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Appstores = Entwicklungsrückschritt

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  1. Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: Kondom 26.10.12 - 14:37

    Das hat man von der tollen Kombination Smartphone+Zwangs-Appstore. Egal ob Apple oder Google, die Bindung an den entsprechenden Appstore ist die Lizenz zum Geld drucken. Die Argumentation das es sicherer sei da alle Programme ja geprüft werden zieht nicht, denn es gab/gibt immer wieder Programme die auf den Smartphones herumschnüffeln, Passwörter mitloggen und nach Hause telefonieren.

    Zumal das Appstore-Prinzip allgemein Blödsinn ist. Wieso sollte es nicht wie bei klassischen PC&Laptop möglich sein Programme seiner Wahl von beliebigen Websites installieren zu können?
    Und als Programmierer ist man immer darauf angewiesen das Google oder Apple das "ok" gibt. Den Quelltext der Programme muss man natürlich an den Appstore-Betreiber übergeben. Passt denen das Programm nicht, fliegt es raus.

    Meiner Meinung nach ist die ganze Appstore Sache ein absoluter Eintwicklungsrückschritt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.12 14:37 durch Kondom.

  2. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: chriz.koch 26.10.12 - 14:44

    für Android kannst du auch nicht-PlayStore Apps installieren!

  3. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: Anonymer Nutzer 26.10.12 - 14:48

    > Zumal das Appstore-Prinzip allgemein Blödsinn ist.

    naja, hat schon einen gewissen Kontroll-Charakter. Die Entwickler können nicht alles tun was sie wollen. Ich meine in Richtung Abzocke, Schnüffeln etc. (klar, Ausnahmen gibt's immer)

    > Wieso sollte es nicht wie bei klassischen PC&Laptop möglich sein Programme seiner Wahl von beliebigen Websites installieren zu können?

    Bei Android durchaus möglich, siehe Amazon-App. In Android gibt es in den Einstellungen extra eine Option zum Freischalten von fremden Apps, also nicht-PlayStore-Apps.

    ABER, möchtest Du das wirklich? Ich mein ein Handy ist ja noch privater als ein PC. Dort hat man viel, viel privatere Sachen drin als auf Laptop/PC. Bilder von Freund/in etc. Möchtest Du auf Dein Handy wirklich beliebige Software aus dem Netz drauf installieren können? (ohne Umwege)

  4. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: Kondom 26.10.12 - 14:53

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ABER, möchtest Du das wirklich? Ich mein ein Handy ist ja noch privater als
    > ein PC. Dort hat man viel, viel privatere Sachen drin als auf Laptop/PC.
    > Bilder von Freund/in etc. Möchtest Du auf Dein Handy wirklich beliebige
    > Software aus dem Netz drauf installieren können? (ohne Umwege)

    Der einzige Unterschied zwischen Smartphone und Laptop/PC sind die Telefonnummern. Ansonsten haben die meisten ihre Urlaubsbilder und Fotos genauso auf dem PC, ebenso Emails, Skype, ICQ etc etc...und das schon seit Jahren. Das Internet gibt es nicht erst seit es Smartphones gibt, die Gefahren sind ebenso die gleichen wie vorher.

  5. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: Anonymer Nutzer 26.10.12 - 14:56

    Jein,

    wenn man sich einen PC/Laptop zuhause teilen muss z.B. dann hat man dort definitiv NICHT dasselbe Zeug drauf wie auf dem eigenen Handy.

  6. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: mp5gosu 26.10.12 - 14:58

    Deshalb gibts für Android auch bald Mehrbenutzerverwaltung. :)

  7. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: Anonymer Nutzer 26.10.12 - 14:59

    Gut, bei Tablets macht Sinn. Beim Handy weniger. Auf MEINEM Handy möchte ich keine FREMDEN Benutzer drauf haben :)

  8. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: Kondom 26.10.12 - 15:04

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jein,
    >
    > wenn man sich einen PC/Laptop zuhause teilen muss z.B. dann hat man dort
    > definitiv NICHT dasselbe Zeug drauf wie auf dem eigenen Handy.

