Etwas Provokation kann ja ab und zu den Blick schärfen, deshalb möchte ich hier mal vorlegen: Die Piraten fordern mehr Tranparenz, mehr Bürgerbeteiligung, mehr direkte Demokratie - das klingt furchtbar toll. Wenn man sich aber anschaut, wie die Piraten selbst damit fahren, dann sieht man, dass das offenbar erhebliche Kehrseiten hat.
1. Die Piraten sind extrem unproduktiv. Der letzte Parteitag hat außer Selbstbeschäftigung keine nach außen verwertbaren Ergebnisse gebracht. Es wurde eine neue Parteiführung gewählt und man konnte die selbstausgelöste Nazi-Debatte beenden. Programmatischer oder struktureller Fortschritt? Fehlanzeige! Dabei eilt es, weil "Wir sind neu, geben Sie uns bitte Zeit!" und "Wir sind noch nicht so weit." auf Grund zu regelmäßiger Benutzung zu Phrasen zu verkommen drohen.
2. Damit sind wir direkt beim nächsten Punkt: Die Piraten sind zu langsam. Die Medien machen sich inzwischen ja einen Spaß daraus, bei einem neu aufgekommenen Thema einen Piraten einzuladen, weil der sich unter Garantie so wunderbar vorführen lässt ("Dazu haben wir noch keine Meinung."). Die Piraten laufen hier den anderen Parteien, die nur vorstandsintern oder fraktionsintern abstimmen müssen, meilenweit hinterher. Bis die Piraten eine Meinung zu irgendwas abgestimmt haben, kräht kein Hahn mehr danach. Politik muss in bestimmtem Maße tagesaktuell reaktionsfähig sein. Da fehlt den Piraten jedes Konzept, wie das erreicht werden soll.
3. Die Piraten sind absolut unprofessionell. Wenn man sich gestern Abend Ponader bei Jauch anschaut, dann sieht man, dass der Ansatz, den sich die Piraten vorstellen, selbst parteiintern nicht funktioniert. Ponader hat mehrfach betont, dass man von den Piraten auf absehbare Zeit viele Dinge nicht erwarten könne, weil fast alles ehrenamtlich läuft und man kaum hauptberufliche Mitarbeiter hätte. Ja was denn nun? Auf der einen Seite lehnt man Politiker als Beruf weitgehend ab (selbst Vollzeitparteiposten sind nur ehrenamtlich und ohne Bezahlung) und im gleichen Atemzug erwähnt man, dass man im Moment ja nicht genug bezahlte Politiker hätte, um dies oder das zeitnah hinzubekommen... Sorry, aber entweder es funktioniert die direkte Demokratie - dann kann man aber schwerlich der Anzahl der hauptberuflichen Mitarbeiter als Entschuldigung für irgendwas heranziehen, denn die braucht man ja dafür gar nicht - oder die direkte Demokratie funktioniert nicht.
Die repräsentative Demokratie ist ja kein Selbstzweck. Die ursprüngliche Idee dahinter ist ja genau, produktiver, schneller und professioneller zu entscheiden. Dass dieses System an verschiedenen Stellen krankt (Intransparenz, Bestechlichkeit, ...) ist völlig unbestritten, da legen die Piraten schon den Finger in die richtige Wunde. Aber es fehlt ihnen vollkommen an einem konkreten umsetzbaren Plan, was sie sich als Ersatz vorstellen. Das ist Wischiwaschi mit einigen Schlagworten, was sie da bieten - aber keine detaillierte Ausarbeitung einer Alternative (wie man also Gesetze und Verfassung konkret ändern müsste).
Gerade da ja einige Ideen der Piraten sehr wahrscheinlich Verfassungsänderungen benötigen (Volksabstimmungen auf Bundesebene gehen z. B. nicht ohne), sollte man eigentlich erwarten, dass diese Ideen besonders gründlich betrachtet und überlegt sind. Das ist aber gar nicht der Fall - viel mehr als Twitter-Niveau ist gerade bei vielen grundlegenden Forderungen der Piratenpartei überhaupt nicht erreicht (und Twitter ist nun gerade das denkbar schlechteste Medium für eine fundierte Debatte). Aber da zeigt sich auch schnell das Dilemma der Piraten: Einigkeit herrscht nur, dass man dagegen ist, wie es jetzt läuft. Sobald es aber um Formulierung einer positiven These geht, wird es schrecklich zäh und mit der Einigkeit ist es oft schnell vorbei. Zusammen mit den oben beschriebenen Problemen der pirateninternen Entscheidungsprozesse, scheinen sich die Piraten in den letzten Monaten irgendwie festgefahren zu haben. Es müsste mit dem Erfolg vorwärts gehen, es müsste was kommen - aber es kommt nichts. Stattdessen dreht man sich um sich selbst.
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Gut zusammengefasst. Ich sehe das ähnlich.
Die Grundidee der Piraten finde ich ja gut, aber momentan sehe ich auch keine Weiterentwicklung bzw. Professionalisierung in der Parteiarbeit.
