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Die eigene Unkenntnis vorausgesetzt...

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  1. Die eigene Unkenntnis vorausgesetzt...

    Autor: Phonehoppy 28.01.13 - 21:18

    ... hat HP wohl in dieser Studie.
    Man könnte das jetzt Stück für Stück auseinander nehmen, aber ich glaube es reicht, sich Microsofts Zusammenfassung einmal durchzulesen, um zu sehen, dass die Leute, die das geschrieben haben, keine Ahnung von Linux und den tatsächlich in München implementierten Lösungen haben. Z.B. ist eine "Migration" von Ubuntu 10.04 auf eine höhere Ubuntu-Version vom Aufwand her nicht mit einer Migration von Windows NT zu XP oder gar Windows 8 vergleichbar. Solche Upgrades funktionieren heute unter Linux praktisch im laufenden Betrieb, und der Schulungsaufwand für die Mitarbeiter ist minimal, solange z.B. nicht die Desktopumgebung gewechselt wird. Genauso ist so eine Migration nicht mit zusätzlichen Lizenzkosten verbunden, wie es bei MS-Produkten der Fall wäre.

    Warum die Bedienung von Browseranwendungen und OpenOffice/LibreOffice unter Linux einen höheren Schulungsaufwand verursachen soll, als unter Windows, wird auch nirgends erklärt. Und das neue, Web-Basierte Formularsystem hat doch nun überhaupt nichts mit dem eingesetzten Client-Betriebssystem zu tun. Bei Office ist es doch eher so, dass Open/LibreOffice die traditionellen, bekannten Paradigmen nun über viele Jahre beibehalten hat, während Microsoft sich einerseits in Featuritis ergeht und andererseits die Bedienkonzepte ihrer Office-Suite am laufenden Band ändert, mal davon abgesehen, dass die Office-Versionen für Windows RT und Phone zwar dem Namen nach Office heißen, aber mit dem "Desktop-Office" genauso viel oder wenig kompatibel sind, wie Apple iWork, OpenOffice, LibreOffice etc.
    Also für mich war nach ein paar Zeilen klar, dass das Windows-Lager nur einmal mehr die alte FUD-Schiene fährt. Nur gut, dass mittlerweile auch die Verantwortlichen in der öffentlichen Verwaltung nicht mehr so unbedarft sind, das alles zu glauben, und dass der Gedanke "Wir wollen nichts falsch machen, da nehmen wir halt Microsoft" spätestens seit Windows 8 und seinem Bruch mit dem, was die Kunden von MS gewohnt sind, auch ad absurdum geführt ist.

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  2. Re: Die eigene Unkenntnis vorausgesetzt...

    Autor: SaSi 28.01.13 - 22:23

    und wieder alle gegen windows8 - das ist ansichtssache, mir gefällt es sehr!

    kurz OT: Windows hat die Startleiste geändert, alles andere ist mehr oder weniger gleich geblieben, in Linux kannst du mittlerweile zwischen wievielen Desktops wählen???

    Und zur Migration: Einmal Hersteller, lange Hersteller! Auch wenn der Desktop auf allen clients gleich bleiben sollte, macht das nicht das gesamte system aus. Wenn du einen Windows User wählst wird der zumindest Grundkenntnisse darüber haben, C:/ ist immer seine Systempartition, einstellungen macht er in der Systemsteuerung und seine Programme, die macht er entweder über den desktop oder nun über AERO auf...

    Auf eine komplett andere Plattform zu wechseln hat nicht nur was mit dem Desktop zu tun! Der User muss wissen wo er auf die Dateien zugreift, wie der Prozess ausgeführt wird (copy aus einen Programm, paste in ein anderes, womöglich noch Notizen und Screenshots erstellen, wenn man etwas weiterleiten möchte und es nicht mit worten erklären kann. (Windows user: Drucktaste, Paint öffnen, einfügen, und evtl. noch die Ausschneidefunktion bevor man es in eine Mail packt.) wird das in Linux genauso gehandhabt? muss man dem User sagen welches Programm er als Ersatz für Paint nutzen soll, auch sollte die Wahl auf Gimp fallen wird das nicht jedem gefallen da es länger zum starten braucht - ja auch ich habe die doofe angewohnheit ein programm nachdem ich fertig bin sofort wieder zu schließen...

