Diese sogenannten "investigativen Journalisten" die immer alles enthüllen bei allen möglichen Arbeitgebern sind wahrscheinlich selbst die größten Diktatoren. Der Alltagsfaschismus schafft es aber gut, davon abzulenken, und immer den Finger auf die anderen zu zeigen.
Ich glaube kaum, dass die Bedingungen in den Sendeanstalten (oder Verlagshäusern) wesentlich besser ist, in vielen Positionen.
Es wird doch immer schmutziger, wenn es um die Quoten oder Auflage geht, da versucht man wirklich alles. Ich finde diese Form des Journalismus widerlich und verlogen.
Nicht falsch verstehen, ich bin auch für bessere Bedingungen für die Arbeiter, aber es wird halt immer auf die anderen gezeigt, obwohl drei Finger zurück zeigen...
2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.02.13 20:03 durch GebrateneTaube.
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GebrateneTaube schrieb:
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> Ich glaube kaum, dass die Bedingungen in den Sendeanstalten (oder
> Verlagshäusern) wesentlich besser ist, in vielen Positionen.
Klar, dass jetzt viele Amazon-Freunde reflexartig zurückschießen. Viele auch, ohne die Sendung überhaupt gesehen zu haben.
Ich denke, die Arbeitsbedingungen bei ARD und ZDF sind sehr gut im Vergleich zu denen der Amazon-Lagerarbeiter.
Aber hier geht es um die Ausbeutung bei Amazon. Man kann natürlich immer alles Schlechte relativieren oder abstreiten.
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Ich habe sie gesehen, reflexartig ist hier das journalistische und redaktionelle Vorgehen, da es immer der selbe Vorgang ist. Man knüpft sich große erfolgreiche Unternehmen vor, und versucht irgendwie große Aufmerksamkeit und ein großes Medienecho zu erzeugen, damit die Online Foren und Facebook glüht, damit der Sender und die Sendung in aller Munde bleibt.
Ich habe noch nie etwas bei Amazon bestellt, kann dementsprechend kein Fanboy sein.
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iu3h45iuh456 schrieb:
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> GebrateneTaube schrieb:
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> > Ich glaube kaum, dass die Bedingungen in den Sendeanstalten (oder
> > Verlagshäusern) wesentlich besser ist, in vielen Positionen.
>
> Klar, dass jetzt viele Amazon-Freunde reflexartig zurückschießen. Viele
> auch, ohne die Sendung überhaupt gesehen zu haben.
> Ich denke, die Arbeitsbedingungen bei ARD und ZDF sind sehr gut im
> Vergleich zu denen der Amazon-Lagerarbeiter.
ard/zdf müssen ja auch nicht wirtschaften. deren einnahmequelle ist noch sicherer als steuereinnahmen und wenn es nicht reicht erhöht man einfach den beitrag. wenn es reicht nimmt man auch mehr siehe aktuell.
> Aber hier geht es um die Ausbeutung bei Amazon. Man kann natürlich immer
> alles Schlechte relativieren oder abstreiten.
und ich glaube den ÖR kein wort. die sind noch schlimmer als rtl. rtl wirbt ja nicht damit einen bildungsauftrag zu haben.
killerspiele/amoklauf, russland/putin, libyen, GEZ, religiöse themen, kannst du alles knicken bei denen.
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ubuntu_user schrieb
> und ich glaube den ÖR kein wort. die sind noch schlimmer als rtl. rtl wirbt
> ja nicht damit einen bildungsauftrag zu haben.
>
> killerspiele/amoklauf, russland/putin, libyen, GEZ, religiöse themen,
> kannst du alles knicken bei denen.
+1
"Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie."
-Wilhelm Busch
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Ok, auf der einen Seite:
Ich streite nicht ab dass bei Amazon tatsächlich derartige umstände herrschen.
Auf der anderen seite:
solche "dokumentationen" funktionieren immer geich:
Es wird das gezeigt was die leute sehen/hören wollen. Aus einem einzelnen Vorfall in einem Betrieb wird ein Pauschalurteil gefällt, demnach Amazon ganz schrecklich und furchtbar ist.
Warum? Weil sich NIEMAND für einen Beitrag interessieren würde in dem es heißt "Amazon ist fair und behandelt seine mitarbeiter gut".
Wir leben in einer Gesellschaft in der Sensationsgeilheit herrscht!
Solche sachen wie bei Amazon gibt es viele. Aber jede Geschichte hat ihre zwei Seiten. Es kommt immer darauf an, worauf der Autor den Fokus legt.
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ubuntu_user schrieb:
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> ard/zdf müssen ja auch nicht wirtschaften. deren einnahmequelle ist noch
> sicherer als steuereinnahmen und wenn es nicht reicht erhöht man einfach
> den beitrag. wenn es reicht nimmt man auch mehr siehe aktuell.
Das ist wahr. Aber was macht das am Verhalten von Amazon seinen Lagersklaven gegenüber besser?
> und ich glaube den ÖR kein wort. die sind noch schlimmer als rtl. rtl wirbt
> ja nicht damit einen bildungsauftrag zu haben.
Wenn jemand etwas richtiges feststellt aber man den jenigen nicht mag oder er sich klischeehafter Formulierungen bedient, dann ist es also deshalb nicht richtig? Das sehe ich anders.
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Naja, die meisten "Amazon-Freunde" sind die gleichen dummen Konsum-Egoisten, die nicht begreifen wollen, dass an ihrem eigenen Ast gesägt wird.
Aber das liegt eben an der Konditionierung und Erziehung zum Egoisten. Und am üblichen lahmarschigen Konformismus, der immer erst dann aufhört, wenn der eigene Arsch schon ordentlich auf der Flamme hockt.
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