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Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

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  1. Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor H.Brecht 10.08.12 - 07:48

    Das habe sich doch alles Freunde des Bundestrojaners gewünscht, einen PC den man nicht mehr richtig Ausschalten kann, der dann immer im Connected Standby ist..JuHuuu

    Viel Spaß an alles die noch Windows8 nutzen wollen.

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  2. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor Himmerlarschundzwirn 10.08.12 - 08:59

    KANN man schon.

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  3. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor DerKleineHorst 10.08.12 - 09:04

    Aber dann kann er doch nicht so schön Trollen wenn es um Fakten gehen würde.
    Z.B. dass dies einfach auch dem Einsatz auf mobilen Geräten geschuldet ist und diese eben in der Regel nie komplett ausgeschaltet werden, sondern nur in einen Schlafzustand versetzt werden.
    Somit sind alle Smartphones und Tablets bereits jetzt ideale Spionagewerkzeuge.

    Im Gegensatz zu den mobilen Geräten, bei denen mittlerweile der Akku sogar fest verbaut ist, kann man beim PC einfach den Stecker ziehen und die Energieaufnahme liegt bei genau 0.

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  4. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor heinricharnoldwitt 10.08.12 - 09:46

    Gibt es da wirklich keine Möglichkeit den PC richtig auszuschalten?
    Denn meinen Dektop-PC fahre ich grundsätzlich runter sobald ich aus dem Haus gehe, und auch abends.

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  5. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor Himmerlarschundzwirn 10.08.12 - 09:46

    Doch, natürlich kannst du den PC richtig herunterfahren.

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  6. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor H.Brecht 10.08.12 - 09:56

    Weil auch jeder immer den Stecker ziehen oder einfach dem WindowsPC mit einem Schalter an der Steckdose den Strom klauen wird, das ist doch Unsinn. 99% werden den Windowsrechneer in diesem Connected-Standby lassen und somit eine perfekte Bühne für Bundestrojaner und deren Mutationen bieten.

    Bei soviel neuen Funktionen kannst du davon ausgehen, dass das System so viel Lücken hat wie ein Schweizer-Käse.

    Viel Spaß mit dem Selbstbelügen und wenn die Argumente ausgehen, einfach die Leute als Troll abtun. Das ist halt die typische ComputerBILD-Denke...tztztz

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  7. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor Misdemeanor 10.08.12 - 10:15

    H.Brecht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Viel Spaß mit dem Selbstbelügen und wenn die Argumente ausgehen, einfach
    > die Leute als Troll abtun. Das ist halt die typische
    > ComputerBILD-Denke...tztztz

    *hihi*

    Tja, Du hast leider recht.
    Wer seinen Rechner nicht mehr ausschaltet, kriegt u.U. auch gar nicht mehr mit, wenn die Festplatte auf einmal übermässig anfängt zu arbeiten, was dem einen oder anderen schon klar gemacht hat, dass da etwas abläuft, was so nicht sein sollte.

    Und wer empfangsbereit bleibt, der ist auch sendebereit und damit offen für allerlei Schandtaten - ob eigen- oder fremdverschuldet.

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  8. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor magic23 10.08.12 - 10:36

    http://www.heise.de/ct/meldung/Windows-8-Notebooks-Connected-Standby-nur-mit-TPM-1414556.html

    Nuff said..

    <°)))>><|

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  9. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor H.Brecht 10.08.12 - 11:04

    Die Meldung ist vom 21.01.2012, lass dir was besseres einfallen. Den Fisch nehme ich gerne, ist ja gesund.

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  10. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor Himmerlarschundzwirn 10.08.12 - 11:11

    Was hat das damit zu tun, von wann die Meldung ist? Daran hat sich bisher nichts geändert. Und den Fisch hat hier wohl kaum einer so sehr verdient wie du. Ne große Fresse ist ja eine Sache. Aber bei dir kommt ja noch totale Ahnungslosigkeit dazu.

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  11. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor magic23 10.08.12 - 11:28

    Warum sollte ich mir was "einfallen lassen"? Ich nenne Ihnen Fakten, die Ihre Aussage nichtig machen und mehr nicht. Wenn hier einer im Bereich "sich was einfallen lassen" agiert, dann sind das wohl Sie mit irgendwelchen Aussagen ohne einen Funken Hintergrundwissen über selbige.

