1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Security
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Ransomware: Datenkidnapping nach AES…

Technisch Falsch!

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Technisch Falsch!

    Autor for great justice 01.02.13 - 21:12

    "Ein öffentlicher Schlüssel mit 1024-Bit RSA wird dabei einmalig erzeugt. Er wird für die Verschlüsselung genutzt und wiederum mit dem privaten Schlüssel der Erpresser verschlüsselt."

    Das ist natürlich unfug; falls die es so machen müssten Sie ein SCHLÜSSELPAAR erzeugen. Dabei muss man den Public Key (E) NICHT verschlüsseln und rechnet (AESKEY)^E mod N. Der erzeugte Private Key (D) müsste mit dem PUBLIC(!) Key der Erpresser verschlüsselt und abgespeichert werden.

    Aber warum so umständlich?! Warum bringt der Trojaner nicht einfach den Public Key (N, E) der Erpresser mit?
    Dann wird ein zufälliger AES Key generiert, alles mit AES256 verschlüsselt und abschließend der AES Key mit RSA verschlüsselt und in (C) abgespeichert.
    C = AESKEY^E mod N

    Wer seine Daten haben möchte meldet C an die Erpresser, und die rechnen
    AESKEY = C^D mod N, mit ihrem Erpresser Private Key (N, D) und senden AESKEY zurück ans Opfer :)

    Jetzt könnte man meinen D ist berechenbar, wenn auch nur ein Opfer zahlt.
    D = Log(AESKEY) zur Basis C im Restklassenring N, nur gibt es kein Lösungsverfahren zum sog. Diskreten-Logarithmus...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Technisch Falsch!

    Autor gardwin 01.02.13 - 21:22

    richtig, ich habe das etwas einfacher ausgedrückt, als Quelle

    http://nakedsecurity.sophos.com/2012/09/14/new-technique-in-ransomware-explained/

    verwendet, da steht es auch richtig.

    Gardwin

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Technisch Falsch!

    Autor wombat_2 02.02.13 - 03:53

    *******

    Das Ding verschlüsselt die Daten auch nicht vollständig, sondern nur den Header, würde bei 1293290482394 Daten im Ordner "Eigene Dateien" sonst auch Jahre dauern bevor er sich zeigt.
    Es ist perfide.
    Allerdings muss man den "Entwicklern" ein Funken Menschlichkeit zu schreiben, da in den Dingern, die ich untersucht habe die Möglichkeit enthalten war, die Dateien nach Zahlung wieder zu entschlüsseln, in dem der Key vom Server rausgegeben wird. Problem dabei nur, nach der Zahlung wird zwar das "Geld" mit höchster Priorität an die Server weitergeleitet, aber der Key zum entschlüsseln nicht, da der Server überlastet ist. Tja...
    Btw. in der Version die ich mach vor 'ner Weile in die Hände bekommen hatte wurde der ganze Foo über HTTPS verschickt an ein PHP-Script, dass 'n MySQL-Entry erstellt hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.02.13 11:37 durch ap (Golem.de).

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Technisch Falsch!

    Autor owmelaw 02.02.13 - 10:18

    Verstehen Sie den Unterschied zwischen "IT-News für Profis" und "News für IT-Profis"? Der Artikel liefert Ersteres, Sie erwarten Letzteres. Ich hoffe ich konnte Ihr Verständnisproblem lösen. Schönes Wochenende noch!

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Technisch Falsch!

    Autor homilolto 02.02.13 - 11:34

    Köstlich, wie sich jeder gleich wieder in seinem Profi-Image gekränkt fühlt.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Technisch Falsch!

    Autor owmelaw 02.02.13 - 17:33

    Die von mir beanstandetete Aussage ist mittlerweile von Golem duch Sternchen ersetzt worden, womit unsere Beitrage mehr oder weniger hinfällig sind.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Technisch Falsch!

    Autor for great justice 02.02.13 - 18:49

    Nach wie vor falsch:
    "Aktuelle Versionen der Malware, die unter dem Namen Citadel, Reveton oder Troj/Ransom kursieren, sind inzwischen weit ausgeklügelter, wie die Sicherheitsexperten bei Sophos sagen: Die Ransomware nutzt dabei asymmetrische Schlüssel. Ein öffentlicher Schlüssel mit 1024-Bit RSA wird dabei einmalig erzeugt. Er wird für die Verschlüsselung genutzt und wiederum mit dem privaten Schlüssel der Erpresser verschlüsselt. Dieser liegt auf den Servern der Erpresser und nur damit lassen sich die Daten wieder entschlüsseln."

    Der Sophos Post wird vollkommen falsch zitiert!
    Sophos schreibt:
    * Die Malware generiert einen symmetrische Schlüssel (AES Key)
    * Die Malware enthält den RSA Public Key des asymmetrische Schlüssels
    * Die Malware verschlüsselt den AES Key mit dem Public Key per RSA
    * Nur die Erpresser kennen den RSA Secret Key (und können damit den AES Key entschlüsseln)

    Was Golem schreibt ist verwirrend & falsch.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

  1. Vic Gundotra: Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen
    Vic Gundotra
    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

    Der Google-Manager Vic Gundotra hat bei Google gekündigt. Er hatte das soziale Netzwerk Google Plus mit aufgebaut. Gründe nannte der Gründer der Entwicklerkonferenz Google I/O nicht.

  2. Quartalsbericht: Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn
    Quartalsbericht
    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

    Amazon gab für Technologie und Inhalte 1,99 Milliarden US-Dollar aus. Damit blieb vom Gewinn erneut wenig übrig.

  3. Quartalsbericht: Microsofts Gewinn und Umsatz fallen
    Quartalsbericht
    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

    Microsofts Gewinn fällt um 6,5 Prozent und auch der Umsatz geht leicht zurück. Microsoft wolle schnell "mutige, innovative Produkte herausbringen, die die Nutzer lieben", so der neue Firmenchef Nadella.


  1. 00:08

  2. 23:42

  3. 22:56

  4. 21:14

  5. 17:49

  6. 17:43

  7. 15:52

  8. 15:49