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Außerst unprofessionell :(

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  1. Außerst unprofessionell :(

    Autor: Peter Maier 26.10.12 - 16:48

    Also wir entwickeln für unglaublich viele Plattformen Software (sogar noch für Win 3.1 und andere "Exoten", insgesamt weit über 30 ... alte und neue) und die Preiserhöhung an sich ist absolut OK ... gar kein Problem ...

    ... aber die Art und Weise WIE es geschehen ist, ist unter aller Kanone.

    Wir mussten hastig alle möglichen Grafiken und Flyer überarbeiten. Aktuelle Drucksachen sind dementsprechend erst in ein paar Tagen verfügbar. Was machen kleinere Firmen, die ihre Design-Sachen outsourcen? Kurzfristige Termine für Änderungen kosten richtig viel Geld. Apple hat hier eindeutig (auch bei uns im Haus) durch diese Hauruck-Aktion Kosten verursacht, die nicht hätten sein müssen.

    Eine Firma, die mitdenkt, hätte ihren Kunden (== den Entwicklern / Softwarebuden) mindestens ne Woche, wenn nicht einen Monat Zeit gegeben. Das wäre bei vernünftiger Planung mit Sicherheit kein Problem gewesen.

    Die Preiserhöhung an sich kratzt die Wenigsten, denke ich. Aber so eine relativ große Sache heimlich, still und leise über Nacht abzuwickeln ist schon äußerst stümperhaft.

    Edit: Tüpo :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.12 16:49 durch Peter Maier.

  2. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: fool 26.10.12 - 16:54

    Da geb ich dir Recht. Die Erhöhung kommt aus Entwicklersicht eigentlich verspätet (der Kurs ist schon länger so schlecht), aber eine Vorwarnung wäre schon ganz gut gewesen...

  3. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: dynAdZ 26.10.12 - 17:05

    Ich glaube dem ist nichts hinzuzufügen.

  4. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: Datenaffe 26.10.12 - 17:57

    Ich würde dem noch etwas hinzufügen wollen:

    Die Entwickler / Softwarebuden sollten sich evtl. darüber gedanken machen, ob sie weiterhin für die Apple-Plattform entwickeln wollen. Sicher, der Markt ist auf iOS sehr groß. Doch letztendlich haben es die Entwickler in der Hand. Entwickeln diese nicht mehr für das System, fehlt es den Kunden an Apps die aber auf anderen Plattformen verfügbar sind - dadur schwindet das Interesse an iOS - damit verliert Apple an Marktanteil und überlegt sich evtl., ob diese Art von Geschäftsgebahren wirklich der richtige Weg ist und wird gegenüber seinen Partnern wieder etwas freundlicher.

  5. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: Cyberlion 26.10.12 - 18:00

    Man sollte den Preis als Entwickler einfach frei wählen können.

  6. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: Anonymer Nutzer 26.10.12 - 18:02

    > Man sollte den Preis als Entwickler einfach frei wählen können.

    Du wirst lachen, aber ich bin fest davon ausgegangen :)

    Dieser Punkt ist mir absolut schleierhaft. Wieso erheben die nicht einfach einen prozentualen Anteil, unabhängig davon was der Entwickler für die App verlangt? Wäre doch machbar.

  7. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: der_wahre_hannes 26.10.12 - 18:04

    Datenaffe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Entwickler / Softwarebuden sollten sich evtl. darüber gedanken machen,
    > ob sie weiterhin für die Apple-Plattform entwickeln wollen.

    Ich glaube, gerade kleinere Entwickler haben hier gar keine andere Wahl. Denn:

    > der Markt ist auf iOS sehr groß.

    Wenn der Kunde seine gewünschte App nicht von diesem Entwickler bekommt, so wendet er sich halt an einen anderen.

  8. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: Husten 26.10.12 - 19:05

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Man sollte den Preis als Entwickler einfach frei wählen können.
    >
    > Du wirst lachen, aber ich bin fest davon ausgegangen :)
    >
    > Dieser Punkt ist mir absolut schleierhaft. Wieso erheben die nicht einfach
    > einen prozentualen Anteil, unabhängig davon was der Entwickler für die App
    > verlangt? Wäre doch machbar.

    Das kann ich erklären :) Apple versucht damit einen Preisverfall bei Apps entgegenzuwirken um so den Profit hochzuhalten. Sie hebeln damit die Prinzipi des freien Marktes aus.

    Also angenommen wir bieten beide das Gleiche an und wir wollen 5 Euro dafür. Dann fängt einer auf einmal mit 4,99 an und dann der andere mit 4,98 uswusw. Am Ende kosten beide Apps zb 4,13 weil das der niedrigste für uns akzeptable Preis ist.

    Wenn man jetzt aber nur zwischen 4,99 und 3,99 wählen kann, passiert dieses knappe Unterbieten nicht, weil keiner von uns gleich auf 3,99 runtergehen will.

    Und wenn man jetzt daran denkt wie viele Millionen Appanbieter es gibt und wie viele Apps nahezu identisch sind, würde sich eine freie Preiswahl auf Cent-Ebene bestimmt um einiges negativ auf die 30% auswirken, die Apple bei jedem Kauf kassiert.

