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Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

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  1. Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: Lewis77 09.10.20 - 13:00

    Als App-Entwickler zahlt man 99¤/Jahr an Apple. Das sollte für App-Kontrollen usw. mehr als reichen.

    Apple lässt keine App-Store-Alternativen zu: im Bereich App-Store für iOS/iPadOS hat Apple also ein Monopol.

    Zwei Unternehmen (Apple und Google) beherrschen diesen Mobilgeräte-Markt: Duopol.

    App-Anbieter kalkulieren die 30% in die Kosten natürlich mit ein. Das heißt, letztlich zahlt indirekt der Kunde diese 30% an Apple.

    Trotzdem verteidigen hier mehrere Leute Apples Marktmissbrauch. Unglaublich.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 09.10.20 13:07 durch Lewis77.

  2. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: Hallonator 09.10.20 - 13:11

    Lewis77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als App-Entwickler zahlt man 99¤/Jahr an Apple. Das sollte für
    > App-Kontrollen usw. mehr als reichen.

    Naja, würde ich so nicht sagen.

    Es müsste vermutlich schon noch ein zweistelliger Euro-Betrag pro Update-Release drauf kommen ;)

  3. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: Phonehoppy 09.10.20 - 13:33

    Die Argumentation ist ein wenig einseitig. Es gibt keine Verpflichtung, dass ein Smartphone-Hersteller überhaupt eine App-Schnittstelle für Drittanbieter freigeben muss. Und wenn er das tut, kann er ja die Bedingungen dafür klarstellen, dann können sich die Entwickler überlegen, ob sie diese eingehen wollen. Anscheinend sind aber sehr viele App-Entwickler der Meinung, dass die Bedingungen für sie OK sind. Sonst gäbe es wohl nicht so viele Apps im App-Store.

    Mit Monopolstellung hat das überhaupt nichts zu tun, es gibt noch etliche andere Smartphone-Hersteller, und jeder Kunde kann sich das Gerät aussuchen mit der App_umgebung, die er will.

    Außerdem sollte man etwas durchschauen, was der Entwickler im Artikel eigentlich will: Ich denke, da geht es gar nicht um die 30%, die Apple verlangt, denn die Zahlungsabwicklung und Aboverwaltung über ein entwicklereigenes System kostet ja auch nicht wenig Geld. Sondern es geht darum, dass der Entwickler eigene Bedingungen für die Abos schaffen will, z.B. lange Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen, oder eigene Geschäftsbedingungen. Abos, die über den App Store verwaltet werden, sind aber sehr kundenfreundlich, da wird man rechtzeitig informiert bevor z.B. eine Kündigungsfrist abläuft, oder man muss ein Abo manuell verlängern und kommt dadurch nicht in die Abo-Falle, dass man jahrelang für Dinge bezahlen muss, die man vielleicht gar nicht mehr nutzen will. Man hat alle Abos im Überblick und hat vielmehr Kontrolle, als würde man alles bei den einzelnen Anbietern abschließen. Darum finde ich das Vorgehen von Apple in diesem Fall zwar nicht Entwicklerfreundlich, aber Kundenfreundlich.

  4. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: unbuntu 09.10.20 - 13:38

    Phonehoppy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit Monopolstellung hat das überhaupt nichts zu tun, es gibt noch etliche
    > andere Smartphone-Hersteller

    Immer dieses dumme Argument. Hier gehts um Softwareverkäufe, Hardware hat damit genau gar nichts zu tun. Wieso führst du eigentlich nur Smartphones an? Gibt ja iOS auch für Tablets. Und es gibt auch Tablets für Windows. Und da kann auch Fortnite usw. installiert werden. Also müssten alle Windows-PCs ja auch mit in deine Rechnung mit einbezogen werden.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  5. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: Grolox 09.10.20 - 13:52