    Aber Ihre Argumentation mit dem Erscheinungsdatum des von mir verlinkten Artikels zeigt ja deutlich, dass Sie sich nicht mal im Ansatz dazu berufen fühlen Ihre Aussage vor treffen dieser mal genauer unter die Lupe zu nehmen und somit nur trollen. Denn wenn schon seit Januar bekannt ist, dass der Connected Standby nur mit TPM möglich ist, dann wäre es Ihnen auch ein leichtes gewesen, dies selbst zu recherchieren.

    Daran haben Sie aber gar kein Interesse, denn Sie sind einfach nur ein Troll, der - dem pawlowschen Hund gleichend - beim Aufkommen eines Schlagwortes, in diesem Fall wahrscheinlich "Microsoft" oder "Windows 8", der "Geifer aus dem Mund läuft".

    Leider sind Sie da allerdings hier im Forum in bester Gesellschaft. Gibt ja so einige Aussagen hier im Forum, die, der Ihren gleichend, von Ahnungslosigkeit triefen.

    Einen schönen Tag noch.

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  12. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor H.Brecht 10.08.12 - 11:33

    Stimmt ich habe mir mehr diesen Funktonartikel durchgelesen und fast nur mit dem Kopf geschüttelt. Das Teil wird so voller Bugs und Hintertürchen sein, dass ich hoffe das niemand diesen Connected-for-Bundestrojaner nutzen wird, erst recht nicht auf Mobilgeräten.

    Ich bin nicht umsonst nach Linux gewechselt, denn ich war von MSDOS6.22 bis Windows7 dabei und habe auch durch meinen MCSE sehr viel mit Windows zu tun gehabt, aber das hier geht gar nicht.

    Windows7 war das letzte gute OS von M$, bis auf die Sache mit dem Bundestrojaner.

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  13. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor Phreeze 10.08.12 - 14:00

    Misdemeanor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > H.Brecht schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Viel Spaß mit dem Selbstbelügen und wenn die Argumente ausgehen, einfach
    > > die Leute als Troll abtun. Das ist halt die typische
    > > ComputerBILD-Denke...tztztz
    >
    > *hihi*
    >
    > Tja, Du hast leider recht.
    > Wer seinen Rechner nicht mehr ausschaltet, kriegt u.U. auch gar nicht mehr
    > mit, wenn die Festplatte auf einmal übermässig anfängt zu arbeiten, was dem
    > einen oder anderen schon klar gemacht hat, dass da etwas abläuft, was so
    > nicht sein sollte.
    >
    > Und wer empfangsbereit bleibt, der ist auch sendebereit und damit offen für
    > allerlei Schandtaten - ob eigen- oder fremdverschuldet.


    facepalm

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  14. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor JeanMo 10.08.12 - 14:13

    Es gibt einen Knopf zum ausschalten.
    Dieser ist hinter dem Connected Standby "Fenster" versteckt.
    In der Beta hat dieser eine Uhr angezeigt. Mit einem "wisch" mit der Maus nach oben, kloppte dahinter in Menu auf, womit man den Rechner neustarten und herrunterfahren konnte. Ob das noch immer so ist weiß ich nicht.

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  15. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor samy 10.08.12 - 20:22

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KANN man schon.

    Nee, dass wird fest in der Steckdose angeschweist, da kann man nix machen... Außer der Stromanbieter stellt den Strom ab ^^

    -------------------------------------------------
    Für offene Standards
    -------------------------------------------------

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  16. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor motzerator 10.08.12 - 21:22

    H.Brecht schrieb:
    -------------------------
    > Das habe sich doch alles Freunde des Bundestrojaners
    > gewünscht, einen PC den man nicht mehr richtig Aus-
    > schalten kann, der dann immer im Connected Standby
    > ist..JuHuuu

    Du kannst ihn nach wie vor ausschalten, selbst wenn Du tatsächlich
    irgendwann mal ein Gerät hast, auf dem dieses Connected Standby
    überhaupt funktioniert.

    Laut dem Heise Artikel braucht man dafür nämlich ein Bios mit
    UEFI Secure Boot, das auch aktiviert sein muss (was man ja nicht
    tun muß) und zudem einen TPM 2.0 Chip, der zumindest im
    Januar wohl noch garnicht lieferbar war.