    Benutzer-Accounts? Das ein Benutzer nicht auf die Bilder eines anderen Benutzers zugreifen kann, kannst du mit Windows-Boardmitteln einrichten. Bei Linux&Mac funktioniert das sicher auch.

  9. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: Anonymer Nutzer 26.10.12 - 15:06

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Zumal das Appstore-Prinzip allgemein Blödsinn ist. Wieso sollte es nicht
    > wie bei klassischen PC&Laptop möglich sein Programme seiner Wahl von
    > beliebigen Websites installieren zu können?
    > Und als Programmierer ist man immer darauf angewiesen das Google oder Apple
    > das "ok" gibt. Den Quelltext der Programme muss man natürlich an den
    > Appstore-Betreiber übergeben. Passt denen das Programm nicht, fliegt es
    > raus.

    Keine Ahnung, ob Apple die Apps decompilieren kann, aber grundsätzlich schickst du denen nicht den Quellcode. Vielleicht erst einmal informieren.
    Zweitens sehe ich nicht inwiefern der klassische Verkauf über Mediamarkt & Co die bessere Variante ist. Denn so war es ja bisher. Die Online-Verkäufe konntest du an einer Hand abzählen. Nur die größten im Business hatten da nennenswerte Verkäufe. Und frage mal die Entwickler bei Palm, wie das bei denen damals war. Die waren den Verkaufsportalbetreibern gnadenlos ausgeliefert, die aber weit mehr vom Kuchen abgezwackt haben. Da hast du, wenn du gut warst vielleicht 20-30% von den Einnahmen gesehen.
    Fazit: Du hast keine Ahnung, aber meinst trotzdem alles zu wissen.

  10. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: Anonymer Nutzer 26.10.12 - 15:18

    Du hast Recht, nur es ist trotzdem ein Unterschied, ob das Gerät auf welchem man sein "Zeug" drauf hat, immer in der Hosentasche dabei ist. Oder ob es zuhause herumsteht und abgesichert ist.

    Seinem Handy gönnt man ein Stück mehr "Vertrauen" als seinem Heim-PC.

  11. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: Anonymer Nutzer 26.10.12 - 15:31

    Wir könnten uns darauf einigen, dass das jeder individuell beurteilen muss. Eine pauschale Aussage wird man hier kaum finden können.

    Prinzipiell habe ich deutlich sensiblere Sachen auf dem PC, eben weil mein Windows 8 und Gentoo perfekt für verschiedene Benutzer ausgelegt sind.
    Mein Smartphone kann auch leichter gestohlen werden (oder verloren gehen) als mein PC und Online Banking würde ich mit meinem Smartphone gleich 3 mal nicht machen, wäre auch ein Bruch der Sicherheit, wenn die mTan an das selbe Gerät geht von dem aus ich OB betreibe.

    Es gibt eben verschiedene Betrachtungsweisen und jeder wird individuelle Risiken anders bewerten.

  12. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: Kondom 26.10.12 - 15:33

    fluppsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Keine Ahnung, ob Apple die Apps decompilieren kann,
    Ja, bei Java Apps können Sie. Solltest du einen Obfuscator oder Crypter bei deinem Programm verwenden wird man dich freundlich nach dem Schlüssel oder der dekompilierten Version fragen. Vielleicht erst einmal informieren.

    > Zweitens sehe ich nicht inwiefern der klassische Verkauf über Mediamarkt &
    > Co die bessere Variante ist.
    Wer sagt denn was von MediaMarkt? Bei einem normalen PC/Laptop kannst du Programme für diesen kaufen wo du willst. Egal ob online bei Amazon, offline bei MediaMarkt oder von direkt von Herstellerseite.

