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Selber Schuld wer Windows nutzt

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  1. Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: /mecki78 02.10.19 - 16:59

    Unser Unternehmen nutzt nur Linux Server in der Infrastruktur und Arbeitsplatzrechner sind wahlweise Linux PCs oder Macs mit macOS. Alleine dadurch sind wir vor 99% aller Angriffe geschützt. Ich kann nicht verstehen, wie man in einem professionellen Umfeld auf Windows setzen kann und wer das trotzdem tut, der darf von mir kein Mitleid erwarten.

    Windows läuft bei uns nur vereinzelt in extrem abgeschotteten VMs auf Linux Servern, mit gerade mal so viel Zugriff auf das interne Netz, interne Server oder das Internet wie für den Betrieb absolut unerlässlich ist. Für so ziemlich alles, was man hingegen im täglichen Geschäftsbetrieb braucht, haben wir sehr gute Lösungen gefunden, die auch komplett ohne Windows auskommen, denn die gibt es durchaus. Oft sprechen Firmen von "können nicht", meinen aber eigentlich "wollen nicht", denn können würden sie schon, aber sie habe es ja nicht einmal ernsthaft versucht oder wirklich in Erwägung gezogen.

    /Mecki

  2. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: Basetuner 02.10.19 - 17:05

    Aus dem B:Z: Artikel: „Wir arbeiten hier nicht mit Windows, sondern mit einer Spezialsoftware, die über Schnittstellen sogar bundesweit vernetzt ist.”

  3. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: Tantalus 02.10.19 - 17:09

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oft sprechen Firmen von "können
    > nicht", meinen aber eigentlich "wollen nicht", denn können würden sie
    > schon, aber sie habe es ja nicht einmal ernsthaft versucht oder wirklich in
    > Erwägung gezogen.

    Zeig mir eine Software für Baustatische Berechnungen, die unter Linux läuft. Zeig mir ein Bemessungsprogramm für Schwerlastanker, das unter Linux läuft.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  4. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: /mecki78 02.10.19 - 17:29

    Basetuner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir arbeiten hier nicht mit Windows,

    Was aber gelogen ist, wenn es sich um Emotet handelt, weil Emotet kann nur Windows befallen. Und wer mit so was wie Citrix remote auf einem zentralen Windows System arbeitet, der arbeitet auch mit Windows, auch dann, wenn direkt auf seinem Client vor Ort ein anderes System läuft, denn das dient ja nur dazu die Citrix Software nutzen zu können, aber die eigentliche Arbeit findet ja auf dem remote Windows System statt.

    /Mecki

  5. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: /mecki78 02.10.19 - 17:30

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zeig mir eine Software für Baustatische Berechnungen, die unter Linux
    > läuft.

    Ich kann dir nicht mal eine zeigen, die unter Windows läuft. Zeig du mir erst mal was für eine Software du konkret suchst und dann reden wir weiter.

    /Mecki

  6. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: 946ben 02.10.19 - 17:42

    Linux ist doch nicht per se sicher vor Angriffen oder Viren. Klar, die Angriffsvektoren sind andere, aber letztlich ist keine Software und schon gar kein Betriebssystem 100 Prozent sicher. Schon drei mal nicht, wenn diese von Laien bedient werden.
    Würde Linux in viel mehr professionellen und behördlichen Bereichen eingesetzt werden, dann wären die entsprechenden Distributionen auch ein viel lohnenderes Angriffsziel und dann würde es auch entsprechend mehr Schadsoftware geben.

    Mit anderen Worten: Deine Argumentation negiert sich quasi selber. Denn befolgt man die Schlussfolgerung, wird die Begründung ungültig.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 02.10.19 17:44 durch 946ben.