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geh mal 20 Jahre zurück und sieh dir die Anfänge der Grünen an...
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Was hat denn die direkte Demokratie in einem Land mit den internen Prozessen einer Partei zu tun?
Ja, Politiker müssen manchmal tagesaktuell auf Themen reagieren, aber der Staat muss dies nicht. Ausserdem... dass die Politiker ohne sich zu informieren in kürzester Zeit ein Statement abgeben sollen ist auch dem aktuellen System zu verdanken. Wie soll denn da was sinnvolles rauskommen, wenn sie sich nicht mal erst mit der Materie beschäftigen dürfen.
Die Piraten machen einiges falsch, aber auch vieles richtig. Die repräsentative Demokratie ist hoffentlich am Ende, denn sie ist schon lange nicht mehr notwendig.
Wenn ein Politiker tagesaktuell reagiert, dann sollte man sich fragen ob er sich entweder schon vorher mit dem Thema ausgiebig beschäftigt hat, also ein Experte ist, oder ob er einfach mal seinen geistigen Dünnschiss loswerden wollte. Oft beobachte ich letzteres.
Ich finde, die Piraten-Mitglieder sollten mehr ihre eigene Meinung propagieren, aber eben nicht unbedingt tagesaktuell. Sie sollten sich nicht unbedingt an irgend eine dubiose "Parteilinie" halten, sondern sich selbstständig mit dem Thema beschäftigen und ihre eigene Entscheidung fällen. Wenn es dann zu sehr abweicht von der Parteimeinung... Pech gehabt, man kann nicht immer der gleichen Meinung sein. Wenn es dann zu oft passiert, dann sollte man von der Partei auch nicht mehr gewählt werden => Problem erledigt.
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ich gebe dir in teilen recht, in teilen allderdings absolut nicht, daher
zu deinem 1. absatz:
wenn man es in nur einem parteitag schafft, intern zu klären das die (auch mmn. völlig überflüssige interne) nazidebatte geklärt wird, dann ist das VIEL! andere parteien haben das in 30 jahren noch nicht geschafft. nur weil sie nach aussenhin klar kommunizieren, das sie eine nazionalsozialistische einstellung im historischen sinne ablehnen, heisst das nicht das INTERN alle dieser meinung sind, und schon gar nicht das es keine nazis in der partei gibt.
zu 2.
du hast es selbst gesagt: die haben 25 bezahlte politiker... was genau erwartest du? bist DU ehrenamtlicher politiker? ich zolle jedem respekt, der neben seiner arbeit und vielleicht sogar familie nebenbei ehrenamtlich tätig ist. wenn du die prozesse beschleunigt sehen willst, arbeite doch ehrenamtlich mit?
abgesehen mal davon, bei UNSERER AKTUELLEN WIRTSCHAFTLICHEN (UND GENERELL POLITISCHEN) LAGE kann man wohl kaum davon sprechen, das unsere regierung tagesaktuell reaktionsfähig ist und handelt.
zu 3.
was hat direkte demokratie damit zu tun, ob ein politiker ein gehalt bekommt oder nicht?? wieso soll es in einer direkten demokratie keine (vom staat!) bezahlten politiker geben? das hat keiner behauptet, auch nicht die PP soweit ich mich erinnern kann. das ich ebenfalls das auftreten von ponader gestern nicht so sensationell fand ist eine andere sache. aber ich muss mal ganz klar sagen, selbst jemand der sich NICHT durch die PP als wähler vertreten sieht (oder vertreten sehen könnte) muss zwangsläufig zugeben, das der typ gestern abend redetechnisch (bis auf die harz4 stelle, ich weiss gar nicht was sein problem war das klar zu sagen das er sozialhilfe bekommt) BESSER! ausgesehen hat als all die kameraden zusammen (ausser vielleicht noch renate künast). ich meine wie peinlich ist denn diese diskussionsrunde abgelaufen... da konnte man teilweise gar nicht hinhören, ich stell mir immer vor wie meine ehemalige deutschlehrerin dazu gezwungen wird, sich sowas anzusehen. die wäre vor fremdschämen tot vom stuhl gefallen...
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OdinX schrieb:
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> Was hat denn die direkte Demokratie in einem Land mit den internen
> Prozessen einer Partei zu tun?
In meinen Augen sehr viel. Denn letztlich geht es um das Gleiche: Es geht darum, Positionen zu finden und Entscheidungen zu treffen. Wenn dies basisdemokratisch schon in dem relativ kleinen Maßstab einer Partei (mit weniger als 30.000 Mitgliedern) nicht funktioniert, wie soll das in einem viel größeren Maßstab wie einem Staat dann funktionieren?
Man sollte doch erwarten, dass die Piraten das, was sie sich bundesweit vorstellen, erstmal parteiintern getestet haben, es für gut befunden haben und Erfolge damit vorweisen können. Das Gegenteil ist aber der Fall: Die Konzepte funktionieren von der Mitgliederzahl her gesehen damit schon auf Kleinstadtniveau nicht - und das, obwohl sogar alle "Stimmberechtigten" dabei sogar noch ähnliche Ansichten haben sollten, wenn sie schon in ein und derselben Partei sind.
