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IMHO: Subjektiv betrachtet haben iOS und OS X stark nachgelassen...

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  1. IMHO: Subjektiv betrachtet haben iOS und OS X stark nachgelassen...

    Autor: Anonymer Nutzer 18.09.14 - 16:00

    Ich glaube ich bin irgendwann anno 2006 auf den Apple Zug aufgesprungen. Nicht vollständig versteht sich. Denn im Gegensatz zu manch anderen Leute neige ich dazu IT nicht zu meiner Religion zu machen und stattdessen die unterschiedlichen Vorteile diverser Ökosysteme zu nutzen.

    Dennoch hatte Apple - zugegeben auch durch sein massives Marketing - damals einen starken Reiz auf mich und der "haben wollen" Effekt stellte sich unwiderruflich ein. Es begann mit einem iPod nano, dann kam der iPod Classic und dann irgendwann die ersten Macs. Eingestiegen bin ich auf einem Mac Mini (Core Duo, 1.66 GHz, 512 MB RAM, Mac OS X 10.4 Tiger).

    Da ich eine große Musiksammlung besitze konnte ich sogar über den iTunes-Zwang hinweg sehen. Kontakte, Mails und Kalender werden bei mir sowieso direkt von Google (oder von Exchange, CalDAV, WebDAV, IMAP) synchronisiert. Filme kopiere ich mit iTunes direkt für die VLC-App (damit entfällt das Konvertieren) und Musik kommt so gleich mit auf das iPad oder iPhone.

    So blieben die Vorteile der letzten Jahre:
    - Hardware beschleunigter Window Manager
    - Versionsverwaltung im Betriebssystem integriert
    - Backup durch mitgelieferte Systemsoftware
    - reibungslose Synchronisation des gesamten Apple-Ecosystem
    - Bourne-again shell
    - Exposé und Spaces (heute Mission Control)
    - Widgets
    - Spotlight
    - iLife das standardmäßig mitgeliefert wurde
    - Betriebssystem auf externe Datenträger booten und installieren

    Ich glaube keinem IT'ler, das ihm bei der Vorstellung (der Umsetzung) dieser Funktionen nicht das Wasser im Mund zusammen gelaufen ist. Für mich waren das alles Highlights, die es so unter Windows XP und Windows Vista gar nicht oder erst spät gab.

    Nicht das alles etwas grundlegend neues wäre. In mühseliger Handarbeit lässt sich das gleiche mit jeder besseren Linux Distribution realisieren, wenn man die Zeit aufwenden möchte. Auch Windows bietet heute viele der genannten Funktionen, nur nicht so elegant umgesetzt. OS X stellte für mich bis dato den optimalen Kompromiss aus Komfort (Bequemlichkeit) und Nutzen (Effizienz) dar.

    Das einzige Manko war der Preis und eine Plattform, die Spiele stiefmütterlich behandelt. Damit konnte ich leben.

    Acht Jahe lang haben sich jetzt Mac Minis, MacBook Pros, iPhones und iPads in mein Leben geschlichen.

    Aber momentan könnte ich eintausendundeins Defizite aufzählen, die mich an iOS und OS X stören. Nur mal eine Hand voll aus dem Stehgreif:

    - Unter iOS bekomme ich regelmäßig Meldungen von Apps, die ich gar nicht bekommen möchte. Facebook oder Instagram (für wen ich mich nun automatisch disqualifiziert habe, der möchte doch bitte einfach gehen) nerven mich in regelmäßigen Abständen mit der Meldung von Neuigkeiten die ich schon vor Wochen bekam und die längst erledigt sind, ohne das iOS atomare Einstellungen bietet, das zu verhindern. Ein API-, ein Sync- oder ein App-Problem? Jedenfalls regelmäßig und nervtötend.

    - regelmäßig bekomme ich die Meldung, das ein Wecker gestellt ist, redundant in der Mitteilungszentrale in der Form:
    * Ein Wecker ist für 7 Uhr gestellt
    * Ein Wecker ist für 7 Uhr gestellt
    * Ein Wecker ist für 7 Uhr gestellt
    * Ein Wecker ist für 7 Uhr gestellt
    * Ein Wecker ist für 7 Uhr gestellt
    * Ein Wecker ist für 7 Uhr gestellt
    * Ein Wecker ist für 7 Uhr gestellt

    Kein Fix, zumindest in keiner der iOS 7 Revisionen.

    - OS X friert bei mir unregelmäßig auf dem MacBook Pro ein, wenn ich es aufklappe und es aus dem Suspend-to-RAM aufwacht. Zu sehen gibt es einen Mauszeiger auf schwarzem Hintergrund. Sonst tut sich 30 Sekunden lang erst einmal nichts, bis es dann weitergeht.