    Mit was für einer Meldung wird denn der User konfrontiert, wenn jemand anderes das Dokument bereits geöffnet hat und kann er damit umgehen?

    Mit einem völlig unbedarften wird man da weniger probleme haben, als mit denen die bereits ein arbeitsschema kennen - dieses wird der User auch behalten wollen da es seine eigenen kenntnisse sind und die er auch behalten möchte egal wie intelligent der admin ist, er wird als blöd abgestempelt!

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  3. Nochwas in eigener Sache

    Autor: SaSi 28.01.13 - 22:32

    zum wechsel des Herstellers:

    Ich komme aus der Windowswelt. Habe einen Homeserver und will den bald durch einen sbs2011 ersetzen. Habe es probiert mit Zentyal... eigentlich interessant, bis nach 30% einrichtung plötzlich kein Zugriff mehr über das Konto weder über das Webinterface möglich war (user habe ich bis dato nur einen während der Installation gewählt). das ich jetzt nicht mehr drauf komme bringt mich zum schreien. ssh gleichfalls nicht möglich. mit windows wäre mir das nicht passiert.

    bzw. wüsste ich wie ich da vorgehe, da ich mich lange genug mit dem system beschäftigt habe.

    Was ich damit sagen möchte: auch wenn das ding laufen tät, wäre die unsicherheit da ob ich alles richtig gemacht habe da es neuland ist! ...unter windows - alter hut. genauso wird es usern gehen die umgekehrt ihre eigenen lernerfolge unter linux haben!

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  4. Re: Die eigene Unkenntnis vorausgesetzt...

    Autor: Schnarchnase 28.01.13 - 23:03

    SaSi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du einen Windows User wählst wird der zumindest
    > Grundkenntnisse darüber haben, C:/ ist immer seine Systempartition,
    > einstellungen macht er in der Systemsteuerung und seine Programme, die
    > macht er entweder über den desktop oder nun über AERO auf...

    Bis auf das Öffnen der Programme (Was sich genau wie von Linux unterscheidet? Nämlich kaum bis gar nicht) hat der Nutzer damit in einem Firmenumfeld nichts zu schaffen, das dürfte in den Behörden ähnlich sein.

    > Der User muss wissen wo er auf die Dateien zugreift,

    Richtig, ist aber kein Problem und wird schnell in einer Schulung ausgeräumt.

    > wie der Prozess ausgeführt wird (copy aus einen Programm, paste in ein anderes,

    Dafür braucht es nicht mal eine Schulung, da kein Unterschied.

    > womöglich noch Notizen und Screenshots erstellen, wenn man etwas
    > weiterleiten möchte und es nicht mit worten erklären kann. (Windows user:
    > Drucktaste, Paint öffnen, einfügen, und evtl. noch die Ausschneidefunktion
    > bevor man es in eine Mail packt.) wird das in Linux genauso gehandhabt?

    Unter Gnome „Druck“ drücken und der Screenshot liegt bei den Bildern. Bei KDE wird es ähnlich sein.

    > Mit einem völlig unbedarften wird man da weniger probleme haben, als mit
    > denen die bereits ein arbeitsschema kennen - dieses wird der User auch
    > behalten wollen da es seine eigenen kenntnisse sind und die er auch
    > behalten möchte egal wie intelligent der admin ist, er wird als blöd
    > abgestempelt!

    Wer so verbohrt ist, dem ist nicht zu helfen. Ein bisschen Lernwillen muss und darf man wohl voraussetzen.

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  5. Re: Die eigene Unkenntnis vorausgesetzt...