> Ja, Politiker müssen manchmal tagesaktuell auf Themen reagieren, aber der
> Staat muss dies nicht. Ausserdem... dass die Politiker ohne sich zu
> informieren in kürzester Zeit ein Statement abgeben sollen ist auch dem
> aktuellen System zu verdanken. Wie soll denn da was sinnvolles rauskommen,
> wenn sie sich nicht mal erst mit der Materie beschäftigen dürfen.
Sicher würde man sich wünschen, dass viele Politiker deutlich mehr Zurückhaltung üben würden, dass sie vorher mehr überlegen, um sich ihre Meinung zu bilden.
Aber die Piraten haben gerade erst gesehen, dass das dadurch entstehende "Meinungsvakuum" dann missbraucht wird. Schauen wir uns die Debatte um die Holocaustleugnung doch mal an: Die Mehrheit hatte keine wirkliche Meinung, einige wenige haben das ausgenutzt und sind mit ihrer Meinung vorgeprescht und haben riesigen Schaden angerichtet, der die Partei über Wochen beschäftigt, vermutlich Zustimmung gekostet hat und nur mit Not wieder behebbar war. Solche Dinge kannst du dir als Partei zwei-drei Mal leisten, danach bist du weg vom Fenster. Politiker können es sich deshalb nicht leisten, die Debatte den falschen Leuten zu überlassen.
> Die Piraten machen einiges falsch, aber auch vieles richtig. Die
> repräsentative Demokratie ist hoffentlich am Ende, denn sie ist schon lange
> nicht mehr notwendig.
Solange die Bild-Zeitung die meistverkaufte deutsche Tageszeitung ist, wäre ich mit derartigen Thesen extrem vorsichtig. Der Mord an einem Mädchen in Bremen hat ja gerade erst gezeigt, dass Stimmung extrem leicht manipulierbar ist und sich schnell ein Lynchmob herstellen lässt. Die repräsentative Demokratie ist ein nach wie vor nötiger Schutzpuffer vor Dummheiten und Stimmungen der Masse.
> Wenn ein Politiker tagesaktuell reagiert, dann sollte man sich fragen ob er
> sich entweder schon vorher mit dem Thema ausgiebig beschäftigt hat, also
> ein Experte ist, oder ob er einfach mal seinen geistigen Dünnschiss
> loswerden wollte. Oft beobachte ich letzteres.
Es gibt allerdings auch viele Leute, die nach langer Überlegung immer noch geistigen Dünnschiss äußern. Die Zeit ist offenbar kein hinreichender Faktor bei diesem Problem.
> Ich finde, die Piraten-Mitglieder sollten mehr ihre eigene Meinung
> propagieren, aber eben nicht unbedingt tagesaktuell. Sie sollten sich nicht
> unbedingt an irgend eine dubiose "Parteilinie" halten, sondern sich
> selbstständig mit dem Thema beschäftigen und ihre eigene Entscheidung
> fällen. Wenn es dann zu sehr abweicht von der Parteimeinung... Pech gehabt,
> man kann nicht immer der gleichen Meinung sein. Wenn es dann zu oft
> passiert, dann sollte man von der Partei auch nicht mehr gewählt werden =>
> Problem erledigt.
Da sind wir ja dann doch wieder bei der repräsentativen Demokratie: Der "Abgeordnete" ist nur seinem eigenen Gewissen verpflichtet und wenn er damit zu oft daneben liegt, wird er nicht mehr wiedergewählt...
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zu 1.
Willkommen in der Wirklichkeit. Die meisten Parteitage sind für interne strukturierungen einberufen. Da wird selten wirklich was entschieden.
Das was du dir wünschst wird in der representativen Politik durch die Fraktionsführer dir mitgeteilt. Selten werden diese Entscheidungen auf Mitgliederversammlungen oder Parteitagen beschlossen.
DAS ist Politik in Deutschland. Wenn du glaubst das Parteien sich zusammensetzen und aktiv an bestimmten Problemen arbeiten bist du äusserst Naiv!
zu 2.
Du meinst sicher die leeren Worthülsen und Phrasen die man von etablierten Politikern zu hören bekommt wie "In dieser Debatte dürfen wir uns nicht auseinanderdividieren lassen" oder auch "Dies müssen wir Parteiübergreifend lösen" oder wie wärs mit "Die Partei steht für XY(soziales, liberalität blah blah) und wird an diesem Kurs festhalten"
Ja, das is natürlich viel besser als "Wir haben noch keine basisdemokratische Einigung zu diesem Thema"
Ausserdem gibt es bei den Piraten durchaus basisdemokratische Entscheidungen und Richtungen die einem, vorrausgesetzt man liest die Parteiprogramme der Parteien, eine Vorstellung davon geben wo das hingeht.