    Hier wird das gleiche Problem beschrieben wie es bei Epic läuft.
    Ich stelle meine Software kostenlos in den App Store , nutze
    die tollen Bedingungen des Stores zuzüglich der Mega Werbung
    ( die müsste ich sonst selbst bezahlen ) und nutze dann mein
    privates Zahlsystem um die 30% Gebühr von Apple zu umgehen.
    Das finden hier einige fair , na prost Mahlzeit.
    Wenn sich das durchsetzt und man sowas als Monopol bezeichnet
    sollte man ......das verkneife ich mir lieber.
    Das hat absolut nichts mit Marktmacht zu tun , nichts.
    Ich verteidige hier nicht Apple , es geht um das ganze System
    was hier gerade auf der Kippe steht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.10.20 13:54 durch Grolox.

  6. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: Phonehoppy 09.10.20 - 14:16

    unbuntu schrieb:

    > Immer dieses dumme Argument. Hier gehts um Softwareverkäufe, Hardware hat
    > damit genau gar nichts zu tun.

    Doch, das hat sehr wohl etwas miteinander zu tun. Die Tatsache, dass man Hard- und Software technisch als etwas getrenntes betrachten kann, bedeutet noch lange nicht, dass man das auch muss. Im PC-Bereich haben wir uns daran gewöhnt, dass wird Hard- und Software getrennt einkaufen und auf der Hardware installieren können, was wir wollen. Das bedeutet aber nicht, dass das das einzige legitime Geschäftsmodell ist.
    Man kann genauso gut Hard- und Software als Einheit betrachten und ein daraus zusammengesetztes Produkt verkaufen. Da ist überhaupt nichts schlimmes dabei, im Gegenteil, das war vor dem erscheinen "IBM-Kompatibler" PCs völlig normal und der Standard. Auch das erste iPhone hatte keinen App-Store, Drittanbieteranwendungen liefen nur als Browser-Apps.

    Das bedeutet aber auch, dass jeder Hersteller eines Gerätes selber entscheiden kann, unter welchen Bedingungen er erlaubt, dass von Drittanbietern hergestellte Software auf dem Gerät läuft, oder Drittanbieter-Hardware mit dem Gerät verbunden werden kann.
    Wer dann Hard- oder Software für dieses Gerät anbieten, also an den Endkunden verkaufen will, muss sich dann eben an diese Bedingungen halten.
    Wenn das alles wirklich so eine große Benachteiligung der App-Anbieter wäre, würde es nicht so viele Apps im App-Store geben, und es wären nicht schon so viele dieser App-Anbieter steinreich geworden. Ganz so schlimm kann es also nicht sein, wenn wie hier z.B. Apple eine bestimmte Nutzungsform des App Stores von Drittanwendungen verlangt. Das gilt nicht nur für Smartphones, sondern so ziemlich für jedes Konsumprodukt, einschließlich Autos, Waschmaschinen etc.

  7. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: tomate.salat.inc 09.10.20 - 14:24

    Grolox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier wird das gleiche Problem beschrieben wie es bei Epic läuft.
    > Ich stelle meine Software kostenlos in den App Store

    Ehm - kostenlos? Und die 99$/Jahr sind dann was?

  8. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: unbuntu 09.10.20 - 14:26

    Es geht aber nicht um die Vergangenheit oder was irgendwie sein könnte oder der Nutzer tun könnte, sondern ob Apple im Heute an bestehenden Kunden und Anbietern seine Marktmacht ausgenutzt hat.

    Wenn ein Kraftstoff-Hersteller im Bereich Benzin ein Monopol ausnutzt sagst du ja auch nicht, dass es kein Monopol ist, weils ja noch ganz viele Fahrzeuge mit Diesel gibt oder dass man ja auch ein Dieselfahrzeug kaufen könnte. ;)

    Der Punkt ist halt, dass die Produkte in den beiden Märkte iOS und Android nicht kompatibel sind, daher muss man sie als getrennte Märkte betrachten und somit auch die Hardware.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  9. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: Phonehoppy 09.10.20 - 14:31

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht aber nicht um die Vergangenheit oder was irgendwie sein könnte oder
    > der Nutzer tun könnte, sondern ob Apple im Heute an bestehenden Kunden und
    > Anbietern seine Marktmacht ausgenutzt hat.
    ...
    > Der Punkt ist halt, dass die Produkte in den beiden Märkte iOS und Android
    > nicht kompatibel sind, daher muss man sie als getrennte Märkte betrachten
    > und somit auch die Hardware.