  7. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: 32bit 02.10.19 - 18:47

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > /mecki78 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oft sprechen Firmen von "können
    > > nicht", meinen aber eigentlich "wollen nicht", denn können würden sie
    > > schon, aber sie habe es ja nicht einmal ernsthaft versucht oder wirklich
    > in
    > > Erwägung gezogen.
    >
    > Zeig mir eine Software für Baustatische Berechnungen, die unter Linux
    > läuft. Zeig mir ein Bemessungsprogramm für Schwerlastanker, das unter Linux
    > läuft.
    Diesen Schwachsinn lese ich nun schon seit weit über 20 Jahren!
    Würde niemand mehr Windows nutzen würde sich das schnell ändern!
    99% aller Windows Software läuft aber unter wine.

    Dein Argument hat keine Zähne!

  8. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: TheUnichi 02.10.19 - 19:00

    32bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diesen Schwachsinn lese ich nun schon seit weit über 20 Jahren!
    > Würde niemand mehr Windows nutzen würde sich das schnell ändern!

    Tun sie aber nicht. Willst du die Schuld daran jetzt auch Microsoft geben? Oder den Leuten, die Computer nutzen (und einfach nur _nutzen_ wollen und ihn nicht selbst entwickeln möchten)?

    Du liest diesen Schwachsinn seit 20 Jahren so wie wir seit 20 Jahren "20XX ist das Jahr des Linux-Desktops" lesen und dann kommen hunderte tolle, neue Display-Manager und UI-Systeme und Distris und Tools und nichts davon, aber auch wirklich rein _nichts_ kommt auch nur ansatzweise an die Alternativen unter Windows oder OSX heran. Gimp kommt nicht an Photoshop, Inkscape nicht ANSATZWEISE an Illustrator, das "Bildschirm-Foto" Tool kommt nicht an das Microsoft-Snipping-Tool ran, Paint funktioniert seit JAHRZEHNTEN sauber während es unter Linux bis DATO keine Alternative gibt (Pinta) die alle 3 Minuten crasht,, was ja so eine GROSSE Herausforderung ist, es gibt verdammte Web-Tools auf HTML5-Canvas Basis die besser funktionieren als jede verdammte Paint-Alternative auf jeder verdammten Distri die dir einfällt. Selbst der verdammte Taschenrechner ist unter Linux einfach absoluter Murks und funktioniert unter Windows meilenweit besser.

    Linux hat das Problem, dass keiner Geld investiert. Weil man damit kein Geld verdienen kann. Weil es Open Source ist. Damit hat auch kein Programmierer die Notwendigkeit, sich mehr Mühe zu geben als das, was über den gerade benötigten Anwendungsfall hinaus geht.

    Wer ist daran schuld, Microsoft?

    Worauf bist du sauer, dass man Programmierer nicht mit Luft und Liebe bezahlen kann und ich meine Kinder nicht von toller Open-Source-Ideologie ernähren kann?

    Ich mag Open Source und entwickele selbst viel Open Source, als Dankeschön, aber das hier jedes mal als heiligen Gral hinzustellen als wäre es eine STRAFTAT, für seine Arbeit Geld zu verlangen, ist eine Frechheit, die seinesgleichen sucht.

    Willst du umsonst arbeiten?

    > 99% aller Windows Software läuft aber unter wine.

    99% aller Software läuft unter Wine? Was für welche? Notepad?
    Office - Fehlalarm. Photoshop? LOL. Illustrator? Visual Studio? AAA-Spiele? Kaum relevante Tools laufen unter Wine und die, die es tun, crashen ebenfalls regelmässig.

    > Dein Argument hat keine Zähne!

    Du hast nicht mal eines.