Ja, Basisdemokratie ist nicht so schnell wie die Repräsentative aber mir sind die Lösung wichtiger als die Phrasen irgenwelcher Fraktionsvorsitzenden.
zu 3.
schließe ich mich narf an
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> 1. Die Piraten sind extrem unproduktiv.
Falsch. Der Prozess dauert seine Zeit.
> 2. Damit sind wir direkt beim nächsten Punkt: Die Piraten sind zu langsam.
Immer wieder ein gern genommenes Beispiel: Welche Lösungen hat die Regierung für die Euro-Krise parat? (Keine) Wie lange hat es gedauert? (Monate)
> 3. Die Piraten sind absolut unprofessionell.
Oder einfach nur menschlich. Den Anstrich der Professionalität den sich unsere Politiker gerne geben, wollen die Piraten ja gar nicht haben. Trotzdem oder gerade deswegen kommen Piratenpartei-Mitglieder bei Polit-Diskussionen sympathischer und vor allem ehrlicher rüber.
> Wenn dies basisdemokratisch schon in dem relativ kleinen Maßstab einer Partei (mit weniger als 30.000 Mitgliedern) nicht funktioniert, wie soll das in einem viel größeren Maßstab wie einem Staat dann funktionieren?
Schweiz.
> Die repräsentative Demokratie ist ein nach wie vor nötiger Schutzpuffer vor Dummheiten und Stimmungen der Masse.
Demnach wäre sie ein Oxymoron?
> Der "Abgeordnete" ist nur seinem eigenen Gewissen verpflichtet und wenn er damit zu oft daneben liegt, wird er nicht mehr wiedergewählt...
Aha. "Nicht mehr wieder gewählt." Und wie lange dauert diese Nicht-Wiederwahl? Und wie genau wählst du einen bestimmten Abgeordneten nicht wieder, wenn er der Partei angehört, die du eigentlich wählen willst? Hinzu kommt, dass die alten Parteien immer mehr Druck auf die Abgeordneten aufbauen, so dass sie ihrem Geldbeutel und der Partei verpflichtet fühlen. Genau das soll sich ändern.
--
Dare to be stupid!
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1.: Der Parteitag war auch nur dazu da, die Kandidaten vorzustellen und zu wählen. Alles andere wird online und zu jeder Zeit erledigt. Warum sollte man auf einem Parteitag auch große Reden mit großen Versprechen schwingen, so wei die anderen das machen? Das wäre unproduktiv.
2.: Besser als sich schnell was aus den Fingern zu saugen und drumrum zu reden, oder auf andere Leute verweisen, wie die Etablierten das bis jetzt immer(!) getan haben (Zumindest ist mir kein Gegenbeispiel bekannt). Die Entscheidungsfindung ist langsamer, weil mehr und bessernachgedacht wird. Viele der althergebrachten Methoden, die die etablierten Politiker benutzen können, stehen den Piraten nicht zur Verfügung. Und das ist auch gut so. Man kann nicht immer alle Probleme nach einer bestimmten Vorgehensweise lösen. Manchmal muss man neue Wege gehen. Das zeigt sich gerade in Schleswig-Holstein an vielen Altlasten an Problemen, die immer noch nicht (durch Etablierte mit "etablierten" und gelernten Methoden) gelöst wurden.
3.: Welchen Ansatz genau meinst du, der parteiintern nicht funktioniert?
Soweit ich weiß haben die sich auch noch nicht für ein Modell entschieden. Für Liquid Democracy gibt es ja verschiedene Ansätze. Profis werden in Entscheidungen eingebunden. Es muss kein Schuhverkäufer über Atompolitik entscheiden.
Das ist übrigens auch generell ein beliebtes Missverständnis. Die Piraten haben nicht zu wenig antworten, sondern zu viele.
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Der letzte Bundesparteitag hatte lediglich einen zweck und zwar einen neuen Vorstand zu Wählen. Der nächste Bundesparteitag ist ein programmatischer, da wird über das Programm abgestimmt also verstehe ich dein Problem nicht.
Was spricht dagegen wenn man sich erst in einem Thema schlau macht und gründlich mit Leuten diskutiert die etwas davon verstehen.
Oft mit Leuten die es selbst betrifft. Und sicherlich gibt es Dinge die Tagesaktuell beschlossen werden müssen aber ich denke dass ist eher die Ausnahme. Ausserdem finde ich das keinen Makel noch nicht zu jedem Punkt bereits eine feste Position zu haben.
Bei Punkten die noch nicht ausgearbeitet sind, steht es jedem frei sich an diesen zu beteiligen.
Ausserdem gibt das Partei-Intern diverse Tools um ein Meinungsbild in kürzester Zeit abzugeben. Ausserdem wird bereits an weiteren Möglichkeiten gearbeitet um dies weiter zu vereinfachen.
Im Parteiprogramm wurde bewusst auf übliche Floskeln verzichtet, damit nicht nur ausgebildete Juristen das Programm verstehen.