    > Und frage mal die Entwickler bei Palm, wie das bei
    > denen damals war. Die waren den Verkaufsportalbetreibern gnadenlos
    > ausgeliefert, die aber weit mehr vom Kuchen abgezwackt haben. Da hast du,
    > wenn du gut warst vielleicht 20-30% von den Einnahmen gesehen.
    Zu Palm Zeiten war das Internet noch nicht so verbreitet wie heute. Palm war zudem hauptsächlich für Geschäftskunden gedacht. Auch ein heutiger Appstore zwackt etwas ab. Wenn du die Möglichkeit hast dein Programm selbst zu vertreiben ist das nicht so.

    > Fazit: Du hast keine Ahnung, aber meinst trotzdem alles zu wissen.
    Habe ich nie von mir behauptet. Das enstammt deinem Kopf.

  13. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: zZz 26.10.12 - 16:39

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal das Appstore-Prinzip allgemein Blödsinn ist. Wieso sollte es nicht
    > wie bei klassischen PC&Laptop möglich sein Programme seiner Wahl von
    > beliebigen Websites installieren zu können?

    na viel spass auf einer minitastatur zig programme zu installieren - und dann erst die eingabe von seriennummern, juhu!

    im gegensatz haben die leute sich jahrelang beklagt, dass es z.b. unter windows keine zentrale stelle für programm-updates gibt.

    das appstore prinzip ist praktisch, fertig. ich persönlich finde es nicht so cool, dass es bei apple keine legalen alternativen gibt, aber damit kann ich leben (bzw einen garantieverlust in kauf nehmen). aber sonst bin ich eigentlich ganz froh, dass es einem so einfach gemacht wird.

  14. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: Kondom 26.10.12 - 18:35

    zZz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > im gegensatz haben die leute sich jahrelang beklagt, dass es z.b. unter
    > windows keine zentrale stelle für programm-updates gibt.

    Wann und wo genau soll das gewesen sein, dass sich "die leute" jahrelang bezüglich einer zentralen Update-Stelle für alle Programme beklagt haben?

    Die meisten Programme sind in der Lage automatisch Updates zu laden. Dazu braucht man keine Zentrale, wie einen Appstore.

  15. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: benji83 27.10.12 - 12:33

    > Wann und wo genau soll das gewesen sein, dass sich "die leute" jahrelang
    > bezüglich einer zentralen Update-Stelle für alle Programme beklagt haben?

    Immer und überall dort wo man ein zentrales Paketmanagment schon vorher genießen durfte kam es den meisten Menschen als Absurd vor das der "Weltmarktführer" in der Praxis genau dieses nicht hat,
    > Die meisten Programme sind in der Lage automatisch Updates zu laden. Dazu
    > braucht man keine Zentrale, wie einen Appstore.

    -Einsteigerunfreundlich: Sharewareseiten abgrasen um Grundfunktionalitäten nachzurüsten ist 90er.
    -GUI Chaois: Wenn jedes Drecksprogramm seine eigene Updategui mit bringt kommen Einsteiger und die Mitglieder der "Nurnutzer"-Fraktion nicht mit. Folgen sind ua veraltete Flashversionen auf vielen Rechnern und damit einhergehend gut ausgebaute Botnetze die uns alle Nerven.
    -Zugemüllte Traybar
    -Aufgrund der obrigen Punkte viele Möglichkeiten für social Engineering bzw allgemein dem Unterschieben von Schadcode
    -Manche Programme haben keinen Updater integriert (Entwicklungsaufwand) und sind damit potentielle Sicherheitslücken. Soll jeder Entwickler bei soetwas so essentiellen wirklich das Rad ständig neu erfinden? Das ist noch nichtmal 90er, sondern schon 80er!
    -Abhängigkeiten: Wenn ein Programm .Net benötigt und MS so ca weiß wo im Netz die entsprechende .Net-Version zu finden ist, warum wird dann der Anwender mit so einem Kleinscheiß belästigt? Warum wird das nicht zentral heruntergeladen? Selbiges mit Libaries die aufgrund fehlendem Paketmanagments direkt im entsprechenden Programmordner liegen. Soll man als Anwender auf den Programmentwickler angewiesen sein das er sich erbarmt ein Update auszurollen "nur" weil es in so einer Libary eine gefixte Sicherheitslücke befindet? Srsly?

