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  5. › App Store: Apple macht alle Apps…

warum eigentlich? (schadet sich Apple nicht selber?)

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  1. warum eigentlich? (schadet sich Apple nicht selber?)

    Autor: chriz.koch 26.10.12 - 14:23

    Eigentlich dachte ich immer das Prinzip vom Appstore ist folgendes (aus "BWL-Sicht")
    Die Apps machen maximal 5% des gesamtumsatzes der Firma aus(soweit ich mich erinnere sinds sogar weniger) also ist das nicht wirklich der Ort wie sie wirklich Geld verdienen, direkt zumindest.
    Viel eher hat der Appstore 2 Funktionen: Erstens ist es eine Funktionserweiterung für die Geräte, ergo guter Werbegrund (sogar sehr guter!) und zweiter Grund, wer einmal im Apple Okosystem drin steckt, hat fast keinen Anreiz mehr zu wechseln, weil eben schonmal Kohle investiert wurde und sich nur auf andere IOS-Geräte übertragen lässt.
    In beiden Fällen hat Apple ein interesse daran möglichst viel Software abzusetzen und den App-Store möglichst attraktiv zu halten.

    Oder hab ich da was grundlegend falsch verstanden?

  2. Re: warum eigentlich? (schadet sich Apple nicht selber?)

    Autor: Guardian 26.10.12 - 14:24

    Ja, aber jetzt rechne mal, wie viel Dollar zusätzlich in Apples "Wir verklagen alles und jeden" Kasse wandert.

  3. Re: warum eigentlich? (schadet sich Apple nicht selber?)

    Autor: chriz.koch 26.10.12 - 14:28

    Guardian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, aber jetzt rechne mal, wie viel Dollar zusätzlich in Apples "Wir
    > verklagen alles und jeden" Kasse wandert.


    es möge Fische hageln!

  4. Re: warum eigentlich? (schadet sich Apple nicht selber?)

    Autor: miauwww 26.10.12 - 15:05

    stimmt schon, aber wie auch sagst: wer drin steckt, wird auch die apps wollen. daher kann man im geschlossenen system (also keine konkurrenz) auch leicht mal die preise erhoehen, und hier gleich um 10 bis 20%. und wg. der gewinne daraus, wie jeder buchhalter weiss: jeder cent zaehlt.

    ich glaube, der grund fuer die erhoehung ist das verfehlte margenziel - und der nun zu sehende druck auf die aktie.

  5. Re: warum eigentlich? (schadet sich Apple nicht selber?)

    Autor: chriz.koch 26.10.12 - 15:21

    miauwww schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > stimmt schon, aber wie auch sagst: wer drin steckt, wird auch die apps
    > wollen. daher kann man im geschlossenen system (also keine konkurrenz) auch
    > leicht mal die preise erhoehen, und hier gleich um 10 bis 20%. und wg. der
    > gewinne daraus, wie jeder buchhalter weiss: jeder cent zaehlt.
    >
    > ich glaube, der grund fuer die erhoehung ist das verfehlte margenziel - und
    > der nun zu sehende druck auf die aktie.


    das mit den Margen macht schon eher sinn, aber ist das nicht eine Krass kurzfristige Strategie? Wir erreichen so langsam den Punkt, wo der Markt geteilt ist und Apple und Android (/Samsung) nicht mehr nur von neuen Kunden und der Kannibalisierung von Nokia profitieren, sondern um die Kunden des Gegners kämpfen. Da sollte Apple doch eher die Preise senken! Ne App die 50cent kostet kauft praktisch jeder ohne groß drüber nachzudenken (einfaches Zahlungssystem vorausgesetzt, aber das hat Apple...), ab 1Euro fangen die meisten an drüber nachzudenken; bei 3-4 Euro wirds dann schon mal heikel.
    Vor allem bei der wachsenden Android Konkurrenz sollte Apple doch alles dransetzen keine Kunden an Android zu verlieren, vor allem der günstigere Appstore (mit billigeren Apps) ist da doch wesentlich attraktiver.

    Wie gesagt, der Appstore ist kein integraler Teil vom Gewinn (okay, wir reden hier wohl schon von Milliarden, aber bei Apples Gewinn ist das wirklich nur ein kleiner Teil), sollte da die Gewinnmaximierung eiskalt durchgeprügelt werden? Ich habe das Gefühl, dass sowas auf lange Sicht nach hinten losgeht...

  6. Re: warum eigentlich? (schadet sich Apple nicht selber?)

    Autor: fool 26.10.12 - 16:13

    Apple kann doch nicht einfach die Preise senken, schließlich geht der größte Teil des Geldes an die Entwickler.

    Die Erhöhung der Preise in Europa gleicht den Betrag, den der Entwickler aus Verkäufen in Europa erhält, denen an, die er aus Verkäufen in den USA erhält. Zuvor war das für eine 0.79-Cent-App ca. 8 Cent weniger.

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