Auch das empfinde ich nicht als Makel.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.05.12 10:28 durch march.
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Ich fühlte mich bei der ganzen Aufregung auch stets an die Grünen damals erinnert.
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narf schrieb:
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> wenn man es in nur einem parteitag schafft, intern zu klären das die (auch
> mmn. völlig überflüssige interne) nazidebatte geklärt wird, dann ist das
> VIEL!
Für mich nicht. Das ist eine Selbstverständlichkeit, die eigentlich keiner Debatte bedarf. Vor allem lief es dann auch wieder nur auf das Niveau "Wir sind gegen Nazithesen." hinaus. Wenn man schon über Rechtsradikalismus debattiert, ist das einfach zu billig, da müsste mehr und Fundierteres kommen.
> du hast es selbst gesagt: die haben 25 bezahlte politiker... was genau
> erwartest du? bist DU ehrenamtlicher politiker? ich zolle jedem respekt,
> der neben seiner arbeit und vielleicht sogar familie nebenbei ehrenamtlich
> tätig ist. wenn du die prozesse beschleunigt sehen willst, arbeite doch
> ehrenamtlich mit?
Da muss man sich aber entscheiden. Entweder es funktioniert mit ehrenamtlichem Engagement oder es funktioniert nicht. Aber (insbesondere vom eigenen Vorstand) zu fordern, dass politisches Engagement ehrenamtlich sein muss, dann aber diese Ehrenamtlichkeit als Entschuldigung zu nehmen, dass man kaum entscheidungsfähig ist, das geht nicht.
Nebenbei glaube ich nicht, dass sich die Prozesse beschleunigen lassen, indem noch mehr Leute mitreden. Das ist ja jetzt schon das Problem - es reden viel zu viele mit ohne dass man irgendwelche Entscheidungswege hat. Das Problem sind tatsächlich nicht zu wenige Meinungen bei den Piraten, sondern dass eine Unfähigkeit besteht, diese zu Entscheidungen zu führen. Dieses strukturelle Problem wird man mit noch mehr Meinungen sicher nicht beheben, ganz im Gegenteil.
> abgesehen mal davon, bei UNSERER AKTUELLEN WIRTSCHAFTLICHEN (UND
> GENERELL POLITISCHEN) LAGE kann man wohl kaum davon sprechen, das unsere
> regierung tagesaktuell reaktionsfähig ist und handelt.
Und dir Piraten können zu diesen Themen inzwischen seit x Monaten nichteinmal eine vorsichtige Meinung vorweisen. Man ist offenbar selbst mit "jahresaktuellem" Handeln überfordert.
> was hat direkte demokratie damit zu tun, ob ein politiker ein gehalt
> bekommt oder nicht?? wieso soll es in einer direkten demokratie keine (vom
> staat!) bezahlten politiker geben? das hat keiner behauptet, auch nicht die
> PP soweit ich mich erinnern kann.
Ja warum stemmt sich denn dann die Piratenpartei so gegen hauptberufliche Mitarbeiter? Warum bekommt denn ihr Vorstand kein Geld, obwohl er einen Vollzeitjob damit ausfüllt? Warum lässt denn die Partei ihre Leute von Hartz IV leben, was zu peinlichen Momenten wie gestern bei Jauch führt? Wenn tatsächlich was dran sein soll an obiger These, dann wäre doch eine Professionalisierung des Vorstandes der eigenen Partei längst überfällig.
> das ich ebenfalls das auftreten von ponader gestern nicht so sensationell fand ist
> eine andere sache. aber ich muss mal ganz klar sagen, selbst jemand der sich
> NICHT durch die PP als wähler vertreten sieht (oder vertreten sehen könnte) muss
> zwangsläufig zugeben, das der typ gestern abend redetechnisch (bis auf die harz4
> stelle, ich weiss gar nicht was sein problem war das klar zu sagen das er
> sozialhilfe bekommt) BESSER! ausgesehen hat als all die kameraden zusammen
> (ausser vielleicht noch renate künast). ich meine wie peinlich ist denn
> diese diskussionsrunde abgelaufen... da konnte man teilweise gar nicht
> hinhören, ich stell mir immer vor wie meine ehemalige deutschlehrerin dazu
> gezwungen wird, sich sowas anzusehen. die wäre vor fremdschämen tot vom
> stuhl gefallen...
Nun ja, also ich weiß nicht, ob du einen anderen Ponader gesehen hast als ich - aber ich fand ihn definitiv an keiner Stelle herausragend. Er war wirklich bemüht, kein einziges Klischee der Piratenpartei auszulassen. Das fing beim völlig unsinnigen Twittern an, ging weiter über die üblichen Entschuldigungsfloskeln, warum die Piraten irgendwas nicht sind oder nicht können und endete bei der schon von dir erwähnten Hartz-IV-Druckserei (die übrigens auch nur dadurch zu Stande kommt, dass die Piraten von ihrem Vorstand Vollzeitaktivität verlangen, dafür aber nicht bereit sind zu zahlen).