  9. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: TheUnichi 02.10.19 - 19:05

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unser Unternehmen nutzt nur Linux Server in der Infrastruktur und
    > Arbeitsplatzrechner sind wahlweise Linux PCs oder Macs mit macOS. Alleine
    > dadurch sind wir vor 99% aller Angriffe geschützt. Ich kann nicht
    > verstehen, wie man in einem professionellen Umfeld auf Windows setzen kann
    > und wer das trotzdem tut, der darf von mir kein Mitleid erwarten.
    >
    > Windows läuft bei uns nur vereinzelt in extrem abgeschotteten VMs auf Linux
    > Servern, mit gerade mal so viel Zugriff auf das interne Netz, interne
    > Server oder das Internet wie für den Betrieb absolut unerlässlich ist. Für
    > so ziemlich alles, was man hingegen im täglichen Geschäftsbetrieb braucht,
    > haben wir sehr gute Lösungen gefunden, die auch komplett ohne Windows
    > auskommen, denn die gibt es durchaus. Oft sprechen Firmen von "können
    > nicht", meinen aber eigentlich "wollen nicht", denn können würden sie
    > schon, aber sie habe es ja nicht einmal ernsthaft versucht oder wirklich in
    > Erwägung gezogen.

    Dein Argument ist absoluter Bullshit. Niemand schreibt Consumer-Viren/Trojaner/Malware für Linux, weil kein Schwanz der relevant ist Linux privat nutzt. Wenn du Geld machen willst, greifst du Windows an. Nicht weil es so offen ist (Windows ist sehr sicher, solange man es nicht bewusst öffnet (wie z.B. 50 hiesige Snakeoil-Anti-Viren-Tools installieren, viel hilft viel, und damit einen Schweizer Käse aus seinem OS zu machen), sondern weil es einfach die gesamte Menschheit als Desktop-OS nutzt.

    WENN alle Linux nutzen würden, dann wäre der Thread hier heute "Selbst Schuld, wer Linux nutzt" und es würde hier posaunt, wie sicher doch Windows ist, weil es einfach kein Laie verwendet.

    Ich habe keine Virenscanner auf meinem Windows außer Windows-Defender und fahre seit vielen, vielen Jahren absolut sicher, ohne Zwischenfälle. Wie kann das sein? Bin ich ein Gott? Laut deiner Darstellung müsste doch meine Platte mit Ransomware verschlüsselt sein, da mein Windows so ein Schweizer Käse ist, warum ist das nicht so? Erklär mir das mal bitte logisch jetzt.

  10. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: /mecki78 02.10.19 - 19:15

    946ben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux ist doch nicht per se sicher vor Angriffen oder Viren.

    Niemand hat behauptet, dass es sicher ist, aber es ist viel "sicherer" und zwar alleine aus dem Grund, dass die meisten Einfallstore dafür rein architektonisch schon nicht vorhanden sind.

    > Würde Linux in viel mehr professionellen und behördlichen Bereichen
    > eingesetzt werden, dann wären die entsprechenden Distributionen auch ein
    > viel lohnenderes Angriffsziel

    Das ist richtig, aber auch dann wären diese Einfallstore nicht vorhanden. Weniger Einfallstore heißt auch weniger Angriffsmöglichkeiten und das heißt weniger Schadsoftware und weniger erfolgreiche Angriffe.

    /Mecki

  11. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: /mecki78 02.10.19 - 19:17

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dein Argument ist absoluter Bullshit.

    Schade, ich hätte gerne mit dir eine echte Diskussion geführt, aber wer schon so anfängt sagt schon mit dem ersten Satz, dass er weder an so einer Diskussion interessiert ist noch die dafür nötige Reife mitbringt. Es gibt keine Grund wütend zu werden, außer dass ich im Recht bin und du keine echten Argumente hast, womit wir das also geklärt hätten.

    /Mecki

  12. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: 32bit 02.10.19 - 19:40

    Für das Geld was Windows am Ende kostet kann man sich viel, sehr viel programieren lassen.... vorallem Systemweit im öffentlichen Dienst.

    Die Windows Abhängigkeit ist selbst gemacht und Windows ist reiner Selbstzweck.

