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Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: EVO15 12.04.22 - 10:13
Da kann man nur hoffen, dass irgendwann alternative Anbieter auf Augenhöhe kommen. Den Konkurrenz belebt bekanntlich den Markt.
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Das schaffen wir jetzt schon
Autor: Katsuragi 12.04.22 - 12:12
EVO15 schrieb:
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> Da kann man nur hoffen, dass irgendwann alternative Anbieter auf Augenhöhe
> kommen. Den Konkurrenz belebt bekanntlich den Markt.
3 Wochen Totalausfall können wir auch locker bieten, und das für die Hälfte des Geldes! ;-) -
Re: Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: TheDragon 12.04.22 - 12:20
EVO15 schrieb:
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> Da kann man nur hoffen, dass irgendwann alternative Anbieter auf Augenhöhe
> kommen. Den Konkurrenz belebt bekanntlich den Markt.
Das dürfte entweder das Ende der "Cloud-only"-Pläne von Atlassian sein, oder es ist ganz schnell das Ende von Atlassian. Welcher CIO würde denn so einen Anbieter auswählen, wenn er solche Probleme befürchten muss? Jetzt kommt gleich jemand um die Ecke und sagt "Ja aber Atlassian wird doch durch diesen Ausfall ganz viel lernen und dann passiert das nie wieder!11elf", dem muss ich entgegen halten, dass meine Erfahrung der IT in den letzten 20 Jahren etwas anderes zeigt und zum zweiten weiß ich gar nicht, was Atlassian noch so für Probleme hat.
Das ist die gleiche Argumentation wie "wir haben diese Sicherheitslücke gefixed, also ist das System sicher". Ja ne... halt nicht.
T. -
Re: Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: koki 12.04.22 - 12:39
TheDragon schrieb:
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> EVO15 schrieb:
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> -----
> > Da kann man nur hoffen, dass irgendwann alternative Anbieter auf
> Augenhöhe
> > kommen. Den Konkurrenz belebt bekanntlich den Markt.
>
> Das dürfte entweder das Ende der "Cloud-only"-Pläne von Atlassian sein,
> oder es ist ganz schnell das Ende von Atlassian. Welcher CIO würde denn so
> einen Anbieter auswählen, wenn er solche Probleme befürchten muss? Jetzt
> kommt gleich jemand um die Ecke und sagt "Ja aber Atlassian wird doch durch
> diesen Ausfall ganz viel lernen und dann passiert das nie wieder!11elf",
> dem muss ich entgegen halten, dass meine Erfahrung der IT in den letzten 20
> Jahren etwas anderes zeigt und zum zweiten weiß ich gar nicht, was
> Atlassian noch so für Probleme hat.
> Das ist die gleiche Argumentation wie "wir haben diese Sicherheitslücke
> gefixed, also ist das System sicher". Ja ne... halt nicht.
> T.
Kann man nur hoffen, dass die Kunden auch Druck machen.
Mind. 2 Wochen Nicht-Verfügbarkeit zeugt davon, dass hier Einiges schiefging. Wenn man nach 2 Wochen ein Backup nicht einfach eingespielt werden konnte, hat man wahrscheinlich die Platten bei nem Datenwiederherstellungsdienst liegen, weil man festgestellt hat, dass die Backups nicht funktionieren/vorhanden sind.
Hier wird es wohl auch kein Post Mortem geben =D Da müssten die wohl zu sehr die Hosen runterlassen. -
Re: Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: Lufegrt 12.04.22 - 12:45
On premise ist besser? Da passiert sowas nicht…genau
TheDragon schrieb:
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> EVO15 schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Da kann man nur hoffen, dass irgendwann alternative Anbieter auf
> Augenhöhe
> > kommen. Den Konkurrenz belebt bekanntlich den Markt.
