Die Aufspaltung in zwei Welten, welche wir ja letztendlich Oracle verdanken, finde ich bedenklich. Ich befürchte:
- Früher oder später Inkompatibilitäten im Format
- Nachteile durch viele Redundanzen für die Open Source Community insgesamt. Anders ausgedrückt: Es geht Arbeitskraft verloren, man könnte die Manpower sicher sinnvoller an einem gemeinsamen Projekt arbeiten lassen.
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motzerator schrieb:
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> Die Aufspaltung in zwei Welten, welche wir ja letztendlich Oracle
> verdanken, finde ich bedenklich. Ich befürchte:
>
> - Früher oder später Inkompatibilitäten im Format
das wird nicht passieren. Eben deshalb gibt es ja die odX (odf etc ...) standarts.
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Welchen Grund für (die unbezahlten) Entwickler siehst du denn, an irgendeinem OpenOffice weiter zu arbeiten, wenn sich doch die meisten zu LO gesellt haben?
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__destruct() schrieb:
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> Welchen Grund für (die unbezahlten) Entwickler siehst du denn, an
> irgendeinem OpenOffice weiter zu arbeiten, wenn sich doch die meisten zu LO
> gesellt haben?
wenn ein Office sich eltztendlich durchsetzt ( egal ob OO oder LO) so wird es in der Zukunft der Standard sein mit dem die Kosntepflichtige Konkurrenz sich messen lassen muss (MS Office) . ffene Standards haben sich bis jetzt immer durchgesetzt ,auch wenn es Jahre gedauert hat und die Leute erst davon Überzeugt werden mussten. Nur welcher standard sich im allgemeinen am besten durchsetzt wird sich zeigen wo die Breite Masse deren Interesse hinsteuert.
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Freie Software heißt eben auch, dass es den Entwicklern frei gestellt ist, an welcher Software sie arbeiten. Forks gehören zu Open Source Softaware wie Gott zur Kirche. Du kannst den Entwicklern nicht vorschreiben, was sie zu entwickeln haben. Das widerspricht dem ganzen.
Und wer weiß, vielleicht geht es LO / OOo bald so wie dem GCC, wo der Fork wieder zur Hauptlinie erklärt wurde. Übrigens wurde der GCC-Fork aus ähnlichen gründen erschaffen (zu restriktive aufnahme von Patches).
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motzerator schrieb:
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> Die Aufspaltung in zwei Welten, welche wir ja letztendlich Oracle
> verdanken, finde ich bedenklich. Ich befürchte:
>
> - Früher oder später Inkompatibilitäten im Format
> - Nachteile durch viele Redundanzen für die Open Source Community
> insgesamt. Anders ausgedrückt: Es geht Arbeitskraft verloren, man könnte
> die Manpower sicher sinnvoller an einem gemeinsamen Projekt arbeiten
> lassen.
Früher haben die OSS-Communities auch so wahnsinnig durch die Aufspaltung von Ressourcen in Calligra-Suite, Abiword/Gnumeric und eben OOo gelitten. Ich halte dieses Argument für grundlegend falsch.
An LibreOffice und AOO arbeiten jetzt insgesamt deutlich mehr Entwickler, als früher an OOo allein. Also haben die Projekte durch die Spaltung eher an Ressourcen gewonnen.
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Ich stimme dem Start-Posting zu. Was für ein Schildbürger-Streich!
Hoffen wir das Beste: Dass die Konkurrenz die Entwicklung beider Plattformen voran treibt, und nicht behindert.
Die deutsch-deutsche Verfassung ist ungültig,
solange nicht darüber abgestimmt wurde.
