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Wo ist das Problem bei macOS?

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  1. Wo ist das Problem bei macOS?

    Autor: rudluc 05.12.19 - 12:43

    Die Frage ist ernst gemeint! Ich sehe keins. Insbesondere nicht, wenn ich die "leidtragende" Firma Adobe in diesem Zusammenhang lese. Dass Apple ab Catalina keine 32bit-Programme mehr ausführt, wurde über die öffentlichen Kanäle jahrelang im Voraus angekündigt, sogar mit deutlich sichtbaren Warnboxen innerhalb des Systems. Über die internen Kommunikationskanäle der Entwickler mit Sicherheit noch länger.
    Adobes eigentliche Programme laufen schon lange 64bittig. Nur Installationsroutinen und Lizenzkontrollen liefen unverändert im 32bit-Modus. Adobe hat es einfach nicht angepackt, hat sich faul zurückgelehnt und klagt nun über den Wechsel. Es ist natürlich bedauerlich für die User, die hohe Abonnementsgebühren für ihre Creative-Cloud zahlen, aber ich meine, die Vorwürfe sollten nicht Apple, sondern Adobe gelten.

  2. Re: Wo ist das Problem bei macOS?

    Autor: elgooG 05.12.19 - 12:58

    Also im Falle von Adobe gebe ich dir recht. Hier hat man einfach Mist gebaut. Es war abzusehen, dass viele Kunden sofort umsteigen. Beta-Versionen gab es auch schon lange.

    Das Selbe bei den Mikrophon-Rechten bei dieser Musik-App. Oh, wow, der Entwickler hatte den genialen Einfall auch zu testen ob das Mikrophon überhaupt funktioniert. Und das die DJ-App die fehlende XML-Unterstützung von iTunes nachträglich vermisst, ist auch irgendwie seltsam. Hier hätte man sich auch schon längst damit befassen können, anstatt von den Kunden zu fordern, dass sie manuell XML-Dateien erstellen sollen. Hätte man vielleicht mal vor Release testen sollen.

    Trotzdem ist der Release nicht besonders gut gelaufen. Apple (und gewissen anderen Herstellern) fehlt es tatsächlich an einem öffentlichen Ticketsystem an dem sich die Entwickler und der Support orientieren können. Die Konsequenz sollte auch sein, zumindest wichtige App-Hersteller besser zu unterstützen.

    Man muss aber auch sagen, dass das Wegschneiden von 32-bit-Support und iTunes nicht gerade ohne ist. Da hätte deutlich mehr schiefgehen können. Man stelle sich das nur in der Windows-Welt vor.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  3. Re: Wo ist das Problem bei macOS?

    Autor: Gurli1 05.12.19 - 12:58

    Das sehe ich auch so.

    Aber trotzdem hat macOS schon seit längerer Zeit Probleme mir der Stabilität und Zuverlässigkeit. Vor allem die Performance ist ein großes Manko. Programmstarts dauern selbst auf neuen Macs sehr lange, es gibt immer wieder Hänger und Abstürze.
    Oder: Seit Jahren setzt macOS standardmäßig auf SMB für Filesharing. Allerdings funktioniert das Protokoll im Finder bis heute so schlecht, dass man es produktiv nicht verwenden kann. Gut, dass es immer noch AFP als Alternative gibt. Aber wie lange noch?

    Was bei Apple auf allen Plattformen immer wieder zu indirekten Problemen führt, ist die iCloud. Die ist einfach immer noch wackelig und oft auch extrem langsam bzw. einfach unzuverlässig.

    Ich sage aber nicht, dass Windows derzeit besser ist.

    Immerhin hat man bei Apple mit iPadOS eine weiter reifende, mittlerweile für viele Standardanwendungen gute Alternative, die zumindest bisweilen stabiler und schneller ist und vor allem deutlich weniger Aufwand für Problemlösungen bedeutet.

    Was ich mir wünschen würde, wäre ein MacBook auf ARM-Plattform und einer entsprechenden iOS Variante, die zumindest durchgängigen Multimonitor und Multi-Window Betrieb erlaubt. Es müsste gar nicht so so full-featured wie macOS sein, nur halt die paar wichtigsten Dinge adressieren, die einem derzeit noch von einer Nutzung des iPads als Desktop-Ersatz abhalten.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.19 13:04 durch Gurli1.

  4. Re: Wo ist das Problem bei macOS?

    Autor: blackadder 05.12.19 - 13:22

    Ich hatte bisher nie grössere Probleme mit macOS, aber Catalina ist eine Katastrophe.
    Und ich nutze nicht einmal so exotische oder komplexe Software von Drittherstellern.
    Das 64bit Problem hatte ich nur bei eyeTV und selbst die haben es hinbekommen.

    1. iTunes aufrennen schön und gut, aber warum kann ich den neuen Ort der Audiobook Library nicht selbst festlegen ?
    2. Synchronisierung der iTunes Bibliothek. Irgendwie sind alle meine Alben auf dem Iphone total löchrig, mindestens die Hälfte der Tracks ausgegraut weil angeblich nicht in meinem Teil der Welt abspielbar. Das waren keine gekauften Inhalte. Die Synchronisierung ist auch unübersichtlich.

