Wenn du Kabel (Analog) hast kannst du die Programme ohne Reciver empfangen, also den Videorecorder an das Kabelnetz hängen und über den Suchlauf den gewollten sender einstellen.
Dann nurnoch das Audiosignal am Scartausgang abgreifen (Adapter von Scart auf Chinch und von Chinch auch 3,5mm Klinke) und in die Soundkarte pumpen.
Oder können über das analoge Kabelnetz keine Radiosender empfangen werden??
Hab von Kabel eigentlich keine Ahnung wir haben das nur immer mit dem Videorecorder gemacht um die Soundausgabe über die Stereoanlage zu ermöglichen anstatt auf den blechernen Lautsprecher im TV angewiesen zu sein.
Ride on
Soulreaver
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
grind schrieb:
>
> Wenn die Musikindustrie putt geht, tut es mir
> eigentlich nur Leid um Die Arbeitsplätze. Die
> Musiker sind dann endlich dort angelangt, wo sie
> hingehören, im Hobbybereich, und da ist
> bekanntlich Kreativität gefragt, nur der macht
> Musik zu ienem Hobby, der es wirklich liebt.
Jo, und wer Musik nur hobbymäßig macht, ist auch froh, dass seine Musik für lau runtergeladen wird, weil ja jeder Musiker, der professionell Musik macht bzw. machen will, einzig sein Ego aufbauen will, gell?
Einen Vorteil bei diesem Szenario hat nur der User mit Kostenlos-Mentalität, sonst niemand.
Schon mal dran gedacht, dass kaum jemand mehr Bock hat, vernünftig zu produzieren, wenn jeder nichts mehr zahlen will?
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Du bekommst mit dem Videorecorder keine Radiosender, aber eigentlich sollte das dann doch auch mit nem normalen Tuner nebst Verstärker gehen...
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Was nutzt denn schon ein Kopierschutz wird doch eh alles
geknackt oder ilegal heruntergelanden oder nicht?
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Klar!
Hast recht, manchmal binn ich etwas Engstirnig ;-)
Das mit dem Videorecorder ist aber ne feine Sache wenn Das Soundsignal ausm TV in die Anlage haben will....
Ride on
Soulreaver
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
"Jo, und wer Musik nur hobbymäßig macht, ist auch froh, dass seine Musik für lau runtergeladen wird, weil ja jeder Musiker, der professionell Musik macht bzw. machen will, einzig sein Ego aufbauen will, gell?"
Du verstehst das nicht. Die müssen alle mitziehen. Auch die Studios müssen mit ihren Preisen runtergehen, weil sich zukünftig nur noch wenige sowas leisten können. Damit hätten auch kleinere Bands Chancen eine CD professionell aufzunehmen, ist also alles wunderbar!
Und ja, wer es hobbymäßig macht, der schielt in erster Lnie nicht auf das Geld!
"Einen Vorteil bei diesem Szenario hat nur der User mit Kostenlos-Mentalität, sonst niemand."
Aber in doppelter Hinsicht, die Qualität der Musik wird DEUTLICH besser, da die ganze gehypte Chartscheisse nicht mehr vorhanden sein wird.
Den Musikern wird das vielleicht schwer fallen, kein Geld mehr zu verdienen, aber das ist reine Gewöhnungssache. Man ist derzeit halt gewohnt, daß man als Musiker viel Geld verdienen kann.
"Schon mal dran gedacht, dass kaum jemand mehr Bock hat, vernünftig zu produzieren, wenn jeder nichts mehr zahlen will?"
Das ist nicht wahr! 90% der ganzen Chartscheisse wird verschwinden, das ist richtig und gut so, aber die Musiker, die Musik aus Leidenschaft machen, machen das nicht des Geldes wegen und die werden weiterhin Musik machen.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
grind schrieb:
>
> "Jo, und wer Musik nur hobbymäßig macht, ist
> auch froh, dass seine Musik für lau
> runtergeladen wird, weil ja jeder Musiker, der
> professionell Musik macht bzw. machen will,
> einzig sein Ego aufbauen will, gell?"
>
> Du verstehst das nicht. Die müssen alle
> mitziehen. Auch die Studios müssen mit ihren
> Preisen runtergehen, weil sich zukünftig nur
> noch wenige sowas leisten können. Damit hätten
> auch kleinere Bands Chancen eine CD
> professionell aufzunehmen, ist also alles
> wunderbar!
Und wenn diese CD kostenlos von Tauschbörsen runtergeladen wird?
> Und ja, wer es hobbymäßig macht, der schielt in
> erster Lnie nicht auf das Geld!
Davon hat aber nur der Konsument was, nicht der ausübende Künstler.
> "Einen Vorteil bei diesem Szenario hat nur der
> User mit Kostenlos-Mentalität, sonst niemand."
>
> Aber in doppelter Hinsicht, die Qualität der
> Musik wird DEUTLICH besser, da die ganze gehypte
> Chartscheisse nicht mehr vorhanden sein wird.
Wer sagt das? Eher wird die Qualität noch schlechter, da der Anteil an durchschnittlicher bis unterdurchschnittlicher Musik noch ansteigen wird, da mit der Zahlungsverweigerung des Konsumenten auch der Anreiz eines Musikers, professionell Musik herzustellen, sinkt. Wieso sollte denn jemand dazu motiviert sein, etwas für andere herzustellen, ohne für seine Arbeit belohnt zu werden? Jetzt kommst du vielleicht mit der Befriedigung des eigenen Egos, nur kann man davon allein, wie ich schon an anderer Stelle schrieb, nicht leben. Und irgendwann ist das Ego auch schon so weit befriedigt, dass es nicht mehr weiter befriedigt werden kann.
Davon ganz abgesehen, ist es auch nicht schlimm, mit Musik Geld verdienen zu wollen. Wer eine Ware bzw. Dienstleistung von jemandem in Anspruch nimmt bzw. nehmen will, soll halt auch dafür zahlen - ganz einfach.
> Den Musikern wird das vielleicht schwer fallen,
> kein Geld mehr zu verdienen, aber das ist reine
> Gewöhnungssache. Man ist derzeit halt gewohnt,
> daß man als Musiker viel Geld verdienen kann.
Nicht jeder Musiker verdient viel Geld - und zwischen viel Geld verdienen und kein Geld verdienen besteht ein ellengroßer Unterschied.
Dein Kommentar ist auch zynisch, da es jedem vorher Arbeitenden schwer fällt, kein Geld mehr zu verdienen. Aber das ist reine Gewöhnungssache - man gewöhnt sich ja daran. Deinem Argument nach kann man sich also auch an die Hartz IV-Reform gewöhnen...
> "Schon mal dran gedacht, dass kaum jemand mehr
> Bock hat, vernünftig zu produzieren, wenn jeder
> nichts mehr zahlen will?"
>
> Das ist nicht wahr! 90% der ganzen Chartscheisse
> wird verschwinden, das ist richtig und gut so,
> aber die Musiker, die Musik aus Leidenschaft
> machen, machen das nicht des Geldes wegen und
> die werden weiterhin Musik machen.
Du vergisst bei all deinen Argumenten, dass Musik zwar eine Leidenschaft ist (genau wie jede andere Kunst), aber von Leidenschaft allein niemand (über)leben kann.
Musiker zu sein ist ein Beruf wie jede andere Beruf im Kunstbereich auch (Maler, Schauspieler...). Dieser Beruf ist mit Arbeit verbunden - und kaum jemand wird längerfristig für nichts arbeiten wollen.
Dass es Musiker gibt, die den einen oder anderen Song kostenlos hergeben, ist ja richtig, nur betreiben aber eben diese Leute Musik nur nebenbei, während sie primär einen anderen Beruf ausüben.
Du arbeitest doch auch nicht für lau oder gerade für eine Summe, die das Nötigste deckt, was du zum Leben brauchst, oder?
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
> Und wenn diese CD kostenlos von Tauschbörsen runtergeladen wird?
Dann freut das die Musiker, weil sich so ihr Werk sehr schnell verbreitet.
> Davon hat aber nur der Konsument was, nicht der ausübende Künstler.
Ich sehe das anders. Menschen bringen keine Kinder auf die Welt, weil sie finanziell davon was haben, sondern weil es sie glücklich macht, weil sie gerne Kinder haben, weil es ihr Leben bereichert. Und genau so sehe ich das mit der Musik. Jedes Album ist des Musikers kleines Kind und er erhält viel mehr davon, als nur finanzielle Mittel. Wenn der finanziellen Gewinn wegfallen würde und der Musiker dann aufhören würde Musik zu machen, war das was er gemacht hat nie von Bedeutung und dürfte damit niemand vermissen.
> > Aber in doppelter Hinsicht, die Qualität der
> > Musik wird DEUTLICH besser, da die ganze gehypte
> > Chartscheisse nicht mehr vorhanden sein wird.
> Wer sagt das?
Die Logik.
> Eher wird die Qualität noch schlechter, da der Anteil an
> durchschnittlicher bis unterdurchschnittlicher Musik noch
> ansteigen wird, da mit der Zahlungsverweigerung des Konsumenten
> auch der Anreiz eines Musikers, professionell Musik herzustellen,
> sinkt.
Was bitte ist für dich professionelle Musik? Jemand der sich hinsetzt, ein wenig auf seiner Akustikgitarre spielt und dazu singt, macht wohl keine professionelle Musik??
> Wieso sollte denn jemand dazu motiviert sein, etwas für andere
> herzustellen, ohne für seine Arbeit belohnt zu werden?
> Jetzt kommst du vielleicht mit der Befriedigung des eigenen Egos,
> nur kann man davon allein, wie ich schon an anderer Stelle
> schrieb, nicht leben.
Mein Hobby ist Fußball. Ich kann davon auch nicht Leben, rate mal was ich deshalb nebenbei mache... - genau, arbeiten!
Und deshalb höre ich aber nicht auf nebenbei auf Fußball zu spielen, nur weil ich davon nicht leben kann.
> Und irgendwann ist das Ego auch schon so weit befriedigt, dass es
> nicht mehr weiter befriedigt werden kann.
Das bezweifel ich, Musik ist für die Ewigkeit!
Musiker spielen bis sie tot umfallen, daß ist ja das tolle daran.
> Davon ganz abgesehen, ist es auch nicht schlimm, mit Musik Geld
> verdienen zu wollen. Wer eine Ware bzw. Dienstleistung von
> jemandem in Anspruch nimmt bzw. nehmen will, soll halt auch
> dafür zahlen - ganz einfach.
Wenn ich Musik im Kontext mit Dienstleistung höre, dann strecken sich mir die Nackenhaare in die Höhe!!
Die einzige Dienstleistung macht die Musikindustrie, aber durch die Shareprogramme ist diese nun nicht mehr nötig, also schafft die geldgeile Musikindustrie ab!
> Nicht jeder Musiker verdient viel Geld - und zwischen viel Geld
> verdienen und kein Geld verdienen besteht ein ellengroßer
> Unterschied.
Es ist ein Hobby, nicht vergessen! In das muss man manch mal auch investiren, ohne das es sich finanziell auszahlt.
> Dein Kommentar ist auch zynisch, da es jedem vorher Arbeitenden
> schwer fällt, kein Geld mehr zu verdienen. Aber das ist reine
> Gewöhnungssache - man gewöhnt sich ja daran. Deinem Argument
> nach kann man sich also auch an die Hartz IV-Reform gewöhnen...
Natürlich geht das nicht von heute auf morgen. Die die viel Geld verdienen, werden auch nicht von heute auf morgen keines mehr verdienen. Aber wenn wir in ca. 10 Jahren so weit sind, daß es sich finanziell nicht mehr lohnt Musik zu machen, dann ist das ein echter Segen!!
> Das ist nicht wahr! 90% der ganzen Chartscheisse
> wird verschwinden, das ist richtig und gut so,
> aber die Musiker, die Musik aus Leidenschaft
> machen, machen das nicht des Geldes wegen und
> die werden weiterhin Musik machen.
> Du vergisst bei all deinen Argumenten, dass Musik zwar eine
> Leidenschaft ist (genau wie jede andere Kunst), aber von
> Leidenschaft allein niemand (über)leben kann.
Ich kann von meinem Hobby auch nicht überleben!
Schöne wäre es, aber ein Recht (wie z.B. auf eien Ausbildung) von meinem Hobby zu überleben, habe ich definititv nicht!
> Musiker zu sein ist ein Beruf wie jede andere Beruf im
> Kunstbereich auch (Maler, Schauspieler...). Dieser Beruf ist mit
> Arbeit verbunden - und kaum jemand wird längerfristig für nichts
> arbeiten wollen.
Als wirklich guter Musiker wird man immer eine Möglichkeit haben Geld zu machen. Man muss sich dann eben mehr auf Konzerte konzentrieren. Und da werden mehr kommen denn je, denn die Musik wird (da ja kotenlos), viel mehr Leute als heute erreichen.
> Dass es Musiker gibt, die den einen oder anderen Song kostenlos
> hergeben, ist ja richtig, nur betreiben aber eben diese Leute
> Musik nur nebenbei, während sie primär einen anderen Beruf
> ausüben.
Und genau so muss das sein!
Musik als Hobby, nicht mehr!
> Du arbeitest doch auch nicht für lau oder gerade für eine Summe,
> die das Nötigste deckt, was du zum Leben brauchst, oder?
Du vergleichst ständig Arbeit mit Hobby, das geht nicht!
Musik ist ein künstlerischer Zweig, Kunst aber kann nur entstehen, wenn keine Kompromisse gemacht werden und keine Kompromisse können nur gemacht werden, wenn man kein Geld im Spiel ist.
Das ist hart aber die Wahrheit!
Ich hoffe wirklich es kommt so weit, daß die Musiker Musik wieder als Hobby und nicht als Arbeit begreifen, dann haben wir letztlich ALLE gewonnen, auch die Musiker!
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
grind schrieb:
>
> > Und wenn diese CD kostenlos von Tauschbörsen
> runtergeladen wird?
>
> Dann freut das die Musiker, weil sich so ihr
> Werk sehr schnell verbreitet.
Ich bezweifle seeeeehr stark, dass sich ein Musiker über die Verbreitung seines Songs freut, wenn er gar nicht wollte, dass dieser von jedermann kostenlos runtergeladen werden kann und er damit nicht einverstanden war.
> > Davon hat aber nur der Konsument was, nicht
> > der ausübende Künstler.
>
> Ich sehe das anders. Menschen bringen keine
> Kinder auf die Welt, weil sie finanziell davon
> was haben, sondern weil es sie glücklich macht,
> weil sie gerne Kinder haben, weil es ihr Leben
> bereichert.
Was hat Kinderkriegen mit Musik zu tun? Wenn du schon Vergleiche heranziehst, dann doch bitte auch passende. Arbeitest du für lau? Warum nicht? Eigentlich müsste es doch reichen, wenn man für die Arbeit, die man macht, die Miete, Strom und Telefon bezahlt bekommt sowie einen Essensgutschein, den man einlösen kann, oder?
> Und genau so sehe ich das mit der
> Musik. Jedes Album ist des Musikers kleines Kind
> und er erhält viel mehr davon, als nur
> finanzielle Mittel.
Ein Musiker kann aber auch Kinder bekommen, ohne Musik zu machen. Die Musik dient ihm in der Regel sicherlich dazu, sich auszudrücken, aber eben auch dazu, damit sein Leben zu finanzieren. Und wieso sollte man ihm das auch verbieten? Wenn man die Musik eines Künstlers nicht respektieren will, der hat auch keinen Anspruch, diese kostenlos zu bekommen.
> Wenn der finanziellen Gewinn
> wegfallen würde und der Musiker dann aufhören
> würde Musik zu machen, war das was er gemacht
> hat nie von Bedeutung und dürfte damit niemand
> vermissen.
Seltsame Logik. Wenn Kylie Minogue keinen Gewinn mehr machen würde, weil niemand mehr Geld für ihre Songs zahlen will, und sie deswegen aufhört, Musik zu machen, würde ich sie als Künstlerin schon vermissen. Wieso sollte dann das, was sie bisher gemacht hat (und wofür sie Geld bekam) bedeutungslos sein?
Auf der anderen Seite: Wieso sollte ich jemanden respektieren, nur weil er *kein* Geld für seine Musik verlangt?
> > > Aber in doppelter Hinsicht, die Qualität der
> > > Musik wird DEUTLICH besser, da die ganze
> gehypte
> > > Chartscheisse nicht mehr vorhanden sein wird.
>
> > Wer sagt das?
>
> Die Logik.
Ich sehe darin alles andere als eine Logik - nämlich nur eine haltlose Behauptung. Vielmehr denke ich, dass durch die fehlende Entlohnung eines Künstlers noch viel mehr Einheitskost auf den Markt prescht und Songs hirnlos zusammengeklickt werden. Warum sollte man sich auch noch viel Mühe machen, wenn die eigene Arbeit nicht entlohnt wird?
> > Eher wird die Qualität noch schlechter, da der
> Anteil an
> > durchschnittlicher bis unterdurchschnittlicher
> Musik noch
> > ansteigen wird, da mit der
> Zahlungsverweigerung des Konsumenten
> > auch der Anreiz eines Musikers, professionell
> Musik herzustellen,
> > sinkt.
>
> Was bitte ist für dich professionelle Musik?
Ganz bestimmt nicht solche, die man einfach aus vorgefertigten Phrasen (Magix MusicMaker, zumindest die ersten Versionen) zusammenklickt, sondern solche, bei der man die Arbeit, die dahinter steckt, auch hört. Und du kannst mir ruhig glauben, dass jemand, der sich auch nur etwas mit Musik auskennt, das auch hören kann.
Wenn du nun einige Beispiele hören willst, was ich *nicht* unter professioneller Musik verstehe... bitte: Jan Wayne, Special D. und Co.
> Jemand der sich hinsetzt, ein wenig auf seiner
> Akustikgitarre spielt und dazu singt, macht wohl
> keine professionelle Musik??
Kommt drauf an. Wenn er seine Akustikgitarre beherrscht und gut spielen sowie Töne treffen kann, kann man das schon als professionell bezeichnen. Würdest du jemanden, der nur einigermaßen ein Handwerk beherrscht, als "professionell" bezeichnen? Das bezeichnet man höchstens als semiprofessionell.
> > Wieso sollte denn jemand dazu motiviert sein,
> etwas für andere
> > herzustellen, ohne für seine Arbeit belohnt
> zu werden?
> > Jetzt kommst du vielleicht mit der
> Befriedigung des eigenen Egos,
> > nur kann man davon allein, wie ich schon an
> anderer Stelle
> > schrieb, nicht leben.
>
> Mein Hobby ist Fußball. Ich kann davon auch
> nicht Leben, rate mal was ich deshalb nebenbei
> mache... - genau, arbeiten!
Du hast die Entscheidung, einem Fußballverein beizutreten und dein Hobby zum Beruf zu machen. Es verdient ja auch nicht jeder, der Musik als *Hobby* betreibt, Geld! Aber es verdient *jeder*, der Musik zu seinem *Beruf* gemacht hat, Geld. Ist dir der Unterschied klar?
> Und deshalb höre ich aber nicht auf nebenbei auf
> Fußball zu spielen, nur weil ich davon nicht
> leben kann.
Das brauchst du auch nicht. Nur möchtest du damit wohl auch kein Geld verdienen, oder? Wenn doch, hindert dich niemand daran, Fußball professionell zu spielen und einem Verein beizutreten. Oder meinst du, dass jemand, der nach der Arbeit auf seinem Keyboard klimpert, Euro-Scheine in sein Hütchen geschmissen bekommt?
> > Und irgendwann ist das Ego auch schon so weit
> befriedigt, dass es
> > nicht mehr weiter befriedigt werden kann.
>
> Das bezweifel ich, Musik ist für die Ewigkeit!
> Musiker spielen bis sie tot umfallen, daß ist ja
> das tolle daran.
Bis in die Ewigkeit spielen, bedeutet nicht, bis in die Ewigkeit sein Ego befriedigt zu bekommen. Es mag ja schön sein für einen Musiker, wenn er weiß, dass seine Musik ankommt, doch irgendwann ist er so selbstbewusst, dass er weiß, wie gut seine Musik ist und damit auch Geld verdienen möchte. Mit deinen Argumenten dagegen verwehrst du ihm diese Wahl und plädierst dafür, dass er gefälligst kostenlos Musik fabrizieren soll. Aber: Warum sollte er? Niemand ist *gezwungen*, seine Musik zu hören. Und niemand hat das Recht, seine Musik zu klauen, wenn er dafür Geld haben möchte. Du hast es doch auch nicht gern, wenn jemand dein Auto wegnimmt, oder?
> > Davon ganz abgesehen, ist es auch nicht
> schlimm, mit Musik Geld
> > verdienen zu wollen. Wer eine Ware bzw.
> Dienstleistung von
> > jemandem in Anspruch nimmt bzw. nehmen will,
> soll halt auch
> > dafür zahlen - ganz einfach.
>
> Wenn ich Musik im Kontext mit Dienstleistung
> höre, dann strecken sich mir die Nackenhaare in
> die Höhe!!
Ach, wieso denn? Sollte ein Taxifahrer nicht glücklich sein, dass er Passanten mitnehmen und sich mit ihnen unterhalten "darf"? Wieso sollte er dafür noch Geld erhalten? Ganz genau darauf zielen nämlich deine Argumente ab.
> Die einzige Dienstleistung macht die
> Musikindustrie, aber durch die Shareprogramme
> ist diese nun nicht mehr nötig, also schafft die
> geldgeile Musikindustrie ab!
Scherzkeks. Und wie kommt der Künstler an sein Geld? Schon mal daran gedacht, dass diese Menschen arbeitslos werden und sich einen anderen Job suchen dürfen, weil sie mit Musik nichts mehr verdienen - nur weil Typen wie du ihnen den gerechten Lohn verwehren?
> > Nicht jeder Musiker verdient viel Geld - und
> zwischen viel Geld
> > verdienen und kein Geld verdienen besteht ein
> ellengroßer
> > Unterschied.
>
> Es ist ein Hobby, nicht vergessen!
Nein. Du unterscheidest offensichtlich nicht zwischen Hobby und Beruf. Haben Genesis, Phil Collins, Pink Floyd hobbymäßig Musik gemacht? Haben sie damit nichts verdient? Deinen Argumenten nach dürften sie das gar nicht...
> In das muss
> man manch mal auch investiren, ohne das es sich
> finanziell auszahlt.
Klar. Ich schrieb auch oben schon, dass es Musiker gibt, die Musik nur hobbymäßig betreiben, aber daneben noch einer anderen Arbeit nachgehen. Und ich schrieb am Anfang schon, dass ein Musiker auch ein Beruf sein kann.
Und was ist eigentlich mit Produzenten, Arrangeuren, Komponisten? Sollen die alle arbeitslos werden, nur weil du nach kostenloser Musik verlangst?
> > Dein Kommentar ist auch zynisch, da es jedem
> vorher Arbeitenden
> > schwer fällt, kein Geld mehr zu verdienen.
> Aber das ist reine
> > Gewöhnungssache - man gewöhnt sich ja daran.
> Deinem Argument
> > nach kann man sich also auch an die Hartz
> IV-Reform gewöhnen...
>
> Natürlich geht das nicht von heute auf morgen.
> Die die viel Geld verdienen, werden auch nicht
> von heute auf morgen keines mehr verdienen.
Na, das ist ja ein großer Trost, dass das nicht von heute auf morgen geht. Dann haben ja alle Musiker noch eine Schonzeit, bevor sie sich eine andere Arbeit suchen dürfen, nur weil gewisse Leute für ihre Werke nicht zahlen *wollen*.