  9. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: Anonymer Nutzer 26.10.12 - 19:08

    Deine Erklärung klingt leider erschreckend logisch :)

  10. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: NIKB 26.10.12 - 19:42

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Erklärung klingt leider erschreckend logisch :)
    Und frei nach dem Leitsatz "Cui bono?" stellst du fest, es muss Apples finanzielles Interesse sein.

    Angesichts des minimalen Umsatzsnteils des App Stores an Apples stattlichem Umsatz glaube ich nicht an diese Theorie.
    Vielmehr geht es um die Vereinfachung durch feste Preise mit klaren Abständen. Bis heute machen iOS-Kunden mit Abstand den größten Pro-Kopf-Umsatz aller Mobilplattformen. Und das, obwohl das Preisniveau nicht übermäßig über dem von Android liegt. Genaue Ursachen sind natürlich schwer zu belegen, aber Apples Konzept funktioniert offensichtlich am Markt. Und das hat bislang viele Entwickler auf die Plattform gelockt...wobei schon viele sich darüber beklagt haben, dass man auf Android kaum Geld verdient.

  11. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: StefanKehrer 26.10.12 - 20:54

    NIKB schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > azeu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Deine Erklärung klingt leider erschreckend logisch :)
    > Und frei nach dem Leitsatz "Cui bono?" stellst du fest, es muss Apples
    > finanzielles Interesse sein.
    >
    > Angesichts des minimalen Umsatzsnteils des App Stores an Apples stattlichem
    > Umsatz glaube ich nicht an diese Theorie.
    > Vielmehr geht es um die Vereinfachung durch feste Preise mit klaren
    > Abständen. Bis heute machen iOS-Kunden mit Abstand den größten
    > Pro-Kopf-Umsatz aller Mobilplattformen. Und das, obwohl das Preisniveau
    > nicht übermäßig über dem von Android liegt. Genaue Ursachen sind natürlich
    > schwer zu belegen, aber Apples Konzept funktioniert offensichtlich am
    > Markt. Und das hat bislang viele Entwickler auf die Plattform
    > gelockt...wobei schon viele sich darüber beklagt haben, dass man auf
    > Android kaum Geld verdient.

    Ich finde die Gründe schließen sich nicht aus, und Apple hat sicher Interesse daran möglichst viel Umsatz damit zu machen, und diesen zu steigern. Irgendwann ist der Verkauf von Hardware ausgereizt, und dann geht es um Dienstleistungen und Inhalte an denen man verdient,bzw. mitverdient.

    Eine Untergrenze ist auch deshalb sinnvoll,weil bei ganz niedrigen Beträgen Aufwand und Nutzen nicht mehr im Verhältnis stehen für Apple. Wie das bei den 0 Euro Apps gehandhabt wird, weiß ich nicht. Für Apple müssten die, weil sie ja die Infrastruktur zur Verfügung stellen, ein Verlustgeschäft sein. Weiß da jemand zufällig was über die Kalkulation, oder hab ich was übersehen?

  12. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: StefanKehrer 26.10.12 - 20:56

    der_wahre_hannes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Datenaffe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Entwickler / Softwarebuden sollten sich evtl. darüber gedanken
    > machen,
    > > ob sie weiterhin für die Apple-Plattform entwickeln wollen.
    >
    > Ich glaube, gerade kleinere Entwickler haben hier gar keine andere Wahl.
    > Denn:
    >
    > > der Markt ist auf iOS sehr groß.
    >
    > Wenn der Kunde seine gewünschte App nicht von diesem Entwickler bekommt, so
    > wendet er sich halt an einen anderen.

    Im Prinzip ja, aber speziell für Kunden entwickelte Apps werden sowieso am App Store vorbei vertrieben. Manche Firmen wählen sogar Cydia als Vertriebsweg für ihre Software passend zur Hardware.

    Oder meintest Du allgemein Apps, die das selbe tun, ohne das der Kunde speziell angefragt hat?

  13. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: der_wahre_hannes 26.10.12 - 21:17

    Ich meine, dass ein Entwickler eben nicht auf den iOS-Markt verzichten kann. Eben weil dieser so groß ist, dass er sonst mit enormen Umsatzeinbußen zu rechnen hätte, wenn er den Markt komplett ignoriert.

  14. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: Pablo 26.10.12 - 21:20

    fool schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da geb ich dir Recht. Die Erhöhung kommt aus Entwicklersicht eigentlich
    > verspätet (der Kurs ist schon länger so schlecht), aber eine Vorwarnung
    > wäre schon ganz gut gewesen...

    Die Vorwarnung gab es in Form einer Mail am 24.10. Die hat nur offensichtlich kaum jemand verstanden.

  15. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: Pablo 26.10.12 - 21:24

    Peter Maier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wir mussten hastig alle möglichen Grafiken und Flyer überarbeiten. Aktuelle
    > Drucksachen sind dementsprechend erst in ein paar Tagen verfügbar. Was
    > machen kleinere Firmen, die ihre Design-Sachen outsourcen?

