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Ist es günstiger den IBM-Q im Weltall zu betreiben?

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  1. Ist es günstiger den IBM-Q im Weltall zu betreiben?

    Autor: emdotjay 02.02.21 - 19:11

    Im Schatten der Erde hat es nur 4,3Kelvin und von dort runter auf 0,15mKelvin zu kommen sollte weniger Aufwand sein als die Apparatur gegen die Umgebungstemperatur von ca. 300Kelvin zu isolieren.

  2. Re: Ist es günstiger den IBM-Q im Weltall zu betreiben?

    Autor: Screeny 02.02.21 - 19:38

    Bin kein Physiker, aber war es mit Wärmetauschern nicht einfacher zu kühlen, wenn die Differenz zwischen Umgebung und Zieltemperatur möglichst hoch ist?

  3. Re: Ist es günstiger den IBM-Q im Weltall zu betreiben?

    Autor: Puschie 02.02.21 - 20:15

    Damit verschiebt man nur die Problematik - es wäre günstiger zu Kühlen, aber die Wartung und Administration von Dingen im Weltall ist um ein Vielfaches aufwendiger. Allein eine stabile Infrastruktur für Energie ( weil Dunkle Seite sogut wie kein Sonnenlicht bekommt ) zu schaffen wäre schon einen Meilenstein für die Menschheit.

    Damit müssen wir wohl warten, bis die ersten Rechenzentren auf dem Mond stehen ;)

  4. Re: Ist es günstiger den IBM-Q im Weltall zu betreiben?

    Autor: Dystopinator 02.02.21 - 20:23

    bravo, und das ohne physikstudium ... physik basiskurs thermodynamik?

    nur er hat das gegen den aufwand zur isolation bei 300 kelvin unterschied betrachtet, was nimmt man dafür, reicht ordentlich glaswolle? aber was mich eher interessiert was bei so niedrigen temperaturen als kühlmittel benutzt werden soll, ich meine mir ist kein element oder verbindung bekannt die unter 0,95 K (Helium) nicht gefrohren ist? nimmt man dafür relativ ineffeziente peltierelemente oder fallen die auch aus?

  5. Re: Ist es günstiger den IBM-Q im Weltall zu betreiben?

    Autor: Blindie 03.02.21 - 00:46

    Im Weltall ist es denkbar schwierig etwas zu kühlen da kein abführendes Medium vorhanden ist, das heißt man ist nur auf Kühlung durch abstrahlen der Wärme angewiesen und das ist denkbar ineffizient.

  6. Re: Ist es günstiger den IBM-Q im Weltall zu betreiben?

    Autor: Thurius 03.02.21 - 05:51

    emdotjay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Schatten der Erde hat es nur 4,3Kelvin und von dort runter auf
    > 0,15mKelvin zu kommen sollte weniger Aufwand sein als die Apparatur gegen
    > die Umgebungstemperatur von ca. 300Kelvin zu isolieren.


    Warum nochmal wurde Herschel abgeschaltet?

    Weil es kein Helium zur Kühlung mehr hatte, passiv konnte man es nur auf 90 Kelvin runterkühlen. Hinzu kommt das im Weltraum ein Vakuum herrscht und damit kein Medium vorhanden ist, was die Wärmestrahlung aufnehmen kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.02.21 05:53 durch Thurius.

  7. this

    Autor: Trollversteher 03.02.21 - 07:53

    Genau das wollte ich auch gerade schreiben...

  8. Re: Ist es günstiger den IBM-Q im Weltall zu betreiben?

    Autor: GM23 03.02.21 - 08:26

    Bei diesen Temperaturen wird nicht mit Kühlmittel gekühlt.
    Kurz zum Verständnis. Wärme entsteht durch die Anregung von Atomen in einem Material, egal ob fest oder gasförmig. Je schneller sich die Atome bewegen desto mehr Wärme entsteht, je langsamer desto Kälter.
    Um etwas auf auf den absoluten Nullpunkt zu bringen, der im übrigen durch Menschen noch nicht erreicht wurde, werden Atome direkt zum Stillstand gebracht. Das geschieht durch Laser die Atome in einer Atomfalle einfangen.

    Mir kommt das ganze ohnehin komisch vor. Quantencomputer haben momentan einfach zu wenige Qbits um wirklich Sinnvoll eingesetzt zu werden. Und wenn dann nur für ganz speziell angepasste Sonderlösungen.

    Aber pack ein Quantum vor dein Produkt und schon rollt der Rubel.

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