>
> Das dürfte entweder das Ende der "Cloud-only"-Pläne von Atlassian sein,
> oder es ist ganz schnell das Ende von Atlassian. Welcher CIO würde denn so
> einen Anbieter auswählen, wenn er solche Probleme befürchten muss? Jetzt
> kommt gleich jemand um die Ecke und sagt "Ja aber Atlassian wird doch durch
> diesen Ausfall ganz viel lernen und dann passiert das nie wieder!11elf",
> dem muss ich entgegen halten, dass meine Erfahrung der IT in den letzten 20
> Jahren etwas anderes zeigt und zum zweiten weiß ich gar nicht, was
> Atlassian noch so für Probleme hat.
> Das ist die gleiche Argumentation wie "wir haben diese Sicherheitslücke
> gefixed, also ist das System sicher". Ja ne... halt nicht.
> T. -
Re: Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: xUser 12.04.22 - 12:48
koki schrieb:
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> TheDragon schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > EVO15 schrieb:
> >
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>
> > -----
> > > Da kann man nur hoffen, dass irgendwann alternative Anbieter auf
> > Augenhöhe
> > > kommen. Den Konkurrenz belebt bekanntlich den Markt.
> >
> > Das dürfte entweder das Ende der "Cloud-only"-Pläne von Atlassian sein,
> > oder es ist ganz schnell das Ende von Atlassian. Welcher CIO würde denn
> so
> > einen Anbieter auswählen, wenn er solche Probleme befürchten muss? Jetzt
> > kommt gleich jemand um die Ecke und sagt "Ja aber Atlassian wird doch
> durch
> > diesen Ausfall ganz viel lernen und dann passiert das nie wieder!11elf",
> > dem muss ich entgegen halten, dass meine Erfahrung der IT in den letzten
> 20
> > Jahren etwas anderes zeigt und zum zweiten weiß ich gar nicht, was
> > Atlassian noch so für Probleme hat.
> > Das ist die gleiche Argumentation wie "wir haben diese Sicherheitslücke
> > gefixed, also ist das System sicher". Ja ne... halt nicht.
> > T.
>
> Kann man nur hoffen, dass die Kunden auch Druck machen.
>
> Mind. 2 Wochen Nicht-Verfügbarkeit zeugt davon, dass hier Einiges
> schiefging. Wenn man nach 2 Wochen ein Backup nicht einfach eingespielt
> werden konnte, hat man wahrscheinlich die Platten bei nem
> Datenwiederherstellungsdienst liegen, weil man festgestellt hat, dass die
> Backups nicht funktionieren/vorhanden sind.
>
> Hier wird es wohl auch kein Post Mortem geben =D Da müssten die wohl zu
> sehr die Hosen runterlassen.
Ein System komplett zurücksetzen ist einfach. Ein System partiell, d.h Zeilenweise basierend auf einer Business-Logik wiederherzustellen ist sehr schwer und langwierig.
Nach deren Aussage hat ein Script basieren auf Account IDs kaskadierend die Daten einzelner Accounts gelöscht. Die Kaskade muss man dann einzeln in umgekehrter Reihenfolge wiederherzustellen. Dabei darf natürlich nichts neu geschriebenes überschrieben werden, weil das System läuft ja für die nicht betroffenen Accounts weiter. Außerdem haben sie bestimmt Schwierigkeiten die Kaskade sauber aufzulösen. Eventuell sind auch nur Teile der Daten einzelner Kunden betroffen. Das ist dann ganz hässlich.
Deswegen löscht man Daten normalerweise zweistufig. Erst Mal nur zum Löschen vormerken und dann erst später löschen. Nur dumm wenn das zweite Script kaputt ist und dann munter Daten löscht, wie hier geschehen. -
Re: Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: Tantalus 12.04.22 - 12:52
Lufegrt schrieb:
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> On premise ist besser? Da passiert sowas nicht…genau
Da passiert sowas auch, nur interessiert mich da ein Ausfall beim Nachbarn nicht. Ausserdem ist i.d.R. die Wiederherstellung schneller, da weniger komplex. Noch dazu kommt, on-Prem hab ich es selbst in der Hand, in der Cloud muss ich mich auf irgendwelche wagen Versprechungen verlassen.