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Tja, sicherlich wäre das besser, vor allem eins mit einer vernünftige Rechtschreibprüfung ("Währe ein ..."). Es ist das große Problem, dass sich die OpenSource-Gemeinde an allen Ecken und Enden verzettelt. Überall werden Forks gebildet, mit der Folge, dass Manpower gespalten wird und keines der Projekte richtig fertig wird. Und sowohl Open- als auch LibreOffice haben unendlich viele Baustellen. Vieles ist nicht sinnvoll durchdacht, beim Abspeichern sind OO und LO viel zu langsam, treiben einen in den Wahnsinn, ebenso beim Start. Habe hier probeweise Mal Textmaker installiert, in dem das Abspeichern und Zwischenspeichern Millisekunden dauert. Weshalb OO und LO auf Java angewiesen sind, keiner wird's je begreifen. Früher wurde die Seitennummerierung von OO auf MS-Office ohne Weiteres übertragen, heute verschwindet die Seitennummerierung, wenn man anschließend das Dokument in Word weiter bearbeiten will. Darüber hinaus kann man unter Word nicht etwa die fehlende Seitennummerierung wieder mit den Bordmitteln von Word herstellen. Noch nicht einmal die Kompatibilität mit anderen ODF-kompatiblen Programmen ist gewährleistet, weil diese an den Frames in OO- oder LO-Dokumenten scheitern. Wer einmal unter LO ein Dokument erstellt, dann unter Koffice zur Weiterbearbeitung geöffnet, dann gespeichert und erneut unter LO zur Weiterverarbeitung geöffnet hat, wird verzweifeln. Die Menüstruktur unter OO und LO ist in weiten Teilen unübersichtlich und unlogisch. Allein die Silbentrennung macht einen wahnsinnig. Und typische für OpenSource: Das Hauptprodukt ist voller Mängel, da stürzt man sich schon auf's nächste Projekt, die Textverarbeitung im Browser. Für OO und LO fehlen weiterhin gute Grammatikprüfprogramme, die Rechtschreibprüfung bleibt vage, selbst zusammengesetzte Wörter können, wenn die einzelnen Wortbestandteile ordentlich geprüft werden können, nicht ordnungsgemäß geprüft werden. Und, und, und ...! Aber weil es offensichtlich keine echten Schnittstellen zwischen Programmierern und z. B. Büroschreibkräften als echten Anwendern gibt, wird munter weiter dilettiert. Und so erweist sich OO und LO als ein völlig aufgeblasenes Dissertationsschreibprogramm für den Homebereich, dass ein in den Voreinstellungen nach Installation mit seiner schwachsinnigen Gliederungsautomatik (bis man gefunden hat, wie die abzustellen ist ...) oder der Automatik für Großschreibung nach einem Punkt usw. verrückt macht.
All das mögen Gründe sein, weshalb z. B. Freiburg sich offensichtlich wieder von OO verabschieden will, wie es z. B. das Auswärtige Amt in Berlin längst getan hat. Wenn es OpenSource nicht endlich gelingt, eine solide Organisationsstruktur zu schaffen, die eine systematische Weiterentwicklung mit einer mehrjährigen Kontinuität garantiert, die darüber hinaus Schnittstellen zu den Endanwendern, und zwar auch den professionellen, schafft, und nicht weiter zur Spielwiese für Informatikstudenten und Hobbyprogrammierern wird, dann sehe ich schwarz. Microsoft wird danken!
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matbhm schrieb:
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> Tja, sicherlich wäre das besser, vor allem eins mit einer vernünftige
> Rechtschreibprüfung ("Währe ein ..."). Es ist das große Problem, dass sich
> die OpenSource-Gemeinde an allen Ecken und Enden verzettelt. Überall werden
> Forks gebildet, mit der Folge, dass Manpower gespalten wird und keines der
> Projekte richtig fertig wird. Und sowohl Open- als auch LibreOffice haben
> unendlich viele Baustellen. Vieles ist nicht sinnvoll durchdacht, beim
> Abspeichern sind OO und LO viel zu langsam, treiben einen in den Wahnsinn,
> ebenso beim Start. Habe hier probeweise Mal Textmaker installiert, in dem
> das Abspeichern und Zwischenspeichern Millisekunden dauert. Weshalb OO und
> LO auf Java angewiesen sind, keiner wird's je begreifen. Früher wurde die
> Seitennummerierung von OO auf MS-Office ohne Weiteres übertragen, heute
> verschwindet die Seitennummerierung, wenn man anschließend das Dokument in
> Word weiter bearbeiten will. Darüber hinaus kann man unter Word nicht etwa
> die fehlende Seitennummerierung wieder mit den Bordmitteln von Word
> herstellen. Noch nicht einmal die Kompatibilität mit anderen
> ODF-kompatiblen Programmen ist gewährleistet, weil diese an den Frames in
> OO- oder LO-Dokumenten scheitern. Wer einmal unter LO ein Dokument
> erstellt, dann unter Koffice zur Weiterbearbeitung geöffnet, dann
> gespeichert und erneut unter LO zur Weiterverarbeitung geöffnet hat, wird
> verzweifeln. Die Menüstruktur unter OO und LO ist in weiten Teilen
> unübersichtlich und unlogisch. Allein die Silbentrennung macht einen
> wahnsinnig. Und typische für OpenSource: Das Hauptprodukt ist voller
> Mängel, da stürzt man sich schon auf's nächste Projekt, die
> Textverarbeitung im Browser. Für OO und LO fehlen weiterhin gute
> Grammatikprüfprogramme, die Rechtschreibprüfung bleibt vage, selbst
> zusammengesetzte Wörter können, wenn die einzelnen Wortbestandteile
> ordentlich geprüft werden können, nicht ordnungsgemäß geprüft werden. Und,
> und, und ...! Aber weil es offensichtlich keine echten Schnittstellen
> zwischen Programmierern und z. B. Büroschreibkräften als echten Anwendern
> gibt, wird munter weiter dilettiert. Und so erweist sich OO und LO als ein
> völlig aufgeblasenes Dissertationsschreibprogramm für den Homebereich, dass
> ein in den Voreinstellungen nach Installation mit seiner schwachsinnigen
> Gliederungsautomatik (bis man gefunden hat, wie die abzustellen ist ...)