    Autor: PatrickFoster 28.01.13 - 23:51

    Schnarchnase schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SaSi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn du einen Windows User wählst wird der zumindest
    > > Grundkenntnisse darüber haben, C:/ ist immer seine Systempartition,
    > > einstellungen macht er in der Systemsteuerung und seine Programme, die
    > > macht er entweder über den desktop oder nun über AERO auf...
    >
    > Bis auf das Öffnen der Programme (Was sich genau wie von Linux
    > unterscheidet? Nämlich kaum bis gar nicht) hat der Nutzer damit in einem
    > Firmenumfeld nichts zu schaffen, das dürfte in den Behörden ähnlich sein.
    >
    > > Der User muss wissen wo er auf die Dateien zugreift,
    >
    > Richtig, ist aber kein Problem und wird schnell in einer Schulung
    > ausgeräumt.
    >
    > > wie der Prozess ausgeführt wird (copy aus einen Programm, paste in ein
    > anderes,
    >
    > Dafür braucht es nicht mal eine Schulung, da kein Unterschied.
    >
    > > womöglich noch Notizen und Screenshots erstellen, wenn man etwas
    > > weiterleiten möchte und es nicht mit worten erklären kann. (Windows
    > user:
    > > Drucktaste, Paint öffnen, einfügen, und evtl. noch die
    > Ausschneidefunktion
    > > bevor man es in eine Mail packt.) wird das in Linux genauso gehandhabt?
    >
    > Unter Gnome „Druck“ drücken und der Screenshot liegt bei den
    > Bildern. Bei KDE wird es ähnlich sein.
    >
    > > Mit einem völlig unbedarften wird man da weniger probleme haben, als mit
    > > denen die bereits ein arbeitsschema kennen - dieses wird der User auch
    > > behalten wollen da es seine eigenen kenntnisse sind und die er auch
    > > behalten möchte egal wie intelligent der admin ist, er wird als blöd
    > > abgestempelt!
    >
    > Wer so verbohrt ist, dem ist nicht zu helfen. Ein bisschen Lernwillen muss
    > und darf man wohl voraussetzen.

    entschuldige, aber die genannten punkte finde ich alle nachvollziehbar... auch wenn alles sehr ähnlich ist kann es einige fragen aufwerfen... und du musst bedenken, sobald auf grund einer neuen Oberfläche die User nicht die gleich Produktivität haben weil sie sich noch orrientieren müssen ist das als Wirtschaftlicher verlust zu sehen.

    ein 2 sekunden hier nachdenken.... hier dauert der start der Anwendung evtl. etwas länger... dann erinnert man sich nicht mehr an etwas das jetzt minimal anders läuft und muss seinen kollegen fragen, wobei dann arbeitszeit von 2 MA weg fällt....

    Das ist die Frage die zu stellen ist. BZW. wenn zeit kaputt geht durch umkonvertieren in kompatible formate oder das gegenchecken ob alles passend dann übernommen wurde.

    Das wird alles unterschätz... lass da mal prob tag 10-30 Minuten Pro MA an Zeitverlust entstehen... Das sind die wirtschaftlichen schäden.

    Von daher würde ich dich bitten die durchaus angebracht Kritik/fragestellung was für probleme sich ergeben können nicht einfach so lapidar abzuwatschen sondern die berechtigte kritik erstmal zu respektieren.

    Das User sich nicht umstellen wollen siehst doch... die Anti-Windows 8 kampagne die hier gefahren wird kannst du an sich dann aber auch für einen switch von NT auf Limux gelten lassen. Man reißt den nutzer zum teil aus seinem gewohnten Umfeld und der Mensch ist ein faules gewohnheitstier größtenteils.

    Zu Windows 8... ich bin sehr zufrieden damit... und war nach 2 tagen ziemlich gut drinnen. Performance gewinn in manchen Anwendungen gegen Windows 7 ist z.T. sogar sehr ordentlich

    diskutiert auf Zahlen und Fakten.... alles andere endet im Streit und lässt zu viel Platz für Interpretationen

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  6. Re: Die eigene Unkenntnis vorausgesetzt...

    Autor: Thaodan 29.01.13 - 01:09

    Ich verstehe was du meinst, allerdings das Gerfrage an den Kollegen "wie geht denn das" gibt es auch so und ich bezweifle das wenn der Umstieg richtig gemacht wird (richtige Einweisung und Co wenn nötig) dieses nicht sonderlich öfter auftreten wird.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  7. Re: Die eigene Unkenntnis vorausgesetzt...

    Autor: Schnarchnase 29.01.13 - 01:13

    PatrickFoster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > entschuldige, aber die genannten punkte finde ich alle nachvollziehbar...

    Ich nicht.

