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Die App ist eh tot...

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Die App ist eh tot...

    Autor: Captain 02.06.20 - 09:11

    Alleine schon aufgrund der Tatsache, das die hauptsächliche Funktion, nämlich die Risikobewertung im Treiber und Closed Source geschieht.
    Ausserdem nimmt sich Google, übrigens auch Apple, die bodenlose Frechheit raus. derartigen Müll in den Treiber zu packen und die Nutzer damit zwangszubeglücken.

  2. Re: Die App ist eh tot...

    Autor: BlindSeer 02.06.20 - 09:53

    Du meinst wie Facebook seit dem Cambrige Analytica Skandal am Ende ist?
    Oder Windows sich wegen seinem Wechsel zu Closed SOurce absolut nicht mehr verkauft? Oder Apple Smartphones und diverse Android Smartphones wie Blei in den Regalen liegen bleiben?

  3. Re: Die App ist eh tot...

    Autor: Trollversteher 02.06.20 - 14:48

    >Alleine schon aufgrund der Tatsache, das die hauptsächliche Funktion, nämlich die Risikobewertung im Treiber und Closed Source geschieht.
    >Ausserdem nimmt sich Google, übrigens auch Apple, die bodenlose Frechheit raus. derartigen Müll in den Treiber zu packen und die Nutzer damit zwangszubeglücken.

    Erstens: Eine mobile API ist kein "Treiber".
    Zweitens: Wo ist da das Problem und wo siehst Du eine "Zwangsbeglueckung"? Die Risikobewertung stellt wohl kaum eine moegliche Datenschutzverletzung dar, und wenn Du mobile APIs als "Zwangsbeglueckung" siehst, was ist dann mit all den anderen unzaehligen APIs in Android und iOS, die man nicht separat deinstallieren kann?

  4. Re: Die App ist eh tot...

    Autor: Vögelchen 02.06.20 - 18:40

    Die App ist tot.
    Weil sie schon vor ihrer Existenz von Aluhutträgern zerpflückt und zerredet wurde.
    Und weil ich auch im Fall Göttigen mal wieder ganz deutlich zeigt, dass ein Großteil der Bevölkerung nach dem Motto lebt: Wenn ich mich möglicherweise angesteckt habe, finde ich es nur recht und billig, wenn ich auch möglichst viele andere anstecke.
    Und auch davon abgesehen: Hauptsache ich muss meine persönlichen Freiheiten nicht für ein paar Tage einschränken.

    Davon abgesehen: Wenn ich Telekom und SAP lese, gruselt es mich und ich denke mir: OMG, das wird nichts. Der Nachtrag von Golem und Meldungen über Bugs im Forum verbessern den Eindruck nicht.

  5. Apps anderer Länder

    Autor: treysis 02.06.20 - 19:31

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die App ist tot.
    > Weil sie schon vor ihrer Existenz von Aluhutträgern zerpflückt und zerredet
    > wurde.
    > Und weil ich auch im Fall Göttigen mal wieder ganz deutlich zeigt, dass ein
    > Großteil der Bevölkerung nach dem Motto lebt: Wenn ich mich möglicherweise
    > angesteckt habe, finde ich es nur recht und billig, wenn ich auch möglichst
    > viele andere anstecke.
    > Und auch davon abgesehen: Hauptsache ich muss meine persönlichen Freiheiten
    > nicht für ein paar Tage einschränken.
    >
    > Davon abgesehen: Wenn ich Telekom und SAP lese, gruselt es mich und ich
    > denke mir: OMG, das wird nichts. Der Nachtrag von Golem und Meldungen über
    > Bugs im Forum verbessern den Eindruck nicht.

    Eine Frage ist doch, warum hier überhaupt jedes Land selber an der App werkelt, wenn doch die API von Google mit dem Tracing und der Bewertung vorgegeben ist? Die Schweizer App wird von ETH Zürich und ETH Lausanne entwickelt, scheint aber letztendlich genauso zu funktionieren, wie die deutsche. Auch Open Source. Warum hätte Google da nicht eine Referenzimplementation geben können, und dann bastelt da halt jeder seine Server-Adressen und Icons rein, anstatt alles von Grund auf neu zu entwickeln.

  6. Re: Apps anderer Länder

    Autor: Deff-Zero 03.06.20 - 00:10

    treysis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Eine Frage ist doch, warum hier überhaupt jedes Land selber an der App
    > werkelt, wenn doch die API von Google mit dem Tracing und der Bewertung
    > vorgegeben ist?