> Aber wenn wir in ca. 10 Jahren so weit sind, daß es
> sich finanziell nicht mehr lohnt Musik zu
> machen, dann ist das ein echter Segen!!
Ja, ein Segen für alle User, die nur haben, aber nichts geben wollen. Wenn ich sowas lese, dann bin ich richtig euphorisch, dass Raubkopierer jahrelang in den Knast wandern. Und glaub mir, das wird sich auch in zehn Jahren nicht ändern.
Und: Ja, natürlich lohnt es sich für Musiker finanziell nicht mehr, wenn keiner mehr Musik kaufen will, sondern nur noch klaut. Schöne neue Welt... *kotz*
> > Das ist nicht wahr! 90% der ganzen Chartscheisse
> > wird verschwinden, das ist richtig und gut so,
> > aber die Musiker, die Musik aus Leidenschaft
> > machen, machen das nicht des Geldes wegen und
> > die werden weiterhin Musik machen.
>
> > Du vergisst bei all deinen Argumenten, dass
> Musik zwar eine
> > Leidenschaft ist (genau wie jede andere
> Kunst), aber von
> > Leidenschaft allein niemand (über)leben kann.
>
> Ich kann von meinem Hobby auch nicht überleben!
Ist dein Hobby dein Beruf? s. o.
> Schöne wäre es, aber ein Recht (wie z.B. auf
> eien Ausbildung) von meinem Hobby zu überleben,
> habe ich definititv nicht!
Stimmt. Auch ein Musiker hat nicht ein Recht, für seine Musik entlohnt zu werden. Nur hat er sich dafür entschieden, für seine Musik Geld bekommen zu wollen. Diese Entscheidung steht dir selbstverständlich auch frei. Und in beiden Fällen kann natürlich auch niemand den Rechtsweg einschreiten, wenn er kein Geld erhält.
Wenn allerdings jemand einen urheberrechtlich geschützten Song eines Künstlers aus einer Tauschbörse lädt, nimmt er sich ein Recht, welches ihm gar nicht zusteht - da der Künstler ganz sicher nicht damit einverstanden ist, wenn man ihm einen Song wegnimmt, ohne ihn zu entlohnen. Das wäre genauso, als wenn man sich ein Taxi nehmen würde, von Ort A nach B fährt und aussteigt, ohne den Taxifahrer zu bezahlen.
> > Musiker zu sein ist ein Beruf wie jede andere
> Beruf im
> > Kunstbereich auch (Maler, Schauspieler...).
> Dieser Beruf ist mit
> > Arbeit verbunden - und kaum jemand wird
> längerfristig für nichts
> > arbeiten wollen.
>
> Als wirklich guter Musiker wird man immer eine
> Möglichkeit haben Geld zu machen.
Was ist für dich ein "wirklich guter" Musiker? Willst du es nicht jedem Musiker selbst überlassen, ob und wieviel Geld er bekommt? Schließlich wird doch niemand gezwungen, seine Musik zu kaufen.
> Man muss sich
> dann eben mehr auf Konzerte konzentrieren.
Wieso *muss* man das? Wieso *muss* Musik kostenlos runterladbar sein? Woher hast du dieses Anspruchsdenken? *Muss* auch Gedankengut frei verfügbar sein? Willst du, dass Bücher auch kostenlos abgegeben werden? Wenn nicht, warum nicht? Worin besteht hier der Unterschied?
> Und
> da werden mehr kommen denn je, denn die Musik
> wird (da ja kotenlos), viel mehr Leute als heute
> erreichen.
Und was ist mit Studiomusikern, die nicht auftreten - oder nur ein- oder zweimal? Die sollen gefälligst ihre Musik kostenlos abgeben? Nochmal: Woher hast du dieses Anspruchsdenken?
> > Dass es Musiker gibt, die den einen oder
> anderen Song kostenlos
> > hergeben, ist ja richtig, nur betreiben aber
> eben diese Leute
> > Musik nur nebenbei, während sie primär einen
> anderen Beruf
> > ausüben.
>
> Und genau so muss das sein!
> Musik als Hobby, nicht mehr!
Schwachsinn. Dann fordere ich für jeden Beruf Essensmarken und Zahlung von Miete, Strom, Telefon.
> > Du arbeitest doch auch nicht für lau oder
> gerade für eine Summe,
> > die das Nötigste deckt, was du zum Leben
> brauchst, oder?
>
> Du vergleichst ständig Arbeit mit Hobby, das
> geht nicht!
Nein, tu ich nicht. Ich schrieb schon von Anfang an, dass Musik ein Hobby sein kann, man damit aber auch seinen Lebensunterhalt bestreiten kann!
> Musik ist ein künstlerischer Zweig, Kunst aber
> kann nur entstehen, wenn keine Kompromisse
> gemacht werden und keine Kompromisse können nur
> gemacht werden, wenn man kein Geld im Spiel ist.
> Das ist hart aber die Wahrheit!
Von wegen. Seit wann unterscheidest du zwischen künstlerischer und handwerklicher Arbeit z. B.? In beiden Fällen hat der Konsument einen Nutzen. Und dieser Nutzen rechtfertigt in jedem Fall eine gerechte Entlohnung.
Wieso muss Kunst kostenlos sein? Man erstellt etwas (auch für andere) und hat darin viel Arbeit und Zeit investiert. Warum sollte diese Mühe nicht be-/entlohnt werden?
> Ich hoffe wirklich es kommt so weit, daß die
> Musiker Musik wieder als Hobby und nicht als
> Arbeit begreifen, dann haben wir letztlich ALLE
> gewonnen, auch die Musiker!
Irrtum. Gewonnen haben hier einzig User, die möglichst alles kostenlos haben wollen.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
> Ich bezweifle seeeeehr stark, dass sich ein Musiker über die
> Verbreitung seines Songs freut, wenn er gar nicht wollte, dass
> dieser von jedermann kostenlos runtergeladen werden kann und er
> damit nicht einverstanden war.
Ich rede hier von Musikern, die Musik machen, damit Menschen diese hören, und nicht von Arbeiter, die Musik machen, weil sie damit überleben wollen.
> Was hat Kinderkriegen mit Musik zu tun?
Ein Kind zu kriegen ist ähnlich wie ein Hobby, man investiert viel Geld, bekommt aber seltenst finanziell wieder etwas zurück.
Ein Kind bekommt man, weil man dadurch glücklich wird, weil es das eigene Leben bereichert, nicht weil man dadurch Geld erhofft. Ähnlich ist es mit dem Hobby und ebenso SOLLTE es auch bei der Musik sein.
Der Kindervergelich ist mehr als passend!
> heranziehst, dann doch bitte auch passende. Arbeitest du für lau?
Du solltest dir angwöhnen erst mal alles zu lesen, bevor du antwortest, dann würdest würdest du nicht viele Fragen doppelt und dreifach stellen.
Meine Arbeit ist meine Arbeit, mein Hobby ist mein Hobby - Punkt!
> Und genau so sehe ich das mit der
> Musik. Jedes Album ist des Musikers kleines Kind
> und er erhält viel mehr davon, als nur
> finanzielle Mittel.
> Ein Musiker kann aber auch Kinder bekommen, ohne Musik zu machen. > Die Musik dient ihm in der Regel sicherlich dazu, sich
> auszudrücken, aber eben auch dazu, damit sein Leben zu
> finanzieren. Und wieso sollte man ihm das auch verbieten? Wenn
Mann kann es ihm niciht verbieten, aber wenn man eben damit kein Geld mehr machen kann (wonach es derzeit aussieht), dann hat er eben pech gehabt.
> Wen man die Musik eines Künstlers nicht respektieren will, der hat
> auch keinen Anspruch, diese kostenlos zu bekommen.
Ich respektiere sie, in dem ich sie höre und lobe und auf seine Konzerte komme.
> Wenn der finanziellen Gewinn
> wegfallen würde und der Musiker dann aufhören
> würde Musik zu machen, war das was er gemacht
> hat nie von Bedeutung und dürfte damit niemand
> vermissen.
> Seltsame Logik. Wenn Kylie Minogue keinen Gewinn mehr machen
> würde, weil niemand mehr Geld für ihre Songs zahlen will, und
> sie deswegen aufhört, Musik zu machen, würde ich sie als
> Künstlerin schon vermissen.
Kylie Minogue ist keine Künstlerin, Kylie ist ein Maschine, ein Produkt hinter dem hunderte Menschen stehen, die dieses Produkt verkaufen wollen. Kylie ist keine Musikerin, sie sieht nur gut, hat eien Stimme und ansonsten Musiker, die die Musik für die machen. Kylie ist nur das Gesicht zur der Musik, die von anderen gemacht wird.
Ein Künstler ist etwa Michael Jackson, der seine Musik selbst macht.
> Wieso sollte dann das, was sie bisher gemacht hat (und wofür sie
> Geld bekam) bedeutungslos sein?
Weil es nur tralala Musik für BRAVO-Idioten ist. Das ist Entertainment, Musik rein auf Gewinn produziert und keine Musik, die aus purere Leidenschaft entstanden ist.
> Auf der anderen Seite: Wieso sollte ich jemanden respektieren,
> nur weil er *kein* Geld für seine Musik verlangt?
Weil er Musik rein aus der Leidenschaft heraus macht. Man muss sie nicht gut finden, aber respektabel ist es schon.
> Ich sehe darin alles andere als eine Logik - nämlich nur eine
> haltlose Behauptung. Vielmehr denke ich, dass durch die fehlende
> Entlohnung eines Künstlers noch viel mehr Einheitskost auf den
> Markt prescht und Songs hirnlos zusammengeklickt werden. Warum
> sollte man sich auch noch viel Mühe machen, wenn die eigene
> Arbeit nicht entlohnt wird?
Anders gefragt: Warum sollte jemand hirnlos etwas zusammenklicken, wenn er dafür kein Geld bekommt?
Wenn Musik aber einen slebst befriedigt, dann hat er doch durchaus Gründe sie zu machen, auch ohne Geld, nicht!?
> Ganz bestimmt nicht solche, die man einfach aus vorgefertigten
> Phrasen (Magix MusicMaker, zumindest die ersten Versionen)
> zusammenklickt, sondern solche, bei der man die Arbeit, die
> dahinter steckt, auch hört. Und du kannst mir ruhig glauben,
> dass jemand, der sich auch nur etwas mit Musik auskennt, das
> auch hören kann.
> Wenn du nun einige Beispiele hören willst, was ich *nicht* unter
> professioneller Musik verstehe... bitte: Jan Wayne, Special D.
> und Co.
Es gibt meiner Meinung nach nur eine professionelle Produktion. Ansonsten gibt es noch leidenschaftliche Musik und das ist das einzige was wirklich in der Musik zählt.
> Kommt drauf an. Wenn er seine Akustikgitarre beherrscht und gut
> spielen sowie Töne treffen kann, kann man das schon als
> professionell bezeichnen. Würdest du jemanden, der nur
> einigermaßen ein Handwerk beherrscht, als "professionell"
> bezeichnen? Das bezeichnet man höchstens als semiprofessionell.
Wie gesagt, wenn die Musik leidenschaftlich ist und mir gefällt, ist es mir egal wie professionell er/sie ist.
> > Wieso sollte denn jemand dazu motiviert sein,
> etwas für andere
> > herzustellen, ohne für seine Arbeit belohnt
> zu werden?
> > Jetzt kommst du vielleicht mit der
> Befriedigung des eigenen Egos,
> > nur kann man davon allein, wie ich schon an
> anderer Stelle
> > schrieb, nicht leben.
>
> Mein Hobby ist Fußball. Ich kann davon auch
> nicht Leben, rate mal was ich deshalb nebenbei
> mache... - genau, arbeiten!
> Du hast die Entscheidung, einem Fußballverein beizutreten und
> dein Hobby zum Beruf zu machen. Es verdient ja auch nicht jeder,
> der Musik als *Hobby* betreibt, Geld! Aber es verdient *jeder*,
> der Musik zu seinem *Beruf* gemacht hat, Geld. Ist dir der
> Unterschied klar?
Ich höre aber nicht auf Fußball zu spielen, wenn ich damit kein Geld machen. Ist dir das klar? Es ist mein Hobb, es macht mir Spaß, ich investiere gerne Geld da rein, auch wenn ich finnaziell nichts erhalte.
Ansonsten zahle ich für ein Fußballspiel, das ist richtig, ebenso zahle ich auch gerne für Konzerte.
> Und deshalb höre ich aber nicht auf nebenbei auf
> Fußball zu spielen, nur weil ich davon nicht
> leben kann.
> Das brauchst du auch nicht. Nur möchtest du damit wohl auch kein
> Geld verdienen, oder? Wenn doch, hindert dich niemand daran,
> Fußball professionell zu spielen und einem Verein beizutreten.
> Oder meinst du, dass jemand, der nach der Arbeit auf seinem
> Keyboard klimpert, Euro-Scheine in sein Hütchen geschmissen
> bekommt?
Das ist alles richtig, aber ein Recht auf das Geld habe ich nicht! Wenn man damit eben kein Geld verdienen kann, dann ist das eben so. Auch im Fußball wird zuviel geld verdient.
Außerdem, die ganzen Leute, die in den Charts sind, die können doch fast alle gar nicht richtig Musik machen, das sind doch nur Frontpersonen mit Musikern im Hintergrund. Das wäre so, als würde ich auf dem Fußballplatz stehen und gar nicht Fußball spielen können, eigentlich nciht möglich.
Wenn ich richtig gut ein Instrument spielen kann und z.B. live in einem Orchester spiele, ist das doch was ganz anderes.
> Bis in die Ewigkeit spielen, bedeutet nicht, bis in die Ewigkeit
> sein Ego befriedigt zu bekommen.
Jeder Musiker brauch seine Außszeit.
Und wenn er sein Ego damit nicht mehr befriedgen kann, soll er eben Plastikflugzeuge basteln. Es gibt ja nicht nur ein Hobby.
> Es mag ja schön sein für einen Musiker, wenn er weiß, dass seine
> Musik ankommt, doch irgendwann ist er so selbstbewusst, dass er
> weiß, wie gut seine Musik ist und damit auch Geld verdienen
> möchte.
Dieser Gedanke würde gar nicht erst aufkommen, wenn man mit Musik kein Geld verdienen kann.
> Mit deinen Argumenten dagegen verwehrst du ihm diese Wahl und
> plädierst dafür, dass er gefälligst kostenlos Musik fabrizieren
> soll. Aber: Warum sollte er? Niemand ist *gezwungen*, seine
> Musik zu hören. Und niemand hat das Recht, seine Musik zu
> klauen, wenn er dafür Geld haben möchte. Du hast es doch auch
> nicht gern, wenn jemand dein Auto wegnimmt, oder?
Ich sage nicht, daß Musik klauen richtig ist, ich sage nur, das keiner ein gesetzliches Recht darauf hat damit Geld zu verdienen.
Sind wir doch ehrlich, jede würde es jedem Musiker gönnen ein paar Euro zu verdienen. Aber diese Millionenbeträge, die sind einfach übertrieben.
Wenn die Musikindustrie weg ist, dann werden die Musiker die CDs selbst vertreiben und dann kosten die Teile vielleicht noch 3 Euro und genau das ist ja OK! Sicher, man wird dann kein Millionäre mehr, aber gute Musiker könen sich wenigstens ihren Lebensunterhalt verdienen und dieser ganze Superstar wäre weg, weil für das wenig Geld macht man sich nicht mehr die Mühe.
> Ach, wieso denn? Sollte ein Taxifahrer nicht glücklich sein, dass
> er Passanten mitnehmen und sich mit ihnen unterhalten "darf"
> Wieso sollte er dafür noch Geld erhalten? Ganz genau darauf
> zielen nämlich deine Argumente ab.
Weil das seine Arbeit ist und kein Hobby. Durch das Taxifahren befriedigt er sich nicht seine Bedürfnise, also macht er das um Geld zu verdienen. Außerdem ist taxifahren wohl kein künstlerischer Beruf und davon reden wir.
> Scherzkeks. Und wie kommt der Künstler an sein Geld?
CDs selbst vertreiben. Internet, schon mal gehört?
> daran gedacht, dass diese Menschen arbeitslos werden und sich
> einen anderen Job suchen dürfen, weil sie mit Musik nichts mehr
> verdienen - nur weil Typen wie du ihnen den gerechten Lohn
> verwehren?
Du glaubst doch nicht, daß dieser ganzer Chartmist, daß diese Millionäre Probleme damit hätten!?
Ich bin gerne bereit dafür zu bezahlen, aber nicht mehr als 5 Euro und nicht an die Musikindutrie, sondern an den Musiker direkt!
Die Musikindustrie ist sinnlos geworden, NIEMAND brauch die mehr!
> Nein. Du unterscheidest offensichtlich nicht zwischen Hobby und
> Beruf. Haben Genesis, Phil Collins, Pink Floyd hobbymäßig Musik
> gemacht? Haben sie damit nichts verdient? Deinen Argumenten nach
> dürften sie das gar nicht...
Zumindest haben sie nicht das unbedingt Recht darauf. In Zukunft könnte sich das ändern.
Aber mal ehrlich: Hätte es ihre Musik kostenlos gegeben, sie hätten trotzdem Millionen mit Konzerten und Merchendaise gemacht.
> Klar. Ich schrieb auch oben schon, dass es Musiker gibt, die
> Musik nur hobbymäßig betreiben, aber daneben noch einer anderen
> Arbeit nachgehen. Und ich schrieb am Anfang schon, dass ein
> Musiker auch ein Beruf sein kann.
> Und was ist eigentlich mit Produzenten, Arrangeuren, Komponisten?
> Sollen die alle arbeitslos werden, nur weil du nach kostenloser
> Musik verlangst?
Sie werden sicher ein wenig zurückgehen, aber nicht verschwinden. Nur werden sie ihre preise anpassen müssen.
> Na, das ist ja ein großer Trost, dass das nicht von heute auf
> morgen geht. Dann haben ja alle Musiker noch eine Schonzeit,
> bevor sie sich eine andere Arbeit suchen dürfen, nur weil
> gewisse Leute für ihre Werke nicht zahlen *wollen*.
Ach komm, das ganze Chart-Zeug ist doch eine riesen Geldmaschine, da kann doch wirklich nur bei 100% von wirklicher Künstlern sprechen, die selbst Songs schreiben könnten. Also gibt es letztlich doch kaum Musiker, die plötzlich arbeitslos werden könnten.
Nein viel besser sogar, das Ganze würde sich lichten und da deutlich weniger Musiker udn vor allem richtige Musiker übrige bleiben würden, hätten die viel größere Chancen, daß ihre Musik auch finanziell anerkannt wird.
> Ja, ein Segen für alle User, die nur haben, aber nichts geben
> wollen. Wenn ich sowas lese, dann bin ich richtig euphorisch,
> dass Raubkopierer jahrelang in den Knast wandern. Und glaub mir,
> das wird sich auch in zehn Jahren nicht ändern.
> Und: Ja, natürlich lohnt es sich für Musiker finanziell nicht
> mehr, wenn keiner mehr Musik kaufen will, sondern nur noch
> klaut. Schöne neue Welt... *kotz*
Also mit Konzerten, Merchendaise kann man noch genung Geld machen. Und wenn dieser ganze Superstar-Müll weg ist, dann konzentrieren sich die Massen vielleicht auf richtige Musiker.
Ich meine die können nur gewinnen!
> Stimmt. Auch ein Musiker hat nicht ein Recht, für seine Musik
> entlohnt zu werden. Nur hat er sich dafür entschieden, für seine
> Musik Geld bekommen zu wollen. Diese Entscheidung steht dir
> selbstverständlich auch frei. Und in beiden Fällen kann
> natürlich auch niemand den Rechtsweg einschreiten, wenn er kein>
> Geld erhält.
> Wenn allerdings jemand einen urheberrechtlich geschützten Song
> eines Künstlers aus einer Tauschbörse lädt, nimmt er sich ein
> Recht, welches ihm gar nicht zusteht - da der Künstler ganz
> sicher nicht damit einverstanden ist, wenn man ihm einen Song
> wegnimmt, ohne ihn zu entlohnen. Das wäre genauso, als wenn man
> sich ein Taxi nehmen würde, von Ort A nach B fährt und
> aussteigt, ohne den Taxifahrer zu bezahlen.
Wie gesagt, Songs kostenlos herunterladen ist rechtlich nicht OK, aber es könnte sehr gut sein, daß es der anspruchsvollen Musik sehr zu Gute kommt!
Denn wenn es kein Geld mehr gibt, werden alle "Musiker", die Musik nur aus Geldgier machen, dieses nicht mehr tun und diese "Musiker" brauch auch niemand.
Für wahre Musiker wird es Wege geben Geld zu verdienen, wenn auch keine Millionen, aber zu Überleben wird es reichen.
> Was ist für dich ein "wirklich guter" Musiker? Willst du es nicht
> jedem Musiker selbst überlassen, ob und wieviel Geld er bekommt?
> Schließlich wird doch niemand gezwungen, seine Musik zu kaufen.
Jemand der Musik z.B. studiert hat.
> Wieso *muss* man das? Wieso *muss* Musik kostenlos runterladbar
> sein? Woher hast du dieses Anspruchsdenken? *Muss* auch
> Gedankengut frei verfügbar sein? Willst du, dass Bücher auch
> kostenlos abgegeben werden? Wenn nicht, warum nicht? Worin
> besteht hier der Unterschied?
Ich sage nicht das man das muss oder ich Ansprüche haben, aber das es der Musik als solches nicht schadet, ganz im Gegenteil!!
> Und was ist mit Studiomusikern, die nicht auftreten - oder nur
> ein- oder zweimal? Die sollen gefälligst ihre Musik kostenlos
> abgeben? Nochmal: Woher hast du dieses Anspruchsdenken?
Ich habe kein Anspruchsdenken, ich bin nur der Meinung, daß man Musik als Hobby betreiben sollte und das man daher kein Recht hat damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Das dem nicht so ist weiss ich, aber das dies besser für die Musik wäre, das weiss ich auch.
Deshalb freut es mich, daß die Musik vielleicht bald wieder mehr in Richtung Hobby geht, weil man damit kein Geld verdienen kann.
> Schwachsinn. Dann fordere ich für jeden Beruf Essensmarken und
> Zahlung von Miete, Strom, Telefon.
Wieso das?
> Nein, tu ich nicht. Ich schrieb schon von Anfang an, dass Musik
> ein Hobby sein kann, man damit aber auch seinen Lebensunterhalt
> bestreiten kann!
Kann, aber nicht muss.
> > Musik ist ein künstlerischer Zweig, Kunst aber
> > kann nur entstehen, wenn keine Kompromisse
> > gemacht werden und keine Kompromisse können nur
> > gemacht werden, wenn man kein Geld im Spiel ist.
v> Das ist hart aber die Wahrheit!
> Von wegen. Seit wann unterscheidest du zwischen künstlerischer
> und handwerklicher Arbeit z. B.? In beiden Fällen hat der
> Konsument einen Nutzen. Und dieser Nutzen rechtfertigt in jedem
> Fall eine gerechte Entlohnung.
> Wieso muss Kunst kostenlos sein? Man erstellt etwas (auch für
> andere) und hat darin viel Arbeit und Zeit investiert. Warum
> sollte diese Mühe nicht be-/entlohnt werden?
Weil, wenn ich "Kunst" des Gelder wegen "erstelle", dann richte ich mich dach den Wünschen der Masse und das ist billiges Entertainment.
Kunst war schon immer ein individueller Ausdruck!
> Irrtum. Gewonnen haben hier einzig User, die möglichst alles
> kostenlos haben wollen.
