Thaodan schrieb:
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> Fawlty schrieb:
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> > Thaodan schrieb:
> >
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> > -----
> > > Was auch daran liegt das der ganze Kram aus der USA kommt, würde das
> > ganze
> > > aus einem Deutschenland kommen wäre das wohl alles deutsche Wörter.
> >
> >
> > Und im wirtschaftlichen Bereich ist das anders? Weil die Weltbörsen
> London
> > und Wall Street ja von vornherein deutschsprachig sind.
> Ich habe auch nicht Gegenteiliges gesagt, nur in Zeiten wo die Deutsch in
> gewissen Gebieten dominiert hat war dies der Fall. Aber nach WW2 ist
> dieser Zug eh abgefahren, ich mein nicht mals die Deutschen Länder wollen
> noch was von ihrer gemeinsamen Geschichte pre WW2 Wissen.
Das ist verständlich. Vor allem, da auch keine Sau weiß, worum es im WW1 überhaupt ging. Allerdings hast du mit WW ja auch eine englische Abkürzung benutzt ;)
Aber in einer internationalen Welt, muss man eben eine zentrale Sprache haben und das wurde nunmal englisch. Ich finds auch befremdlich wenn ein Dozent von mir sagt, "das ist nicht mein Call". An dem Punkt siegt eben die Praxis.
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Wie es am Ende heißt ist eigentlich Wurscht. Das Traurige ist, dass es diese ganzen komischen "Berufe" (Assistent irgendwas, Managment irgendwas, Personal Coaching Junior Manager Service Trainee Assistant Master Ultra Super Duper Hyper Mega) überhaupt gibt und dass sie erst seit wenigen Jahren gibt - und niemand so genau weiß, was die eigentlich machen sollen (am allerwenigsten wahrscheinlich diese Berufsgruppen selbst).
Wieso braucht es diese "Berufe" plötzlich? Wie hat es vor 50 Jahren funktioniert, als es ebenfalls schon viele, viele Millionen Menschen in unserem Land gegeben hat, die verwaltet werden wollten?
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So keiner weiß worüber es in den Weltkriegen effektiv ging nur eins ist sicher: so gut wie jedes Deutsche Land hatte am Ende so gut wie nur Nachteile (Abtretung von Land, Vertreibung, Tötung Unschuldiger, Entgermanisierung etc).
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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@NochEinLeser: Weil es immer noch größere Konzerne gibt. Und die brauchen mehr Verwaltung. Außerdem noch der Gedanke des Teams, das mehr Menschen, mehr Wissen haben und nicht ein Chef, der vielleicht eine eingeschränkte Sichtweise hat.
Außerdem noch das Anlernen von zukünftigen Managementpersonal, damit die mehr Praxis bekommen, anstatt von der Schule direkt in den Beruf zu starten. Da man mittlerweile nur noch für sechs MOnate in einem Betrieb arbeitet, ist das anscheinend die beste Methode ;)
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Fawlty schrieb:
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> @NochEinLeser: Weil es immer noch größere Konzerne gibt. Und die brauchen
> mehr Verwaltung.
Klar dann bitte aber auf deutsch damit jeder es einordnen kann.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Fawlty schrieb:
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> @NochEinLeser: Weil es immer noch größere Konzerne gibt. Und die brauchen
> mehr Verwaltung.
Aber die reine DATENverwaltung machen ja Sekretäre und Sekräterinnen (bei doppelt so viel Mitarbeiter brauch ich eben doppelt so viele Datenverarbeiter). Wieso aber benötigt man "Verwalter der Verwalter"? Wieso benötigt man noch mehr Finanzverwalter? Für den einen Finanzverwalter werden im Wesentlichen alle Zahlen mal zwei genommen, wenn sich das Unternehmen verdoppelt hat - die Aufgaben bleiben ja die selben mit gleichem Aufwand, nur eben, dass die Zahlen größere sind.
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Wie kommst du denn darauf? Ein Jahresabschluss dauert oftmals neun Monate und das bei einem Team.
Du kannst nicht einfach Zahlen mal nehmen, das muss alles auf Bewertung, Folgebewertung und Rechtmäßigkeit geprüft werden.
Aber du hast Recht, wenn es reichen würde eine Exceltabelle oder SAP Infos abzurufen, würde es stimmen, was du sagst. Nur ist das nicht so.
Außerdem musst du mir mal erklären, wie du weißt, dass sich das Unternehmen verdoppelt hat, wenn man es nicht vorher geprüft hat. Und dabei braucht man für einen größeren Betrieb, auch ein größeres Team. Und ein Team muss auch von jemanden gelenkt werden, bzw. jemand muss das letzte Wort haben, wenn es zu Streitereien, Konflikten. Diskussionen etc kommt. Ansonsten demontiert es sich selbst. Zumal es auch jemanden geben muss, der alle auf dem gleichen Stand hält. Und das ist, soweit ich weiß, in der Programmierung auch nicht anders.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.12.12 19:21 durch Fawlty.