    > auch wenn alles sehr ähnlich ist kann es einige fragen aufwerfen... und du
    > musst bedenken, sobald auf grund einer neuen Oberfläche die User nicht die
    > gleich Produktivität haben weil sie sich noch orrientieren müssen ist das
    > als Wirtschaftlicher verlust zu sehen.

    Ok, gehen wir anders heran. Was glaubst du wie viele Beamte/Arbeitnehmer exakt die gleiche Windowsversion privat nutzen und somit in der Bedienung geübt sind? Und wie viele von denen haben wohl schon mal einen Screenshot oder ähnliches angefertigt? Mindestens eins davon trifft wohl auf die wenigsten zu, somit hast du deinen Aufwand so oder so, ich denke das wird sich nicht viel nehmen und zu dem Schluss sind die verantwortlichen in München auch gekommen und das wurde scheinbar bisher so bestätigt (sonst wären die Kosten höher ausgefallen).

    > Das User sich nicht umstellen wollen siehst doch... die Anti-Windows 8
    > kampagne die hier gefahren wird kannst du an sich dann aber auch für einen
    > switch von NT auf Limux gelten lassen. Man reißt den nutzer zum teil aus
    > seinem gewohnten Umfeld und der Mensch ist ein faules gewohnheitstier
    > größtenteils.

    Das würde dann aber in ählichem Ausmaß auch auf die Umstellung auf eine neue Windowsversion zutreffen. Damit halte ich die Kritik also immer noch für überzogen. Ein gewisser Lernwille ist unerlässlich wenn man mit Computern arbeitet.

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  8. haha

    Autor: flasherle 29.01.13 - 12:04

    und mit ist nach deinem erguss klar das du noch nie im leben ein windowsnetzwerk administriert hast...

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  9. Re: Die eigene Unkenntnis vorausgesetzt...

    Autor: Anonymer Nutzer 29.01.13 - 12:20

    Phonehoppy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... hat HP wohl in dieser Studie.
    > Man könnte das jetzt Stück für Stück auseinander nehmen, aber ich glaube es
    > reicht, sich Microsofts Zusammenfassung einmal durchzulesen, um zu sehen,
    > dass die Leute, die das geschrieben haben, keine Ahnung von Linux und den
    > tatsächlich in München implementierten Lösungen haben. Z.B. ist eine
    > "Migration" von Ubuntu 10.04 auf eine höhere Ubuntu-Version vom Aufwand her
    > nicht mit einer Migration von Windows NT zu XP oder gar Windows 8
    > vergleichbar. Solche Upgrades funktionieren heute unter Linux praktisch im
    > laufenden Betrieb, und der Schulungsaufwand für die Mitarbeiter ist
    > minimal, solange z.B. nicht die Desktopumgebung gewechselt wird. Genauso
    > ist so eine Migration nicht mit zusätzlichen Lizenzkosten verbunden, wie es
    > bei MS-Produkten der Fall wäre.
    >
    > Warum die Bedienung von Browseranwendungen und OpenOffice/LibreOffice unter
    > Linux einen höheren Schulungsaufwand verursachen soll, als unter Windows,
    > wird auch nirgends erklärt. Und das neue, Web-Basierte Formularsystem hat
    > doch nun überhaupt nichts mit dem eingesetzten Client-Betriebssystem zu
    > tun. Bei Office ist es doch eher so, dass Open/LibreOffice die
    > traditionellen, bekannten Paradigmen nun über viele Jahre beibehalten hat,
    > während Microsoft sich einerseits in Featuritis ergeht und andererseits die
    > Bedienkonzepte ihrer Office-Suite am laufenden Band ändert, mal davon
    > abgesehen, dass die Office-Versionen für Windows RT und Phone zwar dem
    > Namen nach Office heißen, aber mit dem "Desktop-Office" genauso viel oder
    > wenig kompatibel sind, wie Apple iWork, OpenOffice, LibreOffice etc.
    > Also für mich war nach ein paar Zeilen klar, dass das Windows-Lager nur
    > einmal mehr die alte FUD-Schiene fährt. Nur gut, dass mittlerweile auch die
    > Verantwortlichen in der öffentlichen Verwaltung nicht mehr so unbedarft
    > sind, das alles zu glauben, und dass der Gedanke "Wir wollen nichts falsch
    > machen, da nehmen wir halt Microsoft" spätestens seit Windows 8 und seinem
    > Bruch mit dem, was die Kunden von MS gewohnt sind, auch ad absurdum geführt
    > ist.

