1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Oberlandesgericht München…

Richter = Internetausdrucker ?

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Richter = Internetausdrucker ?

    Autor: NobodzZ 23.11.12 - 16:30

    ...und die jederzeitige Möglichkeit voraus, sie auszudrucken.

    Toll, etwas, was ich ausdrucken kann ist ein Beweis?!

    Wie realitätsfremd manche Urteile sind, beweist dies mal wieder vorzüglichst.

    Demnächst muss man sich alles schriftlich vorher Bestätigen lassen, vor jeder E-Mail, Fax, SMS oder sonst solcher neumodischen Dinge.

    Deutschland, die Datenschutz Sackgasse...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Richter = Internetausdrucker ?

    Autor: ichbinhierzumflamen 23.11.12 - 16:36

    totaler bullshit ....

    ich arbeite hier im supportbereich einer grossen elektronikfirma, wo ich auch newsletter sachen bearbeite, selbst ne email ist ein beweis kumpel :)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Richter = Internetausdrucker ?

    Autor: __destruct() 23.11.12 - 16:42

    Eine E-Mail ist ein Indiz und nicht mehr. Ein ausgedruckter Text hat den gleichen Stellenwert.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Richter = Internetausdrucker ?

    Autor: nw42 23.11.12 - 17:02

    aber nur wenn sie ausdruckbar ist - lol...

    "...und die jederzeitige Möglichkeit voraus, sie auszudrucken..."

    Hmm müßten wir mal was gegen Spam-Mails voller Trojaner und böse Online Banking Betrüger tun?
    Nein! kein Handlungsbedarf...

    Sollte man gesetzlich Opt-In Mails verbieten?
    Ja sofort! Wenn wir da nicht ganz schnell ein Gesetzt auf den Weg bringen, kommen die pösen Opt-In Te**oisten...

    keine weiteren Fragen Euer Ehren...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Lesen, lesen, lesen!

    Autor: aktenwaelzer 23.11.12 - 17:08

    NobodzZ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...und die jederzeitige Möglichkeit voraus, sie auszudrucken.
    >
    > Toll, etwas, was ich ausdrucken kann ist ein Beweis?!

    Die Begründung für das Urteil stand schon im Golem-Artikel.

    Es geht darum, dass die Anforderung des Newsletters bewiesen werden kann. Das kann durch Ausdruck oder Speicherung (kein Ausdruck) erfolgen. Es muss jedenfalls dokumentiert werden.

    Aber tröste Dich:

    Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat das offensichtlich auch nicht verstanden.

    > Wie realitätsfremd manche Urteile sind, beweist dies mal wieder
    > vorzüglichst.

    Lesen, lesen, lesen!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.11.12 17:08 durch aktenwaelzer.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Lesen, lesen, lesen!

    Autor: crazypsycho 24.11.12 - 19:45

    > Es geht darum, dass die Anforderung des Newsletters bewiesen werden kann.
    Genau dies wird ja mit Double-Opin eigentlich versucht.
    Es ist schlichtweg unmöglich zu beweisen, dass der Kläger sich selbst angemeldet hatte.
    Darum wird ja die Authentifizierungsmail verschickt, damit man nachweisen kann eine Erlaubnis für Werbemails zu haben.
    Das Gericht sagt nun, dass der Weg zu diesen Nachweis/Einverständniserklärung nicht in Ordnung sei, sagt aber nicht wie man es denn anders lösen kann.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Lesen, lesen, lesen!

    Autor: contentmafia 26.11.12 - 11:59

    > Es geht darum, dass die Anforderung des Newsletters bewiesen werden kann.
    > Das kann durch Ausdruck oder Speicherung (kein Ausdruck) erfolgen. Es muss
    > jedenfalls dokumentiert werden.

    Es soll also zum Zeitpunkt der Anforderung der Bestätigungsmail bereits sichergestellt werden, dass der Anfordernde auch tatsächlich der Empfänger der Bestätigungsmail ist.

    Wenn das so machbar wäre, bräuchte man kein Double-Opt-In-Verfahren mehr.

    Nun frage ich mich, ob da ein vernünftiges angelegt wird. Auf ein anderes Medium übertragen folgendes Beispiel:

    Wenn ich für die Lieferanschrift meines Nachbarn Zeitungsabo abschließe und dafür sorge, dass das Einzugskonto gedeckt ist, wird der Verlag vermutlich dorthin liefern. Kann mein Nachbar ihn dann ebenfalls verklagen, weil er mit dieser Zeitung Werbund erhalten hat und der Verlag vorher nicht sichergestellt hat, dass die Abo-Bestellung auch wirklich von ihm kam?



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 26.11.12 12:10 durch contentmafia.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen

Storytelling-Werkzeug: Linius und die Tücken von Open-Source
Storytelling-Werkzeug
Linius und die Tücken von Open-Source
  1. ARM-SoC Allwinner soll LGPL-Verletzungen verschleiern
  2. Linux Siri bekommt Open-Source-Konkurrenz
  3. Microsoft Windows Driver Frameworks werden Open Source

Die Woche im Video: Ein Zombie, Insekten und Lollipop
Die Woche im Video
Ein Zombie, Insekten und Lollipop
  1. Die Woche im Video Apple Watch, GTA 5 für PC und Akku mit Aluminium-Anode
  2. Die Woche im Video Win 10 für Smartphones, Facebook Tracking und Aprilscherze
  3. Die Woche im Video Galaxy S6 gegen One (M9), selbstbremsende Autos und Bastelei

GTA 5: Es ist doch nicht 2004!
GTA 5
Es ist doch nicht 2004!
  1. Rockstar Games PC-Version von GTA 5 im 60-fps-Trailer
  2. Rockstar Games GTA 5 hat Grafikprobleme
  3. Make it Digital GTA im Mittelpunkt von TV-Sendung

  1. Android-Tablet: Google nimmt Nexus 7 aus dem Onlinestore
    Android-Tablet
    Google nimmt Nexus 7 aus dem Onlinestore

    Google hat das 7 Zoll große Tablet Nexus 7 aus dem Play Store genommen. Interessenten werden darauf hingewiesen, dass das Gerät nicht mehr erhältlich ist. Einige Händler haben das Nexus 7 noch im Angebot.

  2. Aerofoils: Formel-1-Technik macht Supermarkt-Kühlregale effizienter
    Aerofoils
    Formel-1-Technik macht Supermarkt-Kühlregale effizienter

    Williams Advanced Engineering hat zusammen mit einem Startup eine aerodynamische Nachrüstlösung für Supermarkt-Kühlregale entwickelt. Sie soll verhindern, dass zu viel kalte Luft, die eigentlich nur die Waren kühlen soll, stattdessen in den Verkaufsraum gewirbelt wird.

  3. Force Touch: Apples Trackpad könnte künftig verschiedene Oberflächen simulieren
    Force Touch
    Apples Trackpad könnte künftig verschiedene Oberflächen simulieren

    Apple hat in den USA einen Patentantrag eingereicht, der eine verfeinerte Version des aktuellen Force Touch Trackpads beschreibt. Mit einem Wärme- und Kälteelement ausgerüstet, könnte es unterschiedliche Oberflächen simulieren.


  1. 09:56

  2. 15:17

  3. 10:05

  4. 09:50

  5. 09:34

  6. 09:01

  7. 18:41

  8. 16:27