Die anspruchsvolle Musik hat gewonnen!
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Das Grundproblem ist, dass die Kunden nicht mehr bereit sind für Musik so hohe Preise zu zahlen. Da man aber Musik trotzdem für sehr wenig Geld und mit sehr wenig Aufwand duplizieren kann, wird das auch getan! Wenn man das Kopieren vollständig verbieten und technisch unmöglich machen würde, würden trotzdem nicht mehr CDs gekauft, da sich das Preis/Leistungsverhältnis ja nicht verändert hat! Wenn eine "normale" Musik-CD, inklusive Booklet, ohne Kopierschutz, 10 Eruo kosten würde, würde die Mehrheit der Hörer auch CDs kaufen! Aber es werden ja fast nur noch UN-CDs zu unverschämten Preisen angeboten, oder Billig-CDs ohne Booklet, die aber trotzdem noch 10 mal mehr kosten, wie ein Rohling! Oder Downloads, die soviele Einschränkungen haben, dass man als Käufer eigentlich noch Geld bekommen müsste ... Aber ich reg mich wieder auf und kireg noch ne Stresspustel, und das ist die MI nicht wert!
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
grind schrieb:
>
> > Ich bezweifle seeeeehr stark, dass sich ein
> Musiker über die
> > Verbreitung seines Songs freut, wenn er gar
> nicht wollte, dass
> > dieser von jedermann kostenlos runtergeladen
> werden kann und er
> > damit nicht einverstanden war.
>
> Ich rede hier von Musikern, die Musik machen,
> damit Menschen diese hören, und nicht von
> Arbeiter, die Musik machen, weil sie damit
> überleben wollen.
Musik entsteht nicht von allein, sie muss produziert werden. Um Musik zu machen, vor allem gute Musik, erfordert es einiger Übung und Wissen, z. B. über Harmonien, Mastering, Aufbau etc. Und das ist Arbeit. Ich habe dir schon mal gesagt, dass es auch Menschen gibt, die von Musik leben und leben *wollen*. Warum willst oder kannst du diese Tatsache nicht begreifen?
> > Was hat Kinderkriegen mit Musik zu tun?
>
> Ein Kind zu kriegen ist ähnlich wie ein Hobby,
> man investiert viel Geld, bekommt aber seltenst
> finanziell wieder etwas zurück.
Man bekommt ein Kind aber nicht, um seinen Lebensunterhalt zu sichern, sondern um eine Familie zu gründen. Wird man Musiker, um eine Familie zu gründen? Nein, man wird es, weil man es gern macht und man mit der Musik, die man macht, Geld verdienen möchte - zumindest ein Teil. Der andere Teil macht es nebenbei.
Bist du auch dafür, dass Fußball zu einem Hobby wird? Warum nicht? Warum bekommen Fußballspieler Millionenbeträge? Oder andere Sportler? Du zahlst übrigens die GEZ auch für solche Sportübertragungen.
> Ein Kind bekommt man, weil man dadurch glücklich
> wird, weil es das eigene Leben bereichert, nicht
> weil man dadurch Geld erhofft. Ähnlich ist es
> mit dem Hobby und ebenso SOLLTE es auch bei der
> Musik sein.
> Der Kindervergelich ist mehr als passend!
Der Kindervergleich ist so passend wie der Vergleich Äpfel/Birnen. Beides ist zwar Obst, schmeckt aber anders und sieht anders aus. Das gleiche mit Kinder kriegen und Musik machen: Man macht beides gern, nur zeugt man keine Kinder, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Gemeinsamkeiten gibt es in jedem Bereich, nur darf man nicht den Fehler machen - so wie in deinem Vergleich - und den kleinsten allgemeinen Nenner zum größten zu machen.
> > heranziehst, dann doch bitte auch passende.
> Arbeitest du für lau?
Nein. Würde ich das tun, würde ich sicherlich nicht meine Ansicht vertreten. Du aber willst ja gerade, dass ein Musiker für lau arbeitet.
> Du solltest dir angwöhnen erst mal alles zu
> lesen, bevor du antwortest, dann würdest würdest
> du nicht viele Fragen doppelt und dreifach
> stellen.
Wo stelle ich Fragen doppelt und dreifach?
> Meine Arbeit ist meine Arbeit, mein Hobby ist
> mein Hobby - Punkt!
Würdest du mir bitte aufzeigen, an welcher Stelle ich dies bestritten hätte?
> > Und genau so sehe ich das mit der
> > Musik. Jedes Album ist des Musikers kleines Kind
> > und er erhält viel mehr davon, als nur
> > finanzielle Mittel.
>
> Ein Musiker kann aber auch Kinder bekommen,
> ohne Musik zu machen. Die Musik dient ihm in
> der Regel sicherlich dazu, sich auszudrücken, aber
> eben auch dazu, damit sein Leben zu
> finanzieren. Und wieso sollte man ihm das auch
> verbieten? Wenn
>
> Mann kann es ihm niciht verbieten, aber wenn man
> eben damit kein Geld mehr machen kann (wonach es
> derzeit aussieht), dann hat er eben pech gehabt.
Natürlich kann man niemanden zwingen, die Musik eines Künstlers zu kaufen (egal ob auf CD oder online). Aber wenn du nun glaubst, dass die Existenz von Tauschbörsen das kostenlose Runterladen von urheberrechtlich geschützten Werken erlaubt, bist du auf dem Holzweg. Der Urheber hat nicht sein Einverständnis dafür gegeben, sein Werk auf diesem Weg der Öffentlichkeit anzubieten. Punkt!
Wenn du das mit "Pech" für den Künstler bezeichnest, solltest du dich auch nicht über etwaige Strafmaßnahmen wundern, die ich absolut gerechtfertigt finde.
> > Wen man die Musik eines Künstlers nicht
> respektieren will, der hat
> > auch keinen Anspruch, diese kostenlos zu
> bekommen.
>
> Ich respektiere sie, in dem ich sie höre und
> lobe und auf seine Konzerte komme.
Respektierst du sie auch, wenn sie keine Konzerte geben (wollen)? Oder bedienst du dich dann trotdzem kostenlos ihrer Musik und bezeichnest es als "Pech", dass sie keine Konzerte geben? Zudem müsstest du ja dann auf *jedes* Konzert eines Künstlers gehen, wenn du seine Musik für lau runterlädst und sein "kostenloses" Angebot als Werbung für sein Konzert bezeichnest.
> > Wenn der finanziellen Gewinn
> > wegfallen würde und der Musiker dann aufhören
> > würde Musik zu machen, war das was er gemacht
> > hat nie von Bedeutung und dürfte damit niemand
> > vermissen.
>
> > Seltsame Logik. Wenn Kylie Minogue keinen
> Gewinn mehr machen
> > würde, weil niemand mehr Geld für ihre Songs
> zahlen will, und
> > sie deswegen aufhört, Musik zu machen, würde
> ich sie als
> > Künstlerin schon vermissen.
>
> Kylie Minogue ist keine Künstlerin, Kylie ist
> ein Maschine, ein Produkt hinter dem hunderte
> Menschen stehen, die dieses Produkt verkaufen
> wollen.
Kylie Minogue ist sehr wohl eine Künstlerin. Nur weil du ihre Musik nicht magst, heißt es nicht, dass sie keine gute Musik macht. Zudem ist jeder Act, der kommerziell erfolgreich ist, mehr oder weniger ein Produkt, das vermarktet wird. Und das muss lange nichts schlimmes sein.
Es sei denn, du hörst nur Musik von deinen Freunden oder Bekannten, die nach Feierabend mit Magix MusicMaker einen Track zusammenklicken. Das würde ich aber nicht gerade als professionell bezeichnen.
> Kylie ist keine Musikerin, sie sieht nur
> gut, hat eien Stimme und ansonsten Musiker, die
> die Musik für die machen. Kylie ist nur das
> Gesicht zur der Musik, die von anderen gemacht
> wird.
Und? Seit wann muss jemand, der singen *kann*, eigene Texte schreiben oder selbst produzieren? Nicht umsonst gibt es viel Musik, die nicht nur von einer einzigen Person erstellt wurde.
Nein, Kylie Minogue ist keine Musikerin, sondern Sängerin - um Haare zu spalten -, nur kommt das Geld, das sie erhält, auch den Personen zu, die die Musik für Kylie fabriziert haben.
> Ein Künstler ist etwa Michael Jackson, der seine
> Musik selbst macht.
Er hat zwar oft Songs selbst geschrieben, trotzdem hat er in jedem Fall auch Hilfe gehabt. Siehe hierzu: http://www.mjworld.net/music/botdf/ghosts.htm. Da kannst du schön sehen, wer so alles an einer Produktion beteiligt war.
Und mal ganz davon abgesehen: Wenn du doch so viel Wert darauf legst, dass ein Sänger kein Musiker ist, warum soll ein Sänger nicht entlohnt werden? Und irgendwer muss ja die Musik für die gemacht haben...
> > Wieso sollte dann das, was sie bisher gemacht
> hat (und wofür sie
> > Geld bekam) bedeutungslos sein?
>
> Weil es nur tralala Musik für BRAVO-Idioten ist.
Wer entscheidet das? Wer entscheidet, was gut ist und was nicht? Und wieso soll jemand kein Geld verlangen dürfen, nur weil das, was er macht, einigen nicht gefallen *könnte*? Wenn jemandem eine Musik nicht gefällt, lädt er sie doch ohnehin nicht runter. Logisch, gell?
> Das ist Entertainment, Musik rein auf Gewinn
> produziert und keine Musik, die aus purere
> Leidenschaft entstanden ist.
Demnach gefällt sie dir also nicht. Und wenn dir etwas nicht gefällt, dann lädst du es auch nicht für lau runter und betrügst somit auch nicht den Künstler. Das ist doch in Ordnung.
> > Auf der anderen Seite: Wieso sollte ich
> jemanden respektieren,
> > nur weil er *kein* Geld für seine Musik
> verlangt?
>
> Weil er Musik rein aus der Leidenschaft heraus
> macht. Man muss sie nicht gut finden, aber
> respektabel ist es schon.
Stimmt, man muss sie nicht gut finden. Indem man aber einen Künstler betrügt, indem man seine *nicht* kostenlose Musik runterlädt, ohne ihn zu entlohnen, zollt man ihm auch keinen Respekt.
> > Ich sehe darin alles andere als eine Logik -
> nämlich nur eine
> > haltlose Behauptung. Vielmehr denke ich, dass
> durch die fehlende
> > Entlohnung eines Künstlers noch viel mehr
> Einheitskost auf den
> > Markt prescht und Songs hirnlos
> zusammengeklickt werden. Warum
> > sollte man sich auch noch viel Mühe machen,
> wenn die eigene
> > Arbeit nicht entlohnt wird?
>
> Anders gefragt: Warum sollte jemand hirnlos
> etwas zusammenklicken, wenn er dafür kein Geld
> bekommt?
Willst du Leute dazu zwingen, seine Musik zu kaufen? Du musst doch schließlich auch nicht Musik kaufen, die dir nicht gefällt. Oder?
> Wenn Musik aber einen slebst befriedigt, dann
> hat er doch durchaus Gründe sie zu machen, auch
> ohne Geld, nicht!?
Willst du die Entscheidung nicht ihm überlassen, ob er dafür Geld verlangt oder nicht? Oder entscheidest du grundsätzlich immer für andere?
> > Ganz bestimmt nicht solche, die man einfach
> aus vorgefertigten
> > Phrasen (Magix MusicMaker, zumindest die
> ersten Versionen)
> > zusammenklickt, sondern solche, bei der man
> die Arbeit, die
> > dahinter steckt, auch hört. Und du kannst mir
> ruhig glauben,
> > dass jemand, der sich auch nur etwas mit
> Musik auskennt, das
> > auch hören kann.
> > Wenn du nun einige Beispiele hören willst,
> was ich *nicht* unter
> > professioneller Musik verstehe... bitte: Jan
> Wayne, Special D.
> > und Co.
>
> Es gibt meiner Meinung nach nur eine
> professionelle Produktion. Ansonsten gibt es
> noch leidenschaftliche Musik und das ist das
> einzige was wirklich in der Musik zählt.
Dann kann man auch "Alle meine Entchen" auf dem Keyboard spielen und dies als leidenschaftlich bezeichnen... Zu professioneller Musik gehört neben der technischen Seite auch der Ausdruck. Sie muss etwas rüberbringen können, Emotionen erzeugen, gut arrangiert sein, passende Klänge haben.
> > Kommt drauf an. Wenn er seine Akustikgitarre
> beherrscht und gut
> > spielen sowie Töne treffen kann, kann man das
> schon als
> > professionell bezeichnen. Würdest du
> jemanden, der nur
> > einigermaßen ein Handwerk beherrscht, als
> "professionell"
> > bezeichnen? Das bezeichnet man höchstens als
> semiprofessionell.
>
> Wie gesagt, wenn die Musik leidenschaftlich ist
> und mir gefällt, ist es mir egal wie
> professionell er/sie ist.
Gut. Aber du hast ja gerade selbst zugegeben, dass für dich Musik nicht professionell gemacht sein muss, um dir zu gefallen. Und es ging in diesem Kontext ja nur um den Begriff "Professionalität".
> > > Wieso sollte denn jemand dazu motiviert sein,
> > etwas für andere
> > > herzustellen, ohne für seine Arbeit belohnt
> > zu werden?
> > > Jetzt kommst du vielleicht mit der
> > Befriedigung des eigenen Egos,
> > > nur kann man davon allein, wie ich schon an
> > anderer Stelle
> > > schrieb, nicht leben.
> >
> > Mein Hobby ist Fußball. Ich kann davon auch
> > nicht Leben, rate mal was ich deshalb nebenbei
> > mache... - genau, arbeiten!
>
> > Du hast die Entscheidung, einem Fußballverein
> beizutreten und
> > dein Hobby zum Beruf zu machen. Es verdient
> ja auch nicht jeder,
> > der Musik als *Hobby* betreibt, Geld! Aber es
> verdient *jeder*,
> > der Musik zu seinem *Beruf* gemacht hat,
> Geld. Ist dir der
> > Unterschied klar?
>
> Ich höre aber nicht auf Fußball zu spielen, wenn
> ich damit kein Geld machen. Ist dir das klar? Es
> ist mein Hobb, es macht mir Spaß, ich investiere
> gerne Geld da rein, auch wenn ich finnaziell
> nichts erhalte.
Wie oft soll ich mich eigentlich noch wiederholen? Fußball spielen ist dein HOBBY. Es ist deine ENTSCHEIDUNG, neben deinem Beruf noch Fußball zu spielen, und es ist dir egal, dass du für Fußball spielen kein Geld bekommst.
Musiker, die aber Musik machen, weil sie damit *auch* Geld verdienen möchten, hören *notgedrungen* damit auf, wenn Leute wie du ihre eigenen Gesetze aufstellen und sich illegal verhalten, indem sie meinen, dass Musiker Konsumenten für lau befriedigen müssen.
Du HAST die Entscheidung, auch professionell Fußball zu spielen und Geld dafür zu bekommen - dass du diese ENTSCHEIDUNG *nicht* triffst, kannst du niemand anderem anlasten.
> Ansonsten zahle ich für ein Fußballspiel, das
> ist richtig, ebenso zahle ich auch gerne für
> Konzerte.
Aber du zahlst nicht bzw. willst nicht für Musik zahlen, die ein Künstler auf Platten oder online vertreibt... Ergo ist es völlig gleichgültig, wenn du für das eine gern zahlst und für das andere nicht. Solange ein Künstler nicht sein Einverständnis gegeben hat, seinen Song kostenlos runterzuladen, handelst du gegen seinen Willen. Da kannst du dich noch so viel rausreden.
> > Und deshalb höre ich aber nicht auf nebenbei auf
> > Fußball zu spielen, nur weil ich davon nicht
> > leben kann.
>
> > Das brauchst du auch nicht. Nur möchtest du
> damit wohl auch kein
> > Geld verdienen, oder? Wenn doch, hindert dich
> niemand daran,
> > Fußball professionell zu spielen und einem
> Verein beizutreten.
> > Oder meinst du, dass jemand, der nach der
> Arbeit auf seinem
> > Keyboard klimpert, Euro-Scheine in sein
> Hütchen geschmissen
> > bekommt?
>
> Das ist alles richtig, aber ein Recht auf das
> Geld habe ich nicht!
Das ist richtig. Auch ein Künstler hat kein Recht auf Geld. Er hat aber das Recht auf Geld, wenn man ein Werk von ihm haben möchte. Und das ist der Fall, wenn man dieses runterlädt. Schließlich erhält man etwas von ihm.
> Wenn man damit eben kein
> Geld verdienen kann, dann ist das eben so.
Die Frage ist nur, ob man seine Musik für lau runterlädt und ihn somit betrügt oder aber keinen Gefallen an seiner Musik findet - dann ist das selbstverständlich "eben so".
> Auch im Fußball wird zuviel geld verdient.
Stimmt. Und man darf auch nicht einfach Eintrittskarten fälschen oder Fan-Artikel klauen.
> Außerdem, die ganzen Leute, die in den Charts
> sind, die können doch fast alle gar nicht
> richtig Musik machen, das sind doch nur
> Frontpersonen mit Musikern im Hintergrund.
Nun, dann besteht ja auch kein Grund, deren Musik für lau runterzuladen, wenn man sie eh nicht mag, oder? Dann betrügt man sie ja auch nicht.
> Das
> wäre so, als würde ich auf dem Fußballplatz
> stehen und gar nicht Fußball spielen können,
> eigentlich nciht möglich.
Ich denke, die Entscheidung kannst du getrost anderen Leuten überlassen. Auch die Entscheidung, ob jemand Geld für eine Sache haben möchte oder nicht. Du bist ja nicht gezwungen, etwas zu kaufen, das dir nicht gefällt. Wenn du es dir aber aneignest, ohne dafür zu zahlen, ist deine Argumentation unglaubwürdig, sonst würdest du dir die Sache ja nicht angeeignet haben.
> Wenn ich richtig gut ein Instrument spielen kann
> und z.B. live in einem Orchester spiele, ist das
> doch was ganz anderes.
s. o.
> > Bis in die Ewigkeit spielen, bedeutet nicht,
> bis in die Ewigkeit
> > sein Ego befriedigt zu bekommen.
>
> Jeder Musiker brauch seine Außszeit.
Darum geht es hier nicht. Es geht indirekt darum, dass du meinst, ein Musiker würde schon allein dadurch seine Erfüllung haben, präsent zu sein. Nur vergisst du dabei gern, dass er davon nicht (über)leben kann. Und wenn du nun wieder schreibst, dass ich mich wiederhole, so antworte ich dir, dass deine Argumente auch immer stets dieselben sind.
> Und wenn er sein Ego damit nicht mehr befriedgen
> kann, soll er eben Plastikflugzeuge basteln. Es
> gibt ja nicht nur ein Hobby.
Wieso sollen Musiker eigentlich bluten, nur weil Leute alles möglichst kostenlos haben wollen? Sollen sie sich doch Plastikflugzeuge basteln, wenn sie für Konsumgüter nichts mehr zahlen wollen. Was du forderst, ist schlicht lächerlich.
> > Es mag ja schön sein für einen Musiker, wenn
> er weiß, dass seine
> > Musik ankommt, doch irgendwann ist er so
> selbstbewusst, dass er
> > weiß, wie gut seine Musik ist und damit auch
> Geld verdienen
> > möchte.
>
> Dieser Gedanke würde gar nicht erst aufkommen,
> wenn man mit Musik kein Geld verdienen kann.
Man bekommt also, wenn man gute Musik macht, diese kostenlos vertreibt und positive Resonanz erhält, kein Selbstbewusstsein? Aha.
> > Mit deinen Argumenten dagegen verwehrst du
> ihm diese Wahl und
> > plädierst dafür, dass er gefälligst kostenlos
> Musik fabrizieren
> > soll. Aber: Warum sollte er? Niemand ist
> *gezwungen*, seine
> > Musik zu hören. Und niemand hat das Recht,
> seine Musik zu
> > klauen, wenn er dafür Geld haben möchte. Du
> hast es doch auch
> > nicht gern, wenn jemand dein Auto wegnimmt,
> oder?
>
> Ich sage nicht, daß Musik klauen richtig ist,
> ich sage nur, das keiner ein gesetzliches Recht
> darauf hat damit Geld zu verdienen.
Stimmt, hat auch keiner. Es hat nur niemand das Recht, sich kostenlos einer Sache zu bedienen, die nicht kostenlos weitergegeben werden soll. Es sollte eigentlich klar sein, dass niemand gezwungen ist, eine Sache zu kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Dieser Punkt ist trivial.
> Sind wir doch ehrlich, jede würde es jedem
> Musiker gönnen ein paar Euro zu verdienen. Aber
> diese Millionenbeträge, die sind einfach
> übertrieben.
Millionenbeträge erhalten auch Sportler, Models, Schauspieler. Ja, es mag sein, dass diese Beträge übertrieben sind, nur rechtfertigt dies keinen Betrug.
> Wenn die Musikindustrie weg ist, dann werden die
> Musiker die CDs selbst vertreiben und dann
> kosten die Teile vielleicht noch 3 Euro und
> genau das ist ja OK! Sicher, man wird dann kein
> Millionäre mehr, aber gute Musiker könen sich
> wenigstens ihren Lebensunterhalt verdienen und
> dieser ganze Superstar wäre weg, weil für das
> wenig Geld macht man sich nicht mehr die Mühe.
Dit Computer-Zeitschrift c't schreibt in dem Artikel "50 Cent und gut" (http://www.heise.de/ct/50-cent/), dass sogar 50 Cent für einen Song machbar sind. Ich gebe dir ja Recht, dass neue Platten heute ziemlich teuer sind, aber du propagierst ja die kostenlose Vergabe von Musik. Sorry, aber das ist utopisch.
> > Ach, wieso denn? Sollte ein Taxifahrer nicht
> glücklich sein, dass
> > er Passanten mitnehmen und sich mit ihnen
> unterhalten "darf"
> > Wieso sollte er dafür noch Geld erhalten? Ganz
> genau darauf
> > zielen nämlich deine Argumente ab.
>
> Weil das seine Arbeit ist und kein Hobby.
Richtig! Und Musikmachen kann eben auch ein Beruf sein! Texter, Arrangeur, Komponist, Flötenspieler, Drummer, Sänger... das sind alles Berufe!
> Durch
> das Taxifahren befriedigt er sich nicht seine
> Bedürfnise, also macht er das um Geld zu
> verdienen. Außerdem ist taxifahren wohl kein
> künstlerischer Beruf und davon reden wir.
Richtig! Und ein Musiker bzw. Sänger macht auch nur Musik bzw. singt, um Geld zu verdienen.
> > Scherzkeks. Und wie kommt der Künstler an sein
> Geld?
>
> CDs selbst vertreiben. Internet, schon mal gehört?
Du hast doch erst geschrieben, dass Musik kostenlos vertrieben werden soll. Und jetzt darf der Künstler dafür doch Geld verlangen? Zudem überschätzt du den Erfolg eines Selbstauftritts im Internet. Denn erst mal muss man bekannt werden - und bekannt wird man nur durch groß angelegte Werbung. Werbung kostet.
Du kannst natürlich versuchen, auf einer Seite wie mp3.de deine Musik zu veröffentlichen - nur ist dann reine Glückssache, wenn eine größere Menge auf diese Musik aufmerksam wird.
> > daran gedacht, dass diese Menschen arbeitslos
> werden und sich
> > einen anderen Job suchen dürfen, weil sie mit
> Musik nichts mehr
> > verdienen - nur weil Typen wie du ihnen den
> gerechten Lohn
> > verwehren?