  13. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: enki 02.10.19 - 20:22

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unser Unternehmen nutzt nur Linux Server in der Infrastruktur und
    > Arbeitsplatzrechner sind wahlweise Linux PCs oder Macs mit macOS. Alleine
    > dadurch sind wir vor 99% aller Angriffe geschützt. Ich kann nicht

    Mit Verlaub, das ist Unsinn. Speziell MacOS wimmelt nur so Sicherheitslücken (vor ein paar Jahren hat sogar der Apple-Ober-Sicherheitsingenieur Windows als sicherheitstechnisch verrammelte Festung gelobt und MacOS als Bretterhütte mit offenen Fenstern und Türen bezeichnet, die durch ihre steigende Beliebtheit plötzlich von Fort Knox in den OK-Corral versetzt wurde. Mag sich seitdem verbessert haben, ist aber auf alle Fälle unsicherer als Windows). Selbst das lange als sicher geglaubte iOS ist lässig angreifbar, Zero-Day Lücken für das vermeintlich unsichere Android werden inzwischen teuer gehandelt als die für iOS, was ein klares Statement ist.
    Die Sicherheitsprobleme von Linux, insbesondere auf den dysfunktionalen Desktops, aber auch auf den Servern, sind ebenso bekannt.

    > verstehen, wie man in einem professionellen Umfeld auf Windows setzen kann
    > und wer das trotzdem tut, der darf von mir kein Mitleid erwarten.

    Nun ja, ich weiß ja nicht, was ihr in euerer Butze treibt, aber wer Endanwendern Linux zumutet, hat es entweder mit Entwicklern zu tun oder die MA erhalten Schmerzensgeld.
    Ich habe es auch immer wieder mit Leuten zu tun, mit denen die Zusammenarbeit schwierig ist, weil sie kein Outlook haben und immer eine Extraeinladung brauchen (nervt) oder mit ihren komischen Programmen die Word-Dateien zerschießen, anstatt sie zu editieren.

    > Windows läuft bei uns nur vereinzelt in extrem abgeschotteten VMs auf Linux
    > Servern, mit gerade mal so viel Zugriff auf das interne Netz, interne
    > Server oder das Internet wie für den Betrieb absolut unerlässlich ist. Für
    > so ziemlich alles, was man hingegen im täglichen Geschäftsbetrieb braucht,
    > haben wir sehr gute Lösungen gefunden, die auch komplett ohne Windows
    > auskommen, denn die gibt es durchaus. Oft sprechen Firmen von "können
    > nicht", meinen aber eigentlich "wollen nicht", denn können würden sie
    > schon, aber sie habe es ja nicht einmal ernsthaft versucht oder wirklich in
    > Erwägung gezogen.

    Ganz einfach, weil es Zeit- und Resourcenverschwendung ist, zu nix kompatibel ist und der aktuellen technischen Entwicklung in der Regel ein halbes Jahrzehnt hinterherhinkt (und das bei Firmen-IT, die eh meist weit hinter dem Stand der Technik ist).
    Und mit wine und co, virtuellen Maschinen etc. will niemand wirklich arbeiten, es ist einfach unbequem. Selbst auf dem Mac, für den es eine exzellente virtuelle Maschine für Windows gibt, geht das zwar, macht aber auf Dauer keinen Spass, wenn man oft Win-Applikationen nutzen möchte/muss.
    Und ja, ich habe oft genug erlebt, dass Geschäftspartner versucht haben, auf Open Source umzusteigen. Nicht nur war dann die Zusammenarbeit unnötig schwierig, und alle hatten dann schleichend wieder, sogar unter identischen IT-Leitern, Windows.

    Und zu den Sicherheitsproblemen: Im Serverbereich wird Linux durchaus erfolgreich angegriffen (weil es hier eben relevante Marktanteile hat), die Angriffsvektoren sind zwar andere, aber genauso zahlreich wie für Windows und MacOS.
    Eine IT wird nicht durch die Wahl des OS sicher (auch wenn das viele Amateure und Laien glauben), sondern durch sensibilisierte und geschulte Mitarbeiter und durch fähige Administratoren, die wissen, dass man z. Bsp. nicht Makros von .doc und .xls Dateien durch die Firewall lassen darf.
    IT-Sicherheit ist keine Technologie, sondern ein Prozess und eine Grundhaltung im Unternehmen.
    Und alle derzeitig relavanten Betriebssysteme sind ausreichend sicher und zuverlässig für den Unternehmenseinsatz.