    Also ist Connected Standby ein Feature, das nur für derzeit noch
    sehr exotische Hardware gedacht ist.

    > Viel Spaß an alles die noch Windows8 nutzen wollen.

    Das ist nun aber wirklich kein Problem von Windows 8,
    ich währe froh wenn Metro ebenso optional währe, wie
    Connected Standby.

    Aber in einer Hinsicht gebe ich dir Recht, auch wenn der
    Bootprozess überwacht und der Code signiert ist, ist das
    noch lange keine Garantie, das keine Malware drauf läuft
    und wenn die Kiste nicht aus ist, kann da zumindest
    theoretisch jederzeit auf Cams und Mikros zugegriffen
    werden.

    Die Wahrscheinlichkeit, das sowas genau dich trifft, ist eher
    gering, weil dazu wohl eher Geheimdienste in der Lage sein
    würden (und nicht der/die Ex). Die Geheimdienste können
    auch problemlos ihre Software signieren lassen, damit sie
    trotz dem läuft.

    Aber wenn Du dich sicher fühlst, kannst deinen PC einfach
    nach dem Runterfahren am Netzteil ausschalten. Das würd
    ich dann aber jetzt schon machen, theoretisch könnte es ja
    auch einen Virus geben, der das herunterfahren deines PC
    nur simuliert... Egal welches OS du hast.

    Aber ich muss gestehen, mir würde das Connected Standby
    auch nicht gefallen, ich hab meinen PC auch lieber aus wenn
    ich schlafe oder nciht daheim bin, ich zieh den Netzstecker
    dann aber eher aus Vorsicht wegen Gewittern, man muss ja
    nichts provozieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.08.12 21:25 durch motzerator.

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  17. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor NeverDefeated 11.08.12 - 01:02

    In der Release Preview von Windows 8 ist der Knopf zum Ausschalten im Menü "Einstellungen" versteckt, welches man eingeblendet bekommt, wenn man den Mauszeiger in Metro, auf dem Desktop oder in einer Kachelanwendung in die rechte untere Ecke des Bildschirmes zieht (Ziemlich bescheuert elementare Bedienelemente so zu verstecken. Ich habe hier schon Bekannte gehabt, die seit Jahren mit Windows arbeiten und es dank der versteckten "Funktionsecken" in Windows 8 noch nicht einmal schafften aus einer Kachelanwendung wieder zurück zur Metro-Oberfläche zu gelangen. Eine grafische Oberfläche sollte sich selbst erklären und kein Suchbild für den Mausschubser sein.) und in der dann eingeblendeten Leiste auf "Einstellungen" klickt. Beim klicken auf das Ein/Aus-Symbol kann man dann wie gewohnt zwischen "Energie sparen", "Herunterfahren" und "Neu Starten" wählen.

    Der zum Nachteil jedes Anfängers auch schon seit Vista nicht mehr mit Start beschriftete, aber immerhin bis Windows 7 nicht versteckte Start-Button ist im Windows 8 Desktop ebenfalls leicht nachzuinstallieren und man kann dann auf das Kachelgekasper verzichten und direkt dort "Ausschalten" klicken.

    Auf meinen Windows-Rechnern arbeite ich allerdings schon seit Jahren nicht mehr in der grafischen Oberfläche von windows, sondern, wie auf meinen Linux-Rechnern, im Fluxbox Windowmanager. Es gibt bei mir in Metro also genau eine Kachel, welche die Fluxbox-Oberfläche startet und danach brauche ich, egal welches Programm ich starten will oder welches Systemeinstellmenü ich benötige, exakt 2 Klicks um das zu tun. Die 5-8 Klicks, welche von der Windowsoberfläche heute zum Erreichen einiger Systemeinstellungen verlangt werden, sind absolut unnötig, ineffektiv und dem Nutzer gegenüber eine Frechheit, weil sie dessen Lebenszeit verschwenden.


    Wo der Ausschaltknopf bei Windows 8 liegt, werde ich wohl bald wieder vergessen haben, da er bei Fluxbox zusammen mit "Bildschirm sperren", "Abmelden", "Energie sparen", "Neu starten" und "Herunterfahren" an jeder Stelle des Desktops gerade mal einen Rechtsklick entfernt liegt. Ein zusätzlicher Linksklick fährt den Rechner dann runter oder führt eine der anderen Funktionen aus.

