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"Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

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  1. "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: demon driver 15.07.20 - 08:03

    Grundsätzlich stimme ich dem Text natürlich zu, aber in dem Punkt ist die Realität doch höchstwahrscheinlich etwas komplexer, und ganz so einfach und kritiklos pro Gewaltspiele sollte es sich auch die Fachberichterstattung nicht machen (vgl. z.B. Gewalt verstärkt Aggressionen, sueddeutsche.de).

  2. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: cgee 15.07.20 - 08:21

    Eine normale Psyche sollte Vorraussetzung sein.
    Ich spiele seit ca. 15 Jahren Gewaltspiele.

    Definitiv flippt man mal komplett aus, aber perse nicht wegem dem Gewaltspiel.
    Eher wegen Dingen wie Cheating, High-Ping, Bugs..

  3. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: voxeldesert 15.07.20 - 08:37

    Soweit ich mich erinnere ist die Wissenschaft sich uneins und es gibt kaum Aussagekräftige Ergebnisse.

    https://youtu.be/_m7txM8wnt0

  4. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: tomate.salat.inc 15.07.20 - 08:37

    Ich hab das nur überflogen - aber meiner Meinung nach ist das überhaupt nichts überraschendes. Das gilt so genauso für alle anderen Dinge wo du Interaktionen mit Menschen hast.

    Du kannst mit anderen Menschen nicht interagieren ohne in irgendeiner Form beeinflusst zu werden. Man bewertet immer das, was der andere tut.
    Denk nur mal an den Straßenverkehr. Wie viele Emotionen sind da im Spiel. Da werden Leute auch aggressiv und zeigen weniger Empathie. Nimm einfach nur mal die Leute die andere versuchen in einen Blitzer zu treiben.
    Und ärgern dich genug Teilnehmer von einer bestimmten Verkehrsteilnehmergruppe (LKWs, Autos, Busse, Radfahrer, Fußgänger, ...), dann siehst du irgendwann nur noch Fehler bei denen.

    Von daher gesehen finde ich den Golem-Artikel ok so wie er ist.

  5. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: demon driver 15.07.20 - 08:37

    cgee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine normale Psyche sollte Vorraussetzung sein.

    Was ist denn "eine normale Psyche"?

    > Ich spiele seit ca. 15 Jahren Gewaltspiele.
    >
    > Definitiv flippt man mal komplett aus, aber perse nicht wegem dem
    > Gewaltspiel.
    > Eher wegen Dingen wie Cheating, High-Ping, Bugs..

    Zumindest haben 15 Jahre Gewaltspiel dein logisches Denken wohl eher nicht verbessert. Niemand behaupet, selbst die weniger günstig ausgegangenen unter den Studien nicht, Gewaltspiele machten *immer* und notwendig gewalttätig und förderten *immer* und notwendig antisoziales Verhalten. Dass *du* davon keine in irgendeiner Form ungünstigen Veränderungen erlitten hast, wenn es denn so wäre, bedeutet aber nicht, dass das deswegen auch bei niemand anderem der Fall sein kann, oder auch nur bei niemand anderem, dem du vorher noch ein "normale Psyche" attestiert hättest.

  6. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: Michael H. 15.07.20 - 08:38

    cgee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine normale Psyche sollte Vorraussetzung sein.
    > Ich spiele seit ca. 15 Jahren Gewaltspiele.
    >
    > Definitiv flippt man mal komplett aus, aber perse nicht wegem dem
    > Gewaltspiel.
    > Eher wegen Dingen wie Cheating, High-Ping, Bugs..

    Es gibt auch Leute, die verprügeln oder ermorden gar ihre Freunde/Familie wegen Gesellschaftsspielen wie Monopoly.

    Quelle: https://www.abendblatt.de/vermischtes/article106819073/Mord-bei-Monopoly.html#:~:text=Ein%20Monopoly%2DAbend%20nahm%20in,Die%20Frau%20wurde%20verhaftet.

    Daher würde ich das nicht zu sehr als Referenz sehen.

  7. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: demon driver 15.07.20 - 08:43

    voxeldesert schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soweit ich mich erinnere ist die Wissenschaft sich uneins und es gibt kaum
    > Aussagekräftige Ergebnisse.
    >
    > youtu.be

    Ja, eine gute Zusammenfassung (und zweifellos eine zuverlässige Quelle). Es kann aber eben auch nicht so apodiktisch postuliert werden wie in dem von mir bemängelten Satz, dass Gewaltspiele niemals nie nicht gewalttätig(er) machen oder andere ungünstige Auswirkungen auf Spieler/innen haben können.