    /signed

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  10. Re: Nochwas in eigener Sache

    Autor: Versuchsperson 29.01.13 - 14:28

    > (...) Habe es probiert mit Zentyal... eigentlich
    > interessant, bis nach 30% einrichtung plötzlich kein Zugriff mehr über das
    > Konto weder über das Webinterface möglich war (user habe ich bis dato nur
    > einen während der Installation gewählt). das ich jetzt nicht mehr drauf
    > komme bringt mich zum schreien. ssh gleichfalls nicht möglich. mit windows
    > wäre mir das nicht passiert.

    Ich denke das du dich bezüglich solch eher unbekannterer Software an die entsprechende Community wenden musst. Ich nutze schon seit ewigen Zeiten Linux - aber von "Zentyal" hatte ich vorher noch nichts gehört.

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  11. Re: haha

    Autor: Versuchsperson 29.01.13 - 14:29

    > und mit ist nach deinem erguss klar das du noch nie im leben ein
    > windowsnetzwerk administriert hast...

    Wie kommst du darauf?

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  12. Re: haha

    Autor: SaSi 29.01.13 - 20:50

    >Das würde dann aber in ählichem Ausmaß auch auf die Umstellung auf eine neue Windowsversion zutreffen. Damit >halte ich die Kritik also immer noch für überzogen. Ein gewisser Lernwille ist unerlässlich wenn man mit Computern >arbeitet."

    Du kannst ein Versionswechsel nicht mit einem Systemwechsel vergleichen - deswegen auch: C:/ gibts bereits seit DOS und /etc oder /bin noch bevor es eine GUI gab... Es ist und bleibt aber nicht das gleiche... selbst beim suchen

    Linux wird mit Kusshand von der Wirtschaft genommen, es ist ja umsonst - leider aber auch sehr zögerlich genau wegen der user, weil nicht jedes Arbeitsgebiet "Browsen, klicken, durcken - sowie Prädigten von §§ schwingen" sind...

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  13. Re: Totale Unkenntnis ueber ein Linux System

    Autor: rpm-U 04.02.13 - 07:44

    Hallo SaSi,

    Also das ist echt 'ne nummer, was Du hier schreibst.

    SaSi:
    > gesamte system aus. Wenn du einen Windows User wählst wird der zumindest
    > Grundkenntnisse darüber haben, C:/ ist immer seine Systempartition,
    > einstellungen macht er in der Systemsteuerung und seine Programme, die
    > macht er entweder über den desktop oder nun über AERO auf...
    Das ist schon mal typisch fuer Windows-User.
    Was hat ein Windows-User (nicht Admin) im Systemverzeichnis C:\ zu suchen?
    Wir reden ja im Falle von Muenchen ueber die User am Bildschirm.

    Die Systemsteuerung gibt es ebenfalls:
    Einmal fuer den User: nennt sich Settings, Setting Manager oder Configure Desktop. Deutsche Uebersetzungen existieren dann aehnlich der Systemsteuerung. Dieses Wort wird ein ehemaliger Windowsuser wohl in sein Notitzbuch schreiben koennen. Nur muss er in der taeglichen Arbeit dahin?

    >Der User muss wissen wo er auf die Dateien zugreift,
    Na im Homebereich der aussieht wie unter Windows.
    Da gibt es die Ordner "Dokumente", "Bilder", Videos", "Downloads"... klingelts?
    Diese Ordner erreicht man genau auf dem selben Weg wie unter Windows.

    > der Prozess ausgeführt wird (copy aus einen Programm, paste in ein anderes,
    > womöglich noch Notizen und Screenshots erstellen, wenn man etwas
    > weiterleiten möchte und es nicht mit worten erklären kann. (Windows user:
    > Drucktaste, Paint öffnen, einfügen, und evtl. noch die Ausschneidefunktion
    > bevor man es in eine Mail packt.) wird das in Linux genauso gehandhabt?