    Nein, das sind keine getrennten Märkte, da beide Systeme sehr ähnliche Funktionen bieten und sehr ähnliche Aufgaben erfüllen. Der Kunde hat immer die Möglichkeit, sich für eines dieser beiden oder auch für eines der zahlreichen, wenn auch nicht so weit verbreiteten Systeme zu entscheiden.

    Den Markt für eine Produktkategorie auf das Produkt eines bestimmten HErstellers zu begrenzen ist schon ziemlich lächerlich. Dann ist ja Porsche Monopolist im Porsche-Markt, und Mercedes ist Monopolist im Mercedes-Markt, und BMW hat das Monopol im BMW-Markt. So etwas führt doch definitiv nicht weiter.

  10. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: redmord 09.10.20 - 14:40

    Phonehoppy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Außerdem sollte man etwas durchschauen, was der Entwickler im Artikel
    > eigentlich will: Ich denke, da geht es gar nicht um die 30%, die Apple
    > verlangt, denn die Zahlungsabwicklung und Aboverwaltung über ein
    > entwicklereigenes System kostet ja auch nicht wenig Geld.

    Doch. Genau das ist der Punkt. Die App Stores sind Gelddruckmaschinen. 30 % Beteiligung am UMSATZ ist der Hammer. Proton-Mail zahl für monatliche Abbuchung keine 1,20 ¤ je Abbuchung sondern nur wenige Cent. Dafür gibt es Anbieter mit fertigen Lösungen wie Paypal, Stripe usw.

  11. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: Hallonator 09.10.20 - 14:42

    Phonehoppy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nein, das sind keine getrennten Märkte, da beide Systeme sehr ähnliche
    > Funktionen bieten und sehr ähnliche Aufgaben erfüllen.
    Der deutsche Markt für Telekomunikation und der französische bieten auch
    > sehr ähnliche Funktionen bieten und sehr ähnliche Aufgaben erfüllen.
    Sind trotzdem Monopole

    > Der Kunde hat immer
    > die Möglichkeit, sich für eines dieser beiden oder auch für eines der
    > zahlreichen, wenn auch nicht so weit verbreiteten Systeme zu entscheiden.
    Es gibt gewisse Lock-In-Effekte, die das erschweren. Beide Anbieter verhindern, dass die Nutzer einfach so wechseln können. Dadurch ist eine Marktabgrenzung notwendig und es sind als zwei Märkte an zu sehen. Wenn dein IPhone nicht mehr taugt, kaufst du dir ein neues IPhone und überlegst nicht einmal, ob du nicht zu Android wechseln möchtest. Umgekehrt das gleiche.

  12. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: My1 09.10.20 - 15:24

    Grolox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich stelle meine Software kostenlos in den App Store,

    dev account kostet, lol

    > nutze die tollen Bedingungen des Stores zuzüglich der Mega Werbung

    welche werbung eigentlich nur weil jemand einen mail client im app store listet wird der ja nicht als erster vorgeschlagen wenn man nach email sucht oder so. der sinn von apps wie protonmail für ios ist es, den dienst auch komfortabel auf dem Handy nutzbar zu machen.

    > ( die müsste ich sonst selbst bezahlen ) und nutze dann mein
    > privates Zahlsystem um die 30% Gebühr von Apple zu umgehen.
    > Das finden hier einige fair , na prost Mahlzeit.

    naja 30% ist schon sehr heftig für ein zahlsystem

    > Wenn sich das durchsetzt und man sowas als Monopol bezeichnet
    > sollte man ......das verkneife ich mir lieber.

    das monopol steht darin dass man in allen geräten mit diesem betriebssystem keinen anderen vertriebsweg hat.