Gruß
Tantalus
___________________________
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen. -
Re: Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: herrmausf 12.04.22 - 12:59
xUser schrieb:
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>
> Deswegen löscht man Daten normalerweise zweistufig. Erst Mal nur zum
> Löschen vormerken und dann erst später löschen. Nur dumm wenn das zweite
> Script kaputt ist und dann munter Daten löscht, wie hier geschehen.
Genau, erstmal nur ein bisschen anlöschen ;) -
Re: Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: JouMxyzptlk 12.04.22 - 13:05
herrmausf schrieb:
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> Genau, erstmal nur ein bisschen anlöschen ;)
Du kannst an anlöschen wenn du willst, hast dann ja noch 80% bis 90% deine Daten.
Ich benenne um oder verschiebe mit einem "löschen am <zwei+ Monate in der Zukunft>" Marker. -
Re: Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: Maddix 12.04.22 - 13:43
Tantalus schrieb:
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> Lufegrt schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > On premise ist besser? Da passiert sowas nicht…genau
>
> Da passiert sowas auch, nur interessiert mich da ein Ausfall beim Nachbarn
> nicht. Ausserdem ist i.d.R. die Wiederherstellung schneller, da weniger
> komplex. Noch dazu kommt, on-Prem hab ich es selbst in der Hand, in der
> Cloud muss ich mich auf irgendwelche wagen Versprechungen verlassen.
>
> Gruß
> Tantalus
Diesen BS mit dem "Nachbarn" habe ich jetzt schon 2 Threads von dir gelesen. Hier geht es nicht einmal darum, dass der "Nachbar" ein Problem hat. Hier geht es um einen selbst.
Lustig auch: was genau nicht geht, das interessiert nicht. Wieso Atlassian hier 3 Wochen Zeit hat, interessiert auch keinen.
Was der eigentliche Ansatz (unabhängig von Geschrei nach mehr On-Prem) ist: ordentliche Lieferantenverträge. Da würde eine RTO entsprechend von xxx Stunden definiert. Wer ein Kernservice seines Betriebes ohne ordentliche Metriken sowie Verträge des IT Services aufstellt, dem ist nicht mehr zu helfen. Und dann ist es egal, ob das OnPrem oder in der Cloud liegt. Der Einzige, der dann zur Rechenschaft gezogen wird, ist der Entscheider, der den Vertrag billigend geschlossen hat.
Nebenbei: die Wiederherstellung ist also bei einem Teil der Kunden erst in 3 Wochen. Ich tippe mal stark darauf, dass Atlassian anhand der Verträge und seiner entsprechenden Klauseln diese Wiederherstellung priorisiert. Wer nichts regelt, der bekommt das eben erst in 3 Wochen. -
Re: Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: Tantalus 12.04.22 - 13:50
Maddix schrieb:
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> Diesen BS mit dem "Nachbarn" habe ich jetzt schon 2 Threads von dir
> gelesen. Hier geht es nicht einmal darum, dass der "Nachbar" ein Problem
> hat. Hier geht es um einen selbst.
Ganz genau. Nur scheinst Du den Unterschied zwischen einem lokalen Ausfall und einem globalen Ausfall nicht zu verstehen.
> Lustig auch: was genau nicht geht, das interessiert nicht. Wieso Atlassian
> hier 3 Wochen Zeit hat, interessiert auch keinen.
Wenn Du als Kunde drei Wochen nicht arbeiten kannst, interessieren Dich irgendwelche Erklärungen auch nicht.
> Was der eigentliche Ansatz (unabhängig von Geschrei nach mehr On-Prem) ist:
> ordentliche Lieferantenverträge. Da würde eine RTO entsprechend von xxx
> Stunden definiert.