    Also kein Gehampel mit "Mauszeiger in die rechte untere Bildschirmecke ziehen", "Einstellungen" klicken, "Ein/Aus"-Klicken, "Herunterfahren"-Klicken und danach eine neue Maus kaufen, weil die alte vom vielen Klicken abgenutzt ist. ;-) Alleine an dem Beispiel sieht man schon, wie ineffizient die grafische Oberfläche von Windows ist, obwohl wesentliche Systemeinstellungen noch bedeutend umständlicher zu erreichen sind als der Ausschaltknopf.

    Alles in allem ist die grafische Oberfläche von Windows, völlig unabhängig ob mit oder ohne Metro, ein einziges umständliches Ärgerniss. Selbst mit dem Stift oder den Fingern auf einem Tablet lässt sich die Fluxbox noch besser bedienen als das Kachel-Windows. Wenn ich auf einer LAN meine Netzwerkeinstellungen ändern muss, bin ich mit Fluxbox immer weit vor meinen Freunden fertig damit. Die vielen Klicks mit ständigem Suchen im nächsten Fenster dauern bei denen halt. Bei mir reichen zwei Klicks und ich bin in den Netzwerkeinstellungen von Windows. ;-)

    Windows 8 stellt bei mir also was das angeht keine Umstellung dar. Meine grafische Oberfläche ist gleich geblieben und Metro sehe ich nur Bruchteile von Sekunden nach dem Einloggen und dann nicht mehr.

    Spionieren kann bei mir ohnehin keiner. Windows-Rechner werden bei mir am Internet nur zum Zocken benutzt und auf denen sind dann keinerlei private Daten drauf. Nicht mal mein echter Name in einer Programmregistrierung. Wenn Windows also "nach Hause telefoniert" oder sich einen Trojaner fängt ist mir das ziemlich egal. Ein Virenscanner ist ohnehin nicht drauf, da der mich beim Spielen stören könnte. Mitten im Spiel auf den Desktop zu crashen, weil der Virenscanner irgendwas gefunden hat, mag ich nicht wirklich.

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  18. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor magic23 11.08.12 - 11:38

    Wenn denn alle, die solche Probleme mit der Bedienung von Windows 8 haben, doch solche "Profis" sind, dann muss ich mich fragen, wie weit deren Expertise tatsächlich geht. In meinen Augen bedient ein "Profi" Windows nicht mit der Maus, sondern mittels der Tastatur.

    Die von Ihnen geschilderten langen Mauswege beim Herunterfahren kann man sich beispielsweise wunderbar sparen mit dem guten alten ALT+F4. Auf den normalen Desktop ausgeführt bringt dieser das altbekannte Herunterfahren-Menü zum Vorschein. Weiterhin kann man mit ALT+F4 alle Apps beenden. Es gibt aber auch eine noch schnellere Alternative: Man stellt in den Energieeinstellungen des Computers ein, dass er herunterfährt, wenn man den An/Ausschalter am Computer betätigt. Wobei ich diesen als Sleep-Befehl gesetzt habe.

    Dann gibt es noch die so oft geschmähte Windows-Taste auf vielen Tastaturen, die den Metro-Bildschirm sowohl aufruft, als auch verschwinden lässt. Ausnahme: Ist eine Metro-App geöffnet springt man mit der Windows-Taste zwischen Metro-Startbildschirm und der zuletzt geöffneten App hin und her. Das kann man nur verhindern indem man die App per ALT+F4 schließt.

    Wenn es um das Aufrufen von Programmen oder Systemeinstellungen geht, kann man dies auch wunderbar schnell erreichen. Man drücke ebenfalls die Windowstaste und fange einfach an den Namen des gewünschten Programmes / der gewünschten Einstellungen zu schreiben. Mittels der Pfeiltasten kann man dann wählen in welchem Bereich man das Ergebnis haben möchte oder alternativ mit einem Mausklick. Diese Art der Bedienung war auch schon in Windows 7 der schnellere Weg.