  8. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: demon driver 15.07.20 - 08:52

    tomate.salat.inc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab das nur überflogen - aber meiner Meinung nach ist das überhaupt
    > nichts überraschendes. Das gilt so genauso für alle anderen Dinge wo du
    > Interaktionen mit Menschen hast. [...]

    Nein, das gilt eben nicht genauso für alle anderen Dinge, denn alle anderen Dinge sind weder untereinander dasselbe oder hätten alle dieselben Auswirkungen auf die Psyche und ihre Entwicklung, noch sind sie alle dasselbe wie Gewaltspiele. Und Unterschiedliches bewirkt tendenziell auch Unterschiedliches. Konkret wird in anderen Interaktionen normalerweise kein Tötungsverhalten eingeübt. Das unterscheidet die Gewaltspiele selbst von dem auch schon (und immer noch) nicht pauschal völlig unbedenklichen Konsum von Gewaltfilmen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.07.20 08:55 durch demon driver.

  9. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: .02 Cents 15.07.20 - 08:56

    Der Begriff "Gewaltspiele" ist lange von Protagonisten benutzt worden, die man dem Populistischen Spektrum zuordnen muss, weil es nie darum ging, sich mit einem "Problem" auseinander zu setzen, sondern darum eigenen Nutzen aus Polarisierung zu ziehen. Die so benannten politischen Strömungen leben komplett von diesem Effekt, aber auch das "etablierte" politische Spektrum stand nie über Bild Schlagzeilen, die der eigenen Agenda geholfen haben. Im Zusammenhang mit Gewaltspielen sind auch die "Kriminalistik Experten" nicht zu vergessen, die davon leben, dass Sie Studien und ähnliches verkaufen. Und hier hat es schon immer einen Feedback-Mechanismus gegeben: Je polarisierender und oder zugespitzter die Aussage der Studie, je höher der politische Nutzen, je höher die Wahrscheinlichkeit für Folgeaufträge.

    Der Begriff "Gewaltspiel" ist in dem Zusammenhang so überstrapaziert, dass es sich nur noch um eine Projektionsfläche für Vorurteile handelt.

    Auch der verlinkte Text aus der Süddeutschen ist schön und gut - die Frage fängt aber schon damit an: Wie werden dort überhaupt "Aggressive" und "Soziale" Spiele getrennt? Spiele wie Fussball, Handball, Eis Hockey ziehen ihre Popularität im echten Leben aus Gewalt, vom Kampfsport ganz zu schweigen. Das sich insbesondere im Fussball alle sozialen Probleme konzentriert wieder finden und ausgelebt werden, scheint entweder unproblematisch oder nur ein auf den Fussball begrenztes Problem.

    Ist eine Fussball "Simulation" also eher ein Gewaltspiel, oder etwas "Soziales"? Wenn ich mich mit Leuten für ein MMOG verabrede, um dort in einer Instanz "Monster zu töten", was ein relativ hohes Mass an Kommunikation erfordert, und insbesondere während man Strategien und Taktiken für solche "Raid Instanzen" erarbeitet ein nicht zu unterschätzendes Mass an Sozial Kompetenz im Umgang mit Frust, Ehrgeiz u.ä. Emotionen über die Kommunikationsplattform - ist das ein Gewaltspiel?

  10. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: theFiend 15.07.20 - 08:56

    Dinge wie "Gewaltspirale" "Gewaltverherrlichung" "Verrohung" und was sonst noch so einfällt, wurden schon immer über jedes "neue" Medium seit den ersten Steintafeln behauptet.

  11. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: miguele 15.07.20 - 09:08

    Wer denkt Gewaltspiele machen aggressiv, der soll mal ne Runde FIFA spielen. In der 90. den Auslgeich und in der 91. Minuten das entscheidende Gegentor bekommen ruft Aggressionen hervor, die nicht mal 50 Pixelterroristen hervorrufen können :P

  12. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: xPandamon 15.07.20 - 09:14

    Computerspiele können aggresiv machen aber keine Gewaltspiele sondern eher so ein Scheiß wie FIFA oder WWE, das kann ich zwar nicht aus Erfahrung sagen aber durch Leute die ich kenne ^^'

  13. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: demon driver 15.07.20 - 09:14

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dinge wie "Gewaltspirale" "Gewaltverherrlichung" "Verrohung" und was sonst
    > noch so einfällt, wurden schon immer über jedes "neue" Medium seit den
    > ersten Steintafeln behauptet.

    Dann ist es ja gut, dass das hier gerade niemand behauptet hat.