Papier ist geduldig. Und zeig mir mal einen Anbieter, der solche Garantien gibt (und zwar einschließlich Kompensation für Umsatzausfälle).
Gruß
Tantalus
___________________________
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen. -
Re: Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: Maddix 12.04.22 - 14:02
Tantalus schrieb:
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> Maddix schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Diesen BS mit dem "Nachbarn" habe ich jetzt schon 2 Threads von dir
> > gelesen. Hier geht es nicht einmal darum, dass der "Nachbar" ein Problem
> > hat. Hier geht es um einen selbst.
>
> Ganz genau. Nur scheinst Du den Unterschied zwischen einem lokalen Ausfall
> und einem globalen Ausfall nicht zu verstehen.
Verstehe ich schon, nur scheinst du weder richtig lesen noch rechnen zu können. Es ist eine Übertreibung von einem globalen Totalausfall zu sprechen, wenn ich für 0,2%, ja, Prozent, meiner Kunden von einem Ausfall spreche. Oder wenn ich sage "100%" der Kunden haben einen Ausfall.
Nochmal zu deiner Analogie: die Wahrscheinlichkeit, dass dein Nachbar einer der 400 betroffenen ist, liegt so gering, dass deine o.g. Analogie nicht zieht. Es ist kein flächendeckender widespread Ausfall. Es ist ein (mengenmäßig) begrenzter Ausfall.
> > Lustig auch: was genau nicht geht, das interessiert nicht. Wieso
> Atlassian
> > hier 3 Wochen Zeit hat, interessiert auch keinen.
>
> Wenn Du als Kunde drei Wochen nicht arbeiten kannst, interessieren Dich
> irgendwelche Erklärungen auch nicht.
>
> > Was der eigentliche Ansatz (unabhängig von Geschrei nach mehr On-Prem)
> ist:
> > ordentliche Lieferantenverträge. Da würde eine RTO entsprechend von xxx
> > Stunden definiert.
>
> Papier ist geduldig. Und zeig mir mal einen Anbieter, der solche Garantien
> gibt (und zwar einschließlich Kompensation für Umsatzausfälle).
>
> Gruß
> Tantalus
Top Whataboutism: hier geht es nicht darum, was du fühlst, sondern was faktische Sachlage ist. Klar, Menschen können nicht arbeiten. Aber nochmal: sollte ein für dein Unternehmen vital wichtiges System nicht entsprechend gesichert sein, hast du persönlich im management von IT Services versagt. -
Re: Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: Lufegrt 12.04.22 - 14:20
Und was davon ist jetzt besser?
Ich muss jemand anderen vertrauen der auch Fehler macht. Und wagen Versprechungen vertrauen?
Komplexität? Also nutze ich immer das was weniger komplex ist? Also cloud?
Die Wiederherstellung geht schneller? Hast du auch Fakten die das belegen?
Tantalus schrieb:
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> Lufegrt schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > On premise ist besser? Da passiert sowas nicht…genau
>
> Da passiert sowas auch, nur interessiert mich da ein Ausfall beim Nachbarn
> nicht. Ausserdem ist i.d.R. die Wiederherstellung schneller, da weniger
> komplex. Noch dazu kommt, on-Prem hab ich es selbst in der Hand, in der
> Cloud muss ich mich auf irgendwelche wagen Versprechungen verlassen.