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.05.12 10:57 durch Mingfu.
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Mingfu schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Man sollte doch erwarten, dass die Piraten das, was sie sich bundesweit
> vorstellen, erstmal parteiintern getestet haben, es für gut befunden haben
> und Erfolge damit vorweisen können. Das Gegenteil ist aber der Fall: Die
> Konzepte funktionieren von der Mitgliederzahl her gesehen damit schon auf
> Kleinstadtniveau nicht - und das, obwohl sogar alle "Stimmberechtigten"
> dabei sogar noch ähnliche Ansichten haben sollten, wenn sie schon in ein
> und derselben Partei sind.
>
warum sollten sie das?? Wie das funktioniert sieht man ja an der etablierten Parteien, ... Schnauze halten, die Führung hat recht....
> Sicher würde man sich wünschen, dass viele Politiker deutlich mehr
> Zurückhaltung üben würden, dass sie vorher mehr überlegen, um sich ihre
> Meinung zu bilden.
>
Eigentlich sollte das Voraussetzung sein...
> Solange die Bild-Zeitung die meistverkaufte deutsche Tageszeitung ist, wäre
> ich mit derartigen Thesen extrem vorsichtig. Der Mord an einem Mädchen in
> Bremen hat ja gerade erst gezeigt, dass Stimmung extrem leicht
> manipulierbar ist und sich schnell ein Lynchmob herstellen lässt. Die
> repräsentative Demokratie ist ein nach wie vor nötiger Schutzpuffer vor
> Dummheiten und Stimmungen der Masse.
Und wer schützt uns vor der Dummheit unserer Representanten? Im Moment nur das BVG!!
> Da sind wir ja dann doch wieder bei der repräsentativen Demokratie: Der
> "Abgeordnete" ist nur seinem eigenen Gewissen verpflichtet und wenn er
> damit zu oft daneben liegt, wird er nicht mehr wiedergewählt...
wohl eher von seiner Partei nicht wieder aufgestellt, auch wenn ihn die Wähler gerne wieder wählen wollten....
Abgeordnete haben heutzutage eher aalglattes Stimmvieh zu sein.... leider
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Ich weiß ja nicht was DU für Interviews mit denen gesehen hast, bei den "Talkrunden", die ich gesehen habe, konnten die Piraten sich sehr wohl behaupten. So z.B. bei einer der letzten Jauch-RUnden, als die FDP meinte, die Piraten vorführen zu müssen, haben diese sich wunderbar geschlagen, dass hat einen Tag später sogar der Spiegel honoriert.
Und was ist so schlimm daran, zu sagen, dass man keine Ahnung von etwas hat? Gerade DAS kommt beim Wähler gut an, weil es genau das Gegenteil der etablierten PArteien ist: Keine Ahnung aber auf dicke Hose machen!
Und was erwartest Du eigentlich nach der kurzen Zeit? Was Du machst ist nichts anderes als einen Leistungssportler mit jemanden zu vergleichen, der gerade angefangen hat zu Joggen...das geht einfach nicht...
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Viel schlimmer als das nervende "da haben wir keine Meining zu" ist doch wohl, dass genau diese Einstellung 8% der wählenden Bevölkerung offenbar ausreicht. Die Linke ist mir verhasst, aber wenn die in SH nicht mehr in den Landtag kommen, dafür aber die Piraten, wohin soll das noch führen?
Hilfe, hat RTL und BILD schon so viel angerichtet?
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Öhm...mal eine ganz blöde Frage: Muss man zu allem eine Meinung haben? Steht es irgendwo dass man zu allem seinen Senf abgeben muss?
Die Piraten haben ganz klar ihre Kerngebiete. Zudem sagen sie selber dass sie sich erst darauf konzentrieren wollen und noch lange nicht in der "großen" Politik mitmischen wollen.
Dich nervt so etwas. Mich nerven - ehrlich gesagt - vielmehr solche Leute wie Du, die immer wieder den gleichen Senf abgeben und dabei nicht mal verstehen (wollen?) wofür die Piraten eigentlich stehen.
Und den meisten Wählern (ich wage jetzt einmal eine Behauptung) ist es wesentlich lieber, wenn von vorne herein gesagt wird, dass man davon - noch - keine Ahnung hat, als dass irgendwas von sich gegeben wird, woran deutlich erkannt werden kann, dass man keine Ahnung hat.
Zudem agieren die Piraten auch sehr mutig - oder hat man von den anderen Parteien jemals gehört, dass man z.B. zu Israel keine Meinung haben muss?
Denk mal bitte zurück wie die Grünen angefangen haben - und wo sind sie heute? Sie nerven in manchen Bereichen auch gehörig, trotzdem waren und sind sie wichtig für Deutschland - denn ich möchte nicht wissen wie unsere Umwelt ohne sie heute ausschauen würde...
Und genau so ist es mit den Piraten...
