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Physik: Licht und Schatten

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  1. Physik: Licht und Schatten

    Autor: schap23 27.07.18 - 12:03

    Ich habe neulich einen Artikel gelesen über einen Photographen, der ausschließlich mit dunkelhäutigen Models arbeitet. Die Ausleuchtung, um gute Bilder zu bekommen, ist bei dunkelhäutigen Menschen wesentlich anspruchsvoller wie bei hellhäutigen.

    Die Physik der Lichtes mag rassistisch sein. Jedenfalls kann man in einem dunklen Gesicht halt Schatten schlecht erkennen. Also gibt es wesentlich weniger Merkmale, die erkannt werden können. Vermutlich nutzt Apple für FaceID auch Infrarot, weil sie anders das Problem mit dunkelhäutigen Menschen nicht in Griff bekommen können.

  2. Re: Physik: Licht und Schatten

    Autor: herokk 27.07.18 - 22:56

    Ganz so leicht mit "Physik des Lichtes mag rassistisch sein" lassen wir das mal nicht ins Lächerliche ziehen lassen.

    Die Physik ist eine Sache, aber Fotografie ist vom Menschen gemacht und wie unterschiedlich ein und das selbe Motiv auf dem Foto wirken kann, je nach Einstellung, Sensor/Film, Objektiv, Filter...wissen wir alle.
    Farbfilm wurde damals eben ganz salopp nur auf Weiße "geeicht", und das ist nun die Erblast, dass auch digitale Sensoren versuchen den damaligen analogen Filmen zu gleichen.

    https://www.vox.com/2015/9/18/9348821/photography-race-bias

  3. Re: Physik: Licht und Schatten

    Autor: ecv 28.07.18 - 00:26

    Sofern Licht und Schatten etwas mit der Erkennungsleistung zu tun hat, wovon ich null Ahnung habe, dann sind die Methoden einfach die falschen. Das Auge zu kopieren um Menschen zu erkennen ist doch echt nicht logisch. Das Auge ist miserabel im erkennen von Dingen. Schlichtes aussehen kann angepasst werden.
    Als Spielerei sicher nett, so wie Laser tag als Spielzeug fürs Kinderzimmer.
    Für ernsthafte Anwendungen für ernsthafte Dinge, völlig ungeeignet würde ich sagen.
    Für mehr als Indizien dürften solche Systeme nicht verwendet werden. Das darf aber nur der Start einer Beweisführung sein. Sei es nun für den Algorithmus einer Personenerkennung oder vor Gericht ;-)

  4. Re: Physik: Licht und Schatten

    Autor: B.I.G 28.07.18 - 18:21

    herokk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Farbfilm wurde damals eben ganz salopp nur auf Weiße "geeicht", und das ist
    > nun die Erblast, dass auch digitale Sensoren versuchen den damaligen
    > analogen Filmen zu gleichen.

    Ach du heilige... mal in kurzen Worten:

    Digitale Sensoren versuchen nicht den analogen zu gleichen, haben sie auch nie versucht, es gibt zwar Software dafür die Sensoren selbst aber sind von Anfang an eigene Wege gegangen.

    Digitale Sensoren sind besonders auf Grüntöne ausgelegt, gerade bei hellen Hautfarben verursacht das große Probleme. Es ist wesentlich leichter Dunkelhäutige Menschen gut ab zu lichten als Menschen mit Heller haut. Ausnahme ist die Foevon Technologie.
    Deshalb wird viel Aufwand betrieben damit Hautfarben trotzdem realistisch dargestellt werden.

    Das Problem mit sehr dunkler Haut ist ein generelles und nicht auf Hauttöne beschränkt:
    dunkle Tonabstufungen stellen die höchsten Ansprüche an den Sensor, Bildschirm, Druck und natürlich die ganze Bearbeitungskette. Will man diese Farbtöne korrekt im Druck wiedergeben braucht es jemanden der über viel Erfahrung darin verfügt und davon gibt es nicht sehr viele, gerade bei Magazinen machen sich fähige Grafiker rar und im Zeitungsdruck sauft sowieso nahezu alles ab.

    Aber mich wundert es kein bisschen dass es irgendwelche Extremisten schaffen eine physikalische Gegebenheit für ihre Ideologie zu missbrauchen.

  5. Re: Physik: Licht und Schatten

    Autor: Berndinio 29.07.18 - 23:18

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe neulich einen Artikel gelesen über einen Photographen, der
    > ausschließlich mit dunkelhäutigen Models arbeitet. Die Ausleuchtung, um
    > gute Bilder zu bekommen, ist bei dunkelhäutigen Menschen wesentlich
    > anspruchsvoller wie bei hellhäutigen.
    >
    > Die Physik der Lichtes mag rassistisch sein. Jedenfalls kann man in einem
    > dunklen Gesicht halt Schatten schlecht erkennen. Also gibt es wesentlich
    > weniger Merkmale, die erkannt werden können. Vermutlich nutzt Apple für
    > FaceID auch Infrarot, weil sie anders das Problem mit dunkelhäutigen
    > Menschen nicht in Griff bekommen können.


    Wir sollten die Sonne wegen Rassismus verklagen

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