    Na denkst Du die Desktop-Entwickler haben das Rad neu erfunden?
    Na klar wird ein OpenOffice/ LibreOffice wie das ehemalige Excel 97/2000/XP/2003 bedient. Da gibt es Standards, die werden eingehalten.
    Screen Shots, dasselbe, nur komfortabler. Print Taste - was sonst?
    Copy/Paste... was soll das, hast Du wirklich schon mal einen Linux Desktop von einer Entfernung kleiner 10m gesehen?

    Was ich herauslese aus deinen Ausfuehrungen ist: Vermutungen, Lernverweigerung, Angst vor Neuem oder besser Angst vor Anderem.
    Was mich verwundert ist, ueber Linux wird eine Menge Unwissen verbreitet. Apples Mac ist dagegen oder scheint dagegen OK. Obwohl die Bediehnung und das handling (anderes Tastatur layout - Funktions Tasten, Command-Taste - andere Maus...) zu Windows wesentlich verschiedener ist als Linux im Vergleich zu Windows.

    Man hat den Eindruck, in Bezug auf Linux werden Brandmauern hochgezogen, Abwehrhaltung eingelegt und die Meinung vertreten: Es kann nicht sein was nicht sein darf. Ein bischen wie im Mittelalter als die Kirche nicht glauben wollte, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt.

    Bis die Tage



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.02.13 07:46 durch rpm-U.

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  14. Re: haha

    Autor: rpm-U 04.02.13 - 09:52

    SaSi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Du kannst ein Versionswechsel nicht mit einem Systemwechsel vergleichen -
    > deswegen auch: C:/ gibts bereits seit DOS und /etc oder /bin noch bevor es
    > eine GUI gab... Es ist und bleibt aber nicht das gleiche... selbst beim
    > suchen
    in /etc und /bin hat ein User nichts zu suchen.
    Anders als bei Windows tut ein Benutzer (also der Beamte im Munchener Amt) immer als solcher arbeiten und landed automatisch im Home-Bereich. Dort ist der Bereich in dem er arbeitet, nirgendwo sonst.
    Dieser Bereich ist durch das simple anklicken des "HOME" Symbols im Dateibrowser immer erreichbar.
    Im Home-Ordner gibt es dann die Ordner Dokumente, Bilder, Video, Download... Wie unter Windows.
    Was braucht er mehr?

    >
    > Linux wird mit Kusshand von der Wirtschaft genommen, es ist ja umsonst -
    > leider aber auch sehr zögerlich genau wegen der user, weil nicht jedes
    > Arbeitsgebiet "Browsen, klicken, durcken - sowie Prädigten von §§
    > schwingen" sind...
    Ach so? welche Distri benutzt Du und welche Erfahrungen hast Du?

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  15. Re: Die eigene Unkenntnis vorausgesetzt...

    Autor: wolzow-01 04.02.13 - 10:37

    Vielleicht einfach mal Linux genau ansehen, bevor gepostet wird. Mal abgesehen davon, dass Linux aus der Abhängigkeit von Redmond befreit und die Administration der Clients um ein Vielfaches einfacher ist als mit Win ist doch zur Umstellung zu sagen, dass wir heute noch mit dem Faustkeil Bäume fällen und mit einem selbstgebastelten Seil Wildschweine fangen würden, wären da nicht immer wieder Menschen mit guten Innovationen dahergekommen. Und Gott sei Dank hat es die Masse der Menschen immer irgendwie geschafft, Neues zu erlernen. Beamte und Angestellte sind wie alle anderen Berufstätigen gehalten, sich den betrieblichen Gegebenheiten entsprechend schulen zu lassen. Es ist nicht schwerer, OOffice zu erlernen, als von MS-Office 2003 auf MS-Office 2010 umzusteigen. Probieren Sie es doch einmal. Übrigens gibt es zwar etliche Linux-Oberflächen (ist schon schrecklich, wenn man mal eine Auswahl hat - so verwirrend :-), aber die interessiert die Anwender in München nicht - sie bekommen ja auch nur eine zu sehen. Und alle haben die gleiche. Alles gut!

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  16. Re: Die eigene Unkenntnis vorausgesetzt...

    Autor: rpm-U 04.02.13 - 12:56

    wolzow-01 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht einfach mal Linux genau ansehen, bevor gepostet wird. Mal
    >...
    Gut geschrieben, kurz gefasst (besser als ich ;) ) und volle Zustimmung.