  14. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: 32bit 02.10.19 - 21:04

    enki schrieb: nur Müll

    Du kannst nichts von all dem was du hier schreibst irgendwie belegen!

    Fakt ist: Windows kommt so richtig teuer, und es wird offensichtlich immer schlimmer.

  15. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: /mecki78 02.10.19 - 21:28

    enki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Speziell MacOS wimmelt nur so Sicherheitslücken

    Von denen sich aber keine remote nutzen lässt, viele nur mit physikalischen Zugriff durch den Angreifer (hier nicht gegeben) und die anderen nur auf falsch konfigurierten Systemen zum tragen kommen können (und letzteres sollte es in einem professionellen Umfeld nicht geben, wo Admins sich um die richtige Konfiguration kümmern).

    Auch ein vernünftiges stock Linux ist erst einmal komplett dicht, weil da nichts läuft, das nicht unbedingt laufen muss. Erst der Admin bestimmt jetzt, welche mögliche Einfallstore er öffnet auf dem System und das sind so gut wie keine, wenn man wirklich immer nur das laufen lässt, was das System auch wirklich braucht.

    Das Problem an Windows ist, dass es zu viele Dienste, zu viele Protokolle und zu viele Einfallstore hat, nicht zuletzt durch jede Menge Legacy Code und Systemaltlasten, die man aus Kompatibilität seit Jahrzehnten mitschleppt, dass es unmöglich ist dieses System dich zu bekommen, außer man schaltet fast alles aus und dann funktioniert aber auch so gut wie nichts mehr auf diesen Systemen, da hier die wildesten Abhängigkeiten zwischen APIs und Systemdiensten existieren.

    > Zero-Day Lücken für das
    > vermeintlich unsichere Android werden inzwischen teuer gehandelt als die
    > für iOS, was ein klares Statement ist.

    Nur ist das Statement ein anderes als du denkst, denn der Grund warum die so teuer gehandelt werden ist der, dass man bei Android ganz leicht Trojaner in Apps verstecken kann, weil dort müssen Apps nicht geprüft werden und selbst wenn man sie über den Playstore vertreibt wird da nicht viel geprüft, denn es hat schon hunderte von Apps mit Trojanern im Google Playstore gegeben. Natürlich muss der Trojaner dann immer noch die Sandbox überwinden und um das zu tun, braucht er einen Exploit. Bei iOS hingegen scheitern Trojaner an Apples App Review Prozess.

    Der Grund warum so viel Geld für Exploits bei Android gezahlt wird ist der, dass man dort damit auch wirklich was anfangen kann. Bei iOS hingegen sind Exploits, für die man eine App auf dem Gerät braucht komplett wertlos, weil man den Exploit so nie auf das Gerät bekommen wird (nicht über einen offiziellen Weg), hier interessieren höchstens Exploits, die das Gerät von außen angreifen können und das ging bisher nur über Lücken in Safari für die das Opfer aber gezielt ganz bestimmte Webseite hat öffnen müssen. Und das Geräte in einem Professionellen Umfeld beliebige Webseiten öffnen können müssen ist selten bis gar nicht gegeben, alleine das muss man im Normalfall schon gar nicht zulassen.

    > Ich habe es auch immer wieder mit Leuten zu tun, mit denen die
    > Zusammenarbeit schwierig ist, weil sie kein Outlook haben

    Sich gewaltsam eine eine bestimmte Software zu binden ist einfach nur idiotisch. Was machst du wenn Microsoft Outlook einstellt? Nimmst du dir dann den Strick?