  16. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: Kondom 27.10.12 - 15:25

    benji83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer und überall dort wo man ein zentrales Paketmanagment schon vorher
    > genießen durfte kam es den meisten Menschen als Absurd vor das der
    > "Weltmarktführer" in der Praxis genau dieses nicht hat,
    Also in der Linux-Niesche. Linux' Paketmanagement ist nicht nutzerfreundlich. Warum glaubst du das Linux immernoch ein Nieschendasein auf dem Desktop hat? Kein Otto-Normal-Nutzer will die Konsole benutzen sich mit Kernel und GUI Versionen rumschlagen. Deine Aussage "die leute" würden sich beschweren, betrifft also nur eine Geek-Minderheit.

    > -Einsteigerunfreundlich: Sharewareseiten abgrasen um Grundfunktionalitäten
    > nachzurüsten ist 90er.
    Google, Bing, eine Suchmaschine deiner Wahl. Ob du nun im Appstore nach einen Programm suchst oder über Google ist egal.

    > -GUI Chaois: Wenn jedes Drecksprogramm seine eigene Updategui mit bringt
    > kommen Einsteiger und die Mitglieder der "Nurnutzer"-Fraktion nicht mit.
    Update-GUI? Automatische Updates laufen im Hintergrund und brauchen keinerlei GUI. Bei Firefox&Thunderbird schimpft sich das "stille Updates".

    > Folgen sind ua veraltete Flashversionen auf vielen Rechnern und damit
    Daran ändert ein Appstore überhaupt nichts. Wenn die die Update Funktionen schon bei der Installation auf automatisch gestellt sind, ist es egal ob die Updates nun über einen Appstore oder über ein x-beliebige Seite kommen.

    > einhergehend gut ausgebaute Botnetze die uns alle Nerven.
    In die Appstores schaffen es auch immer wieder Trojaner und Programme die die Nutzer ausspionieren. Mehr Sicherheit bietet ein Appstore nicht.

    > -Zugemüllte Traybar
    Es geht immernoch um die Sinnhaftigkeit von Appstores für Smartphones und Tablets. Also was hat eine Desktop Traybar bitte damit zu tun? Ob du nun hundert Kacheln auf'm Windows Tablet, Symbole auf dem Smartphone oder in der Traybar hast, macht keinen Unterschied. Ein Appstore hilft da null komma gar nicht um zugenüllte Smartphone&Tabletoberflächen bei den Nutzern die sich 100 Programme installieren zu vermeiden.

    > -Aufgrund der obrigen Punkte viele Möglichkeiten für social Engineering bzw
    > allgemein dem Unterschieben von Schadcode
    Das Thema ist immernoch die Sinnlosigkeit von Appstores. Ein Appstore kann Social Engineering nicht verhindern.

    > -Manche Programme haben keinen Updater integriert (Entwicklungsaufwand) und
    > sind damit potentielle Sicherheitslücken. Soll jeder Entwickler bei soetwas
    > so essentiellen wirklich das Rad ständig neu erfinden? Das ist noch
    > nichtmal 90er, sondern schon 80er!
    Auch Apps können ohne Updatefunktion geschrieben werden. Ein Appstore bringt wieder null Vorteile.

    > -Abhängigkeiten: Wenn ein Programm .Net benötigt und MS so ca weiß wo im
    > Netz die entsprechende .Net-Version zu finden ist, warum wird dann der
    > Anwender mit so einem Kleinscheiß belästigt?
    Das ist bei Linux nicht anders. Auch Programme für Linux haben mit unter Abhängigkeiten auf Libraries oder setzen andere installierte Programme voraus. Diese muss man auch erst installieren. Ein Appstore installiert dir nicht automatisch Bibliotheken oder andere Programme. Das musst du immernoch selbst erledigen.