    Aber alles in allem muss man wohl sagen, dass ihr Beitrag mal wieder schön aufzeigt, wieviele "Profi-Klicker" sich hier im Forum befinden, die die besten neuen Funktionen einfach nicht nutzen wollen oder können, weil sie es vieleicht einfach nicht besser wissen oder sich schlicht nicht damit beschäftigen. Oder ist es einfach nur das Gewohnheitstier in vielen der Menschen? Ich weiß es nicht. Aber mit solchen "Meinungen" dann hausieren zu gehen und Dinge schlecht zu reden, weil man selbst nicht in der Lage ist etwas zu tun oder einem schlicht das Wissen fehlt, finde ich daneben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.08.12 11:40 durch magic23.

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  19. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor PaytimeAT 11.08.12 - 17:21

    heinricharnoldwitt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es da wirklich keine Möglichkeit den PC richtig auszuschalten?
    > Denn meinen Dektop-PC fahre ich grundsätzlich runter sobald ich aus dem
    > Haus gehe, und auch abends.

    Ja du kannst! Einfach ganz normal Ausschalten mit dem PowerOff Button in der Charms Bar...

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  20. Re: Perfekte Spionagemaschine - kein Ausschalten

    Autor NeverDefeated 11.08.12 - 19:10

    magic23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn denn alle, die solche Probleme mit der Bedienung von Windows 8 haben,
    > doch solche "Profis" sind, dann muss ich mich fragen, wie weit deren
    > Expertise tatsächlich geht. In meinen Augen bedient ein "Profi" Windows
    > nicht mit der Maus, sondern mittels der Tastatur.

    Die beste Expertise über eine grafische Oberfläche bzgl. Intuitivität können ohnehin eigentlich nur Anfänger abgeben. Gerade die dürften Probleme mit Windows 8 haben, weil sie zwar wissen, dass man Windows mit der Maus bedienen kann und sie die beiden Maustasten für gewöhnlich optisch erkennen können, aber versteckte "Funktionsecken" wohl kaum erkennen können (Wenn sie die Hürde genommen haben auf den Startbildschirm von Windows einfach mal zu klicken und sich dann einloggen konnten besiegeln sie spätestens mit einem Klick auf eine Kachel-App ihr Schicksal. Ohne von den Funktionsecken zu wissen, sind sie in der Kachelanwendung "gefangen". Auf die Windows-Taste kamen selbst meine Windows gewohnten Bekannten erst nach etwas Nachdenken. Ob die ein Computer-Neuling überhaupt in der Tastatur als Besonderheit wahrnimmt, ist schon sehr fraglich.). In akzeptabler Zeit zufällig finden werden sie die Ecken auch nicht. Schon alleine, weil man den Mauszeiger ziemlich präzise bis fast auf das letzte Pixel in der Ecke ziehen muss, um die Funktion auszulösen.

    Ich schrieb ja schon, dass mir als Profi die Windows-Oberfläche, spätestens seit MS die Klickwege bis in die System-Einstellmenüs immer länger macht, ziemlich am Allerwertesten vorbeigeht. Fluxbox für Windows passt sogar auf eine Diskette (das grösste daran ist meistens das JPEG-Hintergrundbild, wenn man eines nutzt, was ich nicht tue) und ich benutze diese GUI sogar, wenn ich Rechner von Bekannten installiere oder auf denen nach Fehlern suche. Es ist einfach schneller, die komplette Systemsteuerung vom Fluxbox-Menü "abzureissen" und fest als mit einem einzigen Rechtsklick wieder ins Menü zurückkehrende "Schnellstartleiste" auf dem Desktop liegen zu haben. Mit einem einzigen Klick bin ich dann in allen Systemsteuerungsmenüs ohne, wie bei Windows, jedes Mal langwierig über Start>Systemsteuerung>gesuchtes Menü oder gar Start>Systemsteuerung>Systemsteuerungsfenster>gesuchtes Einstellmenü gehen zu müssen.

    Ich musste mal bei einem externen Netzwerkausfall und dem dadurch bedingten Wegfall der Serveranbindung 30 PCs in einem Schulungsraum untereinander neu vernetzen, damit wenigstens die Schulung weiterlaufen konnte. Die hatten alle statische IPs und waren auf ihre Domäne mit servergelagerten Profilen eingeschworen, so dass ich mich an jedem einzelnen als Admin anmelden und sowohl die Netzwerkeinstellungen anpassen als auch einen lokalen Nutzer erstellen musste. Was an Zeit dabei draufgeht, sich bei 30 Rechnern durch die endlosen Windows-Menüs zu klicken darf man gar keinem erzählen. Mit Fluxbox darauf wäre ich mit allen Rechnern in der Hälfte der Zeit fertig gewesen.

