1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Urheberrecht: Gema reicht Klage gegen…

Google als Sender

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Google als Sender

    Autor: Anonymer Nutzer 28.01.13 - 05:15

    Was ich nicht verstehe ist, warum Google sich so sehr gegen die Zahlung wehrt. Schließlich machen sie es, wie die Landeseigenen Radio- und Fernsehsender. Sie senden Medien. Zwar personalisiert und für jeden Besucher etwas anders, aber sie senden. Habe noch nie von einem Radiosender gehört, der sich gegen die Gema gewehrt hat.

    Sinn und Zweck der Gema ist doch, die Gewinne für Künstler einzutreiben. Letzten Endes ist erst einmal egal, dass die Gema sich die Knete einverleibt. Da müssen dann schon Künstler gegen die Gema klagen. Aber Grundlegend ist Google hier in der Position, die in Deutschland üblichen Kosten für das Senden eines geschützten Werks zu tragen. Sie nehmen doch dadurch Geld ein. Andere Video-Seiten wie Clipfish zeigen vor jedem Video richtige Werbeclips zur Finanzierung. Also geht es doch.

    Ich weiß, dass die Gema ein mieser Verein ist. Deshalb darf ich dennoch das aktuelle Recht nicht missachten. Dann muss Google halt bis zu einer Gesetzesänderung halt ein Bild veröffentlichen, dass sie die GEMA-Gebühren nicht bezahlen wollen und daher das Video nicht in Deutschland zeigen. Das aktuell gezeigte "Die Gema hat die Rechte nicht eingeräumt" ist schlicht und ergreifend gelogen. Die Gema würde ja das Recht geben, wenn sie dafür die rechtmäßigen Gelder bekommen.

    Hier gibt es x Möglichkeiten.
    - Youtube stellt die Sache klar und zeigt anstelle der Gema-Behauptung einen sinnvollen Text anstelle des Videos online: "Für dieses Video haben wir die nötigen Rechte nicht erworben."
    - Youtube zahlt einfach die Lizenzen und zeigt die Videos
    - Youtube zeigt einfach nur die Meldung: "Video in deinem Land nicht verfügbar" und hofft auf eine baldige Gesetzesänderung.

    Die Gema ist laut aktuellem Recht auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Google als Sender

    Autor: Nemorem 28.01.13 - 07:33

    sunnymarx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Gema ist laut aktuellem Recht auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

    Ist auch nicht schwer, wenn sie hauptsächlich dazu genutzt wird altgedienten Politikern und deren Angehörigen ein schönes Altenteil oder arbeitsunabhängiges Einkommen zu sichern.

    GEMA und GEZ zeigen beide deutlich, dass Recht haben nicht von Richtig kommt. Die Musik in den Videos ist in erster Linie kostenlose Werbung für die Künstler und wäre die Musikindustrie nicht so ein unglaublicher Verein von Spongebobs würden sie sich lieber mit den Anbieter einigen unter jedes Musik-Video automatisch eine Kaufmöglichkeit einzublenden wie es schon viele User selbst machen. Aber daran verdient ja der Künstler direkt und nicht mehr über die GEMA und sowas geht natürlich nicht. Die GEMA will ja auch noch Geld für die kostenlose Werbung genau wie die Bild Zeitung und Konsorten für News Links und kostenlos umgeleitete Besucher.

    Hoffentlich schmeißt Google die Deutschen einfach irgendwann aus dem Internet, damit dieses Theater mit aufgehaltener Hand endlich aufhört.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Google als Sender

    Autor: ruamzuzler 28.01.13 - 08:28

    sunnymarx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ich nicht verstehe ist, warum Google sich so sehr gegen die Zahlung
    > wehrt. Schließlich machen sie es, wie die Landeseigenen Radio- und
    > Fernsehsender. Sie senden Medien. Zwar personalisiert und für jeden
    > Besucher etwas anders, aber sie senden. Habe noch nie von einem Radiosender
    > gehört, der sich gegen die Gema gewehrt hat.
    Ttolle Idee. Und nicht vergessen, Youtube den entsprechenden Anteil der neuen Zwangsabgabe zu überweisen, damit sie wie die von dir erwähnten Sender auch ohne jede Anstrengung die Kohle haben, der Gema Pauschalen zu zahlen, die über den Werbeeinnahmen liegen. Weil wirtschaftlich denken muss man schon, außer man sitzt am nie endenden Trog des Steuerzahlers.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen

Parrot Bebop im Test: Die Einstiegsdrohne
Parrot Bebop im Test
Die Einstiegsdrohne
  1. Hycopter Wasserstoffdrohne soll vier Stunden fliegen
  2. Drohne Der Origami-Copter aus der Schweiz
  3. Filmindustrie James Cameron unterstützt Drohnenwettbewerb

Telekom und BND angezeigt: Es leakt sich was zusammen
Telekom und BND angezeigt
Es leakt sich was zusammen
  1. BND-Affäre Wikileaks veröffentlicht Protokolle des NSA-Ausschusses
  2. Cybersicherheit Russland und China vereinbaren No-Hacking-Abkommen
  3. NSA-Affäre Regierung täuschte über US-Bereitschaft zu No-Spy-Abkommen

The Witcher 3 im Grafiktest: Mehr Bonbon am PC
The Witcher 3 im Grafiktest
Mehr Bonbon am PC
  1. Rockstar Games GTA 5 schafft die 52-Millionen-Marke
  2. The Witcher 3 im Test Wunderschönes Wohlfühlabenteuer
  3. The Witcher 3 30 weitere Stunden mit Geralt von Riva

  1. Angriff auf kritische Infrastrukturen: Bundestag, bitte melden!
    Angriff auf kritische Infrastrukturen
    Bundestag, bitte melden!

    IMHO Was könnte kritischer sein als die Infrastruktur der deutschen Volksvertretung? Der Hackerangriff auf den Bundestag zeigt: Das geplante IT-Sicherheitsgesetz muss auch für öffentliche Einrichtungen gefährliche Angriffe meldepflichtig machen.

  2. Mark Shuttleworth: Canonical erwägt offenbar Börsengang
    Mark Shuttleworth
    Canonical erwägt offenbar Börsengang

    Die Cloud-Sparte sei bereits profitabel und Ubuntu Phone werde Gewinne machen, sagte Mark Shuttleworth im Interview mit einem US-Magazin. Der Markt könne das inzwischen verstehen, weshalb Canonical über einen Börsengang nachdenke.

  3. Amazon: Fire TV Stick für 29 Euro
    Amazon
    Fire TV Stick für 29 Euro

    Aktuell verkauft Amazon den Fire TV Stick zum Sonderpreis von 29 Euro. Es ist das erste Mal, dass der Preis des Streaming-Sticks nach dem Verkaufsstart gesenkt wurde.


  1. 14:21

  2. 14:08

  3. 13:54

  4. 13:44

  5. 12:59

  6. 12:40

  7. 12:36

  8. 12:01