    - Bis heute funktioniert die Synchronisation von iPhone und iPad über das WLAN (mit verschiedenen Routern probiert) nur unregelmäßig. Ein Recherche bei Google ergab die gleichen Probleme bei zig anderen Nutzern.

    - Über Geschmack lässt sich nicht streiten, iOS 7 war ein gewagter Schritt. Ich habe mich daran gewöhnt, fand es aber generell nie hässlich. Aber rosa Buttons und Schrift in der Musik-App? Gut, ich fand auch den Schritt bei Google gewagt, ein Wechsel (war es blau?) auf Orange. Aber rosa? Ich bin grundsätzlich gegen Stereotypen, aber mit der App im öffentlichen Nahverkehr hat meinem Empfinden nach immer noch etwas mädchenhaftes.

    - Das Kontrollzentrum unter iOS 8 ist weniger transparent, mit weiß hinterlegten (aktiven) Buttons. Erinnert mich an iOS 7 auf dem iPad 3 und ist meiner Meinung nach auch keine elegante Entscheidung.

    - Safari stürzt auf vielen Seiten sang- und klanglos ab.

    - gefühlt jedes zweite Update bringt oder behebt die bekannten "iOS Battery Drain"-Probleme

    - Tagesansicht in der Kalender-App entfernt (wurde behoben, die Änderung war aber so unnötig wie unpraktisch)

    - manchmal wenn ich in einer App bin (bspw. Angry Birds) und ein Anruf kommt rein hängt und knackst das iPhone bei der Annahme des Telefonats (seit iOS 7, kein Jailbreak!)

    - entfernen der lokalen Sync für Kalender und Kontakte (betrifft mich nicht und wurde behoben, aber war trotzdem unschön)

    Politik:
    - Profi-Apps werden in ihren Funktionen stark reduziert, halbherziger Support

    Hardware-Designentscheidungen und -Probleme:
    - MacBooks haben verlöteten Arbeitsspeicher, verklebte Akkus, SSD ohne bessere Kenntnisse nur schwer zu wechseln, drohender Garantieverlust, Hänger beim Aufwachen (s.o.)

    - iPhone 5S Power-Button rasselt (gab es schon beim iPhone 5), Rückseite vom iPhone (ab iPhone 5) sehr glatt und bedingt durch die Tiefe rutscht es mir oft aus der Hand, Akku-Kapaität wird wie eh und je am Cent bemessen, Fingerabdruckscanner scannt (bewiesenermaßen) nicht "tief in der Haut", Hänger bei Annahme von Telefonaten aus diversen Apps heraus (s.o.)

    Vieles sind kosmetische Mängel, manchmal funktionale. Ich denke immer noch das OS X und iOS der Konkurrenz in der Summe überlegen sind. Oft nicht von der Zahl der Features, dann aber in deren Umsetzung. Mal platt gesagt: Insgesamt fühlt sich iOS noch immer runder an als bspw. Android.

    Aber die Betonung liegt meiner Meinung nach auf "noch". Android L macht Lust auf mehr und man wird sehen auf welche Entwicklungsschwerpunkte Google in naher Zukunft seinen Fokus legen wird.

    Persönlich denke ich, betrachtet man die reine Software-Seite, das Apple mit der Apple Watch nur wenige Funktionen gezeigt hat, die Android Wear Geräte nicht bereits bieten. Welches Interface ich schicker finde, Android Wear oder das System auf der Apple Watch, wird die Zukunft zeigen. Aber das erste mal tendiere ich zu sagen, das mir ein Android Interface (Android Wear) besser gefällt, als das Apple Pendant. Zudem denke ich das neue iOS (seit Version 7) mit seinen Transparenzen, die sich an die Wallpaper anpassen und die vielen hellen Nuancen (wie bei Listviews) passen so gar nicht zu dem Interface der Apple Watch, das mich an die Zeiten des iPhone 3G(S) erinnert. Dabei werden doch sogar OS X und iOS vom (optischen) Design weiter aneinander angeglichen. Wieso Apple hier gerade mit einem neuen Produkt optisch aus der Reihe tanzt erschließt sich mir nicht.

    Mittlerweile finde ich die Benutzerführung unter iOS 8 auch schwierig. Es haben sich einige Apps gesammelt, die teilweise eigene Einstellungen für die Ortungsdienste bieten, die dann losgelöst sind von den Ortungsdiensten unter Datenschutz. Was viele der GPS-Tracking-Funktionen tun kann man nur noch durch gezielte Recherche im Internet in Erfahrung bringen. Es hat gedauert bis ich gemerkt habe, wo genau ich die Widgets in iOS hinzufügen kann. "Hey Siri" funktioniert nur an der Steckdose und nicht einmal optional ohne externe Stromversorgung? Teilweise wird die alte (graue) Tastatur (seit iOS 7) bei einigen alten Apps angezeigt? Warum? Die Eingabe sollte doch transparent für den Nutzer sein, das Design der Tastatur mag sich ändern, nicht aber die Schnittstellen zu den Anwendungen. Alles andere wäre technisch suboptimal umgesetzt. Mal wird eine weiße, mal eine dunkle transparente und mal die alte graue Tastatur angezeigt. Der Nutzer erfährt hier drei unterschiedliche Designs, die er aber zu keiner Zeit wählen darf (die Rede ist von den System-Tastaturen die mitgeliefert werden).