>
> Gruß
> Tantalus -
Re: Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: TheDragon 12.04.22 - 14:22
Ich kann bei on-premise Risiken besser einschätzen und mich dafür wappnen. Natürlich passiert das bei on-premise auch und wenn ich dumme Leute an die Probleme setzen, dauert es auch zwei Wochen, bis es wieder geht. Bei uns in der Firma ist genau das, mit Jira, vor 5 Wochen passiert und es hat auch zwei Wochen gedauert, bis es wieder da war. Das war aber der Unfähigkeit der arbeitenden Personen geschuldet. Es ist überhaupt keine Kunst ein System wie Jira ordentlich ausfallsicher und Backup-gesichert aufzubauen. Das hab ich selber schon gemacht, dauert etwa 3 Tage inkl. Test des Ganzen und dann hab ich da gar keine Probleme. Zumindest nicht solange, bis Atlassian mit den ersten Update um die Ecke kommen. Dann muss ich das System duplizieren, auf der Datenbank einen Snapshot erstellen, Update einspielen, Testen und weiter geht. Schafft ein guter Admin in unter einer Stunde. Aber ja, in der Cloud ist alles natürlich besser. Sieht man ja!
T. -
Re: Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: postemi 12.04.22 - 14:30
TheDragon schrieb:
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> Ich kann bei on-premise Risiken besser einschätzen und mich dafür wappnen.
> Natürlich passiert das bei on-premise auch und wenn ich dumme Leute an die
> Probleme setzen, dauert es auch zwei Wochen, bis es wieder geht. Bei uns in
> der Firma ist genau das, mit Jira, vor 5 Wochen passiert und es hat auch
> zwei Wochen gedauert, bis es wieder da war. Das war aber der Unfähigkeit
> der arbeitenden Personen geschuldet. Es ist überhaupt keine Kunst ein
> System wie Jira ordentlich ausfallsicher und Backup-gesichert aufzubauen.
> Das hab ich selber schon gemacht, dauert etwa 3 Tage inkl. Test des Ganzen
> und dann hab ich da gar keine Probleme. Zumindest nicht solange, bis
> Atlassian mit den ersten Update um die Ecke kommen. Dann muss ich das
> System duplizieren, auf der Datenbank einen Snapshot erstellen, Update
> einspielen, Testen und weiter geht. Schafft ein guter Admin in unter einer
> Stunde. Aber ja, in der Cloud ist alles natürlich besser. Sieht man ja!
>
> T.
Das on-premise die Risiken selbst überschauen zu können klappt aber auch erst ab einer gewissen größe damit du dir genug Know-How in der IT Abteilung Leisten kannst. Die durchschnittlichen kleinen oder mittleren Betriebe haben keine Chance da mitzuhalten. -
Gute Alternative: Drupal Wiki
Autor: Rastegi 12.04.22 - 14:48
Gibt schon gute Alternativen zu Confluence, z.B. Drupal Wiki (drupal-wiki.com)
Waren schon seit Abkündigung der Server Produkte von Atlassian auf die Suche gegangen. Hat einen sehr ähnlichen Aufbau zu Confluence und kann selfhosted OnPremise betrieben werden. Das Beste ist, wir können unsere Confluence-Inhalte mitsamt Seiten-Hierarchie, Anhängen, Nutzer, Links usw. mitnehmen. Mein Team ist echt begeistert von dem System, werden demnächst umsteigen. -
Re: Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: xUser 12.04.22 - 14:48
Tantalus schrieb:
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> Lufegrt schrieb:
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> > On premise ist besser? Da passiert sowas nicht…genau
>
> Da passiert sowas auch, nur interessiert mich da ein Ausfall beim Nachbarn
> nicht. Ausserdem ist i.d.R. die Wiederherstellung schneller, da weniger
> komplex. Noch dazu kommt, on-Prem hab ich es selbst in der Hand, in der
> Cloud muss ich mich auf irgendwelche wagen Versprechungen verlassen.
>
> Gruß
> Tantalus
Das möchte ich sehen, wenn ein Wartungsskript die Daten partiell gelöscht hat. Oder ihr erzeugt so wenig Daten, dass ihr ein komplettes Point-in-Time Recovery durchführen könnt und einfach auf die in Zwischenzeit erzeugten Daten scheißt. -
Re: Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: notbo 12.04.22 - 15:05
xUser schrieb:
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> Tantalus schrieb:
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> > Lufegrt schrieb:
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> > > On premise ist besser? Da passiert sowas nicht…genau
> >
> > Da passiert sowas auch, nur interessiert mich da ein Ausfall beim
> Nachbarn
> > nicht. Ausserdem ist i.d.R. die Wiederherstellung schneller, da weniger
> > komplex. Noch dazu kommt, on-Prem hab ich es selbst in der Hand, in der
> > Cloud muss ich mich auf irgendwelche wagen Versprechungen verlassen.