    > Selbiges mit Libaries die aufgrund fehlendem
    > Paketmanagments direkt im entsprechenden Programmordner liegen. Soll man
    > als Anwender auf den Programmentwickler angewiesen sein das er sich erbarmt
    > ein Update auszurollen "nur" weil es in so einer Libary eine gefixte
    > Sicherheitslücke befindet?
    Nochmal...ein Appstore ändert daran nichts. Du bist noch genauso auf den Programmentwickler angewiesen wie vorher auch. Der Appstore-Betreiber schließt keine Sicherheitslücken in Programmen und/oder Bibliotheken die über den Laden verkauft/angeboten werden. Das muss weiterhin der Entwickler des Programms tun. Wieder null Vorteil für einen Appstore.

    Du verwechselst einen Appstore offenbar mit einem Linux Paketmanager.

  17. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: benji83 27.10.12 - 16:08

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > benji83 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Immer und überall dort wo man ein zentrales Paketmanagment schon vorher
    > > genießen durfte kam es den meisten Menschen als Absurd vor das der
    > > "Weltmarktführer" in der Praxis genau dieses nicht hat,
    > Also in der Linux-Niesche. Linux' Paketmanagement ist nicht
    > nutzerfreundlich. Warum glaubst du das Linux immernoch ein Nieschendasein
    > auf dem Desktop hat? Kein Otto-Normal-Nutzer will die Konsole benutzen sich
    > mit Kernel und GUI Versionen rumschlagen. Deine Aussage "die leute" würden
    > sich beschweren, betrifft also nur eine Geek-Minderheit.
    Ich denke nicht das der angeblich nutzerunfreundliche Paketmanager der Grund für die geringe Verbreitung von Linux im Desktopberreich ist. Kernel und GUI Versionen stehen auch in keinem Zusammenhang dazu.

    > > -Einsteigerunfreundlich: Sharewareseiten abgrasen um
    > Grundfunktionalitäten
    > > nachzurüsten ist 90er.
    > Google, Bing, eine Suchmaschine deiner Wahl. Ob du nun im Appstore nach
    > einen Programm suchst oder über Google ist egal.
    Wobei Google dann auf eine Seite verweist wo man sich erstmal durchklicken soll um den Downloadlink zu finden. Es ist auch beinahe Unmöglich einem Nurnutzer/Einsteiger in vertretbarer Zeit zu erklären worauf er dabei achten soll wenn er das Risiko einer Infizierung durch Schadcode minimieren möchte.

    Sowohl Appstore, Ubuntusoftwaremanagment als auch die Konsolenprogramme zum Installieren (wenn man so etwas bedienen kann und sich dementsprechend seine Distribution wählt) sind einfacher zu bedienen.

    > > -GUI Chaois: Wenn jedes Drecksprogramm seine eigene Updategui mit bringt
    > > kommen Einsteiger und die Mitglieder der "Nurnutzer"-Fraktion nicht mit.
    > Update-GUI? Automatische Updates laufen im Hintergrund und brauchen
    > keinerlei GUI. Bei Firefox&Thunderbird schimpft sich das "stille Updates".
    Netter Workaround dafür das es kein zentrales Paketmanagment gibt aber kein Argument dagegen.

    > > Folgen sind ua veraltete Flashversionen auf vielen Rechnern und damit
    > Daran ändert ein Appstore überhaupt nichts. Wenn die die Update Funktionen
    > schon bei der Installation auf automatisch gestellt sind, ist es egal ob
    > die Updates nun über einen Appstore oder über ein x-beliebige Seite
    > kommen.
    Flash kommt bei W in der Standardkonfiguration ohne stilles Updates daher.
    Stille Updates sind übrigens wirklich ganz witzig auf einem Privatsystem haben aber imho auf einem Produktivsystem nichts verloren (evtl möchte man vor dem Rollout ja testen und bei jedem Installiertem Programm zu prüfen ob es stilles Update bietet und wo man das ausstellen kann ist garantiert auch keine Lösung)

