Ich sehe das totale Chaos auf uns zukommen, genauso eben wie beim Dosenpfand, wo es jetzt immernoch Insellösungen gibt.
Das ist doch wieder nur so ein Arbeitsbeschaffungsgesetz für nicht ausgelastete aber gut bezahlte Politiker, von denen erwartet wird, dass sie "irgendwas" machen.
Killerspiele immernoch frei verkäuflich an Erwachsene? Nicht mehr lang.
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Was leider in dem Artikel komplett fehlt, ist aber auch die Tatsache, dass mit in Krafttretung dieses Gesetztes, sich im Umweltschutz noch etwas ändert. Ab Juli dürfen nämlich die Schwermetal Blei, Quecksilber und Cadmium nicht mehr in Elektrogeräten zur Lötung (z.B.) verbaut werden. Das ist sehr positiv für den Verbraucher, aber auch für die Umwelt.
Chaos hin oder her (wobei ich bezweifel, dass es ähnlich schlimm wird, wie beim Dosenpfand) und auch mit der vielleicht verbundenen Preiserhöhung, es kommt uns letztendlich zu Gute.
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Mat schrieb:
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> Was leider in dem Artikel komplett fehlt, ist aber
> auch die Tatsache, dass mit in Krafttretung dieses
> Gesetztes, sich im Umweltschutz noch etwas ändert.
> Ab Juli dürfen nämlich die Schwermetal Blei,
> Quecksilber und Cadmium nicht mehr in
> Elektrogeräten zur Lötung (z.B.) verbaut werden.
> Das ist sehr positiv für den Verbraucher, aber
> auch für die Umwelt.
Ja es wird dann auch bald kein Lötzinn mit Bleigehalt mehr geben. Und was ich da so gelesen habe, ist dieses bleifreie Lötzinn dermaßen schlecht zu löten.
Ich werde mich daher vorher noch mit "richtigem" Lötzinn eindecken müssen...
Da kann das bleifreie noch so umweltfreundlich sein. Wenn's unbrauchbar ist, ist das nix.
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Energieverschwendung ist out - Effizienz in!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.03.06 22:58 durch andreasm.
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Richtig - lässt sich mies löten und daher kommen wieder Flussmittel zum Einsatz, von denen man bereits seit langem wieder weg war.
Was früher nach schlechter Lötstelle aussah, ist heute ne gute.
Tststsss... Bin mal auf den Langzeiteffekt gespannt...
Auch zu beachten:
Da AFAIK keine Baugruppen mit bleihaltig hergestellt werden dürfen, wird es wohl auch oft zu einem Problem kommen, bestehende Geräte u.U. zu reparieren!
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Unbrauchbar ist es nicht, dass stimmt nicht. Ausserdem musst Du dann aber auch aufpassen, wenn Du ein Teil reparieren willst, was schon auf Bleifrei verbaut wurde, denn da funktioniert es dann nicht mehr mit Deinem Bleihaltigen Lötzinn
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In der Industrie verwendet man Lötpasten, da war schon immer ein Flussmittel drin, egal ob bleihaltig oder bleifrei.
Seit '95 wird an bleifreien Loten gearbeitet, auch das Langzeittestverfahren in diesem Bezug ist ausgereift und erfüllt die selben Bedingungen, wie bei bleihaltigen Lot.
Und nein, es gibt keine Probleme bei der Reperatur. Okay, eingeschränkt - der Privatmann wird Schwierigkeiten haben, weil er mit dem Lötkolben nur schwer die Temperatur erreicht, ohne dabei das FR4 bzw. die Platine zu beschädigen.
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> In der Industrie verwendet man Lötpasten, da war
> schon immer ein Flussmittel drin, egal ob
> bleihaltig oder bleifrei.
Ja, aber sobald PCBs nicht mehr maschinell bestückt werden können, weil div. Steckverbinder usw. von Hand nachbestückt werden müssen hast du das Problem.
> Und nein, es gibt keine Probleme bei der
> Reperatur. Okay, eingeschränkt - der Privatmann
> wird Schwierigkeiten haben, weil er mit dem
> Lötkolben nur schwer die Temperatur erreicht, ohne
> dabei das FR4 bzw. die Platine zu beschädigen.
Nein. Versuche mal bleifreie Bauelemente zu bekommen, wenn zB der Originaltyp bereits abgekündigt ist, bzw. sofern es überhaupt ein bleifreies Äquivalent gibt. Da muss oft ein grösseres Redesign gemacht werden und die Kosten sind - "nur für ein paar selten gebrauchte Reparatur-Austauschbaugruppen" - meist nicht zu unterschätzen.
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