Und schon mal daran gedacht, dass die Wähler die Piraten wählen, weil sie die immer gleichen hohlen Phrasen der "gestandenen" Politiker nicht mehr hören können/wollen?
Wenn bei denen ein Umdenken in der Art der Politik gegenüber dem Wähler stattfinden sollte (was ich für die nächsten Jahre arg bezweifle), dann haben sich die Piraten alleine schon dafür gelohnt!
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> Öhm...mal eine ganz blöde Frage: Muss man zu allem eine Meinung haben?
> Steht es irgendwo dass man zu allem seinen Senf abgeben muss?
Jetzt zauber ich mal das nächste Klischee aus dem Ärmel. Eine Partei die im Landtag sitzt sollte schon eine Meinung zu Afghanistan, Rente, Hartz4, ... haben. Wozu sitzen die denn sonst da? Ich will als Wähler Lösungen zu Problemen und kein transparentes Schulterzucken. Da kann ich auch die Bibelpartei wählen, die haben mehr Ahnung von Politik und ähnlich viel Ahnung von globalen Themen.
> Die Piraten haben ganz klar ihre Kerngebiete. Zudem sagen sie selber dass
> sie sich erst darauf konzentrieren wollen und noch lange nicht in der
> "großen" Politik mitmischen wollen.
Dann sollen Sie einen Verein gründen und keine Partei.
> Dich nervt so etwas. Mich nerven - ehrlich gesagt - vielmehr solche Leute
> wie Du, die immer wieder den gleichen Senf abgeben und dabei nicht mal
> verstehen (wollen?) wofür die Piraten eigentlich stehen.
Jetzt bin ich gespannt. Die Piraten mögen ja heere Ziele haben, aber die Wähler haben das nicht geschnallt, dass die noch nicht aus der LAN partyära raus sind.
> Und den meisten Wählern (ich wage jetzt einmal eine Behauptung) ist es
> wesentlich lieber, wenn von vorne herein gesagt wird, dass man davon - noch
> - keine Ahnung hat, als dass irgendwas von sich gegeben wird, woran
> deutlich erkannt werden kann, dass man keine Ahnung hat.
Also ich wähle keinen, der keine Antworten hat. Diese Antworten mögen Dir nicht passen, aber immer noch besser als Fragezeichen.
> Zudem agieren die Piraten auch sehr mutig - oder hat man von den anderen
> Parteien jemals gehört, dass man z.B. zu Israel keine Meinung haben muss?
Das ist vermeiden von Angriffsfläche. Feigheit sagt man auch dazu, oder eben Ahnungslosigkeit. Man könnte sein Wahlvolk vergrätzen.
> Denk mal bitte zurück wie die Grünen angefangen haben - und wo sind sie
> heute?
Die Grünen sind mir schnuppe. Die hätte ich damals auch nicht gewählt. Nur weil es andere vorher schon schlecht gemacht haben muss es jetzt nicht gut sein.
> Und schon mal daran gedacht, dass die Wähler die Piraten wählen, weil sie
> die immer gleichen hohlen Phrasen der "gestandenen" Politiker nicht mehr
> hören können/wollen?
Dann wähl ne Partei die Antworten hat und nicht nur keine Ahnung.
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Parodontose schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Jetzt zauber ich mal das nächste Klischee aus dem Ärmel. Eine Partei die im
> Landtag sitzt sollte schon eine Meinung zu Afghanistan, Rente, Hartz4, ...
> haben. Wozu sitzen die denn sonst da? Ich will als Wähler Lösungen zu
> Problemen und kein transparentes Schulterzucken. Da kann ich auch die
> Bibelpartei wählen, die haben mehr Ahnung von Politik und ähnlich viel
> Ahnung von globalen Themen.
Wieso müssen die das? Muss ich als Informatiker Ahnung von allem haben oder soll ich mich eher in meinen Kerngebieten auskennen? Mit NICHTS anderem sind die Piraten angetreten. Was Du Dir daraus drehst ist Dein eigenes Problem. Ich verlange z.B. nicht, dass sie plötzlich das Arbeitslosenproblem, welches andere in Jahrzehnten herbei geführt haben, lösen können. Wenn das so einfach ist, warum machst Du es dann nicht?
> Dann sollen Sie einen Verein gründen und keine Partei.
Wieswo? Weil Du das so willst? Nach dieser Meinung hätte es die Grünen nie geben können/dürfen. Genauso wenig wie die Tierschutzpartei, die grauen Panter und einige andere Parteien mehr. Das die anderen nicht so großen "Zuspruch" bekommen tut dabei nichts zur Sache...
> Jetzt bin ich gespannt. Die Piraten mögen ja heere Ziele haben, aber die
> Wähler haben das nicht geschnallt, dass die noch nicht aus der LAN partyära
> raus sind.
Wow! Was besseres ist Dir nicht eingefallen?
> Also ich wähle keinen, der keine Antworten hat. Diese Antworten mögen Dir
> nicht passen, aber immer noch besser als Fragezeichen.