    Bis die Tage

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  17. Re: Nochwas in eigener Sache

    Autor: rpm-U 04.02.13 - 14:58

    Entweder Lernen oder Finger weg von Dingen, von denen Du nichts verstehst.
    Im Ursprungsartikel, der sich auf München bezieht, geht es um Benutzer, also die Beamten in der Stadtverwaltung. Die werden kaum Server administrieren.
    Die IT Abteilung der Stadt München hat dem Projekt ja zugestimmt. Somit werden die Mädels und Jung's schon wissen, was sie tun. Darum brauchen wir uns keine Sorgen zu machen.
    Wenn Du Ärger mit 'nem Linux Server hast, dann ist das dein ureigenes Problem, nicht das der Münchner IT-Abteilung.

    Bis die Tage

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  18. Re: Die Auswahl...Negativ???

    Autor: rpm-U 04.02.13 - 15:28

    SaSi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > in Linux kannst du mittlerweile zwischen
    > wievielen Desktops wählen???
    Das hatte ich ganz vergessen.
    Seit wann ist Auswahl negativ?
    Was würdest Du sagen, wenn es Deutschland-weit nur einen Autohändler gäbe?
    Nur eine Automarke, sagen wir mal den Mazda? (Oder jede andere Marke - ich will hier keine Marke schlecht reden!)
    Hast Du Dich jemals beschwert, dass Du zwischen zehn oder mehr Auto-Marken und ungleich mehr Auto-Typen wählen kannst?
    Was soll das. Wähle Dir Deinen Desktop und OK.
    Bei Windows steht die Devise: Friss oder stirb!

    Bis die Tage



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.02.13 15:29 durch rpm-U.

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  19. Re: Die Auswahl...Negativ???

    Autor: wolzow-01 04.02.13 - 18:13

    SaSi schrieb:
    ... und wieder alle gegen windows8 - das ist ansichtssache, mir gefällt es sehr!

    Es geht nicht "gegen windows8" oder sonst ein Windows. Es geht darum, dass München sich entschieden hat, in der IT neue Wege zu gehen und seine IT-Infrastruktur neu zu gestalten. Das ist für MS natürlich ein Riesenproblem, da sie einen Großkunden verlieren. Die Bewertung aus der Sicht von Redmond ist unter diesem Gesichtspunkt zu sehen - wenn ein Großunternehmen wie die Stadt München es mehr oder weniger problemlos schafft, sich von MS zu lösen, könnte das ja Schule machen. Welcher Weltkonzern sieht dem tatenlos zu? Für die meisten Endanwender in den Amtsstuben ist das Ganze viel weniger problematisch, weil sie ja eine vorgefertigte Arbeitsumgebung bekommen und sie in den allermeisten Fällen Programmanwender sind. Sie schrauben am Linux-System genausowenig rum wie sie es unter Windows gemacht haben - nämlich gar nicht. In der Regel ist für sie C:/ tabu.

    Wenn Sie (SaSi) sich als Windows-Benutzer allerdings zutrauen, "mal eben" einen Linux-Server zu fahren, hat das nichts mit der Funktionsfähigkeit eines LLinux-Systems zu tun, sondern ist schlicht und einfach Unsinn und Selbstüberschätzung der eigenen Fähigkeiten. Hat ja nicht geklappt - da können Sie ja ruhig zu Windows zurückkehren. Niemand ist Ihnen gram.

    Noch einen Satz zu den Notwendigkeiten des Umlernens für die Endanwender: Ich bin sehr vertraut mit beiden Systemen (Linux seit Jahren zu Hause/Windows im Dienst) und und ich bin dennoch seit Wochen damit beschäftigt, Office 2010 so zu gestalten, dass es die Dinge tut, die ich für meine Arbeit brauche. Und ich habe bereits eine Schulung für Office 2010 hinter mir. Allen meinen Kolleginnen und Kollegen geht es so. Ich wünsche mir oft ein Linux dort im Amt, habe es aber nicht und werde mich also mit Windows 7 und Office 2010 zumindest im Amt anfreunden.

    Ihnen rate ich, Ihre Texte in einem Windows-Forum zu posten. Dort versteht man Sie vielleicht besser?

    Gruß, Wolzow

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