>
> Du glaubst doch nicht, daß dieser ganzer
> Chartmist, daß diese Millionäre Probleme damit
> hätten!?
Du gehst davon aus, dass jeder in den Charts Millionär ist. Du irrst.
> Ich bin gerne bereit dafür zu bezahlen, aber
> nicht mehr als 5 Euro und nicht an die
> Musikindutrie, sondern an den Musiker direkt!
> Die Musikindustrie ist sinnlos geworden, NIEMAND
> brauch die mehr!
Mit deiner Logik hapert es: Einerseits bist du gern bereit, dafür zu zahlen - wenn auch nicht an die Musikindustrie, sondern an den Musiker direkt - andererseits schreibst du aber, dass du eine Aversion gegen diese Art von Musik hast. Nur: Wenn du diese Musik eh nicht magst, dann lädst du die doch auch nicht runter?! Und wenn du die runter lädst, dann kannst du auf der anderen Seite auch keine Aversion dagegen haben. Kannst du mir deine Widersprüchlichkeit mal erklären?
> > Nein. Du unterscheidest offensichtlich nicht
> zwischen Hobby und
> > Beruf. Haben Genesis, Phil Collins, Pink
> Floyd hobbymäßig Musik
> > gemacht? Haben sie damit nichts verdient?
> Deinen Argumenten nach
> > dürften sie das gar nicht...
>
> Zumindest haben sie nicht das unbedingt Recht
> darauf. In Zukunft könnte sich das ändern.
s. o. Man kann niemanden dazu zwingen, eine Sache zu kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.
Man kann aber jemanden bestrafen, sofern er sich eine Sache oder eine Dienstleistung aneignet, ohne dafür zu zahlen. Und dass ein solcher Betrug nicht ohne Strafe bleibt, sollte einleuchten.
> Aber mal ehrlich: Hätte es ihre Musik kostenlos
> gegeben, sie hätten trotzdem Millionen mit
> Konzerten und Merchendaise gemacht.
Daneben gibt es aber noch viele andere Künstler und Studioprojekte, die ihr Geld einzig mit Plattenverkäufen und GEMA-Gebühren gemacht haben. Da du diese Musik aber ohnehin nicht magst, betrügst du sie auch nicht, da du ihre Musik ja dann auch nicht klaust.
> > Klar. Ich schrieb auch oben schon, dass es
> Musiker gibt, die
> > Musik nur hobbymäßig betreiben, aber daneben
> noch einer anderen
> > Arbeit nachgehen. Und ich schrieb am Anfang
> schon, dass ein
> > Musiker auch ein Beruf sein kann.
> > Und was ist eigentlich mit Produzenten,
> Arrangeuren, Komponisten?
> > Sollen die alle arbeitslos werden, nur weil
> du nach kostenloser
> > Musik verlangst?
>
> Sie werden sicher ein wenig zurückgehen, aber
> nicht verschwinden. Nur werden sie ihre preise
> anpassen müssen.
Es ist primär noch die Musikindustrie, die die Preise festlegt. Nur Ausnahmekünstler wie Prince vertreiben ihre Songs direkt über das Internet.
> > Na, das ist ja ein großer Trost, dass das
> nicht von heute auf
> > morgen geht. Dann haben ja alle Musiker noch
> eine Schonzeit,
> > bevor sie sich eine andere Arbeit suchen
> dürfen, nur weil
> > gewisse Leute für ihre Werke nicht zahlen
> *wollen*.
>
> Ach komm, das ganze Chart-Zeug ist doch eine
> riesen Geldmaschine, da kann doch wirklich nur
> bei 100% von wirklicher Künstlern sprechen, die
> selbst Songs schreiben könnten. Also gibt es
> letztlich doch kaum Musiker, die plötzlich
> arbeitslos werden könnten.
Zum wiederholten Male: Überlass doch anderen Leuten, was sie hören wollen und was nicht. Mir gefällt vieles, was in den Charts ist, auch nicht. Zumindest, was den aktuellen Zeitraum betrifft. Dennoch muss ich zugeben, dass meine CD-Sammlung überwiegend Charts-Zeug ist - und dazu gehören u. a. solche Acts wie Snap, Pet Shop Boys, Madonna, Cappella, Crash Test Dummies und andere Acts, die vielleicht nur wenige Hits hatten.
Wenn niemand einen Song irgendeines Künstlers kauft - sicher, dann hat er Pech gehabt. Und in diesem Fall hat er auch kein Recht darauf - klar. Etwas anderes ist es aber, wenn man sich seinen Song für lau aus einer Tauschbörse runterlädt und ihn somit betrügt. Auch dann hat er lt. deiner Argumentation Pech gehabt - obwohl er ein Recht auf seinen Lohn hätte.
> Nein viel besser sogar, das Ganze würde sich
> lichten und da deutlich weniger Musiker udn vor
> allem richtige Musiker übrige bleiben würden,
> hätten die viel größere Chancen, daß ihre Musik
> auch finanziell anerkannt wird.
Hm, du schriebst doch bisher, Musik soll ein Hobby und ein solches unbezahlt bleiben? Außerdem zahlt doch eh niemand für Musik, die er nicht mag (s. o.).
> > Ja, ein Segen für alle User, die nur haben,
> aber nichts geben
> > wollen. Wenn ich sowas lese, dann bin ich
> richtig euphorisch,
> > dass Raubkopierer jahrelang in den Knast
> wandern. Und glaub mir,
> > das wird sich auch in zehn Jahren nicht ändern.
> > Und: Ja, natürlich lohnt es sich für Musiker
> finanziell nicht
> > mehr, wenn keiner mehr Musik kaufen will,
> sondern nur noch
> > klaut. Schöne neue Welt... *kotz*
>
> Also mit Konzerten, Merchendaise kann man noch
> genung Geld machen. Und wenn dieser ganze
> Superstar-Müll weg ist, dann konzentrieren sich
> die Massen vielleicht auf richtige Musiker.
> Ich meine die können nur gewinnen!
Stimmt schon, nur hast du eine eigene Definition von guter Musik. Ich mochte z. B. die Pet Shop Boys damals gern, oder solche Studio-Projekte wie Snap, Felix, Cappella. Warum sollen die kein Geld verdienen dürfen?
> > Stimmt. Auch ein Musiker hat nicht ein Recht,
> für seine Musik
> > entlohnt zu werden. Nur hat er sich dafür
> entschieden, für seine
> > Musik Geld bekommen zu wollen. Diese
> Entscheidung steht dir
> > selbstverständlich auch frei. Und in beiden
> Fällen kann
> > natürlich auch niemand den Rechtsweg
> einschreiten, wenn er kein>
> > Geld erhält.
> > Wenn allerdings jemand einen urheberrechtlich
> geschützten Song
> > eines Künstlers aus einer Tauschbörse lädt,
> nimmt er sich ein
> > Recht, welches ihm gar nicht zusteht - da der
> Künstler ganz
> > sicher nicht damit einverstanden ist, wenn
> man ihm einen Song
> > wegnimmt, ohne ihn zu entlohnen. Das wäre
> genauso, als wenn man
> > sich ein Taxi nehmen würde, von Ort A nach B
> fährt und
> > aussteigt, ohne den Taxifahrer zu bezahlen.
>
> Wie gesagt, Songs kostenlos herunterladen ist
> rechtlich nicht OK, aber es könnte sehr gut
> sein, daß es der anspruchsvollen Musik sehr zu
> Gute kommt!
Wenn ein Song nicht runtergeladen wird, weil er nicht gefällt, dann ist es Pech - hast du ja schon hinlänglich betont. Aber wenn er gefällt, dann soll der Künstler auch entlohnt werden. Dieser Kontext ist doch einfach zu verstehen. Schließlich bekommt man etwas und sollte dafür auch etwas geben - Geld.
> Denn wenn es kein Geld mehr gibt, werden alle
> "Musiker", die Musik nur aus Geldgier machen,
> dieses nicht mehr tun und diese "Musiker" brauch
> auch niemand.
Wie willst du denn wissen, ab welchem Punkt es sich um Geldgier handelt und bis zu welchem nicht? Wenn ich z. B. Erfolg hätte mit einem Song von mir, der dir nicht gefällt, würdest du mich dann gleich als geldgierig bezeichnen, nur weil ich ihn nicht kostenlos hergeben möchte?
> Für wahre Musiker wird es Wege geben Geld zu
> verdienen, wenn auch keine Millionen, aber zu
> Überleben wird es reichen.
Was sind "wahre" Musiker? Für mich ist auch Dancemusik "wahre" Musik - für dich wohl kaum, wenn ich deine Äußerungen richtig deute. Es gibt aber sehr wohl gute und schlechte Dancemusik. Und wie ich schon schrieb: Es sollte einem Künster überlassen sein, ob er seine Musik *nur* oder *auch* auf Konzerten macht bzw. dort singt.
> > Was ist für dich ein "wirklich guter" Musiker?
> Willst du es nicht
> > jedem Musiker selbst überlassen, ob und
> wieviel Geld er bekommt?
> > Schließlich wird doch niemand gezwungen,
> seine Musik zu kaufen.
>
> Jemand der Musik z.B. studiert hat.
Es gibt auch Menschen, die in der Lage sind, gute Musik zu produzieren, ohne Noten lesen zu können. Auf der anderen Seite gibt es Musiker, die zwar exzellent nach Vorlagen spielen können, aber selbst keine Musik produzieren können.
> > Wieso *muss* man das? Wieso *muss* Musik
> kostenlos runterladbar
> > sein? Woher hast du dieses Anspruchsdenken?
> *Muss* auch
> > Gedankengut frei verfügbar sein? Willst du,
> dass Bücher auch
> > kostenlos abgegeben werden? Wenn nicht, warum
> nicht? Worin
> > besteht hier der Unterschied?
>
> Ich sage nicht das man das muss oder ich
> Ansprüche haben, aber das es der Musik als
> solches nicht schadet, ganz im Gegenteil!!
Du hast doch geschrieben, dass Musik ein Hobby und dieses nicht bezahlt werden soll?! Gerade etwas weiter unten schreibst du das wieder.
> > Und was ist mit Studiomusikern, die nicht
> auftreten - oder nur
> > ein- oder zweimal? Die sollen gefälligst ihre
> Musik kostenlos
> > abgeben? Nochmal: Woher hast du dieses
> Anspruchsdenken?
>
> Ich habe kein Anspruchsdenken, ich bin nur der
> Meinung, daß man Musik als Hobby betreiben
> sollte und das man daher kein Recht hat damit
> seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Was ist das anderes als Anspruchsdenken? Wenn dir ein Musikstück nicht gefällt, kaufst du es doch ohnehin nicht. Wenn es dir aber gefällt, musst du es kaufen - sonst betrügst du den Künstler. Und er hätte in diesem Fall auch ein Recht auf eine Entlohnung.
> Das dem nicht so ist weiss ich, aber das dies
> besser für die Musik wäre, das weiss ich auch.
> Deshalb freut es mich, daß die Musik vielleicht
> bald wieder mehr in Richtung Hobby geht, weil
> man damit kein Geld verdienen kann.
Wieso darf man damit denn kein Geld verdienen? Nur weil einige Leute möglichst viel kostenlos haben möchten?
> > Schwachsinn. Dann fordere ich für jeden Beruf
> Essensmarken und
> > Zahlung von Miete, Strom, Telefon.
>
> Wieso das?
Weil du forderst, dass Musiker Musik hobbymäßig betreiben und kein Geld mehr verdienen sollen. Warum also sollte man irgendeinem anderer Berufszweig Vorteile zukommen lassen, indem man dem Arbeiter einen Lohn gibt, mit dem er machen kann, was er möchte?
> > Nein, tu ich nicht. Ich schrieb schon von
> Anfang an, dass Musik
> > ein Hobby sein kann, man damit aber auch
> seinen Lebensunterhalt
> > bestreiten kann!
>
> Kann, aber nicht muss.
Das entscheidet der Musiker, nicht der Konsument.
> > > Musik ist ein künstlerischer Zweig, Kunst aber
> > > kann nur entstehen, wenn keine Kompromisse
> > > gemacht werden und keine Kompromisse können
> nur
> > > gemacht werden, wenn man kein Geld im Spiel
> ist.
> v> Das ist hart aber die Wahrheit!
>
> > Von wegen. Seit wann unterscheidest du
> zwischen künstlerischer
> > und handwerklicher Arbeit z. B.? In beiden
> Fällen hat der
> > Konsument einen Nutzen. Und dieser Nutzen
> rechtfertigt in jedem
> > Fall eine gerechte Entlohnung.
> > Wieso muss Kunst kostenlos sein? Man erstellt
> etwas (auch für
> > andere) und hat darin viel Arbeit und Zeit
> investiert. Warum
> > sollte diese Mühe nicht be-/entlohnt werden?
>
> Weil, wenn ich "Kunst" des Gelder wegen
> "erstelle", dann richte ich mich dach den
> Wünschen der Masse und das ist billiges
> Entertainment.
Wer sagt das? Hast du etwas gegen Reichtum oder gute Entlohnung? Es gibt auch nicht-künstlerische Berufe, in denen man viel Geld verdienen kann. Du müsstest auch dagegen sein.
> Kunst war schon immer ein individueller Ausdruck!
Stimmt. Und was Kunst ist, entscheidet jeder individuell. Zudem bleibt es doch jedem Künstler selbst überlassen, ob und wieviel Geld er verdienen möchte. Wenn seine Arbeit der Masse nicht gefällt, dann wird sie auch nicht entlohnt - wenn doch, dann doch. Was ist daran so schlimm?
> > Irrtum. Gewonnen haben hier einzig User, die
> > möglichst alles kostenlos haben wollen.
>
> Die anspruchsvolle Musik hat gewonnen!
Die wird es aber nicht mehr lange geben, wenn die Kostenlos-Mentalität weiterhin besteht und man den Künstler nicht entlohnt.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Also wir wiederholen uns natürlich und denke ich weiss woran das liegt:
1. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand der Musik studiert, daß der dann damit Geld auch verdient!
Aber Leute, die sich eigentlich nur etwas singen und ein paar Schritte, vielleicht noch ein paar Gitarren-Griffe Zuhause auf der Gitarre beigebracht haben, und das Glück haben von Deppen wie Dieter Bohlen als Massenprodukt gesigned zu werden, die machen das nicht als Beruf und die können demenstprechend auch nicht arbeitslos werden!
Und wenn du dir die Chartsmucke anschaust, da wimmelt es zu 95% von dieser Senkrechtstartern, die eigentlich nur ein Produkt der MI sind, aber niemals eine Ausbildung oder ein Studium absolviert haben.
2. Ich finanziere gerne richtige Musiker, die mir gefallen, zu fairen Preise (nicht mehr als 5 Euro CD).
Aber ich finanziere nicht die MI und das tut man derzeit zu genüge. Die Musiker kriegen sehr wenig von den 16 Euro.
3. Ich sage nicht, daß es rechtlich OK ist, wenn die Kiddies sich Songs runterladen, aber ich sage "Es tut der Qualität der Musik gut!"
Wenn mit der Musik nämlich nicht mehr viel Geld zu machen ist, bleiben am Ende die übrig, die Musik aus persönlicher Überzeugung, aus Leidenschaft machen und das ist bei weitem ein Segen für jede Musik.
Ich denke das sind die Kernpunkte.
grind
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
grind schrieb:
>
> Also wir wiederholen uns natürlich und denke ich
> weiss woran das liegt:
>
> 1. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand der
> Musik studiert, daß der dann damit Geld auch
> verdient!
Wieso dürfen nur die, die Musik *studiert* haben, damit Geld verdienen? Wer sagt, dass derjenige, der Musik studiert, besser Musik macht als jemand, der nicht Musik studiert?
Wieso sollte man überhaupt etwas gegen Leute haben, die vorhaben, mit Musik Geld zu verdienen?
> Aber Leute, die sich eigentlich nur etwas singen
> und ein paar Schritte, vielleicht noch ein paar
> Gitarren-Griffe Zuhause auf der Gitarre
> beigebracht haben, und das Glück haben von
> Deppen wie Dieter Bohlen als Massenprodukt
> gesigned zu werden, die machen das nicht als
> Beruf und die können demenstprechend auch nicht
> arbeitslos werden!
Das ist eine haltlose Behauptung von dir. Ich schrieb schon, dass jemand nicht Musik studieren muss, um gute Musik produzieren zu können. Und dieser Jemand kann sehr wohl auch die - legitime - Entscheidung treffen, seine Musik *nicht* kostenlos herzugeben. Desweiteren schrieb ich ja auch, dass niemand gezwungen ist, Musik zu kaufen, die ihm nicht gefällt. Auch bezweifle ich, dass jemand wie Dieter Bohlen Musik als *Hobby* hat.
> Und wenn du dir die Chartsmucke anschaust, da
> wimmelt es zu 95% von dieser Senkrechtstartern,
> die eigentlich nur ein Produkt der MI sind, aber
> niemals eine Ausbildung oder ein Studium
> absolviert haben.
Du tust ja gerade so, als ob eine Ausbildung oder ein Studium im Musikbereich Garant für Hits wären. Es gibt aber Musiker, die von Natur aus ein Gespür für gute Melodien, Rhythmus, Harmonien etc. haben. So etwas kann, muss man sich aber nicht antrainieren.
> 2. Ich finanziere gerne richtige Musiker, die
> mir gefallen, zu fairen Preise (nicht mehr als 5
> Euro CD).
Wenn man etwas wartet, dann bekommt man Musik auch zu diesen Preisen.
> Aber ich finanziere nicht die MI und das tut man
> derzeit zu genüge. Die Musiker kriegen sehr
> wenig von den 16 Euro.
Die MI schließt in der Regel Verträge mit Künstlern ab. Wenn Musiker von der MI auch sehr wenig von den 16 Euro bekommen, so bekommen sie von denjenigen, die ihre Musik lau von Tauschbörsen runterladen, überhaupt nichts. Wer ist hier also der Böse?
> 3. Ich sage nicht, daß es rechtlich OK ist, wenn
> die Kiddies sich Songs runterladen, aber ich
> sage "Es tut der Qualität der Musik gut!"
Nein, da diese Aussage paradox ist. Wie kann es der Qualität der Musik gut tun, wenn Musik runtergeladen wird, die doch deiner Meinung nach nichts taugt? Wieso lädt man sich Musik runter, die nichts taugt? Eine solche Aussage stellt für mich nichts weiter als eine leicht durchschaubare Alibi-Funktion dar.
> Wenn mit der Musik nämlich nicht mehr viel Geld
> zu machen ist, bleiben am Ende die übrig, die
> Musik aus persönlicher Überzeugung, aus
> Leidenschaft machen und das ist bei weitem ein
> Segen für jede Musik.
Wie schon gesagt, wäre es nur ein Segen für egoistische Konsumenten, die möglichst alles kostenlos haben möchten und dafür dann noch unverschämterweise hohe Qualität fordern.
Es wird kaum mehr gute Musik geben, wenn niemand mehr bereit wäre, dafür Geld auszugeben.
Geld zu verdienen ist keine Schande, und mit Kunst Geld zu machen demnach auch nicht. Insofern verstehe ich nicht, warum man mit Kunst nicht Geld verdienen darf.
> Ich denke das sind die Kernpunkte.
Wenn auch im Kern nicht ganz richtig.
Martin
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
> Wieso dürfen nur die, die Musik *studiert* haben, damit Geld
> verdienen?
Dürfen tuen es alle.
> Wer sagt, dass derjenige, der Musik studiert, besser
> Musik macht als jemand, der nicht Musik studiert?
Ich nicht.
> Wieso sollte man überhaupt etwas gegen Leute haben, die vorhaben,
> mit Musik Geld zu verdienen?
Wer Musik lediglich als Einnahmequelle sieht, der nutzt diese Kunstform aus.
> > Aber Leute, die sich eigentlich nur etwas singen
> > und ein paar Schritte, vielleicht noch ein paar
> > Gitarren-Griffe Zuhause auf der Gitarre
> > beigebracht haben, und das Glück haben von
> > Deppen wie Dieter Bohlen als Massenprodukt
> > gesigned zu werden, die machen das nicht als
> > Beruf und die können demenstprechend auch nicht
> > arbeitslos werden!
> Das ist eine haltlose Behauptung von dir. Ich schrieb schon, dass
> jemand nicht Musik studieren muss, um gute Musik produzieren zu
> können. Und dieser Jemand kann sehr wohl auch die - legitime -
> Entscheidung treffen, seine Musik *nicht* kostenlos herzugeben.
> Desweiteren schrieb ich ja auch, dass niemand gezwungen ist,
> Musik zu kaufen, die ihm nicht gefällt. Auch bezweifle ich, dass
> jemand wie Dieter Bohlen Musik als *Hobby* hat.
Du hast meinen Text oben nicht richtig gelesen. Es geht nicht um Dieter Bohlen, sondern um die Anti-"Musiker".
> Du tust ja gerade so, als ob eine Ausbildung oder ein Studium im
> Musikbereich Garant für Hits wären. Es gibt aber Musiker, die
> von Natur aus ein Gespür für gute Melodien, Rhythmus, Harmonien
> etc. haben. So etwas kann, muss man sich aber nicht antrainieren.
Nein kein Garant, aber wenn viel Geld mit im Spiel ist, dann will man häufig auch das es sich auszahlt, also macht man automatisch Musik welche die Masse anregt, weil sich diese sich in den Charts wieder findet und damit Geld bringt.
Nur wenn man Musik als Hobby betreibt, nebenbei noch normal arbeitet, dann kann man die Musik machen, die man selbst will, weil man nicht darauf aus ist irgendwelche Kosten, oder großen Gewinn einzufahren.
Hobbymusiker fördern also die Leidenschaft in der Musik, sie müssen sich nicht irgendwelchen MI-Dogmen unterwerfen um Geld einzufahren. Sie müssenm sich auch nicht nach der Masse richten, sondern können die Musik machen, die sie wirklich wollen.
Diese Hobbymusiker werden durch die Shareprogramme gefördert, weil es ihnen egal ist, wie viel sie damit verdienen.
Musiker die Musik lediglich aus finanziellen Gesichtspunkten machen, werden durch die Sharewareprogramme zerstört.
Ich sage nicht das es rechtlich OK ist, aber der Qualität der Musik, der Leidenschaft in der Musik kommt es zu Gute!
> Wenn man etwas wartet, dann bekommt man Musik auch zu diesen
> Preisen.
Ja das sagst du mir, aber wie du siehst, das tuen die Wenigsten.
Also muss die MI eingreifen. Jetzt hat sie die Möglichkeit endlich faire Preise anzubieten oder die Fans zu Verbrechen zu erklären.
Sie haben sie für Letzteres entschieden.
> Die MI schließt in der Regel Verträge mit Künstlern ab. Wenn
> Musiker von der MI auch sehr wenig von den 16 Euro bekommen, so
> bekommen sie von denjenigen, die ihre Musik lau von Tauschbörsen
> runterladen, überhaupt nichts. Wer ist hier also der Böse?
Die MI, denn zu fairen Preisen wären Tauschbörsen kein Problem.
Und wenn die MI denkt, Millionen und Abermillionen Kneten an ein paar Musiker weiter zu geben und trotzdem immer noch diese überteuerten Preise zu verlangen, dann ist das fast schon Betrug an den Fans, wenn auch nicht rechtlich.
Ist doch kein Wunder, wenn die Fans dann alles nutzen um es dir MI auch irgendwie Heim zu zahlen.