    > Die von Ihnen geschilderten langen Mauswege beim Herunterfahren kann man
    > sich beispielsweise wunderbar sparen mit dem guten alten ALT+F4. Auf den
    > normalen Desktop ausgeführt bringt dieser das altbekannte
    > Herunterfahren-Menü zum Vorschein. Weiterhin kann man mit ALT+F4 alle Apps
    > beenden. Es gibt aber auch eine noch schnellere Alternative: Man stellt in
    > den Energieeinstellungen des Computers ein, dass er herunterfährt, wenn man
    > den An/Ausschalter am Computer betätigt. Wobei ich diesen als Sleep-Befehl
    > gesetzt habe.

    Klar, Workarounds gibt es immer. Bevor ich irgendwann in den 90ern die Krise gekriegt und von MS Word zu Lotus Word Pro und danach zu StarOffice gewechselt bin, hatte ich auch gefühlte 100 Workarounds um die vielen Unzulänglichkeiten/Instabilitäten in MS Word zu umgehen. Mit Lotus (da war nur der mathematische Formeleditor zu langsam bzw. zu umständlich zu bedienen, da sich dessen Bedienung an dem Formeleditor von MS Word anlehnte) und danach mit StarOffice (dessen Formeleditor war und ist ein geniales Konzept) zu Arbeiten war richtig entspannend, weil man z.B. nicht befürchten musste, dass das Programm die AN DEN SEITEN geankerten Bilder quer durch ein 80-seitiges Dokument verwürfelt, sobald man im Fliesstext irgendwo einen Satz ergänzt.

    Bei Fluxbox kann ich jede Funktion der Oberfläche (inklusive Fenster minimieren, maximieren, schliessen, auf anderen Desktop verschieben, immer im Vordergrund halten, einrollen etc.) und sämtliche Programmstarts auf eine Taste oder Kurztastenkombinationen legen (und zwar nicht, wie bei Windows, mit endlosem Desktop-Icon erstellen und mit zig Klicks pro Icon eine Kurztastenkombi festlegen und das ganze dann mit 30 Programmen, sondern ganz simpel in einer einzigen, mit jedem Editor bearbeitbaren Liste, wo ich bestehende Einträge per Copy&Paste beliebig und schnell vervielfältigen kann und dann einfach nur noch die entsprechenden Kurztastenkombis eintippen muss) kann, bis mir die Tasten ausgehen. Ich habe z.B. eine Kurztastenkombi, die mir automatisch zwei Kommandozeilenfenster und meinen favorisierten Dateimanager öffnet und die Fensterpositionen auch wenn ich die Fenster vorher an anderer Stelle geschlossen habe immer in derselben Position auf dem Bildschirm öffnet und ein Kommandozeilenfenster direkt einrollt, damit der Dateimanager mehr Platz hat. Sowas geht in Windows ohne aufwendige Zusatzprogramme wie Makrorecorder garnicht. Zum Öffnen der meisten Programme nutze ich nicht mal mehr das komfortable Fluxbox-Menu, das alle Programme und Systemmenüs mit zwei Klicks öffnet. Ich drücke einfach eine Taste und das Programm erscheint.

    Nur ist diese Bedienung mit Kurztasten eben nichts für normale Anwender oder gar Anfänger. Wenn man ihnen ohnehin sagen muss, das Alt + F4 unter Windows Programme und zum Schluss dann auch Windows beendet, dann kann man ihnen auch von den "Funktionsecken" erzählen. Es geht aber gerade darum, dass man eine grafische Oberfläche eben alleine mit dem Wissen komplett bedienen und erkunden können sollte, dass man sie mit einer Maus und zwei Tasten darauf bedienen kann, wenn man die Aufschriften der Bedienelemente liest. Davon ist Windows 8 weiter entfernt als alle anderen Versionen vorher.

