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Immer noch viel Luft nach oben.

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  1. Immer noch viel Luft nach oben.

    Autor: sofries 04.05.16 - 12:26

    Mittlerweile hat sich die Updatepolitik der Hersteller etwas verbessert, aber es muss noch viel getan werden. Die meistgenutzte Version ist Kitkat, was mittlerweile schon 2.5 Jahre alt ist. Bei Apple sind 95% der Geräte mit einem jüngeren OS als Kitkat ausgestattet.Und hierbei handelt es sich ja eben nur um die Geräte mit Google Play Zugriff, sonst würde die Lage noch viel schlimmer sein.

    Ich finde es schade, dass die meisten Androidnutzer aktuelle Versionen überhaupt nicht interessieren. Google und die Partner müssen neue Updates mehr bewerben und stärker pushen wie es bei iOS gemacht wird.

  2. Re: Immer noch viel Luft nach oben.

    Autor: Spaghetticode 04.05.16 - 13:09

    sofries schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es schade, dass die meisten Androidnutzer aktuelle Versionen
    > überhaupt nicht interessieren.

    1. Das ist nicht nur bei Android so. Auch bei Windows ist die Mehrheit nicht auf der aktuellen Version.
    2. Es liegt auch an der Updatepolitik der Hersteller. Die meisten kaufen sich nun mal kein Neugerät, nur weil es eine neue Betriebssystemversion gibt und das Altgerät sie nicht bekommt.
    3. Mir sind keine Einschränkungen (im Sinne von nicht laufenden Apps oder Zubehör) bekannt, die ein Gerät heute hätte, wenn mindestens Android 4.3 drauf läuft. Es besteht also heute keine Notwendigkeit für Benutzer von Geräten mit Android ab 4.3, ihr Gerät auszutauschen. Es sei denn aufgrund von Sicherheitslücken.

  3. Re: Immer noch viel Luft nach oben.

    Autor: Kleba 04.05.16 - 15:46

    Spaghetticode schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Das ist nicht nur bei Android so. Auch bei Windows ist die Mehrheit
    > nicht auf der aktuellen Version.

    Das ändert sich nun hoffentlich mit zunehmender Windows 10-Verbreitung. Da dort die Updates obligatorisch sind, wird es wohl in Zukunft weniger ungepatchte Systeme geben.

    > 2. Es liegt auch an der Updatepolitik der Hersteller. Die meisten kaufen
    > sich nun mal kein Neugerät, nur weil es eine neue Betriebssystemversion
    > gibt und das Altgerät sie nicht bekommt.

    Das wäre ja auch Verschwendung. Ich persönlich finde es frech von den Herstellern (zumindest von den sog. "Premium-Herstellern", wenn sie ihre Geräte nicht länger supporten). Aber vielleicht führen die letzten großen Lücken (z.B. Stagefright) ja mal zu einem Umdenken bei den Herstellern.

    > 3. Mir sind keine Einschränkungen (im Sinne von nicht laufenden Apps oder
    > Zubehör) bekannt, die ein Gerät heute hätte, wenn mindestens Android 4.3
    > drauf läuft. Es besteht also heute keine Notwendigkeit für Benutzer von
    > Geräten mit Android ab 4.3, ihr Gerät auszutauschen. Es sei denn aufgrund
    > von Sicherheitslücken.

    (Ungepatchte) Sicherheitslücken wiegen für mich persönlich schwerwiegender als die ein oder andere nicht laufende App. Leider bekommt der "Durchschnitts-User" von den Sicherheitslücken ja selten überhaupt etwas mit. Wenn das bei Stagefright ein Skandal gewesen wäre, wie bei VW das "Diesel-Gate", dann würde es vielleicht in Zukunft anders laufen. Aber solange die Mehrheit der Nutzer in erster Linie jedes (Zweite?) Jahr ein neues "Top-Gerät" haben will, ist das wohl Zukunftsmusik.

  4. Re: Immer noch viel Luft nach oben.

    Autor: Spaghetticode 04.05.16 - 21:47

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ändert sich nun hoffentlich mit zunehmender Windows 10-Verbreitung. Da
    > dort die Updates obligatorisch sind, wird es wohl in Zukunft weniger
    > ungepatchte Systeme geben.

    Ich glaube nicht, dass Microsoft aus Sicherheitsgründen die Updates obligatorisch gemacht hat. Ich vermute eher, dass man den Benutzer damit bevormunden will, indem man gegen seinen Willen radikale Änderungen der Benutzeroberfläche durchsetzt, ohne Möglichkeit, die alte Benutzeroberfläche weiter zu nutzen. Ansonsten könnte der Benutzer sich Microsofts Einfällen wie den Ribbons ab Office 2007 oder der Kacheloberfläche in Windows 8 entziehen, indem er einfach das Update verweigert.

    > Das wäre ja auch Verschwendung. Ich persönlich finde es frech von den
    > Herstellern (zumindest von den sog. "Premium-Herstellern", wenn sie ihre
    > Geräte nicht länger supporten).

    +1.

    > Aber vielleicht führen die letzten großen
    > Lücken (z.B. Stagefright) ja mal zu einem Umdenken bei den Herstellern.

    Ich glaube eher, dass Google Veränderungen durchsetzt, zum Beispiel, dass Betriebssystemupdates direkt von Google kommen, wie seit jeher bei den Desktop- und Server-Betriebssystemen.

    > (Ungepatchte) Sicherheitslücken wiegen für mich persönlich schwerwiegender

    Wenn der Hersteller die Sicherheitslücken nicht fixt, muss ich gezwungenermaßen mit offenen Sicherheitslücken leben. Auch wenn mir das unangenehm wäre.

    Vergleich: Wenn jetzt jemand herausfindet, dass mein Haus anfällig für Einbrecher ist, und das Haus nur durch Abriss und Neubau einbruchssicher gemacht werden kann, würde ich dann eher mit der Einbruchsgefahr leben oder mein Haus für viel Geld abreißen und neu bauen lassen?

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