    > > einhergehend gut ausgebaute Botnetze die uns alle Nerven.
    > In die Appstores schaffen es auch immer wieder Trojaner und Programme die
    > die Nutzer ausspionieren. Mehr Sicherheit bietet ein Appstore nicht.
    Richtig ist es das es keine 100% Sicherheit gibt (schon garnicht in der IT). Fraglich ist die Aussage das ein Appstore nicht mehr Sicherheit bietet (vor allem für die 0815 Anwender)
    > > -Zugemüllte Traybar
    > Es geht immernoch um die Sinnhaftigkeit von Appstores für Smartphones und
    > Tablets. Also was hat eine Desktop Traybar bitte damit zu tun? Ob du nun
    > hundert Kacheln auf'm Windows Tablet, Symbole auf dem Smartphone oder in
    > der Traybar hast, macht keinen Unterschied. Ein Appstore hilft da null
    > komma gar nicht um zugenüllte Smartphone&Tabletoberflächen bei den Nutzern
    > die sich 100 Programme installieren zu vermeiden.
    Ja, es ging mir um Desktop (hatte mich auf deinen Vorherigen Post bezogen bei denen du bestritten hast das jemand Paketmanagment/zentrales Update vermisst hat - was sich ja eigtl nur auf den [Windows-]Desktop beziehen kann.

    Um genau zu sein ging es mir um die Updateprogramme die heutzutage Praxis sind.

    > > -Aufgrund der obrigen Punkte viele Möglichkeiten für social Engineering
    > bzw
    > > allgemein dem Unterschieben von Schadcode
    > Das Thema ist immernoch die Sinnlosigkeit von Appstores. Ein Appstore kann
    > Social Engineering nicht verhindern.
    Aber erschweren da man eine Zentrale Instanz hat von der man Software bezieht was schon mal einige Einstiegspunkte verschließt oder zumindest gegenüber der Alternativen erschwert.
    > > -Manche Programme haben keinen Updater integriert (Entwicklungsaufwand)
    > und
    > > sind damit potentielle Sicherheitslücken. Soll jeder Entwickler bei
    > soetwas
    > > so essentiellen wirklich das Rad ständig neu erfinden? Das ist noch
    > > nichtmal 90er, sondern schon 80er!
    > Auch Apps können ohne Updatefunktion geschrieben werden. Ein Appstore
    > bringt wieder null Vorteile.
    Bitte erläutern.
    Entweder (1)es gibt eine Systemfunktion die sich um Updates kümmert (z.B. Paketmanager/Appstore) oder (2) der Benutzer ist darauf angewiesen das der Programm-/Appentwickler dies selber geschrieben hat (und das auch Sicher, mit für alle bedienbare GUI und Stabil). Möchtest du ernsthaft behaupten das 1 gegenüber 2 keine Vorteile hat? Entschuldige, aber das kann ich kaum glauben

    > > -Abhängigkeiten: Wenn ein Programm .Net benötigt und MS so ca weiß wo im
    > > Netz die entsprechende .Net-Version zu finden ist, warum wird dann der
    > > Anwender mit so einem Kleinscheiß belästigt?
    > Das ist bei Linux nicht anders. Auch Programme für Linux haben mit unter
    > Abhängigkeiten auf Libraries oder setzen andere installierte Programme
    > voraus. Diese muss man auch erst installieren. Ein Appstore installiert
    > dir nicht automatisch Bibliotheken oder andere Programme. Das musst du
    > immernoch selbst erledigen.
    Ein Paketmanager unter Linux installiert selbstverständlich alle Abhängigkeiten die ein Paket fordert. Hab hier nur ein Mandriva zur Zeit, aber so sieht das dann z.B. aus
    [root@localhost ~]# urpmi emacs
    Um die Abhängigkeiten zu erfüllen, werden die folgenden Pakete installiert:
    Paket Version Release Dist DEpoch Arch
    (Medium »Main (Official2011.0-1)«)
    emacs 23.3 1 mdv 2011.0 i586
    emacs-common 23.3 1 mdv 2011.0 i586
    57MB zusätzlicher Speicher wird benötigt
    Fortfahren mit der Installation der 2 Pakete? (J/n) n

    Drückt man J werden die geforderten Programme und alle dafür nötigen Libs automatisch heruntergeladen und installiert. Gibt auch eine GUI-Lösung dafür aber ich bin grad zu faul für Screenshots.