> oder der Automatik für Großschreibung nach einem Punkt usw. verrückt macht.
>
> All das mögen Gründe sein, weshalb z. B. Freiburg sich offensichtlich
> wieder von OO verabschieden will, wie es z. B. das Auswärtige Amt in
> Berlin längst getan hat. Wenn es OpenSource nicht endlich gelingt, eine
> solide Organisationsstruktur zu schaffen, die eine systematische
> Weiterentwicklung mit einer mehrjährigen Kontinuität garantiert, die
> darüber hinaus Schnittstellen zu den Endanwendern, und zwar auch den
> professionellen, schafft, und nicht weiter zur Spielwiese für
> Informatikstudenten und Hobbyprogrammierern wird, dann sehe ich schwarz.
> Microsoft wird danken!
Die Structur könnten doch die Fördern die davon profitieren den immer hin das alles Hobby Entwicklern und keine bezahlten Arbeiter.
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Thaodan schrieb:
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> Die Structur könnten doch die Fördern die davon profitieren den immer hin
> das alles Hobby Entwicklern und keine bezahlten Arbeiter.
Tja, auch dieser Beitrag wäre mit einem OO oder LO mit guter Rechtschreibprüfung ein wenig lesbarer geschrieben worden :).
Erst einmal ist es falsch, dass das alles nur Hobbyprogrammierer sind. OO und LO sind Abspaltungen von StarOffice, einer professionellen Textverarbeitung, die übrigens Mal ein herausragendes Konkurrenzprodukt zu MS-Office war - und zwar, als es noch vom "Erfinder", der Hamburger Firma "Stardivision" angeboten wurde (war übrigens von einem 16-jährigen in Lüneburg gegründet worden), bevor dann Sun 1999 die Firma aufkaufte, das Programm in der sun-typischen Unfähigkeit verhunzte, um schließlich bei Oracle völlig einzuschlafen. StarOffice, dass ich ganz früh nutzte, war übrigens schon deswegen genial, weil es eine vollständige Benutzeroberfläche für den PC mitbrachte und sich übrigens klammheimlich am Admin auf jedem Bürocomputer installieren ließ, weil es zur Installation keiner Admin-Rechte bedurfte. 1998 hatte Stardivision das Programm als OpenSource frei gegeben.
Aber auch in der OpenSource-Gemeinde entwickeln genügend bezahlte Kräfte mit. Und IBM hatte ja sogar OpenOffice als eigene Distribution angeboten, nachdem die eigene Bürosoftware untergegangen war.
Dass IBM jetzt die Weiterentwicklung eingestellt hat, dürfte auch an einem anderen grundlegenden Problem von OpenSource (insbesondere auch der Linux-Gemeinde) liegen: Man kapiert offensichtlich nicht, dass der Hauptkonkurrent und völlig marktbeherrschende Microsoft-Konzern seine Programme fortlaufend weiterentwickelt und alle die "Mängel", aus deren Gründen der Bedarf nach Alternativen besteht, sukzessive behoben hat. So war OO lange Zeit sehr viel sicherer als MS-Office. Inzwischen ist es umgekehrt. MS lernt auch und gerade in der OpenSource-Gemeinde, wie es eben auch von Linux gelernt hat.