    Eine Stärke von Apple war für mich immer die Konsistenz und die akribische Genauigkeit mit der Funktionen bis in das letzte Detail an allen Stellen des Betriebssystems nach dem gleichen Schema F umgesetzt wurden und das oft sogar über mehrere Geräte hinweg. Hier erkenne ich nicht mehr die gleiche "Wertarbeit", die sie früher geleistet haben.

    Die Apple Watch hat mich auch nicht gerade vom Hocker gehauen. Ich bin, nachdem ich diese einmal selber anfassen und ausprobieren durfte, gerne bereit meine Meinung jederzeit zu revidieren. Bei der Präsentation stellte sich dennoch der von Apple schon fast für selbstverständlich genommene "haben wollen"-Effekt nicht ein. Das fand ich als Apple Nutzer / "Liebhaber" schon schade.

    Auch wenn mich Produkte noch immer überzeugen (iPhone 6 finde ich nett und trotz viele Defizite diverser Waren überwiegt für der Mehrwert) so bin ich mit der Ausrichtung des Unternehmens insgesamt (weg von der Resource-based-view hin zur Market-based-view), weg vom professionellen Segment, hin zum Konsumentenmarkt und die abnehmende Detailverliebtheit grundsätzlich nicht mehr so zufrieden wie früher.

    Jammern auf hohem Niveau, in einem Alter in dem aber die Sicherung des Lebensabends in den Vordergrund rückt ist die Frage, ob man Facebook, Instagram, Whatsapp, die Bahn-App, Telefonate, SMS, Mails und Kalender / Termine nicht auch mit einem Android-Gerät erledigen kann, die es günstiger gibt. Leider verdienen die ihr Geld mit der Auswertung von Daten.

    Noch ist also nicht aller Tage Abend, aber die Magie ist leider verflogen.

    MfG

  2. Re: IMHO: Subjektiv betrachtet haben iOS und OS X stark nachgelassen...

    Autor: dimorog 18.09.14 - 16:50

    So ein langer gut formulierter Kommentar darf nicht unkommentiert bleiben!

    Kann das selber nicht bestätigen oder wiederlegen, komme aus dem Android Lager und nutze obendrein noch Linux :O, aber die Argumente sind schlüssig - gerade der letzte Abschnitt ist interessant, das Apple immer mehr auf den normalen Markt drängt zu kosten der Qualität und damit noch mehr in direkter Konkurrenz zu Android steht. Android aber wiederrum mit Android L / Android Silver die Zielgruppe von Apple ( zumindest im eigentlichen Sinn ) abgreifen möchte.

    Gefühlsmässig ist aber Apple nicht mehr das was es einmal war - dieses neue, frische Unternehmen ( zumindest haben sie sich so präsentiert ) das mit Innovationen den Markt aufgeräumt hat. Apple fehlt diese Innovation, das ausgefeilte Bedienkonzept wird vermutlich bald von Android oder WP nachgebaut - eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Und dann steht Apple eigentlich mit nichts da, ausser überteuerte Trendgeräte die nicht mehr oder weniger können als die Konkurrenz, einzig der Vorteil des "alles aus einer Hand" wird noch einige Jahre bleiben bis vielleicht mal MS nachzieht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.14 16:51 durch dimorog.

  3. Re: IMHO: Subjektiv betrachtet haben iOS und OS X stark nachgelassen...

    Autor: Lapje 18.09.14 - 16:55

    dimorog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...das ausgefeilte Bedienkonzept wird vermutlich bald von Android oder WP
    > nachgebaut

    Bitte nicht...^^

    ich habe ein 2014 Note 10.1 und ein iPad hier...und ich finde die Bedienung von iOS in vielen Bereichen einfach nur umständlich. Das viele Dinge von System zu System anders sind, ist klar. Aber da gebe ich Android für mich deutlich den Vorzug.