    > > Selbiges mit Libaries die aufgrund fehlendem
    > > Paketmanagments direkt im entsprechenden Programmordner liegen. Soll man
    > > als Anwender auf den Programmentwickler angewiesen sein das er sich
    > erbarmt
    > > ein Update auszurollen "nur" weil es in so einer Libary eine gefixte
    > > Sicherheitslücke befindet?
    > Nochmal...ein Appstore ändert daran nichts. Du bist noch genauso auf den
    > Programmentwickler angewiesen wie vorher auch. Der Appstore-Betreiber
    > schließt keine Sicherheitslücken in Programmen und/oder Bibliotheken die
    > über den Laden verkauft/angeboten werden. Das muss weiterhin der Entwickler
    > des Programms tun. Wieder null Vorteil für einen Appstore.
    Falsch. Ich bin beim Paketmanager nicht auf den Entwickler des Programmes und den der Lib angewiesen sondern nur den der Lib.

    Dein Letzter Satz kommt etwas Seltsam, hier sicherheitshalber der Gesprächsverlauf:
    zZz:
    >im gegensatz haben die leute sich jahrelang beklagt, dass es z.b. unter windows keine zentrale stelle für programm-updates gibt.
    Du:
    >Wann und wo genau soll das gewesen sein, dass sich "die leute" jahrelang bezüglich einer zentralen Update-Stelle für alle Programme beklagt haben?
    >Die meisten Programme sind in der Lage automatisch Updates zu laden. Dazu braucht man keine Zentrale, wie einen Appstore.
    Ich mit meinem Post
    Du:
    > Du verwechselst einen Appstore offenbar mit einem Linux Paketmanager.
    Es geht in diesem Unterthread also nicht ausschließlich um Appstores

  18. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: zZz 27.10.12 - 19:07

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > benji83 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Immer und überall dort wo man ein zentrales Paketmanagment schon vorher
    > > genießen durfte kam es den meisten Menschen als Absurd vor das der
    > > "Weltmarktführer" in der Praxis genau dieses nicht hat,
    > Also in der Linux-Niesche. Linux' Paketmanagement ist nicht
    > nutzerfreundlich. Warum glaubst du das Linux immernoch ein Nieschendasein
    > auf dem Desktop hat? Kein Otto-Normal-Nutzer will die Konsole benutzen sich
    > mit Kernel und GUI Versionen rumschlagen. Deine Aussage "die leute" würden
    > sich beschweren, betrifft also nur eine Geek-Minderheit.

    was hat ein zentrales paketmanagement mit der konsole zu tun? nix!

    > > -GUI Chaois: Wenn jedes Drecksprogramm seine eigene Updategui mit bringt
    > > kommen Einsteiger und die Mitglieder der "Nurnutzer"-Fraktion nicht mit.
    > Update-GUI? Automatische Updates laufen im Hintergrund und brauchen
    > keinerlei GUI. Bei Firefox&Thunderbird schimpft sich das "stille Updates".

    stimmt, gibt es seit sechs monaten. von firefox 1.0 stable ausgehend also 6% der zeit in der es firefox gibt.

    > > Folgen sind ua veraltete Flashversionen auf vielen Rechnern und damit
    > Daran ändert ein Appstore überhaupt nichts. Wenn die die Update Funktionen
    > schon bei der Installation auf automatisch gestellt sind, ist es egal ob
    > die Updates nun über einen Appstore oder über ein x-beliebige Seite
    > kommen.

    wenn der windows app-store halbwegs so funktioniert wie windows update, wovon man ausgehen kann, dann ändert das sehr wohl was. updatefeatures in jedem einzelnen nerven die masse der benutzer, da wird nur noch schnell weggeklickt weil es nervt.