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matbhm schrieb:
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> Tja, sicherlich wäre das besser, vor allem eins mit einer vernünftige
> Rechtschreibprüfung ("Währe ein ..."). Es ist das große Problem, dass sich
> die OpenSource-Gemeinde an allen Ecken und Enden verzettelt. Überall werden
> Forks gebildet, mit der Folge, dass Manpower gespalten wird und keines der
> Projekte richtig fertig wird. Und sowohl Open- als auch LibreOffice haben
> unendlich viele Baustellen. Vieles ist nicht sinnvoll durchdacht, beim
> Abspeichern sind OO und LO viel zu langsam, treiben einen in den Wahnsinn,
> ebenso beim Start. Habe hier probeweise Mal Textmaker installiert, in dem
> das Abspeichern und Zwischenspeichern Millisekunden dauert. Weshalb OO und
> LO auf Java angewiesen sind, keiner wird's je begreifen. Früher wurde die
> Seitennummerierung von OO auf MS-Office ohne Weiteres übertragen, heute
> verschwindet die Seitennummerierung, wenn man anschließend das Dokument in
> Word weiter bearbeiten will. Darüber hinaus kann man unter Word nicht etwa
> die fehlende Seitennummerierung wieder mit den Bordmitteln von Word
> herstellen. Noch nicht einmal die Kompatibilität mit anderen
> ODF-kompatiblen Programmen ist gewährleistet, weil diese an den Frames in
> OO- oder LO-Dokumenten scheitern. Wer einmal unter LO ein Dokument
> erstellt, dann unter Koffice zur Weiterbearbeitung geöffnet, dann
> gespeichert und erneut unter LO zur Weiterverarbeitung geöffnet hat, wird
> verzweifeln. Die Menüstruktur unter OO und LO ist in weiten Teilen
> unübersichtlich und unlogisch. Allein die Silbentrennung macht einen
> wahnsinnig. Und typische für OpenSource: Das Hauptprodukt ist voller
> Mängel, da stürzt man sich schon auf's nächste Projekt, die
> Textverarbeitung im Browser.
OO und LO sind keine typischen OSS-Programme. Typisch sind der Linux-Kernel, die GNU-Tools und ähnliches. Such mal da Fehler. Klar gibt es welche, aber sie sind doch selten. OO und LO sind Programme, deren Entwicklung durch Firmen vorangetrieben wird, deshalb wird sich schon immer wieder auf das nächste Thema gestürzt, bevor man mit dem vorherigen fertig ist. Denn die Firmen haben Ziele. Gleichzeitig werden nicht allzu viele Ressourcen auf die Entwicklung abgestellt, denn man hat ja die Community, welche dann Fehler beseitigen soll. Probiere mal Gnumeric und Abiword, da hast Du deutlich schnellere, fehlerfreiere und nützlichere Programme zur Textverarbeitung und Tabellenkalkulation.
> All das mögen Gründe sein, weshalb z. B. Freiburg sich offensichtlich
> wieder von OO verabschieden will, wie es z. B. das Auswärtige Amt in
> Berlin längst getan hat. Wenn es OpenSource nicht endlich gelingt, eine
> solide Organisationsstruktur zu schaffen, die eine systematische
> Weiterentwicklung mit einer mehrjährigen Kontinuität garantiert, die
> darüber hinaus Schnittstellen zu den Endanwendern, und zwar auch den
> professionellen, schafft, und nicht weiter zur Spielwiese für
> Informatikstudenten und Hobbyprogrammierern wird, dann sehe ich schwarz.
> Microsoft wird danken!
OSS hat für Behörden klare Vorteile: man macht sich nicht von einzelnen Herstellern abhängig. Denn OS-Software darf von jedem weiterentwickelt werden, auch dann wenn die ursprünglich entwickelnde Firma inzwischen Pleite ist. Deshalb sollten Behörden auch mal Geld anlegen, strategisch bestimmte Sachen weiterzuentwickeln, die sie benötigen.
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Linux Kernel keine Fehler? Dann müssen die ständigen Hinweise und Bugfixes wohl Office-Programmen zugeordnet werden?