Dann wähle sie auch nicht! So einfach ist das. Aber halte ihnen nicht immer Dinge vor, die ein großteil der Bevölkerung anders sieht. Und nur weil Du das anders siehst hast Du noch lange nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen...
> Das ist vermeiden von Angriffsfläche. Feigheit sagt man auch dazu, oder
> eben Ahnungslosigkeit. Man könnte sein Wahlvolk vergrätzen.
Das sehe ich weniger. Damit macht man eher darauf Aufmerksam dass das halt nicht die Kerngebiete sind...
> Die Grünen sind mir schnuppe. Die hätte ich damals auch nicht gewählt. Nur
> weil es andere vorher schon schlecht gemacht haben muss es jetzt nicht gut
> sein.
Ahja, wie einleuchtend. Du bist sicherlich auch in die Lehre/Studium gegangen, und hast direkt alles gewusst. Dass die Piraten vieles auch noch lernen müssen (und was sie auch zugeben), scheinst Du nicht zu verstehen...
> Dann wähl ne Partei die Antworten hat und nicht nur keine Ahnung.
Oh, noch solch ein geistiger Erguß! UNd wenn soll man da wählen? Haben die anderen Antworten? Ja? Dann sag sie mir, ich bin gespannt...
Ich sehe Dein Problem eher darin, dass Du anscheinend nicht durchschaust wie das reinwachsen in Politik funktioniert. Du willst direkt die groß rundumschlagende Lösung. Dass auch die anderen Parteien die nicht bieten können, aber so tun als ob sie es könnten, dass scheint Dir nicht in den Kopf zu gehen.
Oder Du suchst hier einfach nach Leuten die Dich in Deinen Vorurteilen bestätigen, aber da bist Du hier, glaube ich, falsch. Und das liegt nicht daran, dass die User hier dumm sind, sondern dass es ihnen auf ganz andere Dinge ankommt.
Nur sind Deine Argumente in der Hinsicht recht fadenscheinig. Vor allem wenn Du so tust, als wenn die Piraten zu allem keine Antworten haben - nur weil Dir deren Antworten nicht gefallen!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.05.12 17:54 durch Lapje.
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Parodontose schrieb:
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> Jetzt zauber ich mal das nächste Klischee aus dem Ärmel. Eine Partei die im
> Landtag sitzt sollte schon eine Meinung zu Afghanistan, Rente, Hartz4, ...
> haben. Wozu sitzen die denn sonst da?
Das sind alles Themen der Bundespolitik, die Landtage haben bei den Themen rein gar nix zu sagen.
> Dann wähl ne Partei die Antworten hat und nicht nur keine Ahnung.
So, und welche grandiosen Antworten haben CDU und SPD?
Gruß
Tantalus
___________________________
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.
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Parodontose schrieb:
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> Also ich wähle keinen, der keine Antworten hat. Diese Antworten mögen Dir
> nicht passen, aber immer noch besser als Fragezeichen.
Noch etwas: Frage mal einen aus den Gesundheitsministerium wieviele SOldaten in Afganistan stationiert sind...ob der das weiß?
Und dazu, dass die Piraten kein Programm hat:
Wer weiß denn dass die Piraten z.B. gegen die Zwangstmitgliedschaft bei den Handwerks- und Handelskammern abschaffen wollen?
Jeder, der in den Bereich selbstständig ist, weiß, dass das mehr als richtig ist! Wo finde ich das bei den etablierten Parteien?
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Laut einem SAP Vice President für die Cloud-Sparte sind USB-Sticks mit Schadsoftware und selbstgestrickte IT die Hauptgefahren für die Sicherheit der Unternehmens-IT.

Die Regierungsmehrheit hat im Umweltausschuss verhindert, dass das Verkleben von im Macbook Pro eingebauten Komponenten verboten wird. Diese Praxis erschwert laut einem Gutachten einen Austausch oder eine Reparatur.

Über eine Schwachstelle im Linux-Kernel kann sich ein lokaler Angreifer von einem eingeschränkten Konto Root-Rechte verschaffen. Die Schwachstelle besteht bereits seit mehreren Jahren. Die Lücke wurde klammheimlich geschlossen.

Wissenschaftlern fehlen für ihre Klimamodelle genaue Daten über CO2-Emissionen von Kraftwerken auf der ganzen Welt. Die Crowd soll jetzt helfen - und sie in eine auf Google Earth basierende Karte eintragen.

In Amazons App-Shop gibt es heute die Offline-Karten-App Maps With Me Pro für Android kostenlos. Damit kann das Open-Street-Map-Kartenmaterial offline auch nach Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Hotels, Cafés und Geschäften durchsucht werden. Regulär kostet die App knapp 4 Euro.

Statt des betagten Cpufreq-Treibers und des Ondemand-Governors sollen im Linux-Kernel P-States für eine reduzierte Leistungsaufnahme der Sandy-Bridge- und Ivy-Bridge-CPUs von Intel sorgen.