> >
> > Gruß
> > Tantalus
>
> Das möchte ich sehen, wenn ein Wartungsskript die Daten partiell gelöscht
> hat. Oder ihr erzeugt so wenig Daten, dass ihr ein komplettes Point-in-Time
> Recovery durchführen könnt und einfach auf die in Zwischenzeit erzeugten
> Daten scheißt.
Über was für Datenmengen sprechen wie hier, wenn kein tagesaktuelles Backup mehr möglich sein soll? Ein paar Stunden Daten zu verlieren klingt nach einer guten Alternativen zu einem wochenlangen Komplettausfall des Systems. -
Re: Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: Tantalus 12.04.22 - 15:08
xUser schrieb:
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> Oder ihr erzeugt so wenig Daten, dass ihr ein komplettes Point-in-Time
> Recovery durchführen könnt und einfach auf die in Zwischenzeit erzeugten
> Daten scheißt.
Zum einen kann ich on-Prem i.d.R. ein entsprechendes Zeitfenster festlegen, in der ich derartige Wartungen mache, und in dem dann möglichst keine neuen Daten anfallen. Wenn dann etwas schief läuft, kann ich mit überschaubarem Aufwand auf den gesunden Stand zurück. Zum anderen muss ich, selbst wenn Daten anfallen, nicht auf diese scheissen, im Ernstfall hab ich eine Sicherung vor dem Vorfall, und eine danach. Die Sicherung davor stellt mir meine grundsätzliche Arbeitsfähigkeit wieder her, aus der Sicherung danach hole ich mir die ggf. angefallenen neuen Daten.
Gruß
Tantalus
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Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen. -
Re: Ach was war das für ein genialer Schachzug: weg von On-Premises zur Cloud
Autor: xUser 12.04.22 - 15:34
notbo schrieb:
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> xUser schrieb:
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> > Tantalus schrieb:
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> > > Lufegrt schrieb:
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> > > > On premise ist besser? Da passiert sowas nicht…genau
> > >
> > > Da passiert sowas auch, nur interessiert mich da ein Ausfall beim
> > Nachbarn
> > > nicht. Ausserdem ist i.d.R. die Wiederherstellung schneller, da
> weniger
> > > komplex. Noch dazu kommt, on-Prem hab ich es selbst in der Hand, in
> der
> > > Cloud muss ich mich auf irgendwelche wagen Versprechungen verlassen.
> > >
> > > Gruß
> > > Tantalus
> >
> > Das möchte ich sehen, wenn ein Wartungsskript die Daten partiell
> gelöscht
> > hat. Oder ihr erzeugt so wenig Daten, dass ihr ein komplettes
> Point-in-Time
> > Recovery durchführen könnt und einfach auf die in Zwischenzeit erzeugten
> > Daten scheißt.
>
> Über was für Datenmengen sprechen wie hier, wenn kein tagesaktuelles Backup
> mehr möglich sein soll? Ein paar Stunden Daten zu verlieren klingt nach
> einer guten Alternativen zu einem wochenlangen Komplettausfall des
> Systems.
Dafür musst du aber wissen, dass der Ausfall länger dauert. Sonst kannst du die Abwägung gar nicht treffen.
Und wenn das System auch als Ticket-System (Service Desk) für Endkunden verwendet wurde, dann wird es schwierig einfach mal so ein paar Daten zu verlieren.
Es ist als die klassische Frage zu Konsistenz vs Verfügbarkeit.