  14. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: demon driver 15.07.20 - 09:20

    miguele schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer denkt Gewaltspiele machen aggressiv, der soll mal ne Runde FIFA
    > spielen. In der 90. den Auslgeich und in der 91. Minuten das entscheidende
    > Gegentor bekommen ruft Aggressionen hervor, die nicht mal 50
    > Pixelterroristen hervorrufen können :P

    Oder in ein Fussballstadion gehen.

    Der Einwand ist trotzdem falsch, denn eine Annahme der Möglichkeit, dass von Gewaltspielen eine sowas wie die indiviuelle Gewaltaffinität oder die individuelle Sensibilität gegenüber Tod und physischer Unversehrtheit beeinflussende Wirkung ausgehen könnte, wird nicht dadurch außer Kraft gesetzt, dass es andere Dinge gäbe, die das in irgendeiner anderen Form auch können, oder dass die weniger problematisch wäre, nur weil sich bestimmtes Verhalten da weniger offen ausagiert.

  15. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: Salzbretzel 15.07.20 - 09:21

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumindest haben 15 Jahre Gewaltspiel dein logisches Denken wohl eher nicht
    > verbessert.
    Nur so nebenbei - das ist nicht höflich und nett formuliert. Warum?

    > Niemand behaupet, selbst die weniger günstig ausgegangenen
    > unter den Studien nicht, Gewaltspiele machten *immer* und notwendig
    > gewalttätig und förderten *immer* und notwendig antisoziales Verhalten.
    Ein Einwurf: Du betrachtest eine Problemstellung sturr aus ein Blickwinkel. Es gibt viele Studien zur Gewalt und Aggression. Dabei wurde festgestellt das Spiele Aggression hervorrufen. Also Fußballspiele und die Zuschauer. Bei Videospielen gibt es auch solche Fälle.
    Ich will hier nur einwerfen das du den Kontext ignorierst, dass soziale Interaktionen und emotionale Einbindung das Potential für Aggressionen haben.

    Und du berufst dich auf den einen in Millionen der durch Spiele böse Sachen tun wird. Ok, gehen wir davon aus das dem so ist. Diesen einen in Millionen gibt es auch in anderen Bereichen. Und weil immer mehr Menschen Videospiele spielen, werden die Amokläufer in Zukunft eben öfter auch Videospiele konsumiert haben.

    Was fehlt ist bis heute eine Studie, das Videospiele diesen Effekt in stärkeren Maße aufweisen - wie andere Freizeitaktivitäten.
    Außerdem reduzierst du die Existenz von solchen Außnahmen auf den Gamer Status. Dabei sind solche Aktionen nie auf einem schlechten Element zu verorten.

  16. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: demon driver 15.07.20 - 09:22

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Begriff "Gewaltspiele" ist lange von Protagonisten benutzt worden, die
    > man dem Populistischen Spektrum zuordnen muss [...]

    Was nichts daran ändert, dass man auch dann, wenn man von denen und ihrem Spektrum nichts hält, nun mal irgendeinen Begriff verwenden muss, und ein anderer, der das gemeinte Genre ähnlich kurz und dabei treffender fassen würde, wäre zwar wünschenswert, ist mir aber noch nicht untergekommen.

  17. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: genussge 15.07.20 - 09:31

    Michael H. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > cgee schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eine normale Psyche sollte Vorraussetzung sein.
    > > Ich spiele seit ca. 15 Jahren Gewaltspiele.
    > >
    > > Definitiv flippt man mal komplett aus, aber perse nicht wegem dem
    > > Gewaltspiel.
    > > Eher wegen Dingen wie Cheating, High-Ping, Bugs..
    >
    > Es gibt auch Leute, die verprügeln oder ermorden gar ihre Freunde/Familie
    > wegen Gesellschaftsspielen wie Monopoly.
    >
    > Quelle:
    > www.abendblatt.de#:~:text=Ein%20Monopoly%2DAbend%20nahm%20in,Die%20Frau%20w
    > urde%20verhaftet.
    >
    > Daher würde ich das nicht zu sehr als Referenz sehen.

    Im - sehr kurzen Artikel - steht: "Motiv ist unklar"
    Da sehe ich keinen Zusammenhang zwischen Gesellschaftsspiel und Totschlag / Mord.

  18. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: demon driver 15.07.20 - 09:39

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > > Zumindest haben 15 Jahre Gewaltspiel dein logisches Denken wohl eher nicht
    > > verbessert.

    > Nur so nebenbei - das ist nicht höflich und nett formuliert. Warum?

    Warum? Weil ich nicht "höflich und nett" bin. Und weil sowas meines Wissens auch weder Voraussetzung für eine Existenz-, noch für eine Redeberechtigung ist. Und weil mich Widerrede, die schon formallogisch falsch ist, nervt, weil sie mir die immer gleiche blöde "Arbeit" abverlangt als Reaktion darauf.