    > Dann gibt es noch die so oft geschmähte Windows-Taste auf vielen
    > Tastaturen, die den Metro-Bildschirm sowohl aufruft, als auch verschwinden
    > lässt. Ausnahme: Ist eine Metro-App geöffnet springt man mit der
    > Windows-Taste zwischen Metro-Startbildschirm und der zuletzt geöffneten App
    > hin und her. Das kann man nur verhindern indem man die App per ALT+F4
    > schließt.

    Ja, schon das diese Taste verschiedenes Verhalten zeigt, je nachdem ob eine Metro-App läuft oder nicht, ist eine Zumutung nicht nur für Anfänger.

    Zudem haben Terminal-Tastaturen und die Workstation-Tastatur von IBM, die ich verwende, oft weit mehr Tasten als ein Standardtastatur (meine hat alleine 24 F-Tasten und noch mal 10 Sonderfunktionstasten an der linken Seite neben dem Buchstaben-Tastenfeld), aber eben keine Windows-Tasten (wobei ich durchaus weiss, dass es auch hier einen Workaround gibt -> Ctrl + Esc öffnet Metro ebenfalls).

    > Wenn es um das Aufrufen von Programmen oder Systemeinstellungen geht, kann
    > man dies auch wunderbar schnell erreichen. Man drücke ebenfalls die
    > Windowstaste und fange einfach an den Namen des gewünschten Programmes /
    > der gewünschten Einstellungen zu schreiben. Mittels der Pfeiltasten kann
    > man dann wählen in welchem Bereich man das Ergebnis haben möchte oder
    > alternativ mit einem Mausklick. Diese Art der Bedienung war auch schon in
    > Windows 7 der schnellere Weg.

    Die Fehler in der Suchfunktion waren auch schon bei Windows 7 bekannt. Beim Eintippen des Wortes "Systemsteuerung" taucht je nach eingetipptem Buchstaben die Systemsteuerung mal in der Ergebnisliste auf, beim nächsten eingetippten Buchstaben wieder nicht. Auf eine in derart zufälliger Weise Ergebnisse verschluckende Suche kann sich kein Mensch verlassen. Zudem gibt es bei vielen Programmen mehrere ausführbare Dateien mit dem Programmnamen im Dateinamen und ich habe schon mehrere Bekannte gehabt, die in der Eile aus der Suche heraus das falsche Programm gestartet und dabei z.B. Einstellungen des eigentlichen Programms überschrieben und damit zerstört haben, weil sie versehendlich einen Settings-Editor statt des eigentlichen Programmsgestartet haben und der alle Programmeinstellungen auf Defaultwerte gesetzt hat.

    Mit den Kurztasten in Fluxbox brauche ich für einen Programmstart maximal eine Tastenkombi zu drücken und das Programm ist da. In der Zeit ist unter Windows gerade mal der Suchen-Dialog offen und ich müsste dann noch den Programmnamen tippen, mit den Pfeiltasten oder der Maus herumspielen und hoffen, dass die Suche das Programm auch findet. In der Zeit habe ich mit dem an jedem Ort des Desktops zugänglichen Zwei-Klick-Menü von Fluxbox schon zwei bis drei Programme, und zwar die richtigen Executables, gestartet. Da das bei Windows laut Ihrer Aussage schon "der schnelle Weg" ist, graust es einem Fluxbox-Benutzer wie mir vor dem langsamen. ;-)

    Und wie öffnen Sie z.B. den IP-Einstelldialog einer der Netzwerkkarten im System über die Suche? Unter Fluxbox habe ich da einen direkten 2-Klick-Menüzugang und sogar eine Tastenkombi definiert.

    > Aber alles in allem muss man wohl sagen, dass ihr Beitrag mal wieder schön
    > aufzeigt, wieviele "Profi-Klicker" sich hier im Forum befinden, die die
    > besten neuen Funktionen einfach nicht nutzen wollen oder können, weil sie
    > es vieleicht einfach nicht besser wissen oder sich schlicht nicht damit
    > beschäftigen. Oder ist es einfach nur das Gewohnheitstier in vielen der
    > Menschen? Ich weiß es nicht. Aber mit solchen "Meinungen" dann hausieren zu
    > gehen und Dinge schlecht zu reden, weil man selbst nicht in der Lage ist
    > etwas zu tun oder einem schlicht das Wissen fehlt, finde ich daneben.