  4. Re: IMHO: Subjektiv betrachtet haben iOS und OS X stark nachgelassen...

    Autor: dimorog 18.09.14 - 17:04

    Okay vielleicht ist es falsch rüber gekommen, ich meine damit diese "aus einem Guss" Design - das fehlt mir bei Android meinchmal ein bisschen, auch wenn ich es als optional sehe. Dennoch würden vermutlich einige zu Android wechseln, denn einen wirklichen Mehrwert von Apple gibt es bei vielen gar nicht, den geht es nur um Design und Trends ( behaupte ich jetzt einfach mal ganz frech :P )

  5. Re: IMHO: Subjektiv betrachtet haben iOS und OS X stark nachgelassen...

    Autor: keböb 18.09.14 - 17:28

    IMHO subjektiv ist es bei mir genau umgekehrt :)

    Ich finde Apple immer wie geiler. iOS und Mac OS. Auch z.B. Final Cut Pro X oder Logic Pro X von Apple finde ich grandios. Es funktioniert alles genau so, wie ich mir das wünsche, ist sehr intuitiv, schön und alles wird immer besser (im Gegensatz zu Windows wo 8.x für mich ein Rückschritt war, zum Glück kommt bald Windows 9). Und ich hatte in der Tat NIE irgendwelche Probleme (*holzanfass*) mit Apple Produkten.

    Angefangen hab ich 2009 mit dem iPhone 3GS... dann 4S, 5, 5S und nun wird's ein iPhone 6 geben. 2011 gab's ein iPad 2, inzwischen ist's ein iPad Mini Retina. 2012 hab ich mir ein MacBook Air und nen iMac gekauft. Und irgendwann ein Apple TV 2 und danach 3. Und ausser das 3GS laufen übrigens alle Geräte noch einwandfrei. Ahja Airport und TimeCapsule hab ich natürlich auch noch im Einsatz.

    Ist wie ne Sucht wenn man mal damit anfängt ;) Ich bin sehr happy damit. Das Apple Ökosystem ist für mich persönlich perfekt. ABER ich kaufe nicht blind alles, sondern nur was für mich Sinn macht. Zum Beispiel die Apple Watch interessiert mich überhaupt nicht, macht für mich kein Sinn und werde ich daher auch nicht kaufen.

    Ich hab aber auch noch einen (selbstgebauten) Windows (Gamer) PC den ich sehr oft verwende. Und nen Linux-basierten NAS ;) Und ne PS4. Ist also nicht so, dass ich ein Apple Purist wäre. Und ich find auch Android ist ein sehr gutes OS - aber für mich persönlich ist's einfach nicht das richtige.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.14 17:31 durch keböb.

  6. IMHO: Magic war einmal

    Autor: Anonymer Nutzer 18.09.14 - 17:54

    Auch wenn Apple das gerne anders sehen will.

    Android oder iOS: Das ist heute eigentlich fast egal.

    Wenn man ein hochwertiges Android-Produkt nimmt
    ist man genauso gut bedient wie mit einem iPhone.

    Solange man genügend Geld in die Hand nimmt bekommt man eine gute Lösung.

    Apple iOS ist zu allererst ein Business-Modell:
    Ein Absatz- bzw. Lieferkanal für bezahlte Inhalte oder Services.

    Bei Apple TV lässt sich das auch gut sehen.
    Im Prinzip kommt eine App nur auf die Apple TV Box
    die bezahlte Inhalte anbietet und an denen Apple mit verdienen kann.

    Apple tut sich daher zusehends schwerer die ganzen Angebote und Geräte aufeinander abzustimmen - deshalb dauert es ja auch immer so lange bis Apple mal was auf die Reihe kriegt.

    Es liegt nicht an der Technik, die wäre "schnell" erledigt.
    Es geht darum Revenue-Streams zu generieren und aufrecht zu erhalten.
    Die interne und externe Abstimmung ist das, was das Ganze aufwendig macht. Alles sorgfältig austariert.

    Das hindert Apple natürlich auch daran, wieder wahrhaft innovativ zu werden / zu sein. Eine Innovation ist nur dann von Interesse, wenn diese das Business Modell bzw. die kontinuierlichen Revenue-Streams unterstützt.

    Apple ist wie ein Versicherungsmakler, der dauerhaft von einem abgeschlossenen Vertrag mit einem Kunden profitiert.

    Insofern ist Apple daran gelegen, "kostenlose" Leistungen nur äußerst abgewogen zuzulassen.

    Gerade genug, damit die Kunden nicht gleich wieder abhauen, aber auch nicht zu viel so dass potentiell abschöpfbarer, kontinuierlicher Revenue-Stream verloren gehen könnte.

    Das ist das Wachstums-Konzept von Apple:
    Dauerhafter Anteil an einem bezahlten Service.
    Eben so wie ein Versicherungs-Makler an einem Vertrag profitiert, so lange er eben besteht.

    Apple stellt halt die Plattform und das Ökosystem für den Kauf, Abrechnung und Lieferung diverser Bezahl-Dienste.

    Deshalb eiert Apple halt recht lange herum bis sie etwas in ihr Kunden-Abschöpfungs-Universum integrieren. Das muss alles wohl überlegt und austariert werden.