    Ich stimme dennoch zu, dass der Satz überflüssig war und auch den falschen Eindruck hervorruft, dass ich was gegen den Vorredner hätte. Habe ich nicht.

    > > Niemand behaupet, selbst die weniger günstig ausgegangenen
    > > unter den Studien nicht, Gewaltspiele machten *immer* und notwendig
    > > gewalttätig und förderten *immer* und notwendig antisoziales Verhalten.

    > Ein Einwurf: Du betrachtest eine Problemstellung sturr aus ein Blickwinkel.

    Im Gegenteil. Ich komme aus der Abwägung aller mir bekannten Fakten und Studien und aller möglichen "Blickwinkel" zu dem Schluss, dass sich das gelegentliche Auftreten spezifischer negativer Folgen von hinreichend intensivem und andauernden Gewaltspiel nicht ausschließen lässt, so falsch die pauschale Problematisierung solcher Spiele auch immer wieder ist, wie der Artikel ja auch völlig zu Recht ausführt.

    > Es gibt viele Studien zur Gewalt und Aggression. Dabei wurde festgestellt
    > das Spiele Aggression hervorrufen. Also Fußballspiele und die Zuschauer.
    > Bei Videospielen gibt es auch solche Fälle.
    > Ich will hier nur einwerfen das du den Kontext ignorierst, dass soziale
    > Interaktionen und emotionale Einbindung das Potential für Aggressionen
    > haben.

    Das ist nicht der Fall, siehe hier.

    > Und du berufst dich auf den einen in Millionen der durch Spiele böse Sachen
    > tun wird [...]

    Auch falsch. Wo genau soll ich mich darauf berufen haben? Es geht nicht mal darum, dass jemand "böse Sachen tun" müsste. Es gibt zahlreiche andere denkbare Effekte, nicht nur manifeste Gewalttätigkeit.

    > Was fehlt ist bis heute eine Studie, das Videospiele diesen Effekt in
    > stärkeren Maße aufweisen - wie andere Freizeitaktivitäten.

    In stärkerem Maße, oder in einer spezifischen, anderen Form. Ja, solche Studien fehlen. Das heißt aber nicht, dass die Möglichkeit ausgeschlossen werden kann, dass genau das der Fall ist – und genau das ist meine eingangs geäußerte Position hier, nicht weniger, aber vor allem eben auch nicht mehr.

    > Außerdem reduzierst du die Existenz von solchen Außnahmen auf den Gamer
    > Status. Dabei sind solche Aktionen nie auf einem schlechten Element zu
    > verorten.

    Ich weiß überhaupt nicht, was "Gamer Status" sein soll.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 15.07.20 09:43 durch demon driver.

  19. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: unbuntu 15.07.20 - 09:50

    Erinnert mich an ne LAN-Party, wo 700 Leute waren. Da war ein Typ, 2m groß, 2m breit, der ständig rumgeschrien hat, der sich aufgeregt hat, der auf die Tastatur und den Monitor eingeschlagen hat und man hatte ständig gedacht, dass der gleich Amok läuft.

    Gespielt hat er hauptsächlich NHL Hockey.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  20. Re: "Computerspiele machen weder gewalttätig noch fördern sie antisoziales Verhalten"

    Autor: mnementh 15.07.20 - 10:00

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Grundsätzlich stimme ich dem Text natürlich zu, aber in dem Punkt ist die
    > Realität doch höchstwahrscheinlich etwas komplexer, und ganz so einfach und
    > kritiklos pro Gewaltspiele sollte es sich auch die Fachberichterstattung
    > nicht machen (vgl. z.B. Gewalt verstärkt Aggressionen, sueddeutsche.de).
    Die Aussage im Titel ist natürlich so einfach nicht, wie Du sie aus dem Kontext gerissen widergibst. Aber der Artikel hat recht, wenn er sagt die Forschung widerspricht, einen solchen Zusammenhang herzustellen. Schon der von Dir zitierte Artikel der Süddeutschen ist differenziert in der Frage. Noch mehr Hintergrund liefert Mailab:
    https://www.youtube.com/watch?v=_m7txM8wnt0
    Also die Aussage in Deinem Threadtitel hat der Autor des Artikels zu schnell formuliert, ganz einfach sind die Zusammenhänge nicht. Aber eben auch nicht in die umgekehrte Richtung. Im Gesamtkontext wird die Intention des Autors klar: die Wissenschaft gibt solche Aussagen wie von Kerchove nicht her.

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