> Nein, da diese Aussage paradox ist. Wie kann es der Qualität der
> Musik gut tun, wenn Musik runtergeladen wird, die doch deiner
> Meinung nach nichts taugt? Wieso lädt man sich Musik runter, die
> nichts taugt? Eine solche Aussage stellt für mich nichts weiter
> als eine leicht durchschaubare Alibi-Funktion dar.
Weil am Ende (etwas überspitzt formuliert) alle am Null-Punkt ankommen, aber die Leute, die Musik als Hobby verstehen, als persönliche Erfüllung, weiter musizieren werden, während die ganzen rein wirtschaftlichen "Musiker" dies aufgeben werde. Es lässt sich ja kein Geld mehr damit verdienen. Die Qualität der Musik steigt also beträchtlich.
> Wie schon gesagt, wäre es nur ein Segen für egoistische
> Konsumenten, die möglichst alles kostenlos haben möchten und
> dafür dann noch unverschämterweise hohe Qualität fordern.
> Es wird kaum mehr gute Musik geben, wenn niemand mehr bereit
> wäre, dafür Geld auszugeben.
> Geld zu verdienen ist keine Schande, und mit Kunst Geld zu
> machen demnach auch nicht. Insofern verstehe ich nicht, warum
> man mit Kunst nicht Geld verdienen darf.
Ich würde noch mal lesen was ich geschrieben habe.
grind
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
grind schrieb:
>
> > Wieso dürfen nur die, die Musik *studiert*
> haben, damit Geld
> > verdienen?
>
> Dürfen tuen es alle.
Na, dann ist ja schön, und man kann es ihnen überlassen, ob sie für etwas Geld nehmen wollen oder nicht.
> > Wer sagt, dass derjenige, der Musik studiert,
> besser
> > Musik macht als jemand, der nicht Musik
> studiert?
>
> Ich nicht.
Wieso schreibst du dann, dass du nichts dagegen hast, wenn jemand, der Musik *studiert*, Geld verdient? Damit schließt du ja alle anderen aus.
> > Wieso sollte man überhaupt etwas gegen Leute
> haben, die vorhaben,
> > mit Musik Geld zu verdienen?
>
> Wer Musik lediglich als Einnahmequelle sieht,
> der nutzt diese Kunstform aus.
Meinst du, es handelt sich bei jedem Musiker um einen Idealisten? Was hat Geld verdienen mit Ausnutzen zu tun? Nutzt du deinen Arbeitgeber auch aus, weil du Geld verdienst?
> > > Aber Leute, die sich eigentlich nur etwas
> singen
> > > und ein paar Schritte, vielleicht noch ein
> paar
> > > Gitarren-Griffe Zuhause auf der Gitarre
> > > beigebracht haben, und das Glück haben von
> > > Deppen wie Dieter Bohlen als Massenprodukt
> > > gesigned zu werden, die machen das nicht als
> > > Beruf und die können demenstprechend auch
> nicht
> > > arbeitslos werden!
>
> > Das ist eine haltlose Behauptung von dir. Ich
> schrieb schon, dass
> > jemand nicht Musik studieren muss, um gute
> Musik produzieren zu
> > können. Und dieser Jemand kann sehr wohl auch
> die - legitime -
> > Entscheidung treffen, seine Musik *nicht*
> kostenlos herzugeben.
> > Desweiteren schrieb ich ja auch, dass niemand
> gezwungen ist,
> > Musik zu kaufen, die ihm nicht gefällt. Auch
> bezweifle ich, dass
> > jemand wie Dieter Bohlen Musik als *Hobby* hat.
>
> Du hast meinen Text oben nicht richtig gelesen.
> Es geht nicht um Dieter Bohlen, sondern um die
> Anti-"Musiker".
Wirf mir doch nicht bitte ständig vor, ich würde deinen Text nicht richtig lesen, nur weil ich nicht deiner Meinung bin. Hier noch mal zu deiner Erinnerung:
"Aber Leute, die sich eigentlich nur etwas singen und ein paar Schritte, vielleicht noch ein paar Gitarren-Griffe Zuhause auf der Gitarre beigebracht haben, und das Glück haben von Deppen wie Dieter Bohlen als Massenprodukt gesigned zu werden, die machen das nicht als Beruf und die können demenstprechend auch nicht arbeitslos werden!"
Ich darf dich daran, dass Bohlen damals in einer Formation namens Modern Talking tätig war und denke nicht, dass er zu der Gruppe zählt, die du als qualitativ gut erachtest.
Zudem hast du ja selber schon unterschieden zwischen Musiker und Sänger - und da Bohlen produziert und auch selber spielt, kann man ihn wohl auch als Musiker bezeichnen.
> > Du tust ja gerade so, als ob eine Ausbildung
> oder ein Studium im
> > Musikbereich Garant für Hits wären. Es gibt
> aber Musiker, die
> > von Natur aus ein Gespür für gute Melodien,
> Rhythmus, Harmonien
> > etc. haben. So etwas kann, muss man sich aber
> nicht antrainieren.
>
> Nein kein Garant, aber wenn viel Geld mit im
> Spiel ist, dann will man häufig auch das es sich
> auszahlt, also macht man automatisch Musik
> welche die Masse anregt, weil sich diese sich in
> den Charts wieder findet und damit Geld bringt.
Was ist so furchtbar daran, Musik für die Masse zu machen? Wenn sie einem nicht gefällt, dann kauft man sie halt nicht - so einfach ist das. Der Konsument hat die Wahl - er wird zu nichts gezwungen.
Wenn du dich nur auf Acts beschränken willst, die wenig Geld verdienen, dann müsstest du dich vorher umfassend informieren, da du ja nicht weißt, wie viel sie verdienen. Ich wüsste nur nicht, wie sinnvoll ein solches Unterfangen ist.
Depeche Mode haben mal eine Platte "Music for the masses" rausgebracht. Wieso soll eine gute Band nicht gute Musik produzieren, die auch von mehr als wenigen Personen gemacht wird? Wieso soll eine bekannte Band nicht viel verdienen dürfen?
> Nur wenn man Musik als Hobby betreibt, nebenbei
> noch normal arbeitet, dann kann man die Musik
> machen, die man selbst will, weil man nicht
> darauf aus ist irgendwelche Kosten, oder großen
> Gewinn einzufahren.
Du wiederholst dich wieder. Und ich schrieb auch schon, dass Musikmachen ein Beruf sein kann wie jeder andere. Idealismus beißt sich nicht zwangsläufig mit Geldverdienen - letzteres ist keine Schande.
Musik zu produzieren ist auch Arbeit - man erstellt sie für Unterhaltungszwecke. Kunst ist Unterhaltung. Menschen wollen unterhalten werden. Warum also soll Kunst nicht verkauft werden dürfen, wenn sie doch gewollt wird?
Wieso sollte man irgendwelchen Leuten etwas schenken, nur weil sie nicht bereit sind, dafür etwas zu zahlen (aus irgendwelchen Gründen auch immer)?
> Hobbymusiker fördern also die Leidenschaft in
> der Musik, sie müssen sich nicht irgendwelchen
> MI-Dogmen unterwerfen um Geld einzufahren. Sie
> müssenm sich auch nicht nach der Masse richten,
> sondern können die Musik machen, die sie
> wirklich wollen.
Inwiefern fördern Hobbymusiker die Leidenschaft in der Musik? Jemand, der für seine Musik kein Geld bekommt, wird sich ganz bestimmt nicht in diese Materie hineinknien und eine Platte nach der anderen herausbringen, um irgendwelche Leute kostenlos zu unterhalten. Das mag vielleicht bei einigen Songs so sein, aber nicht langfristig, da dafür der Aufwand zu groß wäre.
Die Abhängigkeit der Künstler von der MI ist bekannt, nur sollte dieser Umstand nicht darüber hinweg täuschen, dass sie von dieser wenigstens etwas Geld erhalten - von Usern, die sich kostenlos bedienen, dagegen gar nichts.
Außerdem ist es nicht ganz richtig, dass Künstler prinzipiell keine Freiheit in ihrer Kreativität hättten. Zudem würde Musikmachen als Hobby, wie du es dir vorstellst, ja bedeuten, dass Künstler keinen Cent bekommen. Und wer arbeitet schon gern ohne Lohn?
> Diese Hobbymusiker werden durch die
> Shareprogramme gefördert, weil es ihnen egal
> ist, wie viel sie damit verdienen.
Egal ist es nur denen, die sich nach Feierabend vor den Rechner setzen, etwas klimpern und keine Ambitionen haben, sich mehr mit dieser Musik zu beschäftigen als nur nebenbei. Beschäftigt man sich mehr mit einer Materie, möchte man automatisch auch Geld damit verdienen, weil eine eingehende Beschäftigung Zeit und Geld kostet.
> Musiker die Musik lediglich aus finanziellen
> Gesichtspunkten machen, werden durch die
> Sharewareprogramme zerstört.
Du meinst wohl Shareprogramme... Das Anbieten von kommerziellen Songs ist in Shareprogrammen ohnehin illegal. Der Urheber hat nicht erlaubt, dass sein Werk einer Öffentlichkeit feilgeboten wird.
> Ich sage nicht das es rechtlich OK ist, aber der
> Qualität der Musik, der Leidenschaft in der
> Musik kommt es zu Gute!
Auch wer mit einer Sache Geld verdient, kann mit Leidenschaft daran gehen. Wieso auch nicht? Wieso sollte man etwas, das man mit Leidenschaft gemacht hat, nicht auch einem größeren Publikum zur Verfügung stellen?
Kennst du "White Flag" von Dido? Warum sollte dieser Song nicht mit Leidenschaft erstellt worden sein? Ich wüsste nicht, was daran eine Ex-und-hopp-Produktion sein soll. Und dennoch verdient/e Dido an diesem Lied. Warum auch nicht?
> > Wenn man etwas wartet, dann bekommt man Musik
> auch zu diesen
> > Preisen.
>
> Ja das sagst du mir, aber wie du siehst, das
> tuen die Wenigsten.
Ist das meine Schuld? Oder deine? Ich hätte ja auch gern sofort einen LCD-Fernseher und kann mir nicht einfach einen aus dem Laden klauen.
Ja, natürlich "kann" ich das - aber du weißt schon, wie ich das meine...
> Also muss die MI eingreifen. Jetzt hat sie die
> Möglichkeit endlich faire Preise anzubieten oder
> die Fans zu Verbrechen zu erklären.
> Sie haben sie für Letzteres entschieden.
Zu Recht. Wer urheberrechtlich geschützte Songs in Tauschbörsen anbietet, handelt illegal - und damit kriminell. Das sollte eigentlich einleuchten.
Privatkopien für den eigenen Gebrauch von kopiergeschützten Un-CDs zu erstellen - das ist ein anderes Thema. Ich sehe daran aber nichts Verwerfliches, solange diese Kopien auch wirklich nur für den eigenen Privatgebrauch erstellt werden.
> > Die MI schließt in der Regel Verträge mit
> Künstlern ab. Wenn
> > Musiker von der MI auch sehr wenig von den 16
> Euro bekommen, so
> > bekommen sie von denjenigen, die ihre Musik
> lau von Tauschbörsen
> > runterladen, überhaupt nichts. Wer ist hier
> also der Böse?
>
> Die MI, denn zu fairen Preisen wären
> Tauschbörsen kein Problem.
Die MI bezahlt aber ihre Künstler, Kostenlos-Mentalität-User dagegen zahlen ihnen keinen einzigen Cent und verteidigen ihr Handeln auch noch mit teils abstrusen Argumenten (eben z. B. jenem, dass die MI den Künstlern lächerlich wenig zahlt, obwohl man selber ihnen überhaupt nichts zahlt und sie somit betrügt).
> Und wenn die MI denkt, Millionen und
> Abermillionen Kneten an ein paar Musiker weiter
> zu geben und trotzdem immer noch diese
> überteuerten Preise zu verlangen, dann ist das
> fast schon Betrug an den Fans, wenn auch nicht
> rechtlich.
Dass bestimmte Berufsgruppen (zu) viel verdienen, ist sicherlich so. Ich schrieb ja auch schon, dass dazu nicht nur Musiker zählen. Nur rechtfertigt dies doch keine Selbstjustiz in Form von illegalem Handeln.
Zudem wäre dein Vorschlag, Musikmachen zum Hobby zu erklären, der Tod von qualitativ guter Musik - aus schon erwähnten Gründen.
> Ist doch kein Wunder, wenn die Fans dann alles
> nutzen um es dir MI auch irgendwie Heim zu zahlen.
Selbst schuld, wenn sie dann bestraft werden.
Ich höre eine Menge Neid aus dir - warum?
> > Nein, da diese Aussage paradox ist. Wie kann
> es der Qualität der
> > Musik gut tun, wenn Musik runtergeladen wird,
> die doch deiner
> > Meinung nach nichts taugt? Wieso lädt man
> sich Musik runter, die
> > nichts taugt? Eine solche Aussage stellt für
> mich nichts weiter
> > als eine leicht durchschaubare Alibi-Funktion
> dar.
>
> Weil am Ende (etwas überspitzt formuliert) alle
> am Null-Punkt ankommen, aber die Leute, die
> Musik als Hobby verstehen, als persönliche
> Erfüllung, weiter musizieren werden, während die
> ganzen rein wirtschaftlichen "Musiker" dies
> aufgeben werde. Es lässt sich ja kein Geld mehr
> damit verdienen. Die Qualität der Musik steigt
> also beträchtlich.
Ich sagte dir schon x-mal, dass Musikmachen nicht nur ein Hobby, sondern auch Existenzgrundlage sein kann. Von einem unbezahlten Hobby kann niemand leben - das sollte dir einleuchten. Und ich verstehe immer noch nicht, warum du dich so sehr dagegen sträubst, wenn jemand mit Musik Geld verdienen möchte.
Wie kommst du darauf, dass jemand, der mit Musik Geld verdient, diese nicht mit Leidenschaft macht? Das ist eine haltlose Behauptung, die man sehr schön widerlegen kann, indem man auf Seiten wie mp3.de geht und sich dort mal einige Songs anhört. Obwohl sie dort kostenlos und legal runterladbar sind, erkenne ich in dem geringsten Teil des großen Angebots gute Qualität.
> > Wie schon gesagt, wäre es nur ein Segen für
> egoistische
> > Konsumenten, die möglichst alles kostenlos
> haben möchten und
> > dafür dann noch unverschämterweise hohe
> Qualität fordern.
> > Es wird kaum mehr gute Musik geben, wenn
> niemand mehr bereit
> > wäre, dafür Geld auszugeben.
> > Geld zu verdienen ist keine Schande, und mit
> Kunst Geld zu
> > machen demnach auch nicht. Insofern verstehe
> ich nicht, warum
> > man mit Kunst nicht Geld verdienen darf.
>
> Ich würde noch mal lesen was ich geschrieben habe.
Habe ich. Und nun? Deine Ansicht ist doch immer noch, Musik zum Hobby zu machen und nicht als Beruf gelten zu lassen.
Martin
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
> Na, dann ist ja schön, und man kann es ihnen überlassen, ob sie
> für etwas Geld nehmen wollen oder nicht.
Klar.
Ich habe auch nichts dagegen wenn die anderen was verdienen. Aber der Qualität der Musik ist es nicht förderlich, wenn jeder dahergelaufene seine eigene CD rausbringt um damit reich zu werden.
Besser für die Musik, wenn es sie nicht mehr gibt.
> Meinst du, es handelt sich bei jedem Musiker um einen Idealisten?
Sicher nicht, aber in den Charts sind so gut wie keine Idealisten, sondern nur geldgeile Anti-"Musiker".
> > Du hast meinen Text oben nicht richtig gelesen.
> > Es geht nicht um Dieter Bohlen, sondern um die
> > Anti-"Musiker".
> > Wirf mir doch nicht bitte ständig vor, ich würde deinen Text
> > nicht richtig lesen, nur weil ich nicht deiner Meinung bin.
> > Hier noch mal zu deiner Erinnerung:
> > "Aber Leute, die sich eigentlich nur etwas singen und ein paar
> > Schritte, vielleicht noch ein paar Gitarren-Griffe Zuhause auf
> > der Gitarre beigebracht haben, und das Glück haben von Deppen
> > wie Dieter Bohlen als Massenprodukt gesigned zu werden, die
> > machen das nicht als Beruf und die können demenstprechend auch
> > nicht arbeitslos werden!"
> Ich darf dich daran, dass Bohlen damals in einer Formation namens
> Modern Talking tätig war und denke nicht, dass er zu der Gruppe
> zählt, die du als qualitativ gut erachtest.
> Zudem hast du ja selber schon unterschieden zwischen Musiker und
> Sänger - und da Bohlen produziert und auch selber spielt, kann
> man ihn wohl auch als Musiker bezeichnen.
Noch mal, es geht nicht um Dieter Bohlen. Es geht um die Anti-"Musiker", die er zu "Stars" macht.
> Was ist so furchtbar daran, Musik für die Masse zu machen?
Musik die sich rein nach finanziellem Erfolg (also nach der Masse richtet), ist seelenslose Musik, ohne Leidenschaft, ohne Kritik, ohne Reflektion, ohne alles.
Kunst war schon immer individuell und provozierend.
Wenn wir uns natürlich nicht darüber einig sein können, das Musik rein der finanziellen Gründe wegen niemals an rein leidenschaftliche Musik, völlig finanzunabhängiger Musiker rankommen kann, dann hat das Ganze hier natürlich keinen Sinn.
Dann kommen wir nie auf einen Nenner.
Wenn man mit billiger Tralala-1-2-Polizei-Musik tausend mal mehr Geld verdient, als z.B. mit anspruchsvollem Prog-Rock von Vollblutmusikern, dann läuft doch was schief, oder?
Dann wird doch die qualitative Arbeit richtiger Musiker gar nicht gewürdigt.
> Depeche Mode haben mal eine Platte "Music for the masses"
> rausgebracht. Wieso soll eine gute Band nicht gute Musik
> produzieren, die auch von mehr als wenigen Personen gemacht
> wird? Wieso soll eine bekannte Band nicht viel verdienen dürfen?
Ich meine sie verdienen zuviel, aber meinetwegen. Nur bin ich nicht bereit 16 Euro für ihre Millionengewinne zu berappen.
Damit sage ich nicht, daß ich es mir deswegen runterlade, sondern nur das ich es nicht gut finde und das ich es ganz schön grotesk finde, daß man User als Kriminelle abstempelt, weil Depeche Mode nun ein paar Miollionen weniger verdienen, anstatt, daß sie mal die Preise ihrer CD anpassen.
> > Nur wenn man Musik als Hobby betreibt, nebenbei
> > noch normal arbeitet, dann kann man die Musik
> > machen, die man selbst will, weil man nicht
> > darauf aus ist irgendwelche Kosten, oder großen
> > Gewinn einzufahren.
> Du wiederholst dich wieder. Und ich schrieb auch schon, dass
> Musikmachen ein Beruf sein kann wie jeder andere. Idealismus
> beißt sich nicht zwangsläufig mit Geldverdienen - letzteres ist
> keine Schande.
Doch beisst sich!
Wenn ich meinen Lebensunterhalt damit verdiene, muß ich Musik für die Massen machen, und kann nicht das spielen, was ich selbst will.
> Musik zu produzieren ist auch Arbeit - man erstellt sie für
> Unterhaltungszwecke. Kunst ist Unterhaltung. Menschen wollen
> unterhalten werden. Warum also soll Kunst nicht verkauft werden
> dürfen, wenn sie doch gewollt wird?
Du schreibst immer wieder ich würde was verbieten, aber ich habe nie gesagt das sie nicht zu einem fairen Preis verkauft werden darf.
Aber ich halte diese "Musik" für billiges Entertainment. Die Qualität dieser Musik ist unterstes Niveau.
Das erkennt man schon daran, daß diese Musik nur des Geldes wegen erschaffen wurde.
> Hobbymusiker fördern also die Leidenschaft in
> der Musik, sie müssen sich nicht irgendwelchen
> MI-Dogmen unterwerfen um Geld einzufahren. Sie
> müssenm sich auch nicht nach der Masse richten,
> sondern können die Musik machen, die sie
> wirklich wollen.
> Inwiefern fördern Hobbymusiker die Leidenschaft in der Musik?
> Jemand, der für seine Musik kein Geld bekommt, wird sich ganz
> bestimmt nicht in diese Materie hineinknien und eine Platte nach
> der anderen herausbringen, um irgendwelche Leute kostenlos zu
> unterhalten.
Doch natürlich.
Schau mal in die härteren Metal-Szenen rein. Die Bands dort verdienen nichts an der Musik, zahlen noch drauf und spielen ein Album nach dem anedren ein. Die Musik selbst ist der Verdienst des aufrichtigen Musikers.
Geld ist nur ein Bonus!
Das versteht man natürlich nicht, wenn man nur Chartsmusik kennt. Aber Musik ist mehr als Geld, Musik ist etwas das einen ausfüllt und wenn man damit kein Geld verdienen kann, dann spielen nur noch die Musiker, die ihre Musik wirklich lieben. Meine Güte, daß wäre ein echter Segen für die Musik!
> Das mag vielleicht bei einigen Songs so sein, aber
> nicht langfristig, da dafür der Aufwand zu groß wäre.
> Die Abhängigkeit der Künstler von der MI ist bekannt, nur sollte
> dieser Umstand nicht darüber hinweg täuschen, dass sie von
> dieser wenigstens etwas Geld erhalten - von Usern, die sich
> kostenlos bedienen, dagegen gar nichts.
Das stimmt. Aber die Schuld liegt meiner Meinung nach bei der MI, nicht bei den Usern.
Und ich rede hier nicht von rechtlichen Dingen.
Und wie schon gesagt, dieser Umstand kommt der Qualität der Musik sehr zu Gute.
> Zudem würde
> Musikmachen als Hobby, wie du es dir vorstellst, ja bedeuten,
> dass Künstler keinen Cent bekommen. Und wer arbeitet schon gern
> ohne Lohn?
Mein Hobby ist keine Arbeit für mich!
> Egal ist es nur denen, die sich nach Feierabend vor den Rechner
> setzen, etwas klimpern und keine Ambitionen haben, sich mehr mit
> dieser Musik zu beschäftigen als nur nebenbei. Beschäftigt man
> sich mehr mit einer Materie, möchte man automatisch auch Geld
> damit verdienen, weil eine eingehende Beschäftigung Zeit und Geld
> kostet.
Für ein Hobby verlangt man niemals Geld, man investiert darin und erfreut sich daran.
> > Musiker die Musik lediglich aus finanziellen
> > Gesichtspunkten machen, werden durch die
> > Sharewareprogramme zerstört.
> Du meinst wohl Shareprogramme... Das Anbieten von kommerziellen
> Songs ist in Shareprogrammen ohnehin illegal. Der Urheber hat
> nicht erlaubt, dass sein Werk einer Öffentlichkeit feilgeboten
> wird.
Ja die meinte ich. Aber was du da wieder redest, hat nichts mit meiner Aussage zu tun, die davon unantastbar bleibt.
> Ich sage nicht das es rechtlich OK ist, aber der
> Qualität der Musik, der Leidenschaft in der
> Musik kommt es zu Gute!
> Auch wer mit einer Sache Geld verdient, kann mit Leidenschaft
> daran gehen. Wieso auch nicht? Wieso sollte man etwas, das man
> mit Leidenschaft gemacht hat, nicht auch einem größeren Publikum
> zur Verfügung stellen?
Leidenschaft ist immer das, was in einem selbst steckt. Aber das was die Masse will steckt nicht immer in einem selbst (schon gar nicht zu 100%), sondern muss improvisiert werden, für die Masse.
> Kennst du "White Flag" von Dido? Warum sollte dieser Song nicht
> mit Leidenschaft erstellt worden sein? Ich wüsste nicht, was
> daran eine Ex-und-hopp-Produktion sein soll. Und dennoch
> verdient/e Dido an diesem Lied. Warum auch nicht?
