah

    Autor LOL 24.06.04 - 09:55

    Super. Und damit du Zeit hast mit deinen Kollegen herumzuspielen lässt du dich wohl von der Sozialhilfe durchfüttern. Schmarotzer..

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  12. Re: Blah Blah

    Autor Otto d.O. 24.06.04 - 10:46

    Trottel. Ich zahle jedes Jahr genug Steuer, um fünf Idioten wie dich durchfüttern zu können.

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  13. Re: Verdienen Sie damit Geld?

    Autor bull16 01.08.04 - 15:21

    du kannst auch viel geld mit partnerprogramme verdienen wenn du natürlich dir müche gibst

    hier z. B. ein guter Anpieter

    Link. http://www.egoport.de/?ref=29563

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