    Weil die Gesundheits- und Meldesysteme in jedem Land anders sind. In jedem Land muß man sich im Fall der Fälle auch an andere Stellen wenden. Deshalb pro Land eine App. Bis z.B. eine EU-weite gemeinsame App fertig wäre, würde viel mehr Zeit vergehen.

    Die einzelnen Apps sind aber alle kompatibel. Es ist nur erforderlich, daß die Länder untereinander noch ausknuspern, wie sie die Keys von infizierten untereinander austauschen. In der Zwischenzeit können die User aber schon fleißig Keys in die Welt senden und zumindest im jeweiligen Heimatland geht das Tracking auch schon.

  7. Re: Die App ist eh tot...

    Autor: Trollversteher 03.06.20 - 07:56

    >Davon abgesehen: Wenn ich Telekom und SAP lese, gruselt es mich und ich denke mir: OMG, das wird nichts. Der Nachtrag von Golem und Meldungen über Bugs im Forum verbessern den Eindruck nicht.

    Da es ja eine Open Source Entwicklung ist, und Bugs gemeldet/Optimierungen integriert werden, ist das doch kein Problem? Telecom/SAP haette ich wohl aehnliche Bedenken, und dann haette an den Aluhueten auch nicht viel entgegen zu setzen.

  8. Re: Apps anderer Länder

    Autor: Trollversteher 03.06.20 - 07:59

    >Eine Frage ist doch, warum hier überhaupt jedes Land selber an der App werkelt, wenn doch die API von Google mit dem Tracing und der Bewertung vorgegeben ist? Die Schweizer App wird von ETH Zürich und ETH Lausanne entwickelt, scheint aber letztendlich genauso zu funktionieren, wie die deutsche. Auch Open Source. Warum hätte Google da nicht eine Referenzimplementation geben können, und dann bastelt da halt jeder seine Server-Adressen und Icons rein, anstatt alles von Grund auf neu zu entwickeln.

    Afaik gibt es eine Referenz App von Google - aber wie an anderer Stelle schon bemerkt, haengt das wohl mit regional unterschiedlichen Begebenheiten zusammen. Zumal sich eine Regierung ja ueberhaupt erst mal auf den dezentralen Ansatz von Apple Google einigen muss, da viele Regierungen gerne einen zentralen Ansatz mit Zugang zu den Daten haetten - stand bei uns ja auch eine ganze Weile mal im Raum.

  9. Re: Apps anderer Länder

    Autor: treysis 03.06.20 - 11:41

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Eine Frage ist doch, warum hier überhaupt jedes Land selber an der App
    > werkelt, wenn doch die API von Google mit dem Tracing und der Bewertung
    > vorgegeben ist? Die Schweizer App wird von ETH Zürich und ETH Lausanne
    > entwickelt, scheint aber letztendlich genauso zu funktionieren, wie die
    > deutsche. Auch Open Source. Warum hätte Google da nicht eine
    > Referenzimplementation geben können, und dann bastelt da halt jeder seine
    > Server-Adressen und Icons rein, anstatt alles von Grund auf neu zu
    > entwickeln.
    >
    > Afaik gibt es eine Referenz App von Google - aber wie an anderer Stelle
    > schon bemerkt, haengt das wohl mit regional unterschiedlichen Begebenheiten
    > zusammen. Zumal sich eine Regierung ja ueberhaupt erst mal auf den
    > dezentralen Ansatz von Apple Google einigen muss, da viele Regierungen
    > gerne einen zentralen Ansatz mit Zugang zu den Daten haetten - stand bei
    > uns ja auch eine ganze Weile mal im Raum.

    Solange die API von Google und Apple genutzt wird, geht nur ein dezentraler Ansatz. Und der scheint bei allen gleich zu sein.

  10. Re: Apps anderer Länder

    Autor: treysis 03.06.20 - 11:44

    Deff-Zero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > treysis schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Eine Frage ist doch, warum hier überhaupt jedes Land selber an der App
    > > werkelt, wenn doch die API von Google mit dem Tracing und der Bewertung
    > > vorgegeben ist?
    >
    > Weil die Gesundheits- und Meldesysteme in jedem Land anders sind. In jedem
    > Land muß man sich im Fall der Fälle auch an andere Stellen wenden. Deshalb
    > pro Land eine App. Bis z.B. eine EU-weite gemeinsame App fertig wäre, würde
    > viel mehr Zeit vergehen.

    Letztendlich ist das egal. Es muss nur irgendwoher ein Code kommen. Backend und Frontend funktionieren gleich. Es geht mir nicht um eine EU-weite Lösung. Es geht darum, dass alle Apps gleich funktionieren. Und deswegen finde ich es überflüssig, dass jeder sein eigenes System entwirft. Man müsste eben nur die URLs der Server anpassen.

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