Wir reden hier von verschiedener Leidenschaft.
Auch die Superstar-Deppen machen ihre Sache mit Leidenschaft, aber es ist eben doch eine Andere, diese Leidenschaft tendiert in Richtung Geld.
> Wenn man etwas wartet, dann bekommt man Musik
> auch zu diesen Preisen.
> > Ja das sagst du mir, aber wie du siehst, das
> > tuen die Wenigsten.
> Ist das meine Schuld? Oder deine?
Weder deine noch meine.
> Ich hätte ja auch gern sofort einen LCD-Fernseher und kann mir
> nicht einfach einen aus dem Laden klauen.
Erkläre das nicht mir, sondern denen, die das runterladen.
Ich sage nur, es schadet der Qualität der Musik nicht, ganz im Gegenteil. Und es tut mir auch nicht Leid um diese Anti-"Musiker".
> Zu Recht. Wer urheberrechtlich geschützte Songs in Tauschbörsen > Laden klauen. anbietet, handelt illegal - und damit
> kriminell. Das sollte eigentlich einleuchten.
Nein, das ist menschlich. Wenn man so einfach an etwas rankommt, die ganze Welt mitmacht und man sich selbst von der MI so verarscht vorkommt, dann ist das rechtlich zwar immer noch nicht OK, aber menschlich verständlich.
Die MI kriminallisiert die halbe Welt, da würde ich mir doch mal Gedanken machen, bevor ich die halbe Welt als Kriminelle abstempel.
> Die MI bezahlt aber ihre Künstler,
Was für Künstler? Daniel K. ist ein Künstler? Das ist ein Idiot, kein Künstler.
Hat er das Recht für seinen Mist bezahlt zu werden? Ja!
Wäre die Musikwelt besser ohne ihn drann? Ja!
also rechtlich nicht OK, aber für die Musik/die Künstler trotzdem ein Segen, wenn er verschwindet und das ist das einzige was ich sage.
> Und wenn die MI denkt, Millionen und
> Abermillionen Kneten an ein paar Musiker weiter
> zu geben und trotzdem immer noch diese
> überteuerten Preise zu verlangen, dann ist das
> fast schon Betrug an den Fans, wenn auch nicht
> rechtlich.
> Dass bestimmte Berufsgruppen (zu) viel verdienen, ist sicherlich
> so. Ich schrieb ja auch schon, dass dazu nicht nur Musiker
> zählen. Nur rechtfertigt dies doch keine Selbstjustiz in Form
> von illegalem Handeln.
Es passiert aber im großen Umfang und es schadet der Musik nicht (Repeat On).
Es tut mir auch nicht Leid für solche Idioten, die rauben den wahren Musikern nur die Plattform und verdummen die gesellschaft.
> Zudem wäre dein Vorschlag, Musikmachen zum Hobby zu erklären,
> der Tod von qualitativ guter Musik - aus schon erwähnten
> Gründen.
Welchen Gründen? Das habe ich jetzt irgendwie nicht mitbekommen.
> > Ist doch kein Wunder, wenn die Fans dann alles
> > nutzen um es dir MI auch irgendwie Heim zu zahlen.
> Selbst schuld, wenn sie dann bestraft werden.
Klar.
> Ich höre eine Menge Neid aus dir - warum?
Welcher Neid?
> Weil am Ende (etwas überspitzt formuliert) alle
> am Null-Punkt ankommen, aber die Leute, die
> Musik als Hobby verstehen, als persönliche
> Erfüllung, weiter musizieren werden, während die
> ganzen rein wirtschaftlichen "Musiker" dies
> aufgeben werde. Es lässt sich ja kein Geld mehr
> damit verdienen. Die Qualität der Musik steigt
> also beträchtlich.
> Ich sagte dir schon x-mal, dass Musikmachen nicht nur ein Hobby,
> sondern auch Existenzgrundlage sein kann.
Aber es besser für die Musik wäre, wenn nur ein Hobby ist.
Und davon rede ich, was besser wäre, nicht was derzeit tatsächlich der Fall ist.
> Von einem unbezahlten Hobby kann niemand leben - das sollte dir
> einleuchten.
Stimmt, das ist ein anderen Problem. Aber für die Musik wäre es besser (Repeat ON) und um die Anti-"Musiker" tut es mit nicht leid.
> Und ich verstehe immer noch nicht, warum du dich so sehr dagegen
> sträubst, wenn jemand mit Musik Geld verdienen möchte.
Weil er Kompromisse eingeht, weil er damit nicht die Musik macht, die ihn ausfüllt und dementsprechend seiner Leidenschaft entspricht.
> Wie kommst du darauf, dass jemand, der mit Musik Geld verdient,
> diese nicht mit Leidenschaft macht?
Das habe ich weiter oben erklärt.
> Das ist eine haltlose Behauptung, die man sehr schön widerlegen
> kann, indem man auf Seiten wie mp3.de geht und sich dort mal
> einige Songs anhört. Obwohl sie dort kostenlos und legal
> runterladbar sind, erkenne ich in dem geringsten Teil des
> großen Angebots gute Qualität.
Es ist sehr persönliche, ehrliche Musik und genau das ist Qualität!
Nicht wie schnell und gut ich 20 Riffs runterbrettern kann, oder wie toll der Klang der Aufnahme geworden ist.
> Habe ich. Und nun? Deine Ansicht ist doch immer noch, Musik zum
> Hobby zu machen und nicht als Beruf gelten zu lassen.
Für die künstlerisch anspruchsvolle, ehrliche, persönliche, individuelle, leidenschaftliche Musik wäre es besser, jawohl!
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
grind schrieb:
>
> > Na, dann ist ja schön, und man kann es ihnen
> überlassen, ob sie
> > für etwas Geld nehmen wollen oder nicht.
>
> Klar.
>
> Ich habe auch nichts dagegen wenn die anderen
> was verdienen. Aber der Qualität der Musik ist
> es nicht förderlich, wenn jeder dahergelaufene
> seine eigene CD rausbringt um damit reich zu
> werden.
> Besser für die Musik, wenn es sie nicht mehr gibt.
Sicher, mir gefällt ja auch nicht alles, was es auf dem Markt gibt. Nur kann ich nicht sagen, dass mich Charts-Musik generell nicht interessiert. Auch wenn es gerade heute viel kommerziellen Mist gibt, so gibt es ab und an mal einen interessanten Song. Und wer soll entscheiden, was gut ist und was nicht? Der eine mag Trance, der andere nicht, der eine Bohlen-Songs, der andere nicht. Wieso soll eine bestimmte Anzahl von Musikern bestraft werden, wenn eine bestimmte Anzahl von Hörern diese nicht mag? Man muss sich einfach damit abfinden, dass es auch nicht so gute Musik auf dem Markt gibt, die nicht jeden Musikgeschmack trifft.
> > Meinst du, es handelt sich bei jedem Musiker
> um einen Idealisten?
>
> Sicher nicht, aber in den Charts sind so gut wie
> keine Idealisten, sondern nur geldgeile
> Anti-"Musiker".
Also, mir gefielen bisher viele Sachen von Madonna, Dido, Pet Shop Boys etc. - die waren bzw. sind alle in den Charts. Ob sie viel verdienen, interessiert mich nicht. Wenn mir ihre Musik nicht gefällt, dann kaufe ich sie nicht - ganz einfach; umgekehrt gilt dasselbe. Und dass es sich bei diesen Musikern nicht um Idealisten handelt, ist ein Vorurteil deinerseits. Wichtig ist im Endeffekt doch, was hinten heraus kommt. Oder überprüfst du bei jedem Musikstück, ob derjenige, der dieses produziert hat, aus Idealismus anfertigte?
> > > Du hast meinen Text oben nicht richtig
> gelesen.
> > > Es geht nicht um Dieter Bohlen, sondern um die
> > > Anti-"Musiker".
>
> > > Wirf mir doch nicht bitte ständig vor, ich
> würde deinen Text
> > > nicht richtig lesen, nur weil ich nicht
> deiner Meinung bin.
> > > Hier noch mal zu deiner Erinnerung:
> > > "Aber Leute, die sich eigentlich nur etwas
> singen und ein paar
> > > Schritte, vielleicht noch ein paar
> Gitarren-Griffe Zuhause auf
> > > der Gitarre beigebracht haben, und das
> Glück haben von Deppen
> > > wie Dieter Bohlen als Massenprodukt
> gesigned zu werden, die
> > > machen das nicht als Beruf und die können
> demenstprechend auch
> > > nicht arbeitslos werden!"
>
> > Ich darf dich daran, dass Bohlen damals in
> einer Formation namens
> > Modern Talking tätig war und denke nicht, dass
> er zu der Gruppe
> > zählt, die du als qualitativ gut erachtest.
> > Zudem hast du ja selber schon unterschieden
> zwischen Musiker und
> > Sänger - und da Bohlen produziert und auch
> selber spielt, kann
> > man ihn wohl auch als Musiker bezeichnen.
>
> Noch mal, es geht nicht um Dieter Bohlen. Es
> geht um die Anti-"Musiker", die er zu "Stars"
> macht.
Es warst du, der Dieter Bohlen erwähnt hat. Dieter Bohlen ist gerade jemand, der diese "Anti-Musiker" auf den Markt bringt. Dieter Bohlen verdient mit. Also gehört er zu denjenigen, denen du nichts gönnst, weil deiner Meinung nach diese Gruppe zu viel verdient.
> > Was ist so furchtbar daran, Musik für die
> Masse zu machen?
>
> Musik die sich rein nach finanziellem Erfolg
> (also nach der Masse richtet), ist seelenslose
> Musik, ohne Leidenschaft, ohne Kritik, ohne
> Reflektion, ohne alles.
> Kunst war schon immer individuell und
> provozierend.
Du bedenkst hierbei nicht, dass sich auch Musik mit Seele sehr gut verkauft - gerade die. Ich erinnere nur an "Join Me (In Death)" von Him - das war ein Top-Seller. Wieso sollte sich eigentlich etwas, das die Seele berührt, nicht gut verkaufen? Das ist völlig unlogisch. Welche Kriterien müssen deiner Meinung nach erfüllt sein, um eine Musik "mit Seele" bezeichnen zu können? Woran legt man dies fest?
Kennst du Chicane? Die machen Deep House und hatten Hits u. a. mit "Off-Shore" und "Saltwater". Ich kann nicht sagen, dass diese Tracks ohne Seele und ohne Leidenschaft produziert wurden.
Und ich kann mich nur wieder wiederholen: Niemand ist gezwungen, irgendeine Musik zu hören oder zu kaufen.
> Wenn wir uns natürlich nicht darüber einig sein
> können, das Musik rein der finanziellen Gründe
> wegen niemals an rein leidenschaftliche Musik,
> völlig finanzunabhängiger Musiker rankommen
> kann, dann hat das Ganze hier natürlich keinen
> Sinn.
> Dann kommen wir nie auf einen Nenner.
Kommen wir auch nicht, da du ja Musik zum Hobby degradieren möchtest, das nicht bezahlt werden sollte bzw. muss. Musik, die aus Leidenschaft gemacht wird. Nur: Von Leidenschaft kann man nicht leben. Aber das hatten wir ja schon.
Du gehst ja geradezu davon aus, dass Musik, für die man zahlt, seelenlos sein *muss*, obwohl ich den Zusammenhang nicht ganz verstehe. Denn Musiker, die Musik in erster Linie machen, um sich auszudrücken und diese einem größeren Publikum vorstellen, machen dies sicherlich nicht ohne Leidenschaft. Außerdem - auch dies schrieb ich schon mehrmals - kann man Musik leiden, von der man den Eindruck hat, dass sie nicht aus Leidenschaft gemacht wurde. Niemand wird dazu gezwungen, irgendeine Musik zu hören oder zu kaufen.
> Wenn man mit billiger Tralala-1-2-Polizei-Musik
> tausend mal mehr Geld verdient, als z.B. mit
> anspruchsvollem Prog-Rock von Vollblutmusikern,
> dann läuft doch was schief, oder?
Das ist ja richtig. Aber was du verlangst, ist mit Sicherheit auch keine Lösung. Denn mit deiner Degradierung der Musik zu einem Hobby machst du Musiker mehr oder weniger zu Sklaven von Konsumenten, um deren Bedürfnisse zu stillen.
Außerdem mag ich z. B. keinen Prog-Rock, ich stehe mehr auf Synthie-Musik.
> Dann wird doch die qualitative Arbeit richtiger
> Musiker gar nicht gewürdigt.
Wenn es gute Vollblutmusiker gibt, dann kannst du auch deren Musik hören und kaufen. Wo liegt das Problem?
> > Depeche Mode haben mal eine Platte "Music for
> the masses"
> > rausgebracht. Wieso soll eine gute Band nicht
> gute Musik
> > produzieren, die auch von mehr als wenigen
> Personen gemacht
> > wird? Wieso soll eine bekannte Band nicht
> viel verdienen dürfen?
>
> Ich meine sie verdienen zuviel, aber
> meinetwegen. Nur bin ich nicht bereit 16 Euro
> für ihre Millionengewinne zu berappen.
Das musst du doch auch nicht, niemand zwingt dich dazu, sie zu bereichern. Niemand wird auch gezwungen, zu einem idiotischen Formel 1-Rennen zu fahren und sich das Spektakel anzugucken. Trotzdem machen dies viele. Und davon profitieren natürlich die Sportler.
> Damit sage ich nicht, daß ich es mir deswegen
> runterlade, sondern nur das ich es nicht gut
> finde und das ich es ganz schön grotesk finde,
> daß man User als Kriminelle abstempelt, weil
> Depeche Mode nun ein paar Miollionen weniger
> verdienen, anstatt, daß sie mal die Preise ihrer
> CD anpassen.
Was ist daran grotesk, jemanden zu bestrafen, weil er sich unrechtmäßig des Eigentums anderer bedient? Wie würde es dir gefallen, wenn du einen tollen Song machst und den in einer Tauschbörse wiederfindest, obwohl du damit gar nicht einverstanden warst? Versetze dich doch mal in die Lage eines Musikers!
Komischerweise zeigen gerade die User mit dem Finger auf die MI, die selber ungezügelt das Recht brechen, um eigene Bedürfnisse zu stillen und auf eigene Kosten zu kommen. Sorry, aber ich sehe die ganze Sache differenzierter als derart einseitig - auch, wenn ich kein Sympathisant der MI bin.
> > > Nur wenn man Musik als Hobby betreibt,
> nebenbei
> > > noch normal arbeitet, dann kann man die Musik
> > > machen, die man selbst will, weil man nicht
> > > darauf aus ist irgendwelche Kosten, oder
> großen
> > > Gewinn einzufahren.
>
> > Du wiederholst dich wieder. Und ich schrieb
> auch schon, dass
> > Musikmachen ein Beruf sein kann wie jeder
> andere. Idealismus
> > beißt sich nicht zwangsläufig mit
> Geldverdienen - letzteres ist
> > keine Schande.
>
> Doch beisst sich!
> Wenn ich meinen Lebensunterhalt damit verdiene,
> muß ich Musik für die Massen machen, und kann
> nicht das spielen, was ich selbst will.
Falsch. "Musik für die Massen" heißt nicht zwangsläufig, dass sie seelenlos ist. HIM z. B. haben "Join Me" sicherlich nicht primär produziert, um möglichst vielen zu gefallen. Nein, das Lied wurde automatisch zum Hit, weil es einfach gut ist. Und nur, weil es vielen Leuten gefällt, kannst du nicht den falschen Schluss ziehen, dass ein Song, der der Masse gefällt, seelenlos ist. Dass es so sein *kann*, will ich ja gar nicht bezweifeln - es muss aber nicht so sein.
Madonna hat auch viele Songs gemacht, die der Masse gefielen - seelenlos finde ich ihre Musik deswegen noch lange nicht (von einigen Ausnahmen mal abgesehen).
> > Musik zu produzieren ist auch Arbeit - man
> erstellt sie für
> > Unterhaltungszwecke. Kunst ist Unterhaltung.
> Menschen wollen
> > unterhalten werden. Warum also soll Kunst
> nicht verkauft werden
> > dürfen, wenn sie doch gewollt wird?
>
> Du schreibst immer wieder ich würde was
> verbieten, aber ich habe nie gesagt das sie
> nicht zu einem fairen Preis verkauft werden darf.
Du hast aber auch anfangs nicht eindeutig geschrieben, dass ein Musiker (egal welcher) Musik verkaufen darf. Du hast dich im Gegenteil dafür ausgesprochen, Musik zu einem Hobby zu machen, womit kein Geld verdient werden soll. Zitat: "Den Musikern wird das vielleicht schwer fallen, kein Geld mehr zu verdienen,
aber das ist reine Gewöhnungssache." Wovon bitteschön sollen Musiker dann leben?
> Aber ich halte diese "Musik" für billiges
> Entertainment. Die Qualität dieser Musik ist
> unterstes Niveau.
> Das erkennt man schon daran, daß diese Musik nur
> des Geldes wegen erschaffen wurde.
Bei Scooter, Ballermann-Mucke, Big Brother-Interpreten etc. kann ich das erkennen. Aber wenn du das an einem Stil festmachen willst, möchte ich dir doch sagen, dass es sich weitgehend um eine Geschmacksfrage handelt. Ich mag z. B. gern Deep House (Robert Miles, Chicane), Dancefloor i. A. (natürlich nur guten, es gibt auch 08/15-Sachen), Pop/Rock.
> > Hobbymusiker fördern also die Leidenschaft in
> > der Musik, sie müssen sich nicht irgendwelchen
> > MI-Dogmen unterwerfen um Geld einzufahren. Sie
> > müssenm sich auch nicht nach der Masse richten,
> > sondern können die Musik machen, die sie
> > wirklich wollen.
>
> > Inwiefern fördern Hobbymusiker die
> Leidenschaft in der Musik?
> > Jemand, der für seine Musik kein Geld
> bekommt, wird sich ganz
> > bestimmt nicht in diese Materie hineinknien
> und eine Platte nach
> > der anderen herausbringen, um irgendwelche
> Leute kostenlos zu
> > unterhalten.
>
> Doch natürlich.
> Schau mal in die härteren Metal-Szenen rein. Die
> Bands dort verdienen nichts an der Musik, zahlen
> noch drauf und spielen ein Album nach dem
> anedren ein. Die Musik selbst ist der Verdienst
> des aufrichtigen Musikers.
Erst mal mag ich Metal überhaupt nicht, würde sie weder hören noch kaufen. Zum anderen bezweifle ich sehr stark, dass die Bands, die du ansprichst, Geld ausgeben, wenn sie nicht auch daran denken, es zumindest wieder reinholen zu können. Und willst du mir erzählen, dass sie die Alben verschenken?
> Geld ist nur ein Bonus!
Dann machen es die Bands, die du meinst, nur nebenbei und nicht hauptsächlich. Genauso wie du Fußball nur nebenbei spielst. Und selbst, wenn du auch damit Geld verdienen wolltest, wäre dir diese Entscheidung frei gestellt - genauso wie bei Hobbymusikern, die sich dazu entschließen, ihre Musik zu verkaufen.
> Das versteht man natürlich nicht, wenn man nur
> Chartsmusik kennt. Aber Musik ist mehr als Geld,
> Musik ist etwas das einen ausfüllt und wenn man
> damit kein Geld verdienen kann, dann spielen nur
> noch die Musiker, die ihre Musik wirklich
> lieben. Meine Güte, daß wäre ein echter Segen
> für die Musik!
Du verstehst immer noch nicht und wirst es wohl auch nie verstehen (wollen)! Musikmachen als Hobby und Beruf sind zwei verschiedene Paar Schuhe. In dem einen Fall macht man in seiner Freizeit Musik, in dem anderen Fall macht man Musik, um davon zu leben. Und nur, weil man davon leben *könnte*, heißt das noch lange nicht, dass man sich hinsetzt und sich dazu entschließt, seelenlose Musik zu machen. Denn dann wären auch Musiker wie Eric Clapton, Elvis Presley, Beatles etc. seelenlos.
Man kann mit einer Sache auch Geld machen, ohne sich dafür zu verkaufen. Dass man sich dafür verkaufen kann, ist klar - man kann sich in jedem Bereich für Geld verkaufen. Nur kannst du nicht alle Leute über einen Kamm scheren und erzählen, dass Musik sodann seelenlos ist, wenn damit Geld gemacht wird.
> > Das mag vielleicht bei einigen Songs so sein,
> aber
> > nicht langfristig, da dafür der Aufwand zu
> groß wäre.
> > Die Abhängigkeit der Künstler von der MI ist
> bekannt, nur sollte
> > dieser Umstand nicht darüber hinweg täuschen,
> dass sie von
> > dieser wenigstens etwas Geld erhalten - von
> Usern, die sich
> > kostenlos bedienen, dagegen gar nichts.
>
> Das stimmt. Aber die Schuld liegt meiner Meinung
> nach bei der MI, nicht bei den Usern.
Die MI ist schuld daran, dass die User sich kostenlos Songs runterladen und somit die MI als auch die Künstler um ihren Lohn bringen? Und überhaupt: Wenn diese Musik doch runtergeladen wird, kann sie doch gar nicht so seelenlos sein. Oder?
> Und ich rede hier nicht von rechtlichen Dingen.
> Und wie schon gesagt, dieser Umstand kommt der
> Qualität der Musik sehr zu Gute.
Nein, kommt er nicht. Wie denn auch? Seit wann wird mehr gute Musik produziert, seit es Tauschbörsen gibt?
> > Zudem würde
> > Musikmachen als Hobby, wie du es dir
> vorstellst, ja bedeuten,
> > dass Künstler keinen Cent bekommen. Und wer
> arbeitet schon gern
> > ohne Lohn?
>
> Mein Hobby ist keine Arbeit für mich!
Du arbeitest aber doch, oder? Und wenn nicht, dann möchtest du doch später für deine Arbeit einen fairen Lohn bekommen, oder nicht? Oder reicht es dir, wenn du für deine Arbeit einen Essensgutschein, deine Miete, Strom und Telefon bezahlt bekommst? Schließlich kann ja auch jemand sagen, dass du zuviel Lohn bekommst.
> > Egal ist es nur denen, die sich nach
> Feierabend vor den Rechner
> > setzen, etwas klimpern und keine Ambitionen
> haben, sich mehr mit
> > dieser Musik zu beschäftigen als nur
> nebenbei. Beschäftigt man
> > sich mehr mit einer Materie, möchte man
> automatisch auch Geld
> > damit verdienen, weil eine eingehende
> Beschäftigung Zeit und Geld
> > kostet.
>
> Für ein Hobby verlangt man niemals Geld, man
> investiert darin und erfreut sich daran.
Stimmt. Meist hören sich Hobby-Produktionen auch dementsprechend an: amateurhaft oder allenfalls semiprofessionell. Wer es drauf hat, weiß das und möchte irgendwann auch damit Geld verdienen. Und wer die Arbeit eines Künstlers respektiert, der zahlt auch dafür.
Man kann natürlich auch Hobby-Filme (um mal den Bereich Film anszusprechen) drehen und die kostenlos anbieten. Filme wie von Steven Spielberg oder anderen renommierten Regisseuren kannst du dann aber getrost vergessen.
> > > Musiker die Musik lediglich aus finanziellen
> > > Gesichtspunkten machen, werden durch die
> > > Sharewareprogramme zerstört.
>
> > Du meinst wohl Shareprogramme... Das Anbieten
> von kommerziellen
> > Songs ist in Shareprogrammen ohnehin illegal.