    > Das hat absolut nichts mit Marktmacht zu tun , nichts.
    > Ich verteidige hier nicht Apple , es geht um das ganze System
    > was hier gerade auf der Kippe steht.

    ja das ganze system der appstores gehört mal angepasst, vor allem bei companion-apps für anderweitige dienstleistungen.

    dazu kommt noch die willkür mit der Apple arbeitet. Netflix bspw bekommt eine ausnahme für diesen kram weil apple sich es wahrscheinlich nicht leisten könnte netflix zu streichen.

    Asperger inside(tm)

  13. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: thinksimple 09.10.20 - 15:26

    Phonehoppy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Argumentation ist ein wenig einseitig. Es gibt keine Verpflichtung,
    > dass ein Smartphone-Hersteller überhaupt eine App-Schnittstelle für
    > Drittanbieter freigeben muss. Und wenn er das tut, kann er ja die
    > Bedingungen dafür klarstellen, dann können sich die Entwickler überlegen,
    > ob sie diese eingehen wollen. Anscheinend sind aber sehr viele
    > App-Entwickler der Meinung, dass die Bedingungen für sie OK sind. Sonst
    > gäbe es wohl nicht so viele Apps im App-Store.
    >
    > Mit Monopolstellung hat das überhaupt nichts zu tun, es gibt noch etliche
    > andere Smartphone-Hersteller, und jeder Kunde kann sich das Gerät aussuchen
    > mit der App_umgebung, die er will.
    >
    > Außerdem sollte man etwas durchschauen, was der Entwickler im Artikel
    > eigentlich will: Ich denke, da geht es gar nicht um die 30%, die Apple
    > verlangt, denn die Zahlungsabwicklung und Aboverwaltung über ein
    > entwicklereigenes System kostet ja auch nicht wenig Geld. Sondern es geht
    > darum, dass der Entwickler eigene Bedingungen für die Abos schaffen will,
    > z.B. lange Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen, oder eigene
    > Geschäftsbedingungen. Abos, die über den App Store verwaltet werden, sind
    > aber sehr kundenfreundlich, da wird man rechtzeitig informiert bevor z.B.
    > eine Kündigungsfrist abläuft, oder man muss ein Abo manuell verlängern und
    > kommt dadurch nicht in die Abo-Falle, dass man jahrelang für Dinge bezahlen
    > muss, die man vielleicht gar nicht mehr nutzen will. Man hat alle Abos im
    > Überblick und hat vielmehr Kontrolle, als würde man alles bei den einzelnen
    > Anbietern abschließen. Darum finde ich das Vorgehen von Apple in diesem
    > Fall zwar nicht Entwicklerfreundlich, aber Kundenfreundlich.

    Ähm, Protonmail hat bereits eine funktionierende Zahlungsabwicklung und Aboverwaltung. Durch den Zwang von Apple muss PM jetzt noch eins mehr bezahlen.
    Wäre so wenn du ne Kreditkarte hättest und dein Vermieter druckt dir ne zweite aufs Auge. Ist ja Kundenfreundlich.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  14. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: thinksimple 09.10.20 - 15:28

    Grolox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier wird das gleiche Problem beschrieben wie es bei Epic läuft.
    > Ich stelle meine Software kostenlos in den App Store , nutze
    > die tollen Bedingungen des Stores zuzüglich der Mega Werbung
    > ( die müsste ich sonst selbst bezahlen ) und nutze dann mein
    > privates Zahlsystem um die 30% Gebühr von Apple zu umgehen.
    > Das finden hier einige fair , na prost Mahlzeit.
    > Wenn sich das durchsetzt und man sowas als Monopol bezeichnet
    > sollte man ......das verkneife ich mir lieber.
    > Das hat absolut nichts mit Marktmacht zu tun , nichts.
    > Ich verteidige hier nicht Apple , es geht um das ganze System
    > was hier gerade auf der Kippe steht.