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BLi8819 schrieb:
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> Zur Info: Wir leben in einer internationalen Welt.
>
> Wäre ja schlimm, wenn in jeden Land alles ein anderen Begriff hätte. Ich
> hätte keine Lust mit 50 Wörter für ein Router zu merken, nur weil ich in
> ein internationalen Betrieb arbeite.
Aha. Aber bei Berufen ist es plötzlich ganz arg schlimm, wenn sich hier englische Begriffe durchsetzen?
Ich kann es ja verstehen, dass man von vielen "Buzzwords" genervt ist. Aber das ist doch in jedem Bereich so. auch IT'ler wollen zeigen, was sie alles tolles können und erfinden dann eben Sachen, die's eigentlich schon gibt. Nur nennen sie diese dann einfach anders. ;)
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der_wahre_hannes schrieb:
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> Ich kann es ja verstehen, dass man von vielen "Buzzwords" genervt ist. Aber
> das ist doch in jedem Bereich so. auch IT'ler wollen zeigen, was sie alles
> tolles können und erfinden dann eben Sachen, die's eigentlich schon gibt.
> Nur nennen sie diese dann einfach anders. ;)
Stimmt natürlich. Von IT'lern stammen Begriffe wie "Cloud", "Web2.0" oder "Smart[.*]". Und wenn man sich dann mal bei Notebooks und deren Display-Namen umschaut. "UltraBright", "CrystalBrite", "X-black", "TrueLife". Alles Begriffe von IT'lern!
Man möge mir Verzeihen aber IT'ler entwickeln gerne neue Wörter, keine Frage. Aber IT'ler erfinden selten neuen Wörter für Dinge die so schon ein Wort haben. Das tun eher jene vom Marketing und von der Verwaltung.
Unter Umständen erscheint es natürlich für andere Menschen so, als wenn IT'ler Begriffe erfinden würden. Schon oft passiert dass die Informatik seit ewig und drei Tagen Dingen einen Namen gegeben hat, sich aber dann durch Marketing das neue Buzzword durchsetzt. Habe schon oft genug zu hören bekommen warum ich mein "Smartphone" denn MDA nenne und das der Begriff falsch wäre und überhaupt soll ich mir keine Begriff ausdenken für Dinge die schon einen Begriff haben ...
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Dadie schrieb:
> Habe schon oft genug zu hören
> bekommen warum ich mein "Smartphone" denn MDA nenne und das der Begriff
> falsch wäre und überhaupt soll ich mir keine Begriff ausdenken für Dinge
> die schon einen Begriff haben ...
Das gefällt mir, sollte ich je ein solches Ding nötig haben, werde ich damit auch die Leute ärgern, bin sowieso als Klugscheißer verschrien :D
|-o-| <-o-> |-o-| Imperiale Signatur
In Anbetracht dieser kranken Spinner aus dem Golem-Forum habe ich meinen Browser mit einer aktiven Panzerung versehen. ಠ_ಠ
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> Aber bei Berufen ist es plötzlich ganz arg schlimm, wenn sich hier englische Begriffe durchsetzen?
Wo sage ich das?
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> Das Traurige ist, dass es diese ganzen komischen "Berufe" (Assistent irgendwas, Managment irgendwas, Personal Coaching Junior Manager Service Trainee Assistant Master Ultra Super Duper Hyper Mega) überhaupt gibt und dass sie erst seit wenigen Jahren gibt - und niemand so genau weiß, was die eigentlich machen sollen (am allerwenigsten wahrscheinlich diese Berufsgruppen selbst).
Warum sollte keiner wissen, was die machen?
Das ist dann eher ein Problem des Unternehmens. Aber die sollte dafür eigentlich Stellenbeschreibungen haben. Wenn die so was nicht haben, sind sie selbst Schuld, wenn sie Mitarbeiter beschäftigen, wo keiner weiß was die machen.
Anderen Firmen und Privatleuten kann es egal sein, wie Unternehmen ihre Stellen nennen. Und in Stellenangeboten, sollte immer eine Stellenbeschreibung drin sein.
Aber bei den meisten Berufsbezeichnungen handelt es sich eh einfach um englische Begriffe, die selbsterklärend sind.
Wo ist also das Problem?
> Wieso braucht es diese "Berufe" plötzlich? Wie hat es vor 50 Jahren funktioniert, als es ebenfalls schon viele, viele Millionen Menschen in unserem Land gegeben hat, die verwaltet werden wollten?
Vor 50 Jahren war der Markt auch noch nicht so International. Heute agieren ja schon 5-Mann-Klitschen Europaweit.
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