> Der Urheber hat
> > nicht erlaubt, dass sein Werk einer
> Öffentlichkeit feilgeboten
> > wird.
>
> Ja die meinte ich. Aber was du da wieder redest,
> hat nichts mit meiner Aussage zu tun, die davon
> unantastbar bleibt.
Stimmt, meine Aussage war auch nur eine Ergänzung.
> > Ich sage nicht das es rechtlich OK ist, aber der
> > Qualität der Musik, der Leidenschaft in der
> > Musik kommt es zu Gute!
>
> > Auch wer mit einer Sache Geld verdient, kann
> mit Leidenschaft
> > daran gehen. Wieso auch nicht? Wieso sollte
> man etwas, das man
> > mit Leidenschaft gemacht hat, nicht auch
> einem größeren Publikum
> > zur Verfügung stellen?
>
> Leidenschaft ist immer das, was in einem selbst
> steckt. Aber das was die Masse will steckt nicht
> immer in einem selbst (schon gar nicht zu 100%),
> sondern muss improvisiert werden, für die Masse.
Woher willst du wissen, dass das, was die Masse will, nicht in einem selbst steckt? Gefühle wie Einsamkeit, Traurigkeit, Wut etc. kennen die meisten. Und das, was man fühlt, können auch andere fühlen. Zum Thema Leidenschaft habe ich mich weiter oben ja schon geäußert.
> > Kennst du "White Flag" von Dido? Warum sollte
> dieser Song nicht
> > mit Leidenschaft erstellt worden sein? Ich
> wüsste nicht, was
> > daran eine Ex-und-hopp-Produktion sein soll.
> Und dennoch
> > verdient/e Dido an diesem Lied. Warum auch
> nicht?
>
> Wir reden hier von verschiedener Leidenschaft.
Verschiedene? Wie viele Leidenschaften gibt es denn deiner Ansicht nach?
> Auch die Superstar-Deppen machen ihre Sache mit
> Leidenschaft, aber es ist eben doch eine Andere,
> diese Leidenschaft tendiert in Richtung Geld.
Und was ist so schlimm daran? Schlimmer finde ich es, Gesetze zu brechen und Künstler zu betrügen, um eigene egoistische Interessen zu befriedigen. Geld zu verdienen ist keine Schande - eine Schande ist es eher, wenn Leute, die wirklich etwas können (egal, ob singen, Musik machen, schauspielern etc.), keine Chance bekommen, weil sie z. B. nicht gut genug aussehen.
> > Wenn man etwas wartet, dann bekommt man Musik
> > auch zu diesen Preisen.
>
> > > Ja das sagst du mir, aber wie du siehst, das
> > > tuen die Wenigsten.
>
> > Ist das meine Schuld? Oder deine?
>
> Weder deine noch meine.
Nun, dann liegt es also nicht an uns, wenn andere nicht warten können.
> > Ich hätte ja auch gern sofort einen
> LCD-Fernseher und kann mir
> > nicht einfach einen aus dem Laden klauen.
>
> Erkläre das nicht mir, sondern denen, die das
> runterladen.
> Ich sage nur, es schadet der Qualität der Musik
> nicht, ganz im Gegenteil. Und es tut mir auch
> nicht Leid um diese Anti-"Musiker".
Nun, es werden aber auch Charts-Titel runtergeladen, die noch Seele haben und nicht aus Profitgier konzipiert wurden, z. B. eben "White Flag" von Dido.
> > Zu Recht. Wer urheberrechtlich geschützte
> Songs in Tauschbörsen > Laden klauen. anbietet,
> handelt illegal - und damit
> > kriminell. Das sollte eigentlich einleuchten.
>
> Nein, das ist menschlich.
Das Adjektiv "menschlich" besagt einzig, dass es sich um eine Eigenart eines Menschen handelt. "Menschlich" heißt nicht, dass ein Mensch nicht kriminell handeln kann.
> Wenn man so einfach an
> etwas rankommt, die ganze Welt mitmacht und man
> sich selbst von der MI so verarscht vorkommt,
> dann ist das rechtlich zwar immer noch nicht OK,
> aber menschlich verständlich.
Verständlich für wen? Verständlich für die eine Seite, unverständlich für die andere. Dealer haben auch "Verständnis" für andere Dealer...
> Die MI kriminallisiert die halbe Welt, da würde
> ich mir doch mal Gedanken machen, bevor ich die
> halbe Welt als Kriminelle abstempel.
Nein, die MI kriminalisiert nur diejenigen, die Unmengen von mp3-Files in Tauschbörsen anbieten. Gegen Leute mit nur relativ wenigen mp3-Files wird strafrechtlich gar nicht vorgegangen.
> > Die MI bezahlt aber ihre Künstler,
>
> Was für Künstler? Daniel K. ist ein Künstler?
> Das ist ein Idiot, kein Künstler.
Ich habe Daniel K. noch gar nicht erwähnt. Nein, es gibt noch richtige Künstler wie Anastacia, Madonna, Dido, Chicane etc.
> Hat er das Recht für seinen Mist bezahlt zu
> werden? Ja!
> Wäre die Musikwelt besser ohne ihn drann? Ja!
Nun, man braucht seine Musik weder hören noch kaufen. Wo also liegt das Problem? Ich habe auch was dagegen, dass unnütz Treibstoff in Formel 1-Rennen verheizt wird. Trotzdem stört sich niemand daran.
Und wenn man Daniel K. boykottieren will, dann tut man das auch. Somit bekommt er auch von mir keinen Cent.
> also rechtlich nicht OK, aber für die Musik/die
> Künstler trotzdem ein Segen, wenn er
> verschwindet und das ist das einzige was ich sage.
Nein, du sagst noch viel mehr (Stichwort: Hobby). Wenn das wirklich die einzige Aussage wäre und die nur *so* getroffen wäre von dir, würden wir gar nicht eine so lange Diskussion führen.
> > Und wenn die MI denkt, Millionen und
> > Abermillionen Kneten an ein paar Musiker weiter
> > zu geben und trotzdem immer noch diese
> > überteuerten Preise zu verlangen, dann ist das
> > fast schon Betrug an den Fans, wenn auch nicht
> > rechtlich.
>
> > Dass bestimmte Berufsgruppen (zu) viel
> verdienen, ist sicherlich
> > so. Ich schrieb ja auch schon, dass dazu
> nicht nur Musiker
> > zählen. Nur rechtfertigt dies doch keine
> Selbstjustiz in Form
> > von illegalem Handeln.
>
> Es passiert aber im großen Umfang und es schadet
> der Musik nicht (Repeat On).
Nur weil es im großen Umfang passiert, ist es rechtlich noch lange nicht in Ordnung. Und dass es der Musik nicht schadet, stimmt aus schon erwähnten Gründen auch nicht. Es gibt nämlich nicht nur Küblböcks... Oder meinst du, dass gewisse Leute sich nur Musik von Künstlern runterladen, die verschwinden sollen? Nein, es wird auch Musik runtergeladen, die gut ist und somit der Musik(landschaft) sehr wohl schadet.
> Es tut mir auch nicht Leid für solche Idioten,
> die rauben den wahren Musikern nur die Plattform
> und verdummen die gesellschaft.
s. o. Es gibt nicht nur Küblböcks... Und was "wahre" Musiker sind, würde mich gern mal interessieren. Sind das nur die, die mit Trommel, Gitarre und Flöte Musik machen? Oder dürfen es doch auch elektronische Instrumente sein?
> > Zudem wäre dein Vorschlag, Musikmachen zum
> Hobby zu erklären,
> > der Tod von qualitativ guter Musik - aus
> schon erwähnten
> > Gründen.
>
> Welchen Gründen? Das habe ich jetzt irgendwie
> nicht mitbekommen.
Dann solltest *du* mal zur Abwechslung lesen:
"Inwiefern fördern Hobbymusiker die Leidenschaft in der Musik? Jemand, der für seine Musik kein Geld bekommt, wird sich ganz bestimmt nicht in diese Materie hineinknien und eine Platte nach der anderen herausbringen, um irgendwelche Leute kostenlos zu unterhalten. Das mag vielleicht bei einigen Songs so sein, aber nicht langfristig, da dafür der Aufwand zu groß wäre.
Die Abhängigkeit der Künstler von der MI ist bekannt, nur sollte dieser Umstand nicht darüber hinweg täuschen, dass sie von dieser wenigstens etwas Geld erhalten - von Usern, die sich kostenlos bedienen, dagegen gar nichts.
Außerdem ist es nicht ganz richtig, dass Künstler prinzipiell keine Freiheit in ihrer Kreativität hättten. Zudem würde Musikmachen als Hobby, wie du es dir vorstellst, ja bedeuten, dass Künstler keinen Cent bekommen. Und wer arbeitet schon gern ohne Lohn?"
> > Ich höre eine Menge Neid aus dir - warum?
>
> Welcher Neid?
Dass Musiker in den Charts zu viel verdienen. Dabei scherst du alle über einen Kamm.
> > Weil am Ende (etwas überspitzt formuliert) alle
> > am Null-Punkt ankommen, aber die Leute, die
> > Musik als Hobby verstehen, als persönliche
> > Erfüllung, weiter musizieren werden, während die
> > ganzen rein wirtschaftlichen "Musiker" dies
> > aufgeben werde. Es lässt sich ja kein Geld mehr
> > damit verdienen. Die Qualität der Musik steigt
> > also beträchtlich.
>
> > Ich sagte dir schon x-mal, dass Musikmachen
> nicht nur ein Hobby,
> > sondern auch Existenzgrundlage sein kann.
>
> Aber es besser für die Musik wäre, wenn nur ein
> Hobby ist.
Nein, da dann nur Amateur-Musik oder allenfalls semiprofessionelle Musik rauskommt.
* Endlos-Band*
Jemand, der für seine Musik kein Geld bekommt, wird sich ganz bestimmt nicht in diese Materie hineinknien und eine Platte nach der anderen herausbringen, um irgendwelche Leute kostenlos zu unterhalten. Das mag vielleicht bei einigen Songs so sein, aber nicht langfristig, da dafür der Aufwand zu groß wäre.
> Und davon rede ich, was besser wäre, nicht was
> derzeit tatsächlich der Fall ist.
Dass es besser *wäre*, ändert auch nichts an meiner Meinung. Dass es nicht so *ist*, ist klar, sonst würden wir diese Diskussion ja nicht führen.
> > Von einem unbezahlten Hobby kann niemand
> leben - das sollte dir
> > einleuchten.
>
> Stimmt, das ist ein anderen Problem.
Kein Problem - ein Problem würde es darstellen, wenn es so wäre, wie du schreibst: dass Musik nämlich nur noch als Hobby betrieben wird.
> Aber für
> die Musik wäre es besser (Repeat ON) und um die
> Anti-"Musiker" tut es mit nicht leid.
Nein, für die Musik wäre es nicht besser; nur für die User, die ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen wollen, ohne einen Cent zu zahlen und somit den Künstler betrügen (Endlos-Band).
> > Und ich verstehe immer noch nicht, warum du
> dich so sehr dagegen
> > sträubst, wenn jemand mit Musik Geld
> verdienen möchte.
>
> Weil er Kompromisse eingeht, weil er damit nicht
> die Musik macht, die ihn ausfüllt und
> dementsprechend seiner Leidenschaft entspricht.
Falsch. Man kann sehr wohl mit Leidenschaft Musik machen *und* diese Gewinn bringend einer Öffentlichkeit näher bringen. Warum denn nicht? Gehaltvolle Musik und Geld verdienen schließen sich mitnichten aus.
> > Wie kommst du darauf, dass jemand, der mit
> Musik Geld verdient,
> > diese nicht mit Leidenschaft macht?
>
> Das habe ich weiter oben erklärt.
Du hast es zumindest behauptet. Ich behaupte anderes, s. o.
> > Das ist eine haltlose Behauptung, die man
> sehr schön widerlegen
> > kann, indem man auf Seiten wie mp3.de geht
> und sich dort mal
> > einige Songs anhört. Obwohl sie dort
> kostenlos und legal
> > runterladbar sind, erkenne ich in dem
> geringsten Teil des
> > großen Angebots gute Qualität.
>
> Es ist sehr persönliche, ehrliche Musik und
> genau das ist Qualität!
Teilweise: ja. Aber teilweise gibt es selbst in den Charts ehrliche und persönliche Musik. Und wenn du dir mal die ganzen Trance-Sachen auf mp3.de anhörst, unterscheiden die sich kaum von dem Charts-Kram - nur dass letzterer technisch professionell ist.
> Nicht wie schnell und gut ich 20 Riffs
> runterbrettern kann, oder wie toll der Klang der
> Aufnahme geworden ist.
Das ist selbst auf Seiten wie mp3.de der Fall.
> > Habe ich. Und nun? Deine Ansicht ist doch
> immer noch, Musik zum
> > Hobby zu machen und nicht als Beruf gelten zu
> lassen.
>
> Für die künstlerisch anspruchsvolle, ehrliche,
> persönliche, individuelle, leidenschaftliche
> Musik wäre es besser, jawohl!
Nein.
Martin
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Also mich langweilt das, daß du jeden einzelnen Satz zitierst und dadurch ständig diese Wiederholungen provozierst. Ich hatte versucht das zu straffen, aber nun ist es wieder Chaos. Daher versuche ich noch mal das wichtigsten zu nehmen:
Sinnvoller für eine Diskussion ist es immer, wenn man sich die ganze Antwort mal durchliest, darüber nachdenkt und dann im Ganzen darauf antwortet was man geschrieben hat. Ist zwar etwas anstrengender, aber sinnvoller. Du zitierst häufig einen Satz, den ich 5 Zeilen weiter bereits beantwortet habe, das bringt nichts.
>> Leidenschaft ist immer das, was in einem selbst
>> steckt. Aber das was die Masse will steckt nicht
>> immer in einem selbst (schon gar nicht zu 100%),
>> sondern muss improvisiert werden, für die Masse.
> Woher willst du wissen, dass das, was die Masse will, nicht in
> einem selbst steckt? Gefühle wie Einsamkeit, Traurigkeit, Wut etc.
> kennen die meisten. Und das, was man fühlt, können auch andere
> fühlen. Zum Thema Leidenschaft habe ich mich weiter oben ja schon
> geäußert.
Meistens steckt ja nicht Einsamkeit, Traurigkeit, Wut, Fröhlichkeit, Melancholie etc. in einem Album. Die meisten Musiker haben sich auf ein Gebiet spezialisiert. Radiohead die ich sehr verehre haben sich z.B. trauriger Musik verschrieben, Depeche Mode eher mysteriöser Musik.
Willst du aber die Masse erreichen, versuchst du möglichst so viele Einflüße wie möglich in ein Album zu stecken.
Es gibt auch einen absoluten Beweis dafür:
Bei atsreinen Metal-Alben hast du meist immer nur eine Stimmungslage, über die ganze Album Länge.
Bei Chartalben hat im schlimmsten Fall jedes einzelne Lied eine andere Stimmungslage, weil man dann mehrere Songs auskoppeln kann, mit verschiedenen Stimmungslagen und somit viele Menschen erreicht.
Oftmals sind aber auch einfach zuviele Musik an einem Werk beteiligt, das Album ist somit keine persönliche Schöpfung eines Musikers, sondern ein Cocktail verschiedenster Produzenten.
Das ist z.B. Madonna mit "Frozen" der Fall, sehr mysteriös, das nächste Lied ist dann wieder sehr fröhlich "poppig", das nächste etwas melancholisch etc.
Ich weiss, du wirst jetzt wieder sagen, wieso sollte ein Musiker nicht verschiedene Gefühle auf einem Album vermitteln können.
Das sagst du so daher weil du hier scheinbar wenig Ahnung hast.
Dann beantworte mir die Frage, wieso das bei Metal-Alben nicht so Fall ist?
Mann kann mit Metal auch verschiedene Gefühle vermitteln, meistens hat aber jedes Album im ganzen seine eigene Stimmungslage, weil man nur in der Länge eines ganzen Albums wirklich tief in die Gefühlswelt des Musiekrs eintauchen kann.
Metaller koppeln in der Regel auch keine Singles aus, deshalb müßen sie keine Kompromisse eingehen und verschiedenste Gefühle auf einem Album vermitteln.
Das alles ist aber bei Chartalben der Fall (wenige Ausnahmen natürlich ausgeschloßen) und in meienm Vergleich zu Metalalben sollte dir nun klar sein, das dies lediglich ein Kompromiss des Geldes wegen ist und die Leidenschaft, die Ehrlichkeit der Gefühle des Musikers in Wege steht.
Und das ist jetzt nur ein Beispiel. Chartmusiker richten sich bei so vielen Sachen nach dem Geschmack der Masse und versuchen jeden Einzelnen zu erreichen, daß sie einfach nicht mehr das spielen, was sie selbst fühlen und somit mit voller Leidenschaft vermitteln können. Sie gehen so viele Kompromisse ein, ich könnte nur noch kotzen! Ich lache über deren Musik, daß habe ich mit 12 gehört, aber nun bin ich erwachsen geworden und weiss wie billig diese Anti-"Musiker" sind.
Sie verkaufen mir etwas als Musik, was in Wirklichkeit eine Mogelpackung ist.
Und zum Thema Musik=Hobby.
Ich sage es zum x-ten mal: Für die Musik wäre es ein Segen, wenn man sie nur als Hobby betreiben würde.
Bevor du wieder damit anfängst, daß Musik nicht nur ein Hobby ist.
JA ICH WEISS ES! Aber das ändert nichts an meiner Aussage, OK!?
Es geht mir bei der Aussage nur um die Qualität und Leidenschaft der Musik als solches!
Das bei dem ganzen runtergelade Musiker um ihre "verdientes" Geld kommen, sowohl Anti-"Musiker, wie auch Vollblutmusiker, bestreite ich nicht.
Aber ich rede hier nur von der Musik als solches und die wird dadurch an Qualität und Leidenschaft gewinnen!
Und diese Aussage von dir ist einfach absolut falsch!
"Inwiefern fördern Hobbymusiker die Leidenschaft in der Musik? Jemand, der für seine Musik kein Geld bekommt, wird sich ganz bestimmt nicht in diese Materie hineinknien und eine Platte nach der anderen herausbringen, um irgendwelche Leute kostenlos zu unterhalten. Das mag vielleicht bei einigen Songs so sein, aber nicht langfristig, da dafür der Aufwand zu groß wäre."
Doch! Ein echter Hobbymusiker würde auch noch Musik machen, wenn er dafür kein Geld bekommen würde.
Fast alle Bands die ich höre verdienen kaum was an ihrer Musik. Sie machen sie, weil sie es gerne tun - Punkt.
Ich mache mein Hobby auch weiter machen, wenn ich kein Geld dafür bekommen würde. Das haben Hobby so ansich.
Und wenn du jetzt wieder damit anfängst, daß Musik kein Hobby ist, dann kannst du die Diskussion mit dir selbst weiter führen.
Wir reden gerade NUR über Hobbymusiker, nichts anderes!
Und diese Musiker bleiben am Ende übrig, weil die Musiker, die Musik nur des Geldes wegen machen, am Ende nicht mehr da sind - gibt ja kein Geld mehr.
Es wird also nur noch Hobbymusiker geben, schade für alle "Arbeiter in dem Bereich", aber toll für die Musik als solches!
Und wenn du meinst das Hobbymusiker schlechtere Musik machen, dann hast du einfach keine Ahnung. Viel Spaß mit deinem Standartgeduddel. Was die Musikwelt wirklich zu bieten hat, das ahnst du nicht mal!
Es gibt übrigens noch eine Welt zwischen mp3.com und Sony, es gibt auch die sogenannten Alternativ-Labels und die solltest du dir vielleicht mal zu Gemüte führen.
Die Qualität wird dich umhauen!
Und noch ein Zitat von dir:
"Teilweise: ja. Aber teilweise gibt es selbst in den Charts ehrliche und persönliche Musik."
Aber eben nur teilweise. 95% davon ist nicht ehrlich und ebenso nicht persönlich, sondern auf die Masse zugeschnitten.
Ehrlich und persönlich würde aber bedeuten, daß die Musik das innerste des Musikers wiedergibt, textlich wie musikalisch und nicht die Gefühle der Masse, von fremden Menschen.
Ach und noch was, Trance-Musik habe ich früher auch gehört. Aber diese Musik stangniert schon seit einem Jahrzent, kann von jedem Dorftrottel gemacht werden und aufgrund deren Einfachheit hörst du auch kaum Unterschiede zwischen Mp3.com und profesionelleren Sachen.
Außerdem ist Trancemusik so gut wie gar nicht in den Charts vertreten, vielleicht weil sie eben wirklich jeder Depp machen kann (ohne das ich sie damit abwerten will, es gibt auch gutes, aber es stangniert eben).
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
grind schrieb:
>
> Also mich langweilt das, daß du jeden einzelnen
> Satz zitierst und dadurch ständig diese
> Wiederholungen provozierst. Ich hatte versucht
> das zu straffen, aber nun ist es wieder Chaos.
Entschuldige mal, du wiederholst dich doch andauernd, belegst dies sogar mit einem "RepeatON" und vergisst offensichtlich öfters, was du davor geschrieben hast. Würde dem nicht so sein, würde meinerseits gar keine Notwendigkeit bestehen, dich zu zitieren, um dich an deine Aussagen zu erinnern.
Unter Straffung verstehe ich alles andere als die Wiederholung von schon x-mal getätigten Behauptungen.
> Daher versuche ich noch mal das wichtigsten zu
> nehmen:
> Sinnvoller für eine Diskussion ist es immer,
> wenn man sich die ganze Antwort mal durchliest,
> darüber nachdenkt und dann im Ganzen darauf
> antwortet was man geschrieben hat. Ist zwar
> etwas anstrengender, aber sinnvoller. Du
> zitierst häufig einen Satz, den ich 5 Zeilen
> weiter bereits beantwortet habe, das bringt
> nichts.
Im letzten Posting habe ich nur ein- oder zweimal etwas von dir zitiert - und dass nur, weil du *offensichtlich* nicht (mehr) wusstest, worum es ging. Zudem finde ich es doch reichlich ineffektiv, eine Aussage, die ich schon traf, in anderer Form aufzuschreiben, selbst wenn der Sinn der gleiche ist.
Dass ich dein Posting nicht lesen und nicht nachdenken würde, ist eine haltlose Unterstellung von dir.
> >> Leidenschaft ist immer das, was in einem
> selbst
> >> steckt. Aber das was die Masse will steckt
> nicht
> >> immer in einem selbst (schon gar nicht zu
> 100%),
> >> sondern muss improvisiert werden, für die
> Masse.
>
> > Woher willst du wissen, dass das, was die
> Masse will, nicht in
> > einem selbst steckt? Gefühle wie Einsamkeit,
> Traurigkeit, Wut etc.
> > kennen die meisten. Und das, was man fühlt,
> können auch andere
> > fühlen. Zum Thema Leidenschaft habe ich mich
> weiter oben ja schon
> > geäußert.
>
> Meistens steckt ja nicht Einsamkeit,
> Traurigkeit, Wut, Fröhlichkeit, Melancholie etc.
> in einem Album.
Sondern? Hat dir der jeweilige Künstler persönlich mitgeteilt, was er sich bei seinen Werken gedacht hat, oder wie kommst du auf diese Erkenntnis?
> Die meisten Musiker haben sich
> auf ein Gebiet spezialisiert. Radiohead die ich
> sehr verehre haben sich z.B. trauriger Musik
> verschrieben, Depeche Mode eher mysteriöser Musik.