Erstens benötigen auch Behörden Service, zweitens machen sie sich von der Entwicklung ebenso abhängig und drittens müssen notfalls Programmierer ran, wenn's zu spez. ist. Zu behaupten die Community verhält sich so, wie Behörden sich es wünschen, ist ein Wunschtraum.
--
http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
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mnementh schrieb:
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> OO und LO sind keine typischen OSS-Programme. Typisch sind der
> Linux-Kernel, die GNU-Tools und ähnliches. Such mal da Fehler. Klar gibt es
> welche, aber sie sind doch selten. OO und LO sind Programme, deren
> Entwicklung durch Firmen vorangetrieben wird
Ich muß Dich jetzt leider enttäuschen, aber auch die Entwicklung des Linux-Kernels und von glibc/GCC wird ganz wesentlich von großen Firmen vorangetrieben. :-)
Projekte, die hauptsächlich von Volunteers leben, haben eher die Größe und Bedeutung von OpenBSD oder Slackware.
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In der OpenSource-Welt nennt man sowas "Vielfalt" und "Freiheit" und ist IMMER besser. ;)
Das ist auch das Problem.
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RaupenKopie schrieb:
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> Freie Software heißt eben auch, dass es den Entwicklern frei gestellt ist,
> an welcher Software sie arbeiten. Forks gehören zu Open Source Softaware
> wie Gott zur Kirche. Du kannst den Entwicklern nicht vorschreiben, was sie
> zu entwickeln haben. Das widerspricht dem ganzen.
Ja, aber was ist denn wichtiger, dass der Programmierer irgendwelchen Idealen folgen kann und das beste für sich selbst macht oder dass das was er macht für die Massen an Nutzern das beste ist?
Lauter parallele Projekte die aber alle nix können bringen die Welt nunmal nicht weiter.
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matbhm schrieb:
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> Wer einmal unter LO ein Dokument
> erstellt, dann unter Koffice zur Weiterbearbeitung geöffnet, dann
> gespeichert und erneut unter LO zur Weiterverarbeitung geöffnet hat, wird
> verzweifeln.
Du bist also der eine, der noch KOffice nutzt. Dass KOffice so gut wie nicht mehr existiert, muss an dir vorbei gegangen sein.
> Und typische für OpenSource: Das Hauptprodukt ist voller
> Mängel
Wusste gar nicht, dass Windows open source ist.
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inb4 schrieb:
----------------------------------
> motzerator schrieb:
> > - Früher oder später Inkompatibilitäten im Format
>
> das wird nicht passieren. Eben deshalb gibt es ja die odX (odf etc ...)
> standarts.
Blödsinn. Keine Office-Suite der Welt implementiert die ODF zu 100%.
Da OpenOffice und LibreOffice eine gemeinsame Basis haben, ist das starke auseinander Driften von OO und LO für die absehbare Zeit unwahrscheinlich, aber zu behaupten, dass das gar nicht passieren wird, ist einfach nur ein Beweis von Ahnungslosigkeit. Auch kann sich hier und da mal ein Bug einschleichen, der vielleicht in einer Suite gefixt wird und in der anderen nicht.
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Du kannst dich die Mär der Kellerkinder nicht zerstören. Jetzt erzählen die noch, dass OS-Software professionell entwickelt wird, und das passt nicht in das Weltbild von Revoluzzern.
Schade, Du hast viele Träume zerstört.
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Seitan-Sushi-Fan schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> inb4 schrieb:
> ----------------------------------
> > motzerator schrieb:
> > > - Früher oder später Inkompatibilitäten im Format
> >
> > das wird nicht passieren. Eben deshalb gibt es ja die odX (odf etc ...)
> > standarts.
>
> Blödsinn. Keine Office-Suite der Welt implementiert die ODF zu 100%.
> Da OpenOffice und LibreOffice eine gemeinsame Basis haben, ist das starke
> auseinander Driften von OO und LO für die absehbare Zeit unwahrscheinlich,
> aber zu behaupten, dass das gar nicht passieren wird, ist einfach nur ein
> Beweis von Ahnungslosigkeit. Auch kann sich hier und da mal ein Bug
> einschleichen, der vielleicht in einer Suite gefixt wird und in der anderen
> nicht.
es wird aber angestrebt. das ist besser als _kein_ standart.
drecks schwarzweiss malerei.
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Es existiert bereits ein Standard (wenn man drüber redet, sollte man es schreiben können), und das ist der von Microsoft.
Noch Fragen?
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