    Das Gewohnheitstier ändert in meinem Fall seine Gewohnheiten, sobald es eine effizientere Bedienung oder Arbeitsweise in einer neuen Software findet. Ich habe schon mit diversen Window- bzw. Desktopmanagern (CDE, KDE, Gnome, fvwm, MWM, Blackbox, Fluxbox etc., um nur mal einige davon zu nennen) gearbeitet und habe keinerlei Probleme etwas Neues kennen- und benutzen zu lernen. Ich erkenne Schwächen eines Konzepts wenn ich mit einer Software arbeite und umgehe sie nach Möglichkeit. Ich habe mich einige Zeit intensiv mit der Windows-Oberfläche auseinandergesetzt um dann festzustellen, dass sie von der Usability und Effiziens nicht nur hinter Fluxbox hinterherhinkt. Schon die zusätzlichen Desktops und die Funktion Fenster einzurollen und sie mit zwei Klicks als "immer im Vordergrund" zu definieren, so dass man auch auf dem kleinen Bildschirm meines Tablet-Convertibles im Firefox den Thunderbird "ausrollen" oder einfach mit einer Kurztastenkombi oder einem Klick auf einen anderen Desktop wechseln kann, wo der Thunderbird im Vollbild läuft, sind bei begrenzter Bildschirmfläche unglaublich nützlich. Wer einmal gelernt hat so zu arbeiten, der fühlt sich mit dem Windows-Standarddesktop wie behindert.

    Das Sie mich als Gewohnheitstier bezeichnen sehe ich dann wohl mehr als einen Witz an. Wer von uns beiden versucht den krampfhaft eine ineffiziente Bedienoberfläche mit Kurztasten und Suchfuntion benutzbarer zu machen? Ich kann Fluxbox sowohl nur mit Maus als auch nur mit Kurztasten bedienen und die Suchfunktion habe ich zusätzlich noch.

    Leute, die seit mehr als 15 Jahren jede Kröte von Microsoft schlucken (z.B. Ribbons in MS Office und mittlerweile auch in Paint etc., immer längere Klickwege oder eben jetzt Metro) und sie sich schönreden bzw. mit Workarounds irgendwie benutzbar machen sind die Gewohnheitstiere, denen es so unangenehm ist in einer neuen Benutzeroberfläche bei Null anfangen zu müssen, dass sie bei einer ineffizienten Oberfläche bleiben, selbst wenn es Besseres gibt. Sobald ich eine bessere Oberfläche entdecke als Fluxbox erlerne ich die und arbeite eben fortan mit der. Wer von uns beiden will also so wenig wie möglich dazulernen und bei Dingen bleiben, die er ein Stück weit kennt?

    Ich springe fast täglich von Solaris über AIX auf Debian-Linux, Windows, FreeBSD, FreeDOS und auch auf die Router-Betriebssysteme von CISCO. Dazu habe ich leider Bekannte, die Smartphones und ebenfalls mit proprietären Betriebssystemen bestückte Tablets ihr eigen nennen und mich, obwohl ich so ein Zeug selber nicht besitze, gerne ihre Probleme mit diesen Geräten lösen lassen.

    Was ich an Bedienoberflächen oft an einem Tag unter den Fingern habe, das sehen die meisten Windows-Nutzer ihr ganzes Leben nicht. Ich kenne die Schwächen all dieser Benutzeroberflächen und obwohl Fluxbox eben auch Schwächen hat, ist es bisher die effizienteste und universellste Bedienoberfläche, die mir je begegnet ist. Ich kann mir also zumindest eine Meinung zu Metro erlauben, weil ich genug andere Oberflächen kenne und brauche aus demselben Grund auch keine Klimmzüge zu machen um mit der Oberfläche von Windows 8 über Jahre klarzukommen.
    Ich habe sie über Wochen getestet und soweit auswendig gelernt, dass ich zur Not bei Bekannten deren Installation auch unter Verwendung der Standard-Oberfläche reparieren kann ohne bei der Bedienung von Metro wie ein Anfänger auszusehen, und Metro danach durch Fluxbox ersetzt, damit ich auf Windows 8 meine gewohnte Arbeitsgeschwindigkeit auch erreiche und mir nicht die Finger wundklicke und die Maus durch Ziehen in Bildschirmecken abnutze.

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