    Vielleicht lesen diese kleinen Firmen die umfangreichen Richtlinien fürs Marketing im AppStore. Dort wird an mehr als einer Stelle dringend davon abgeraten mit konkreten AppStore-Preisen zu werben (eben aus dem Grund, dass es wegen Währungsschwankunen kurzfristige Anpassungen geben kann). In der App selbst ist das sogar ein Grund für eine Rejection im Review.

    Fragt sich, wer da jetzt unprofessionell war...

  16. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: Pablo 26.10.12 - 21:28

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dieser Punkt ist mir absolut schleierhaft. Wieso erheben die nicht einfach
    > einen prozentualen Anteil, unabhängig davon was der Entwickler für die App
    > verlangt? Wäre doch machbar.

    Das Prinzip ist nunmal, dass die App einerseits weltweit ungefähr das gleiche kosten und andererseits in jeder Preisregion einen psychologische Preisgrenze treffen soll. Ersteres ist nur gerecht, letzteres bringt mehr Umsatz.

    Sowas geht nicht, wenn jeder Entwickler sich seine eigene beliebigen Preise ausdenkt. Daher gibt es die festen Preisstufen und gelegentliche regionale Anpassungen für die Balance. So einfach ist das.

  17. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: Pablo 26.10.12 - 21:37

    Husten schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Also angenommen wir bieten beide das Gleiche an und wir wollen 5 Euro
    > dafür. Dann fängt einer auf einmal mit 4,99 an und dann der andere mit 4,98
    > uswusw. Am Ende kosten beide Apps zb 4,13 weil das der niedrigste für uns
    > akzeptable Preis ist.

    Das gegenseitige Unterbieten verhindert das nicht wirklich. Schau Dir nur mal an, wieviel früher OSX-Shareware gekostet hat: 20$ für kleine Tools war da keine Seltenheit (1). Heute gibt es überall Schlagzeilen, wenn die Tapbots sich "erdreisten" 20$ für einen Twitterclient zu verlangen.

    Sinn der festen Preissturen ist Übersichtlichkeit im Store damit der Kunde, wenn er die Preisstufen mal verinnerlicht hat, die Apps besser vergleichen kann. Das verleitet zum schnelleren Kauf.

    (1) Notiz für Windows und Linux-User: Shareware war auf dem Mac früher sehr verbreitet und durchaus auf hohem Qualitätsniveau, weil die Macuser tatsächlich bereit waren dafür Geld zu zahlen :-)

  18. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: Pablo 26.10.12 - 21:41

    StefanKehrer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wie das bei
    > den 0 Euro Apps gehandhabt wird, weiß ich nicht. Für Apple müssten die,
    > weil sie ja die Infrastruktur zur Verfügung stellen, ein Verlustgeschäft
    > sein.

    Sind sie ja auch. Apple hostet und kriegt nichts dafür. Die 20-25% billiger-Aktionen für iTunes-Karten werden übrigens auch aus dem 30%-Cut bei den bezahlten Apps finanziert. Schau Dir die Bilanzen an. Apple verdient mit dem AppStore im Prinzip nur Peanuts.

  19. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: StefanKehrer 26.10.12 - 23:45

    Pablo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fool schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da geb ich dir Recht. Die Erhöhung kommt aus Entwicklersicht eigentlich
    > > verspätet (der Kurs ist schon länger so schlecht), aber eine Vorwarnung
    > > wäre schon ganz gut gewesen...
    >
    > Die Vorwarnung gab es in Form einer Mail am 24.10. Die hat nur
    > offensichtlich kaum jemand verstanden.

    Das ist ja mal eine super Vorlaufzeit. Das als Vorwarnung zu bezeichnen in so einem Fall ist schon arg geschönt.

  20. Re: Außerst unprofessionell :(

    Autor: StefanKehrer 26.10.12 - 23:52

    Pablo schrieb:
    >
    > (1) Notiz für Windows und Linux-User: Shareware war auf dem Mac früher sehr
    > verbreitet und durchaus auf hohem Qualitätsniveau, weil die Macuser
    > tatsächlich bereit waren dafür Geld zu zahlen :-)

    Das ist zwar nicht grundsätzlich verkehrt, aber der Grund warum sie dafür bereit waren Geld zu bezahlen ist, es gab nicht viel Alternativen. Man war halt ein sehr eigenes Völkchen. Das ist heute eben nicht mehr der Fall.

    Der Wechsel auf eine Unix/Linux Basis und Intel hat hier viel gebracht, und der Markt hat sich dadurch eben total geändert.

    Wie hoch die Gewinne zu der Zeit am Ende wirklich waren, sei mal dahin gestellt.

    Mittlerweile gibt es viel mehr User, also auch mehr Interesse großer und mittlerer Firmen an der Plattform. Dadurch kann man auch mit einem geringeren Preis, den gleichen Umsatz erreichen, und der Gewinn fällt vielleicht genauso hoch aus, wenn nicht noch höher.

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