    Nutze lieber CalDAV und CardDAV, damit kann jede vernünftige Software mit Kalender und Adressbuch umgehen, das sind neutrale Standards, für die es hundert von Clients gibt und das für jedes aktuell noch genutzt System.

    > oder mit ihren komischen Programmen die
    > Word-Dateien zerschießen, anstatt sie zu editieren.

    Hör auf proprietäre Formate zu verwenden, die nur eine App eines Herstellers überhaupt halbwegs sinnvoll lesen und schreiben kann, denn selbst das funktioniert nicht über verschiedene Word Versionen hinweg. Es gibt offene Formate, die jede Office App lesen und schreiben kann, sogar Word.

    > zu nix kompatibel ist

    Das trifft nur auf deine Word und Outlook-Lösungen zu. Der einzige, der immer Dinge erschafft, die zu nix kompatibel sind, das ist Microsoft und das machen sie absichtlich, damit du für immer an ihre Software gebunden bist, egal wie mistig die auch sein mag und für alle Ewigkeit Updates beziehen musst. Die restliche Welt kennt und nutzt Standards und ist somit sehr wohl zueinander kompatibel. Du beschwerst dich hier über die ganzen Geisterfahrer, dabei bist du es, der auf der falschen Straßenseite unterwegs ist.

    /Mecki



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 02.10.19 21:31 durch /mecki78.

  16. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: Tuxinator 02.10.19 - 21:40

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > /mecki78 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Oft sprechen Firmen von "können
    > > nicht", meinen aber eigentlich "wollen nicht", denn können würden sie
    > > schon, aber sie habe es ja nicht einmal ernsthaft versucht oder wirklich
    > in
    > > Erwägung gezogen.
    >
    > Zeig mir eine Software für Baustatische Berechnungen, die unter Linux
    > läuft. Zeig mir ein Bemessungsprogramm für Schwerlastanker, das unter Linux
    > läuft.
    >
    > Gruß
    > Tantalus


    zeig mir ein sicheres Win OS - zeig mir ein Win OS das nicht rumschnüffelt, zeig mir ...
    Ach was solls... natürlich gibts dafür Alternativen, und wenn nicht lässt man die einfach in einem Container unter Linux laufen so what.... Problem gelöst -

  17. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: Tuxinator 02.10.19 - 21:43

    946ben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux ist doch nicht per se sicher vor Angriffen oder Viren. Klar, die
    > Angriffsvektoren sind andere, aber letztlich ist keine Software und schon
    > gar kein Betriebssystem 100 Prozent sicher. Schon drei mal nicht, wenn
    > diese von Laien bedient werden.
    > Würde Linux in viel mehr professionellen und behördlichen Bereichen
    > eingesetzt werden, dann wären die entsprechenden Distributionen auch ein
    > viel lohnenderes Angriffsziel und dann würde es auch entsprechend mehr
    > Schadsoftware geben.

    nettes Märchen .... Windows ist Fail per Design...... Linux eben nicht, d.h. nicht das es 100 % sicher ist - aber wer wirklich Wert auf Sicherheit legt der verwendet kein Windows - das ist nunmal Fakt.
    >
    > Mit anderen Worten: Deine Argumentation negiert sich quasi selber. Denn
    > befolgt man die Schlussfolgerung, wird die Begründung ungültig.