    Der Entwickler kann nichts kostenlos in den Store einstellen. Wie geht das bei Apple? Würde mich interessieren. Weißt du da nen Trick?

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  15. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: violator 09.10.20 - 15:48

    Das kommt ja noch dazu. Kaum einer wird das System wechseln, wenn er sich lauter Apps neu kaufen muss und alle gespeicherten Daten evtl. weg sind.

  16. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: violator 09.10.20 - 15:50

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doch. Genau das ist der Punkt. Die App Stores sind Gelddruckmaschinen. 30 %
    > Beteiligung am UMSATZ ist der Hammer.

    Das finde ich auch sehr kritisch. Jeder normale Anbieter für Dienstleistungen verlangt für sowas einen Festpreis, aber Apple verlangt für immer die gleiche Anbietung 30% von was auch immer da jetzt anfällt.

    Man stelle sich vor ein Webhoster verlangt 30% vom Umsatz, der über die Website einer Firma anfällt und schreibt gleichzeitig vor wie diese Firma Einnahmen abwickeln muss und was sie auf ihrer eigenen Seite schreiben darf und was nicht. Da würde jeder sofort kündigen oder vor Gericht ziehen. Aber bei Apple wird gejubelt und verteidigt.

  17. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: divStar 09.10.20 - 16:26

    unbuntu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht aber nicht um die Vergangenheit oder was irgendwie sein könnte oder
    > der Nutzer tun könnte, sondern ob Apple im Heute an bestehenden Kunden und
    > Anbietern seine Marktmacht ausgenutzt hat.
    >
    > Wenn ein Kraftstoff-Hersteller im Bereich Benzin ein Monopol ausnutzt sagst
    > du ja auch nicht, dass es kein Monopol ist, weils ja noch ganz viele
    > Fahrzeuge mit Diesel gibt oder dass man ja auch ein Dieselfahrzeug kaufen
    > könnte. ;)
    >
    > Der Punkt ist halt, dass die Produkte in den beiden Märkte iOS und Android
    > nicht kompatibel sind, daher muss man sie als getrennte Märkte betrachten
    > und somit auch die Hardware.

    Gibt es weitere Geräte, die mit "iOS" fahren? Ich denke nicht. Insofern sind das keine getrennten Märkte, auch wenn man das gerne so sehen würde.

  18. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: Lewis77 09.10.20 - 16:34

    Ich habe doch geschrieben: pro Jahr.

    Wenn der App-Entwickler seine App aktuell halten will, dann zahlt er Jahr für Jahr.


    Hallonator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lewis77 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Als App-Entwickler zahlt man 99¤/Jahr an Apple. Das sollte für
    > > App-Kontrollen usw. mehr als reichen.
    >
    > Naja, würde ich so nicht sagen.
    >
    > Es müsste vermutlich schon noch ein zweistelliger Euro-Betrag pro
    > Update-Release drauf kommen ;)

  19. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: Hallonator 09.10.20 - 16:48

    Lewis77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe doch geschrieben: pro Jahr.
    >
    > Wenn der App-Entwickler seine App aktuell halten will, dann zahlt er Jahr
    > für Jahr.

    Ja, das hab ich schon verstanden.

    Für das Geld kannst du den Studenten zum Probleklicken bei jedem Update aber nicht bezahlen, daher sollten dann wohl noch mal ein paar Euro oben drauf kommen :D

  20. Re: Verteidigung von Marktmacht-Missbrauch

    Autor: Grolox 09.10.20 - 16:54

    Wenn dich als Entwickler die 99¤ Grundgebühr
    für den Zugang zum E-Programm
    stören machst du devinitiv was falsch.
    Diskutieren wir hier echt über die 99¤
    es gibt Menschen hier die wollen alles geschenkt
    haben , klar Apple hat es ja.
    Unfassbar !
    Ein Fliesenleger oder Fensterputzer bekommt
    in diesem Land schon 100¤ Stundenlohn.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.10.20 17:01 durch Grolox.

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