  5. Re: Wo ist das Problem bei macOS?

    Autor: violator 05.12.19 - 14:06

    Ja, aber einzelne Unterfunktionen in den Programmen nutzen noch 32bit. Da bringts halt nix, wenn das Hauptprogramm in 64bit läuft.

  6. Re: Wo ist das Problem bei macOS?

    Autor: tomate.salat.inc 05.12.19 - 14:16

    Nun ja, ich update z.B. nicht weil unsere Admins davor gewarnt haben, dass die Dockingstations hinterher evtl. nicht mehr funktionieren. Die Liste war deutlich länger - aber das ist mein Hauptpunkt.

    Und bei meinem Glück funktioniert dann vllt die DockingStation hier auf Arbeit - aber meine von daheim tut es nicht mehr.

    Also werde ich mich schön vor hüten ein Update zu machen.

  7. Re: Wo ist das Problem bei macOS?

    Autor: Ely 05.12.19 - 16:49

    Adobe ist sowieso eine Katastrophe. Meine Systeme sind seit etwa 2003 frei von Adobe. Fürs Fotozeug nutze ich Affinity Photo. Das ersetzt das Adobe-Gedöns wirklich gut, kein Abo, kein vermülltes System und es läuft einwandfrei.

  8. Re: Wo ist das Problem bei macOS?

    Autor: FreiGeistler 05.12.19 - 17:10

    Gurli1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immerhin hat man bei Apple mit iPadOS eine weiter reifende, mittlerweile
    > für viele Standardanwendungen gute Alternative, die zumindest bisweilen
    > stabiler und schneller ist und vor allem deutlich weniger Aufwand für
    > Problemlösungen bedeutet.

    IpadOS und iOS sind doch abgespeckte MacOS (die Namen! :-P) mit Mobile-Software?

  9. Re: Wo ist das Problem bei macOS?

    Autor: PuckPoltergeist 05.12.19 - 18:57

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, aber einzelne Unterfunktionen in den Programmen nutzen noch 32bit. Da
    > bringts halt nix, wenn das Hauptprogramm in 64bit läuft.

    Das ist Blödsinn. Entweder das Programm läuft als 64bit, oder nicht. Innerhalb einer Anwendung kann der Adressraum nicht gewechselt werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.12.19 18:58 durch PuckPoltergeist.

  10. Re: Wo ist das Problem bei macOS?

    Autor: ldlx 05.12.19 - 19:08

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man muss aber auch sagen, dass das Wegschneiden von 32-bit-Support und
    > iTunes nicht gerade ohne ist. Da hätte deutlich mehr schiefgehen können.
    > Man stelle sich das nur in der Windows-Welt vor.

    Derzeit quasi unmöglich, wenn selbst MS noch sagt, dass 64-Bit-Office bitte nur dann installiert werden soll, wenn es unbedingt erforderlich ist (wegen Add-In-Kompatibilität und so).
    Dass die 16-Bit-Zöpfe bei Windows abgeschnitten wurden (mit Windows Vista x64 anno 2007) hat nur deshalb wenig bis keine Schmerzen verursacht, weil es 12 Jahre Vorlauf gab, um auf mindestens 32 Bit für die x64-Versionen umzustellen und 32 Bit-Builds mit 16 Bit-Support bis heute noch verfügbar sind (für spezielle Einsatzszenarien). Beim vorherigen Brötchengeber war vor 5 Jahren auch noch ein kleines Stück Software auf 16 Bit für die Gehaltsabrechnung nötig, was nicht ersetzt werden konnte.
    Windows XP x64 als Abkömmling von Server 2003 lasse ich jetzt mal außen vor, das wurde afaik nur auf wenigen Workstations eingesetzt, die das auch wirklich brauchten. Insofern: 12 Jahre Zeit ab Verfügbarkeit der nächsten Prozessor-Iteration, um die vorherige rauszuwerfen. Und mittlerweile 24 Jahre, in denen Programme für die abgelöste Prozessorgeneration immer noch unterstützt werden. Da kann einer über Microsoft meckern, was er will (und was bei Win10 alles schief läuft), aber das ist Rückwärtskompatibilität bis in die 90er.

    PS: Mein ODROID C2 auf Android kann auch nur 32 Bit und kriegt nix neueres als Android 6 - App-Updates gibts trotzdem noch.

  11. Re: Wo ist das Problem bei macOS?

    Autor: FreiGeistler 05.12.19 - 21:05

    ldlx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PS: Mein ODROID C2 auf Android kann auch nur 32 Bit und kriegt nix neueres
    > als Android 6 - App-Updates gibts trotzdem noch.

    Das aber nur dank Abstraktionslayer samt VM (Java) und weil Backend und Kernel seit ~15 Jahren in 64Bit existieren.

  12. Re: Wo ist das Problem bei macOS?

    Autor: ldlx 06.12.19 - 23:23

    Erläutere bitte nochmal, wie die Existenz von 64 Bit dem Erhalt bestehender 32 Bit-Systeme hilft. Das erschließt sich mir gerade nicht, abgesehen davon, dass Entwickler heute noch 32 Bit-Anwendungen bereitstellen können, auch wenn sie selbst eine 64-Bit-Entwicklungsumgebung nutzen.

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