    Mit IT hat das alles nur noch wenig zu tun, es geht um ein Geschäftsmodell, und IT ist eben die Basis dafür.

    Google hat ein anderes Geschäftsmodell als Apple, daher können sie es sich leisten "offener" zu sein - sie müssen sich nicht so ewig viel Gedanken machen wie eine Hardware oder ein Service sich auf das vielfach interdependente Revenue-Stream Appel-Universum auswirken könnte. Google hat daher die Freiheit viel mehr experimentieren zu können.

    Google hat insofern Interesse an "Offenheit", in dem sie möglichst viele und vielfältige Kanäle öffnen, die aber dann im Endeffekt wieder zurück über Google-Kontinum laufen und Google Werbe-Umsätze ermöglichen/bescheren.

    IT ist bei all dem nur ein Hilfsmittel.
    Insofern ist Microsoft tatsächlich noch die einzige klassische "IT-Firma" in diesem Spiel.

    Apple oder Google/Android: Heute eigentlich fast egal.

    Wobei man bei Google heute eigentlich "mehr" bekommt, wenn man an "Offenheit" oder "Freiheit" oder "Auswahl" interessiert ist.

    Mal sehen, wie Apple sich künftig da durch laviert.
    Mir geht es jedoch mittlerweile auf den Keks Ziel ständiger Abschöpfung zu sein und links und rechts ständig an die Bande zu stoßen.

    Ich kann auch mixen, so ist es ja nicht. Nur weil ich einen iPad habe, heißt das noch lange nicht, dass ich nur noch Apple Produkte nutzen möchte. Ich persönlich bin da flexibel. Da bin ich ganz "magic": Ich bin ganz schnell auch mal weg, Loyalität zu Apple verspüre ich nicht im Geringsten. Den ganzen Mythos und die emotionale Apple-Ansprache blende ich (fast) komplett aus.

    Apple wird immer einen Premium-Preis verlangen.
    Ich bin mir gar nicht so sicher, ob Apple heute noch diesen Premium-Preis wert ist. Eher nicht - jedenfalls sehe ich für mich keinen aktuellen Mehrwert den Apple mit bieten würde, außer dass sie mich mit beständig neuen Services finanziell binden wollen.

    Apple wird immer mehr zu einem Life-Stlye Konzern der mehr mit Mode, Trend und eine besondere Art von Versicherungs(un)wesen zu tun hat als alles andere.

    Einfach locker bleiben und Loyalitäten für sein persönliches Umfeld aufsparen. Konzerne wollen nur unser Bestes - unser Geld.

  7. Re: IMHO: Subjektiv betrachtet haben iOS und OS X stark nachgelassen...

    Autor: bafford 18.09.14 - 18:05

    Erstmal: So einen qualitativen Beitrag liest man hier leider viel zu selten.

    Subjektiv ist der Vorsprung von Mac OSX und iOS in den letzten Jahren, in den Bereichen die Dir (und mir auch) wichtig sind, weniger geworden. Also Usability, Design, etc. Denke aber nicht dass Apple großartig schlechter geworden ist. Es ist eher so, dass die anderen aufgeholt haben.

    Android hat ein paar tolle Innovationen gebracht und das hat zweifellos auch ein paar der Veränderungen im neuen iOS inspiriert. Windows Phone hat Potential.

    Persönlich habe ich Windows auch nach meinem Wechsel auf den Mac noch manchmal eingesetzt, vor allem wegen Office. So groß ist der Unterschied nun aus meiner Sicht da auch nicht mehr.

    Trotzdem, wenn ich kurz überlege zu wechseln, dann fallen mir so viele Kleinigkeiten auf, die ich vermissen würde. Allein die Darstellung der Schriften in Windows ist ein Grund den Mac vorzuziehen. Klar kann man das alles aushalten, aber muss man das?

    Aber an deiner Stelle würde ich echt mal überlegen zu wechseln, Handy oder PC ist egal. Nach einer gewissen Zeit, wie Du sie jetzt auf Apple Plattformen zugebracht hast, fallen einem die negativen Punkte deutlicher auf, das ist ganz normal.

    Nach einem Wechsel gibt's eigentlich nur 2 Möglichkeiten: Entweder du hast was gefunden, was Dir besser gefällt oder Dir werden die Vorzüge der alten Plattform nochmal bewußt. Win-Win.

  8. Re: IMHO: Subjektiv betrachtet haben iOS und OS X stark nachgelassen...

    Autor: Anonymer Nutzer 18.09.14 - 23:57

    Ich bin mir derzeit ehrlich noch gar nicht sicher, ob ich komplett wechseln wollen würde.

    Es ist gut möglich das mein nächster Computer ein x86_64 / x64 PC mit einem aktuellen Windows System wird. Also (wahrscheinlich) mehr reine Hardware-Leistung zu einem günstigeren Preis.