    > Es geht immernoch um die Sinnhaftigkeit von Appstores für Smartphones und
    > Tablets. Also was hat eine Desktop Traybar bitte damit zu tun? Ob du nun
    > hundert Kacheln auf'm Windows Tablet, Symbole auf dem Smartphone oder in
    > der Traybar hast, macht keinen Unterschied. Ein Appstore hilft da null
    > komma gar nicht um zugenüllte Smartphone&Tabletoberflächen bei den Nutzern
    > die sich 100 Programme installieren zu vermeiden.

    es geht um die höhere sicherheit, die ein app-store bietet, auch wenn keine quelle 100%-ige sicherheit bietet. der update-service eines kleinen "taschenlampen-app" herstellers ist mal schneller übernommen als der eines grossen konzerns.

  19. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: zZz 27.10.12 - 19:10

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fluppsi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Keine Ahnung, ob Apple die Apps decompilieren kann,
    > Ja, bei Java Apps können Sie. Solltest du einen Obfuscator oder Crypter bei
    > deinem Programm verwenden wird man dich freundlich nach dem Schlüssel oder
    > der dekompilierten Version fragen. Vielleicht erst einmal informieren.
    >

    geh, troll dich. auf ios läuft ausschliesslich objective c.

  20. Re: Appstores = Entwicklungsrückschritt

    Autor: zZz 27.10.12 - 19:14

    Kondom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die meisten Programme sind in der Lage automatisch Updates zu laden. Dazu
    > braucht man keine Zentrale, wie einen Appstore.

    weil man das am mobiltelefon auch will, das jede app nach hause funkt. das kostet nicht zuletzt bankbreite und akku. wenn ich mir anschaue, was auf meine desktop alles nach hause telefoniert, kommt mir das kotzen: das betriebssystem, flash, acrobat, java, chrome, firefox, skype, adium - und alle nur, weil sie schauen, ob's vielleicht ein update gibt. am desktop mag das noch halbwegs vertretbar sein, aber am telefon willst du das nicht (siehe o.g. argumentation). ich bevorzuge auf allen plattformen eine zentrale stelle, die das für mich erledigt. allerdings stösst es auch mir auf, wenn keine alternative zu EINEM appstore geboten wird.

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Donald Trump: Das große Unbehagen nach der Twitter-Sperre
Donald Trump
Das große Unbehagen nach der Twitter-Sperre

Die IT-Konzerne gehen wie in einer konzertierten Aktion gegen Donald Trump und dessen Anhänger vor. Ist das vertretbar oder ein gefährlicher Präzedenzfall?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Reaktion auf Kapitol-Sturm Youtube sperrt Trump-Kanal für mindestens eine Woche
  2. US-Wahlen Facebook erwägt dauerhafte Sperre Trumps
  3. Social Media Amazon schaltet Parler die Server ab

Star Trek: Discovery 3. Staffel: Zwischendurch schwer zu ertragen
Star Trek: Discovery 3. Staffel
Zwischendurch schwer zu ertragen

Die dritte Staffel von Star Trek: Discovery beginnt und endet stark - zwischendrin müssen sich Zuschauer mit grottenschlechten Dialogen, sinnlosem Storytelling und Langeweile herumschlagen. Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Amazon Star Trek: Lower Decks kommt im Januar nach Deutschland
  2. Star Trek Discovery Harte Landung im 32. Jahrhundert
  3. Star Trek Prodigy Captain Janeway spielt in Star-Trek-Cartoonserie mit

Facebook: Whatsapp stellt Nutzern ein Ultimatum
Facebook
Whatsapp stellt Nutzern ein Ultimatum

Nutzer, die den neuen Geschäftsbedingungen und der neuen Datenschutzerklärung nicht bis zum 8. Februar zustimmen, können Whatsapp nicht weiter verwenden.

  1. Watchchat Whatsapp mit der Apple Watch bedienen
  2. Strafverfolgung BKA liest Nachrichten per Whatsapp-Synchronisation mit
  3. Weitergabe von Metadaten Whatsapp widerspricht Datenschutzbeauftragtem Kelber