  18. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: Tuxinator 02.10.19 - 21:45

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > /mecki78 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Unser Unternehmen nutzt nur Linux Server in der Infrastruktur und
    > > Arbeitsplatzrechner sind wahlweise Linux PCs oder Macs mit macOS.
    > Alleine
    > > dadurch sind wir vor 99% aller Angriffe geschützt. Ich kann nicht
    > > verstehen, wie man in einem professionellen Umfeld auf Windows setzen
    > kann
    > > und wer das trotzdem tut, der darf von mir kein Mitleid erwarten.
    > >
    > > Windows läuft bei uns nur vereinzelt in extrem abgeschotteten VMs auf
    > Linux
    > > Servern, mit gerade mal so viel Zugriff auf das interne Netz, interne
    > > Server oder das Internet wie für den Betrieb absolut unerlässlich ist.
    > Für
    > > so ziemlich alles, was man hingegen im täglichen Geschäftsbetrieb
    > braucht,
    > > haben wir sehr gute Lösungen gefunden, die auch komplett ohne Windows
    > > auskommen, denn die gibt es durchaus. Oft sprechen Firmen von "können
    > > nicht", meinen aber eigentlich "wollen nicht", denn können würden sie
    > > schon, aber sie habe es ja nicht einmal ernsthaft versucht oder wirklich
    > in
    > > Erwägung gezogen.
    >
    > Dein Argument ist absoluter Bullshit. Niemand schreibt
    > Consumer-Viren/Trojaner/Malware für Linux, weil kein Schwanz der relevant
    > ist Linux privat nutzt. Wenn du Geld machen willst, greifst du Windows an.
    > Nicht weil es so offen ist (Windows ist sehr sicher, solange man es nicht
    > bewusst öffnet (wie z.B. 50 hiesige Snakeoil-Anti-Viren-Tools installieren,
    > viel hilft viel, und damit einen Schweizer Käse aus seinem OS zu machen),
    > sondern weil es einfach die gesamte Menschheit als Desktop-OS nutzt.
    >
    > WENN alle Linux nutzen würden, dann wäre der Thread hier heute "Selbst
    > Schuld, wer Linux nutzt" und es würde hier posaunt, wie sicher doch Windows
    > ist, weil es einfach kein Laie verwendet.
    >
    > Ich habe keine Virenscanner auf meinem Windows außer Windows-Defender und
    > fahre seit vielen, vielen Jahren absolut sicher, ohne Zwischenfälle. Wie
    > kann das sein? Bin ich ein Gott? Laut deiner Darstellung müsste doch meine
    > Platte mit Ransomware verschlüsselt sein, da mein Windows so ein Schweizer
    > Käse ist, warum ist das nicht so? Erklär mir das mal bitte logisch jetzt.

    so einen Unsinn hab ich ja selten gelesen ... man sollte doch nochmal den Artikel über Defender lesen und was er wirklich gescannt hat..... ;-0)

  19. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: Tuxinator 02.10.19 - 21:50

    > > oder mit ihren komischen Programmen die
    > > Word-Dateien zerschießen, anstatt sie zu editieren.
    >
    ... ja war offensichtlich beim Wechsel in unserer Firma von office 2003 auf office 2010 ... da hat man wirklich Dateien zerschossen und die waren dann unbrauchbar..
    Super Job von MS !! - aber Gottseidank gab es auch noch Libreoffice das mit den Dateien von 2003 problemlos zurechtkam...... Danke an die OpenSource-Gemeinde

  20. Re: Selber Schuld wer Windows nutzt

    Autor: Doomhammer 03.10.19 - 10:12

    Basetuner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus dem B:Z: Artikel: „Wir arbeiten hier nicht mit Windows, sondern
    > mit einer Spezialsoftware, die über Schnittstellen sogar bundesweit
    > vernetzt ist.”

    Ja, klar. Die B.Z. schreibt ja auch von "IMOTET" anstatt von "EMOTET". Die B.Z. schreibt auch "Das bisher 40 Rechner geschrottet wurden", dazu das Gericht "Hier wurde garnichts geschrottet!". Was soll ich mit so einem schlechtem Artikel anfangen? Richtig, kann ich in die Tonne werfen.

    Zu deiner Spezialsoftware. Es wird auch erwähnt das sich die "Malware" über "Outlook" verbreitet. Was soll es den anderes sein als Windows? Die "Spezialsoftware" ist sehr wahrscheinlich Citrix.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.10.19 10:12 durch Doomhammer.

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