    Vielleicht hängen dort dann in Zukunft weiterhin aktuelle iPhones und iPads dran. Oder iPad und ein Android Phone. Ein großer Faktor der für mich dort reinspielt ist mein finanzieller Status, den ich in Zukunft genieße und die Frage nach der Notwendigkeit von Luxus, den einige Länder auf diesem Planeten niemals erfahren werden.

    Über kosmetische Details kann ich vermutlich irgendwann hinweg sehen, solange die Software (bspw. unter Android) funktioniert. Nur muss jedem "Switcher" natürlich klar sein, das er seine extrem miteinander verzahnten und komfortablen Synchronisationsmöglichkeiten innerhalb der Apple Produktfamilie verliert.

  9. Re: IMHO: Magic war einmal

    Autor: Anonymer Nutzer 19.09.14 - 01:05

    Danke für die nette Antwort.

    Es ist schon spät und so langsam wird es auch Zeit die Sitzung zu beenden. Deshalb habe ich mal in aller Kürze ein paar Deiner Sätze aufgegriffen, auf die ich noch eingehen möchte. Die Reihenfolge habe ich dabei nicht unbedingt eingehalten.

    > Apple stellt halt die Plattform und das Ökosystem für den Kauf, Abrechnung
    > und Lieferung diverser Bezahl-Dienste.
    Hier sehe ich ein gravierendes Problem. Steve Jobs hatte den Ruf eines unnachgiebigen Geschäftsmannes, zu lesen u.a. in "Steve Jobs und die Geschichte eines außergewöhnlichen Unternehmens", ISBN-10: 3502150524; ein imho sehr unterhaltsames Buch.

    Diese für Apple sehr wichtigen Verhandlungen und Geschäftskonzepte, die einst Jobs führte respektive erdachte (Verträge mit den Major Labels, Verträge mit der Filmindustrie, Musik ohne DRM, 30% der Einnahmen aus App-Verkäufen im AppStore) dauern zwar heute noch an, wachsen aber nur noch wenig in der Masse. Jahre nach dem AppStore hat es Apple nun geschafft, mit den Banken Honorare für via NFC abgewickelte Transaktionen durchzusetzen. Das ist ein weiterer, großer Zweig in dem Apple Fuß fasst und sehr wichtig für Apple.

    Was mich stört ist, das Apple solche Verträge als amerikanisches Unternehmen vor allem in den USA schnell etabliert. Gleiches Spiel bei den Verhandlungen von Apple mit Comcast, dem größten Kabelnetzbetreiber der USA. Von immer mehr Geschäftsfeldern, die für Apple aufgrund der von Dir genannten Verkäufe, Servicegebühren, Provisionen bzw. Honorare attraktiv sind, bekommen wir in Deutschland nichts zu sehen.

    In Anbetracht der Tatsache, das gerade der goldene Käfig / das Ökosystem einer der besten Gründe ist Apple Produkte zu nutzen, ist dies natürlich Anlass den Preis erneut zu hinterfragen. Aufgrund diverser Dienste und Funktionen ist der Kundennutzen in den USA signifikant höher als in hiesigen Gefilden.

    Was bleibt ist die reibungslose Synchronisation von Einkäufen (Apps, Musik, Videos), von Konten, von Diensten und Inhalten zwischen den Apple Geräten. Aber hier baut die Konkurrenz aus. Das hat nicht nur Google erkannt sondern auch Amazon. Da diese allerdings nur mit Diensten - und nicht wie Apple zusätzlich durch verkaufte Hardware - Gewinn machen, sind diese Unternehme natürlich bemüht auch auf andern Plattformen aktiv zu werden. Die Lovefilm / Amazon Prime App gibt es heute auf nahezu jeder Konsole oder auf mobilen Systemen, Maxdome ist bemüht mehrere Plattformen zu bedienen, ebenso Google. Diesen Bereich (andere Plattformen / Ökosysteme) wird Apple aus diversen Gründen (vom lukrativen Verkauf der eigenen Hardware bis hin zu Image) auf lange Zeit nicht wahrnehmen. Das hat die Konkurrenz erkannt und baut hier einen nahezu nicht mehr einzuholenden Vorsprung aus.

    Für Apple bedeutet das nur, das sie sich noch stärker auf Kundenbindung und Akquisition und auf ihr Service-Modell verlassen müssen. Für den Kunden bedeutet das, dass er heute auch bei der Konkurrenz ausreichend bedient werden kann, wenn auch nicht zwangsläufig aus einer Hand.