Ach, und nur, weil es sich um traurige Musik handelt, ist die Musik plötzlich gehaltvoll? Könnte es nicht sein, dass man diesen Gefühlszustand bewusst ausnutzt, um damit Kohle zu scheffeln? Außerdem sind Radiohead keine Hobbymusiker, sondern verdienen mit ihrer Musik Geld - genau das, was du nicht möchtest.
Depeche Mode machen keine mysteriöse Musik, sondern eher melancholische.
> Willst du aber die Masse erreichen, versuchst du
> möglichst so viele Einflüße wie möglich in ein
> Album zu stecken.
Seit wann beschränken sich Gefühle nur auf einen Zustand? Der Zusammenhang zwischen Kohle scheffeln, Massenkompatibilität und Anzahl von Gefühlszuständen leuchtet mir nicht ein. Bist du die ganze Zeit nur euphorisch? Oder nur traurig? Wieso soll sich ein Musiker auf nur einen Gefühlszustand beschränken?
> Es gibt auch einen absoluten Beweis dafür:
> Bei atsreinen Metal-Alben hast du meist immer
> nur eine Stimmungslage, über die ganze Album
> Länge.
Für mich ist Metal keine Musik, sondern Krach. Und ich würde auch kein einziges Metal-Album kaufen, weil das für mich seelenlose Musik ist. Und nun? Deiner Vorstellung nach würde "wahre Musik" offensichtlich einzig aus Metal und Progressive Rock bestehen, andere Musikstile hätten keine Daseinsberechtigung - da sie ja nur aus Profitgier existierten.
> Bei Chartalben hat im schlimmsten Fall jedes
> einzelne Lied eine andere Stimmungslage, weil
> man dann mehrere Songs auskoppeln kann, mit
> verschiedenen Stimmungslagen und somit viele
> Menschen erreicht.
Und? Was ist daran so schlimm? Zudem wirfst du wieder alles in einen Topf. Auf Anastacias letztem Album konnte ich z. B. kein wirklich euphorisches Lied entdecken. Und dass ein Mensch nicht nur eine einzige Stimmungslage hat, sollte dir einleuchten. Davon auszugehen, dass ein Künstler auf Kohle aus ist, nur weil er auf seinem Album nicht nur einen einzigen Gefühlszustand repräsentiert, ist schlicht lächerlich und deutet auf Engstirnigkeit hin, die es einem Künstler nicht gewährt, sich in mehreren Facetten ausdrücken zu dürfen.
> Oftmals sind aber auch einfach zuviele Musik an
> einem Werk beteiligt, das Album ist somit keine
> persönliche Schöpfung eines Musikers, sondern
> ein Cocktail verschiedenster Produzenten.
Auch das ist nicht verwerflich - im Endeffekt kommt es auf das Endergebnis an. Zudem bezweifle ich ganz stark, dass du wirklich weißt, wie viele Personen an einer Produktion beteiligt waren. Und ob die Lieder auf einem Album persönlich inspiriert sind oder nicht.
Und selbst, wenn Anastacia z. B. "I'm Outta Love" nicht selbst geschrieben hat: Wieso sollte mir das Lied deshalb weniger gefallen? Nur, weil es keine persönliche Schöpfung ist? Und wo steht geschrieben, dass ein Lied nur gut sein kann, wenn es die persönliche Schöpfung eines Musikers ist? Merke: Es gibt genauso gute Produzenten wie schlechte - und genauso gute Musiker wie schlechte, die ihre Musik persönlich kreieren.
Nur, weil jemand persönlich ein Musikstück erstellt, muss es mir noch lange nicht gefallen.
> Das ist z.B. Madonna mit "Frozen" der Fall, sehr
> mysteriös, das nächste Lied ist dann wieder sehr
> fröhlich "poppig", das nächste etwas
> melancholisch etc.
Und von Madonna gefallen mir sehr viele Songs - einfach, weil sie gut arrangiert und komponiert sind und gute Sounds aufweisen. Hier interessiert mich nicht, ob Madonna diese Stücke selbst geschrieben hat - sondern, ob sie mir gefallen, ob sie mich emotional ansprechen.
Dein Verlangen nach selbst geschriebener Musik hört sich meiner Ansicht nach ziemlich zwanghaft an und suggeriert das, was ich gerade eben schrieb: Nämlich, dass Musik nur gut sein kann, wenn sie *nicht* von anderen gemacht oder mitproduziert wurde.
> Ich weiss, du wirst jetzt wieder sagen, wieso
> sollte ein Musiker nicht verschiedene Gefühle
> auf einem Album vermitteln können.
Ganz genau.
> Das sagst du so daher weil du hier scheinbar
> wenig Ahnung hast.
Das sagt mir gerade der Richtige, der den Demokratiebegriff missbraucht und für eigenes Fehlverhalten instrumentalisiert (Hint: Es geht hier darum, dass du das Runterladen von urheberrechtlich geschützten Files für menschlich ok erachtest, obwohl es gesetzlich nicht erlaubt ist). Es bist du, der scheinbar keine Ahnung von dieser Materie hat und eine Leistung beansprucht, aber nicht bereit ist, den Preis dafür zu zahlen. Und das muss sich ändern, da Musik geistiges Eigentum ist und damit eine Leistung, die bezahlt werden will.
> Dann beantworte mir die Frage, wieso das bei
> Metal-Alben nicht so Fall ist?
Da ich Metal nicht höre, weil diese Musik für mich seelenlos ist (du bist hier sicherlich anderer Ansicht), kann ich diese Frage nicht beantworten, spekuliere aber genau wie du in Sachen "Massenware" und nehme an, dass die Fans von Metal-Musikern auf einen Gefühlszustand fokussiert sind, der sie anspricht.
Hast du eigentlich schon daran gedacht, dass Metal-Musik keine Massenware ist, weil sie einfach lieblos klingt? Klar, das ist jetzt provokant - aber nicht weniger provokant als deine überall auftretenden haltlosen Behauptungen, wie du sie auch in diesem Posting wieder zahlreich aufgestellt hast.
> Mann kann mit Metal auch verschiedene Gefühle
> vermitteln, meistens hat aber jedes Album im
> ganzen seine eigene Stimmungslage, weil man nur
> in der Länge eines ganzen Albums wirklich tief
> in die Gefühlswelt des Musiekrs eintauchen kann.
Man kann auch mit Charts-Musik verschiedene Gefühle vermitteln. Es gibt schließlich nicht nur Alexanders und Daniel Küblböcks. Radiohead z. B., die du vorhin genannt hast, sind auch regelmäßig in den Charts vertreten. Vermitteln sie keine Gefühle?
Zudem kann ich bei Metal-Musik i. A. nicht viel fühlen. Und nun? Habe ich jetzt keine oder wenig Ahnung von Musik? Ich ahne schon die Antwort...
> Metaller koppeln in der Regel auch keine Singles
> aus, deshalb müßen sie keine Kompromisse
> eingehen und verschiedenste Gefühle auf einem
> Album vermitteln.
Metaller haben in der Regel auch keinen großen kommerziellen Erfolg, weil nur eine begrenzte Anzahl von Leuten diese Musik mag und hört. Es sei denn, dass sie wirklich gute Ideen haben und auch fähig sind, gute Songs zu schreiben.
Zudem habe ich mich schon wiederholt und geschrieben, dass ein Ausdrücken verschiedenster Gefühlzustände auf einem Album nichts mit dem Eingehen von Kompromissen zu tun hat. Ja, es kann sogar sein, dass ein Album sehr langweilig sein *kann*, weil eben nur ein einziger Gefühlszustand vorherrscht und somit das Album sehr monoton ist.
> Das alles ist aber bei Chartalben der Fall
> (wenige Ausnahmen natürlich ausgeschloßen) und
> in meienm Vergleich zu Metalalben sollte dir nun
> klar sein, das dies lediglich ein Kompromiss des
> Geldes wegen ist und die Leidenschaft, die
> Ehrlichkeit der Gefühle des Musikers in Wege
> steht.
Auch wenn du dich noch so oft wiederholst (was du mir ja ständig vorwirfst), entspricht deine Aussage nur deiner Einstellung und muss noch lange nicht Fakt sein. Ich habe schon oben geschrieben und kann dies auch gern wieder und wieder schreiben, dass deine Behauptungen haltlos sind, da Charts-Songs sich von denen, die nicht in den Charts sind, nur dadurch unterscheiden, dass sie kommerziell erfolgreich sind.
Und woran willst du die Ehrlichkeit eines Musikers messen? An der Anzahl der repräsentierten Gefühlszustände auf einem Album? Von mir aus kannst du mir vorwerfen, keine Ahnung zu haben, nur weil ich nicht deiner Meinung bin, obwohl es eher so ist, dass du eine engstirnige Auffassung hast.
> Und das ist jetzt nur ein Beispiel. Chartmusiker
> richten sich bei so vielen Sachen nach dem
> Geschmack der Masse und versuchen jeden
> Einzelnen zu erreichen, daß sie einfach nicht
> mehr das spielen, was sie selbst fühlen und
> somit mit voller Leidenschaft vermitteln können.
Bei vielen Metal-Stücken, die ich bisher hörte, kann ich auch nichts von Leidenschaft erkennen. Wo liegt also der Unterschied?
Dass es auch in den Charts Produkte gibt, die aus rein kommerziellen Gesichtspunkten entstanden, bestreite ich gar nicht. Aber ich finde es ziemlich naiv, anzunehmen, dass Metal-Bands selbstlos Alben auf den Markt bringen, um ihre Fans - salopp gesagt - "glücklich" zu machen. Und dann noch Geld hineinstecken, ohne eine Gewinnerwartung zu haben.
> Sie gehen so viele Kompromisse ein, ich könnte
> nur noch kotzen! Ich lache über deren Musik, daß
> habe ich mit 12 gehört, aber nun bin ich
> erwachsen geworden und weiss wie billig diese
> Anti-"Musiker" sind.
Dein Fehler ist nur, dass du alles über einen Kamm scherst.
> Sie verkaufen mir etwas als Musik, was in
> Wirklichkeit eine Mogelpackung ist.
Musik ist gut, wenn sie gefällt. Oder nicht?
> Und zum Thema Musik=Hobby.
> Ich sage es zum x-ten mal: Für die Musik wäre es
> ein Segen, wenn man sie nur als Hobby betreiben
> würde.
Du kannst es noch x-mal wiederholen: Meinst du, ich sage irgendwann "Ja, du hast vollkommen Recht", nur weil du Recht bekommen *willst*? Und auch ich sage zum x-ten Mal: Von einem Hobby kann man nicht leben. Wer für seine Musik Geld haben *möchte*, der hat auch das Recht, dafür Geld zu verlangen. Wer sich nun das Recht nimmt und dieses Musikstück kostenlos runterlädt, betrügt den Künstler und wartet dazu mit noch so abstrusen Argumenten auf.
Auch Metal-Musiker verdienen Geld - selbst wenn du das noch so gern bestreitest. Und eine Musiklandschaft nur aus Metal-Musik (natürlich hobbymäßig betrieben) bestehend - nein danke.
> Bevor du wieder damit anfängst, daß Musik nicht
> nur ein Hobby ist.
Ganz richtig. Und ich fange immer wieder damit an, weil du es nicht begreifst bzw. begreifen willst. Die Degradierung von Musik zu einem Hobby würde sehr vielen Musikern ihre Existenzgrundlage nehmen, nur weil einige User in egoistischer Weise auf ihre Kosten kommen wollen. Und auch das habe ich wiederholt, und auch das begreifst du nicht oder willst du nicht begreifen.
> JA ICH WEISS ES! Aber das ändert nichts an
> meiner Aussage, OK!?
UND AUCH MEINE AUSSAGE ÄNDERT SICH NICHT. OK?
> Es geht mir bei der Aussage nur um die Qualität
> und Leidenschaft der Musik als solches!
Du definierst Qualität offensichtlich anders als ich. Ich schrieb schon, dass es auch in den Charts hin und wieder gute Sachen gibt. Und mir geht es bei der Aussage nur darum, dass es legitim ist, wenn jemand für Musik Geld verlangt. Würde es so sein, dass Musik zu einem Hobby degradiert wird - wie es ja dein Wunschtraum ist - müsste man professionell gemachte Musik mit der Lupe suchen.
> Das bei dem ganzen runtergelade Musiker um ihre
> "verdientes" Geld kommen, sowohl Anti-"Musiker,
> wie auch Vollblutmusiker, bestreite ich nicht.
Ich habe auch nicht bestritten, dass du es bestritten hast. Warum also diese Aussage?
> Aber ich rede hier nur von der Musik als solches
> und die wird dadurch an Qualität und
> Leidenschaft gewinnen!
Nein, Musik wird nicht an Qualität gewinnen, wenn sie kostenlos vertrieben werden soll. Weil sich dann nämlich niemand mehr längerfristig die Mühe machen wird, gute Musik zu produzieren. Es sei denn, man gibt sich mit in Hobbyarbeit entstandener Durchschnittskost zufrieden, wie es sie zuhauf auf Seiten wie mp3.de gibt. Und selbst da gibt es viele Tracks, bei denen man sich fragt, wo denn da die von dir so propagierte Leidenschaft steckt.
> Und diese Aussage von dir ist einfach absolut
> falsch!
Nur, weil du es behauptest?
> "Inwiefern fördern Hobbymusiker die Leidenschaft
> in der Musik? Jemand, der für seine Musik kein
> Geld bekommt, wird sich ganz bestimmt nicht in
> diese Materie hineinknien und eine Platte nach
> der anderen herausbringen, um irgendwelche Leute
> kostenlos zu unterhalten. Das mag vielleicht bei
> einigen Songs so sein, aber nicht langfristig,
> da dafür der Aufwand zu groß wäre."
>
> Doch! Ein echter Hobbymusiker würde auch noch
> Musik machen, wenn er dafür kein Geld bekommen
> würde.
Gibt es auch "unechte" Hobbymusiker? Ein Hobbymusiker macht - wie der Name suggeriert - Musik zum Zeitvertreib und pflegt in der Regel keine professionellen Ambitionen. Leidenschaft und Kommerz schließen sich nicht aus - das habe ich schon geschrieben. Und wenn jemand für seine Musik Geld verlangt, weil er meint, dass seine Musik viele Leute anspricht, dann ist das höchst legitim. Schließlich wird auch niemand dazu gezwungen, seine Musik zu kaufen.
Es ist überaus müßig, darüber zu diskutieren, da es jedem selber freigestellt werden sollte, ob er seine Musik kostenlos hergibt oder nicht. Ein "echter" Hobbymusiker muss noch lange keine gute Musik produzieren, nur weil er sie hobbymäßig produziert - im Gegenteil: Meist sind Hobby-Produktionen allenfalls durchschnittlich - und Leidenschaft muss darin auch nicht drin sein, nur weil sie kostenlos abgegeben werden bzw. damit kein Geld zu machen ist, weil die Qualität nicht ausreichend ist.
> Fast alle Bands die ich höre verdienen kaum was
> an ihrer Musik. Sie machen sie, weil sie es
> gerne tun - Punkt.
Hm, dann könnte ich behaupten, dass die Musik einfach nicht gut (genug) ist. Und was nicht gut (genug) ist, verkauft sich logischerweise auch nicht so gut. Du wirst daraus natürlich vermutlich den Schluss ziehen, dass diese Musik - gerade, weil sie sich nicht gut verkauft - mit Leidenschaft produziert wurde. Was aber soll ich mit (angeblich) leidenschaftlich produzierter Musik, die in meinen Ohren nicht gut klingt?
> Ich mache mein Hobby auch weiter machen, wenn
> ich kein Geld dafür bekommen würde. Das haben
> Hobby so ansich.
Stimmt. Und ich schrieb dir ja schon, dass du die Freiheit hast, für dein Hobby Geld verlangen zu dürfen. Ob du etwas bekommst oder nicht, liegt ganz an der Nachfrage und dem Interesse anderer.
Hobbymusiker machen ja auch weiter, wenn sie kein Geld dafür bekommen. Und wenn sie kein Geld dafür bekommen wollen, dann ist das ebenfalls ihre freie Entscheidung - genauso wie die Entscheidung von Musikern, für ihre Musik Geld zu verlangen. Das haben Entscheidungen so an sich.
> Und wenn du jetzt wieder damit anfängst, daß
> Musik kein Hobby ist, dann kannst du die
> Diskussion mit dir selbst weiter führen.
> Wir reden gerade NUR über Hobbymusiker, nichts
> anderes!
Ich schrieb, dass Musik ein Hobby sein *kann*, aber nicht *muss*. Ich kann dir gern noch x-mal meine Argumente näher bringen, auch wenn mir der Erfolg dieser Aktion fraglich scheint.
Ansonsten kann ich dir hier, an dieser Stelle, sagen, dass ich dir soeben explizit zum Thema HOBBY geschrieben habe. Nirgendwo schrieb ich, dass Musik kein Hobby sein *kann*. Comprende?
> Und diese Musiker bleiben am Ende übrig, weil
> die Musiker, die Musik nur des Geldes wegen
> machen, am Ende nicht mehr da sind - gibt ja
> kein Geld mehr.
Und wenn es kein Geld mehr gibt, wird nur noch 08/15-Musik produziert, weil sich niemand mehr die Mühe macht, aufwändig Musik zu produzieren und sein ganzes Know-How reinzustecken. Oder arbeitest du vielleicht mit voller Motivation, wenn du einen Niedriglohn erhältst und dafür sogar unbezahlte Überstunden leisten müsstest?
> Es wird also nur noch Hobbymusiker geben, schade
> für alle "Arbeiter in dem Bereich", aber toll
> für die Musik als solches!
Das glaubst auch nur du. Und toll ist es nur für die, die möglichst alles kostenlos haben möchten und die Leistung anderer nicht honorieren wollen.
> Und wenn du meinst das Hobbymusiker schlechtere
> Musik machen, dann hast du einfach keine Ahnung.
> Viel Spaß mit deinem Standartgeduddel. Was die
> Musikwelt wirklich zu bieten hat, das ahnst du
> nicht mal!
Dass du voll die Ahnung hast, hast du ja bereits unter Beweis gestellt, indem du u. a. forderst, Musik zum Hobby zu erklären und somit die Existenzgrundlage vieler Menschen zu vernichten - damit andere ihrem egoistischen Bedürfnis fröhnen können.
Wenn du glaubst, dass diejenigen Musiker, die auf Seiten wie mp3.de oder Besonic wirklich gute Musik machen, *nicht* vor haben, damit *längerfristig* Geld zu verdienen, dann gib dich halt weiter deiner Illusion hin. Oder aber du setzt dich wirklich ernsthaft mit dieser Materie auseinander und fragst mal in einem Forum wie homerecording.de, in dem sich ausnahmslos Musiker tummeln. Dann können wir weiter reden.
Und dass es auf mp3.de und Co. auch genügend Einheitsbrei gibt (vor allem im Trance-Bereich), habe ich schon erwähnt...
> Es gibt übrigens noch eine Welt zwischen mp3.com
> und Sony, es gibt auch die sogenannten
> Alternativ-Labels und die solltest du dir
> vielleicht mal zu Gemüte führen.
> Die Qualität wird dich umhauen!
Stell dir vor, ab und an gibt es *selbst* in den Charts alternative Musik. Ja, unglaublich, aber wahr! Und nur, weil du dich auf eine Stilrichtung fixiert hast, heißt das noch lange nicht, dass andere Stilrichtungen seelenlos sind - nur weil sie dir nicht gefallen. Du solltest mal etwas toleranter werden und auch die Ansichten anderer akzeptieren. Ich akzeptiere Metal schließlich auch.
> Und noch ein Zitat von dir:
> "Teilweise: ja. Aber teilweise gibt es selbst in
> den Charts ehrliche und persönliche Musik."
>
> Aber eben nur teilweise. 95% davon ist nicht
> ehrlich und ebenso nicht persönlich, sondern auf
> die Masse zugeschnitten.
Dann höre sie doch halt nicht. Zwingt dich jemand dazu?
> Ehrlich und persönlich würde aber bedeuten, daß
> die Musik das innerste des Musikers wiedergibt,
> textlich wie musikalisch und nicht die Gefühle
> der Masse, von fremden Menschen.
Woher willst du denn wissen, dass Metal-Bands *nicht* die Gefühle der Masse, von fremden Menschen, wiedergeben? Was ist daran eigentlich "unehrlich", ein Gefühl auszudrücken, das auch andere haben?
> Ach und noch was, Trance-Musik habe ich früher
> auch gehört. Aber diese Musik stangniert schon
> seit einem Jahrzent, kann von jedem Dorftrottel
> gemacht werden und aufgrund deren Einfachheit
> hörst du auch kaum Unterschiede zwischen Mp3.com
> und profesionelleren Sachen.
Ganz genau! Daher höre ich Trance in der Regel auch nicht - weil ich diesen Musikstil eben als billig und sehr einfach empfinde. Früher dachte ich, dass Chicane Trance machen würden - bis ich irgendwo las, dass sie Deep House machen.
> Außerdem ist Trancemusik so gut wie gar nicht in
> den Charts vertreten, vielleicht weil sie eben
> wirklich jeder Depp machen kann (ohne das ich
> sie damit abwerten will, es gibt auch gutes,
> aber es stangniert eben).
Spätestens jetzt hast du eindrucksvoll bewiesen, wieviel Ahnung du hast: Aquagen, DJ Quicksilver, Scooter, Special D., Paul van Dyk sind nur einige Vertreter des Charts-Trance.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Runde Mac Pro liegen im Weinregal des Rechenzentrums
Bundesnetzagentur senkt Preise für TAL am Schaltverteiler
Datenschützer halten Google Glass für nicht EU-tauglich
Huawei Ascend P6 ist schick und schlank
NSA-Hacker verursachen weltweit Systemabstürze
Kommentare: 260 | letzter Beitrag 18.06. 21:03
Kommentare: 248 | letzter Beitrag 18.06. 20:28
Kommentare: 199 | letzter Beitrag 02:27 Uhr
Kommentare: 151 | letzter Beitrag 00:48 Uhr
Kommentare: 127 | letzter Beitrag 18.06. 14:46
E-Mail an news@golem.de

Microsoft will das Surface RT für Bildungseinrichtungen in verschiedenen Ländern deutlich günstiger als im regulären Verkauf anbieten. Auch deutsche Schüler und Studenten sollen von dem Angebot profitieren.

E3 2013 Eine Handlung mit Tiefgang, taktische Kämpfe, eine offene Fantasywelt, imposante Grafik mit spektakulären Wettereffekten: Mit The Witcher 3 will CD Projekt Red die Messlatte für Rollenspiele deutlich höher legen. Golem.de hat sich eine aktuelle Version angesehen.

Auch mit der neuen 802.11ac-Technik wird es günstige Router geben, die weit entfernt vom Gigabit-WLAN sind. Immerhin ist D-Links Modell fast dreimal schneller als bisherige Billigrouter. Dennoch ist diese Art von 802.11ac-Routern langsamer als 802.11n.

Oracle beendet den Support für Java 6. Rund 40 Sicherheitslücken, die teilweise gefährlich sind, dokumentiert Oracle in Java 5, 6 und 7. Doch nur für Java 7 gibt es ein öffentlich zugängliches Sicherheitsupdate. Für Apple-Nutzer gibt es eine Ausnahme.

Huawei hat sein neues Smartphone aus der Ascend-Reihe vorgestellt. Das Ascend P6 setzt weniger auf neue Hardware als auf Design. Es ist schick und schlank und sieht von der Seite aus wie ein iPhone 4.

Die Bundesnetzagentur senkt den monatlichen Mietpreis für die letzte Meile ab dem Schaltverteiler der Deutschen Telekom. Dies sei gut für die Breitbandversorgung, so die Behörde.