    > Apple iOS ist zu allererst ein Business-Modell:
    > Ein Absatz- bzw. Lieferkanal für bezahlte Inhalte oder Services.
    > Mit IT hat das alles nur noch wenig zu tun, es geht um ein Geschäftsmodell,
    > und IT ist eben die Basis dafür.
    > aufsparen. Konzerne wollen nur unser Bestes - unser Geld.
    Für mich als Geek (vielleicht als kleiner Nerd) ist das traurig. IT ist nicht nur Beruf für mich, es ist auch Hobby. Du betrachtest das sehr kühl und distanziert, bei mir ist das ganze emotionaler. Ich möchte Technik die mich beeindruckt, Innovationen oder Features die mir Spaß machen und sei es nur ein "oho"-Effekt ohne Nachhaltigkeit. Was Apple mit der Apple Watch aus dem Hut zaubert (nette HW beschleunigter Malereien mit kräftigen Neonfarben, die an andere Apple Watches gesendet werden können) haut mich heute leider nicht mehr vom Hocker. Features wie Continuity allerdings schon.

    Ich möchte mich es auch gar nicht so distanziert betrachten. Ich bin im Angestelltenverhältnis. Wäre ich selbstständig und müsste mich selbst um meine Hardwarekäufe kümmern, diese steuerlich abschreiben und meinen Fokus auf den Erhalt meiner Firma legen, dann würde ich die IT auch distanziert und emotionslos betrachten. Dann wären es reine Werkzeuge, dann würde ich das mit dem besten Kosten-/Nutzenverhältnis einkaufen und das muss dann nicht unbedingt von Apple kommen. Genau so wie man beim an sich kostenlosen Linux oder Open-Source-Software ggf. Kosten für Lizenzen (Stichwort kommerzieller Einsatz) oder Support (was tun wenn der JBoss Samstag nachts auf Silvester auf einem RHEL versagt?) einkalkulieren muss.

    Solange ich mich allerdings im privaten Rahmen mit diesen Sachen auseinander setze dürfen ruhig mal Gefühle dominieren, denn letzen Endes sind es nicht immer die ökologisch nachhaltigsten, günstigsten und vom reinen Kosten-/Nutzenverhältnis preisgünstigsten Produkte, die uns am glücklichsten machen.

    > Google hat ein anderes Geschäftsmodell als Apple, daher können sie es sich
    > leisten "offener" zu sein - sie müssen sich nicht so ewig viel Gedanken
    > machen wie eine Hardware oder ein Service sich auf das vielfach
    > interdependente Revenue-Stream Appel-Universum auswirken könnte. Google
    Das ist richtig und es gibt verdammt viele, sehr gute Android Telefone und ich bin mir sicher, das Google sein ohnehin schon gutes System mit Android L noch weiter verbessern wird. Ob Whatsapp, Facebook oder Twitter; SMS, Telefon oder E-Mail, VLC oder MP3-Player, Spotify oder Prime Instant Video; ob Around me oder DB-Fahrplanauskunft; ob Angry Birds oder Titel von Gameloft: wer die eine oder andere Inkonsistenz im UI akzeptiert, der wird sowohl auf iOS als auch auf Android hervorragend bedient.

    Der Haken: Google verdient sein Geld durch personalisierte Werbung und diese ist nur dann möglich, wenn Google möglichst viel über mich weiß.

    "If you're not paying for it, you are the product."

    > Apple wird immer einen Premium-Preis verlangen.
    > Ich bin mir gar nicht so sicher, ob Apple heute noch diesen Premium-Preis
    > wert ist. Eher nicht - jedenfalls sehe ich für mich keinen aktuellen
    > Mehrwert den Apple mit bieten würde, außer dass sie mich mit beständig
    > neuen Services finanziell binden wollen.
    Da die Masse der Kunden offenbar bereit ist den seit vielen Produktiterationen konstanten Gleichgewichtspreis für diverse Apple Produkte zu zahlen, scheinen die Produkte wohl noch soviel Wert zu sein. Zumindest sind die Leute bereit, soviel Geld dafür auf den Tisch zu legen.

    Ob die Premiumpreise aus rein rationaler Sicht (Fertigungskosten, technische Leistungsfähigkeit, Freiheit der Software, Erweiterbarkeit der Hardware, Langlebigkeit der Hardware, Lebenszyklus der Software) gerechtfertigt sind, ist nur wenig leichter zu klären. Die nackte Hardware mag Wucherpreise haben (schönes Design ist subjektiv, deshalb ist nur die Performance quantifizierbar), die Synchronisationsmöglichkeiten findet man in dieser Form allerdings nirgends.

    Wer bereit ist sich auf das Ökosystem von Apple mit seiner geplanten Obsolenz und hohen Preisen einzulassen, der bekommt solide Hardware die tut was sie soll und ein Konzept, vom Arbeitsrechner und Notebook Dauerläufer bis hin zur Online-Videothek im Wohnzimmer das komfortabler und vernetzter kaum sein könnte. Dann gibt es definitiv nichts besseres, Apple ist hier noch immer das absolute Nonplusultra.

    Mich persönlich plagen derzeit vereinzelt Sorgen:

    Was tun wenn Apple meinen Mac Mini fallen lässt, wie seinerzeit den Core Duo, weil es sich bei diesem um keine 64 Bit CPU handelte?
    Was tun wenn Apple mein MacBook Pro fallen lässt, wie eins mein MacBook weil angeblich keine Treiber für die X3100 GPU möglich waren?
    Was tun wenn mein iPhone 5S vorsätzlich so langsam wird, wie heute angeblich das 4S mit iOS8?
    Was tun wenn mein iPad Air irgendwann nur noch die Hälfte der Funktionen bekommt wie seinerzeit das iPad 3 oder seinerzeit [sic!] das iPhone 5S (NFC)?

    Was tun, wenn Smartwatches das nächste große Ding werden, nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken sind und zu dem Premium iPhone eine Premium Apple Watch fällig wird?

    Kaufen, Kaufen, Kaufen. "Can you keep up the pace?"

    Wir haben hier die Vorteile der Apple Software durchgekaut, also ist es nur fair auch einmal den rein finanziellen Aspekt zu betrachten:
    - Für den Preis eines iPhone 6 Plus mit 128 GB bekommt man ein Highend Android Smartphone mit 128 GB MicroSD-Karte und einer guten Android Wear Smartwatch.
    - Der Akku muss unter Umständen nicht wie bei Apple für ab 70 Euro gewechselt werden, ein originaler Akku kostet je nach Gerät oft ca. 25 Euro.
    - Für ein 13" MacBook Pro Retina bekommt man zwei (gleichwertige oder schnellere) 13" Full-HD Notebooks) mit rudimentären Abstrichen in der mechanischen Verarbeitung.
    - Für einen Mac Mini mit 512 GB SSD und 16 GB RAM bekommt man einen Highend PC, der auch aufwendigste Grafik auf aktuellen Auflösungen ausreichend schnell darstellt.

    Für die Zukunft gilt es also das Kosten-/Nutzenverhältnis neu zu bewerten und den Markt sowie die direkte Konkurrenz stark zu beobachten.

    Du hast das bereits sehr schön gesagt und mit dem Zitat beende ich auch den Beitrag:
    > Da bin ich ganz "magic": Ich bin ganz schnell auch mal weg,
    > Loyalität zu Apple verspüre ich nicht im Geringsten.
    > Den ganzen Mythos und die emotionale Apple-Ansprache
    > blende ich (fast) komplett aus.

  10. Re: IMHO: Subjektiv betrachtet haben iOS und OS X stark nachgelassen...

    Autor: Flyns 19.09.14 - 02:54

    Vielen Dank für diesen langen und qualitativ hochwertigen Beitrag! Liest man leider viel zu selten hier.

    Als langjähriger Apple-Nutzer kann ich diesem nur aus vollem Herzen zustimmen. Früher gab es für mich im Grunde genommen keine Alternative zu Apple. Mittlerweile ändert sich das jedoch, da die Neuausrichtung des Konzerns (es soll jetzt alles "hip" sein, siehe beispielsweise Aufkauf von beats) mir persönlich nicht unbedingt gefällt. Außerdem wurden mMn in letzter Zeit einige krasse Fehlentscheidungen getroffen - beispielsweise im designtechnischen Bereich (iOS 7 und OS X Yosemite seien hier genannt). Und gerade auch die iWatch macht diesesn Eindruck - ein Gerät, welches weder vom Design noch von den Funktionen her in irgendeiner Weise zu dem Apple passt, welches ich so mochte - ein Apple, bei dem eben das Design und die "Durchdachtheit" überwiegten und kein schnelles Featuritis-Metoo nötig war.

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  1. Bug: Tausende Daten aus britischen Polizeiakten gelöscht
    Bug
    Tausende Daten aus britischen Polizeiakten gelöscht

    Das britische Innenministerium hat versehentlich die Daten gelöscht, die es behalten wollte. Darunter auch Fingerabdrücke und DNA-Daten.

  2. Backhaul: Satellit kann 5G ermöglichen
    Backhaul
    Satellit kann 5G ermöglichen

    Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hält die neue Satellitentechnik für tauglich, bei 5G als Backhaul zu agieren. Bis zu 100 MBit/s im Download und 6 MBit/s im Upload seien mit modernen, geostationären Satelliten möglich.

  3. Kriminalität: Microsoft-Betrüger erbeuten 20.000 Euro von Rentnerin
    Kriminalität
    Microsoft-Betrüger erbeuten 20.000 Euro von Rentnerin

    Die Täter gaben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus und erfragten die Daten für das Onlinebanking. Als die Betroffene von der Masche erfuhr, war das Geld schon weg.


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